kan kap
bedinge, daß man sie verschwiegen halte,^ien sAte dinge, dadurch sie sich ihre götter günstig zu»hu .^rqläi.ÜLInd: die inwendige retnigkeil des hertzens,^v^^sthe enthaltung von aller unreinigkeit, eine ge»' lind ^ feste und ftyertäge, die wallfahrten nachltd-^ttzenz k ^ die casteyung ihres leids. Ihre reinigkeirL^Aivtss-.,^het darin«, daß sie alles, wozu sie sich inHim ,^qenk.^rbunden erachten, sorgfältig in acht nehmen,ki, Mn ^Heiden, und den befehlen ihres Kayfers gehör-" best,'er,.^"lge hatten sich auch vor ungeschickt ihre tem-lük-.!. ^ Wenn ikre <ii>dinn^ki>>, rnit nll^rbany
Ud.
wenn ihre qedancken mit allerhand betrach,„uN.vvr Unglück beschädiget sind; am meisten nehmen
. ^ Nach ihrer mey-
essen, wie auch an
"lidn'.^r ven,,""'""" veicyaMlgel,tno; an ^ .
i>„"Uv>„,en«urelnlgung ihresleibs macht. Nachihrermey-y,j '" todt-" "r sich durch fleifch-unb blut-essen, wie auch andm verunreinigen. Wer sich Mit blur, es sey nunkqg". °der fremden, beflecket, kan in sieben tagen nichtan lenst gebraucht werden. Wenn sich einer beyßio^verbv/'^ heiligen orte verwundet, ist ihm solches
h^et Geschähe dergleichen in dem tempel Leu,
^ so muß er gantz eingerissen und neu ge-ss,^er un»?bkr bey dem tobe eines sterbenden ist, bleibt'>>dr?M tz 'V«n. Desgleichen können sie sich durch aller-a-^^uigen. Bey ihren festen besuchen sie ein»dSeaa,.'ch">cke aus, lege» hernach ihre beste kleiber^kÄ Mer ^ in die tempel, gucken in die spiegel, se.^>> liam ..Und verrichten ein gebät aus dem köpfe. Ihre^liKkhher tempel zu Jsje, der dem Ten, Seo, Dat,i^i ihrem Aschkehet alle jähr vielfältig, oder doch we-N h. °er qh,'a leben einmal, daselbst empfähet jeder einenes tzb- Die thiere todten sie nicht ohne unterscheid,N, M. ^ fünde zu tobten, das den menschen nutzenMdeinmx^uuben auch,daß die seelen der frominenWe». Mhlmm , i>en vrt der glückseligkeitneben den dreyl» be'k^e seei-,, b>n, als der Wohnung der auserwehllcn, be-" ihre 7 ,ver gottlosen aber so lange herum jchweifen,>7^>, , "'»den gebüsset haben. Van Gsrh, Staat?"°Vexv k'48.5eM.
' «ehe Lhanovski.vI"K°«ielce, siehe Rlusack.e°n wS?e>gkov- ein Freyherrliches geschlecht inl».^«iers betWem Johann an. i-6c>. die charge eineskX «U lv"^et. Jarvslaus hat an. i,5t. den Kay-»u?versek>^ Händen der Pisaner, welche selbigenWieltx.^ erregten tumulte, da eben der Kayser sichphütze» sUstlner Wohnung umringet hatten, nebenL"ä^bss Lassen ; wiewol doch auf die Kayserliche^ Um ^rnwurcklicher angriff geschehen, sondern dieMft.Mja^rgleich kommen ist. Priamus stund bey demar^v r. m grossem ansehen, und war in dem> s H^lgx^Urral-Zablmeilli'r. Nr Karb an. I c^°7. und
..^ , l-Zahlmeister. Er starb an. ,547. und
-HA»» MrqfAhne : i.) Albertus war KayserlicherK"bK,chs-taa. ^vmggratz, und an. 167;. AbgesandterVkGrl, u«^. w Polen, r.) Carolus war Vogt zuMj/fles ^ I> zeugke Henrrcum Philippum, der die stelleV'Sto« Rat^Unichweig erhalten. ;.) Henricus warE c»z satter g^rysitzer des Land-Gerichts in Bohmen,AÄt al^rstex der dem Kayser in dem ;o. jährigenlinv^cht. und den Freyherrn-stand auf seinZe>ustavus Kine beyde enckel, Albertus La->^Ävff r,. Ädolphus, fortgesetzet. Gottfried war,,u Samandria, und Lrakicii-isonur zuL^vi. n gli. ^ver, CarlHumbert, Kayserlicher Cam-tsy >.^7 Uttt tobe abgegangen. epir.
«e^ x. in.
hühj!!^/nmilie in der Marck Brandenburg ,der s Ackim^o^knen, als die Wenden daraus ver»tz helag^ hat sich an. 149». mit Hertzvg Hein«^ÄArim" Kavcll^?'" Braunschweig befunden. Anna2 war an. 1647. Aedtißin zu Capeü;X Aar/Hoffen in einem duell von dem Obcr-
Nd ^„^viedrich Dietrich, Mecklenburgischer^Dechant zu Havelberg, starb,an.fkiMier» »rledkichen hinterlassend. Marck.D der äs llbr. geneal. x. 9;.
""d ansehnlichsten Gräfli«' welches von dem Bohmisthen Her-a/vaM vlnmer meynung an. , 4 t. Hertzvg rn
d^^-PrAsL"Sen. Vön"jener"war" Ja'cobüs an.
X ^i!??v K^u Prag bekannt, und Georg wardbn aE« bitter geschlagen, weil er sich
bFonm wohl verhalten. Zdenko, Kay-^ ',>rvBter;jF^-^-6. m der schlacht bey Erla m«dd vb?.^harae-l^arn Kapliers von Sulewttz, wel-lÄr§°n8,dm^.Mhserlichen Raths, Cammer»darKschrnbers in Böhmen bekleidet. Er^ i>arl°'.ivejl ^ x^^vag jm gasten jähre fernes al,^ Schalte., - besten Königs Friderici V. ausund chm hierauf seine gülher an
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l;ooo. thlr. werth confisciret. Desselben söhn, Caspar Zdensko, der sich als Kayserlicher General in Italien, und sonderlichin Mayland durch seine tapferkeil einen rühm erworben, kauf,te an. iüüo. das schloß Mikssow im Leutmeritzer kreise gele-gen , von Carolo Kapliers, dessen linie es in die 800. jährbesessen hakte, und dauere es von grunv aus neu auf. An.1671. half er über die Grafen Serini, Nadasti und Fran-aipani das urtheil sprechend An. 168;. prasidirte er, beybevorstehender belagerung der stadt Wien, in dem barzu ver-ordneten geheimen Lostet». Er starb an. 1686. als Kayserl.General, Feld-Zeugmeister und Hof-Kriegs-Raths-Präsident,nachdem er kindes kindes-kinder erlebet hatte. Es sollen aberdieselbe männlicher seits alle abgegangen seyn, und schreibet,sich heut zu tage eine broncke der Grafen Hrzan von HarraSzugleich von Kapliers zu Milessow. (Siehe Hrzan.) Übrigensseriell) an. i;o;. diese familte mit den adelichcn gefchlechtern, Netlutzki, Trzeblvliski, Bieskoski, Brogenski und Wostersktin einen streit, weil dieselbe sich auch von Kapliers zu nenne»anstengen. Es wurde hierauf der Oberste Truchseß nebst an-dern Herren - standes in Böhmen zu Commiffarien in dieserfache ernennet, welche bann befanden, daß die gedachte fa»misten mit denen von Kapliers in naher dluts-freundschajftstünden, und also mit recht deren nahmen angenommen hät-ten. Nachgehends ist der dabey getroffene vergleich an. i z zc».der land-tafel mit einverleibet worden. La/Lr«. rab. stemm,k. II. leben Kaysi Leop. k. I.
Aappel, siehe Cappel.
* Raracathay, oder Rarakitai, nennen die Tartarn daSsüdliche theil von der Chinesischen Tartarey. Von Strablen.bergs nord-und östlicher theil von Europa und Asien einiei-tuilg , leÄ. I. §. 14. x. 68.
Uara-Mehemeth-Bacha, Bassa in Mesopotamien, hieltsich bey den belagerungen von Candia, Caminieck und Wien,auch in der schlacht bey Chozim wohl. Als er hierauf dasGouvernement von Ofen an. 1684. erhalten, deftndirte erden ort wider die Kayserlicher» tapfer, und als der HertzvgCarl von Lothringen selbigen auffordern ließ, befahl er 40.Christen-sclaven im angesicht des hinein geschickten Officierszu maßacriren, büßte aber sein leben ein, da die stadt mitstürm übergieng. LeVatra« elrt^Nße cie Lttcke.
Aara-Mustapha, ein Türckischer Groß-Vezier, welche»in seiner jugend der Groß-Vezier Kiuperlt oder Coprogli, sei-nes vatters drudcr, unter den Ichoglans oder jungen leuthe»des Serails erziehen lassen. Weil er sehr gute qualitälen ansich spüren ließ, wurffen die verschnittenen eine sonderbare lie-be auf ihn, und es giengen nicht 10. jähre hin, da er schonunter die zahl derjenigen bedienten, die auf die Türckischeschatz-cammer bestellt, aufgenommen wurde. Als nun eins-mals des Sultans mutier Vastda mit ihrem söhne MahometIV. dahin gekommen, fand sie ein großes vergnügen über desjungen Mustaphä angenehme gestalt, und schenckte ihm einensehr schönen smaragd, den ihr der Sultan gegeben hatte.Man sagt auch, sie habe ihn hernach zum östern bey sich inihrem zimmer gehabt, und bemuhete sie sich äusserst, ihn zubefördern. Erstlich verschaffte sie ihm bey dem Sultan dieObcr-Stallmeister-ftelle. Nicht lange darnach tödtete er denAssan-Bassa, welcher in Asien eine rebellion angefangen, wo.durch er sonderlich bey dem Sultan in grosse gnade kain, derihn gleich darauf zum See-Admiral machte. Nachgehendswurde er Caimacam, welches die andere ehren-stelle in demTürckischen Reiche ist, und endlich gar Groß-Vezier, »vorauf»hm der Sultan seine tochter zur gemahlin gab. Er würdeglücklicher gewesen seyn, wenn er sich nicht so sehr in dieintriguen des Serails gemischt hätte. Vornrmlich war dieFürstin Basch-Lari, des unglückseligen Assan hinterlassenewittwe, und des Kayfers Mahomets fthwester, obwol un-schuldiger weise, Ursache an seinem falle. Denn Mustaphaverliebte sich in dieseldige hefftig, konnte aber ungeachtet al-ler mühe seinen zweck nicht erlangen , sintemal die SultaninValida, die ihm zu solchen ehren-stellrn verholffen, durch seinegegen sie bezeigte kaltsinnigkett heftig erzürnt, alle seine an-fchläge zu nichte machte; darauf er sich an ihr zu rächen esdahin brachte, daß sie nicht mehr theil an der regierung hat-te, dahero sie nunmehro seinen Untergang möglichst zu be-fördern suchte. Sie bediente sich hierzu der abwesenheit desKara-Mustapha, als welcher eben damals,die grosse Türcki-sche armee in Ungarn, und für Wien ge führet hatte, stelltedem Groß-Sultan vor, »vie heftig sich alle Grossen über desMustaphä tyranney beklagten ; sie redte übel von seinemschlechten verhalten in dem Ungarischen kriege, wett er die bc-lagerung der stadt Wien mit vertust der besten trouppen auf,gehoben hätte; sie bediente sich auch des verlusts der vestunaGran, einen aufstand unter den Iamtscharen zu erregen,und dadurch den Sultan zu nöthigen, daß er den Groß-Ve-zier ihrem grimm aufopfern mochte. Mahomet wollte zwaranfangs nicht daran, well er sehr v,el auf dem Groß-Ve.zier hielte; endlich aber ließ er ihn durch den Mufti verdam-men, und überschickte ihm durch zwey Ianitscharen-Agasdas ausgesprochene urtheil, dre ihn sodann krafft dessen zuBelgrad den 2;. dec. an. 168;. strangulirten. Seinen köpfbrachte man nach Adnanovel, welches bey dem volck ziemli-che ssreude verursachte; allem die Printzeßin Basch-Lari ließ
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