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aus gehabter liebe gegen ihn seinen köpf heimlich wegneh-men. Sein leben ist in einer eigenen Historie beschrieben.Gewiß ist , daß sich dieser mann viel besser auf die Intriguendes Serails, als auf den krieg verstanden, und m derbelagcrung Wien stlche fehler begangen, ohne welche dieseVormauer der Christenheit, ungeachtet der geschehenen tapferngegenwehr, nicht wäre erhalten worden.
Raransebes, eine stadt in Ungarn, liegt in dem gründe deSWassers Temör, nicht ferne von der Donau, 5. weilen vonTemeswar. Der Zäckler Moses, der sich für einen Fürsten inSiebenbürgen aufgeworffen, hat an. 160;. diese stadt durchheimliches Verständnis der einwohner eingenomnien. *
* Aarascra, ein flecken in Mesopotamien, welcher, wie ausden stcin-hauffen und 7. bis 8. meist eingefallenen kirchen zuersehen, vor zelten eine grosse stadt gewesen. Dappers be-schreibung von Mesopotamien, rc. ?. 12.
* Rarastabar, oder Larastabar, eine vestung in Ungarn,so an. 1691. von den Kavserlichen durch list erobert wurde.Denn als der Türckiftbe Commendant auf partey ausgegan-gen war, und der Oberste Antonio solches erfuhr, kam ermit 600. Heyducken und 400. Raitzen davor, vorgebend, er seyder Commendant, wurde also hinein gelassen r es kan auchseyn, daß der Oberste mit der wache ein Verständnis gehabt hat.Fortsetzung der Ottoman. Pforte, XV. p. 562.
* Rareis, eine stadt auf dem berge Athos, von welcher das
merckwürdigste ist, daß keine weibs-person in der gantzen stadtwohnet, und auch die Mönche in den klöstern, deren in diesergegend sehr viele sind, auf dem berge kein ander Vieh als männ-lichen geschlechts leiden. Die stadt ist sonderlich des wöchent-lichen marckts wegen angelegt, und wohnet niemand darin»als der Aga, so den schütz über den berg führet, und die be-dienten und Agenten der klöstcr. Sonnabends bringen diebauren allerhand Nothwendigkeiten hinein zu kauffen. Des-gleichen schicken auch die Mönche ihre verfertigte arbeit dahin,und verkauffen sie an die bauren. In der stadt ist das Haus,wo die Mönche ihren Gcneral-Kynoäum halten, und über dasgemeine beste der klöster rathschlagen, ingleichen die alte kirche,so Constantinus M. zum gedächtnisse des todcs Maria ange-legt haben soll. äiss äs arko 8. , abbil-
düng der alten und neuen Griechis. kirche, III. 6. §. ;o. p. 416.
* Rarg, (Georg) ein Lutherischer IKsologus, war an.1512. zu Heroldingen in Graubündten gebohren, zog an.
nach Wittenberg, ward daselbst an. r;;8. PhilosophieMagister, und das folgende jähr nach Oettingen als Pastorberuffen. Weil er aber das Interim nicht annehmen wollte,so ward er an. 1547- nebst seinem Grafen Ludovico XV. vonCarvlo V.verjagt. An. 1;;;. kam er als Stadt-Pfarrer nachAnfpach, bekam auch an. i;;6. eine Consistorial-stelle. An.1567. entstund zwischen ihm und Kertzmannen ein heftigerstreit, weswegen er seine ssbeses äs ßustiücationL Hommia kss-cawris coram Ilsa schrieb, aber auch selbige an. i;70. zu Wtl-fenberg revocirte, und selbiges jähr noch den 29. nov. starb.Seine puaestionss Latecketicas, welche er an. 1564. herausgab, hat Laurenkius Lälius hernach vermehrter ediret. Un-schuldige Nachrichten, 1719. ord. V. r>. 8- x. 767. undi7;i. beytr. IV. n. i;. p. 977. ssg.
Rargapolia, eine landschaffk im nördlichen theile von Mo-skau ; die Haupt-stadt darinnen heißt Kargapol.
Rarib-Schach, ein König der Kileker in der provintz Ki-lan in Persien. Er stammte von den alten Königen bestellst-gen landes her, suchte dannenhero dem Schach - Sephi, Kö-nig in Persien, weicher es an. i6oo. erobert, solches wieder ab-zunchmen. Er brachte eine armee von 14000. mann zusam-men, eroberte anfänglich die stadt Reicht, und besetzte hier,auf alle zugänge von Kilan. Allein der König von Persienschickte eine armee von 40000. mann wider ihn, welche ihnschlug, und sich seiner pcrfon versicherte. Er wurde hierauf nachCaswin gebracht, allwo sich der Sovhi damals aufhielte, wel-cher ihn einen wunderlichen aufzng halten ließ, indem er von§00. liederlichen weibs-dildern begleitet wurde, die allerhand postsen mit ihm machten. Endlich wurde er zum tobe verdammet,da man ihn denn an Händen und füssen wie ein Pferd beschlug,und dergestalt tage lang gantz verschmachten ließ. End-lich wurde er an eine lange stange gebunden, selbige aufdem Meidan oder grossen marckte veste gemachet, und er mit»feilen zu tode geschossen. Der Konig machte den ansang, undseine bedienten folgeren ihm. Persische reise.
Rarkus, Rerkus, ein in Liefland zwischen Felin und Dörptgelegenes schloß nebst einer Herrschafft. An. i;6;. ist es vonden Schweden, an. 197;. aber von den Russen erobert wor-den, welche es darauf nach geschlossenem frieden den Polenüberlassen, von denen es der Generat Georg Fghrensbach ei-genthümlich erhalten. Liest. Historie.
* Rart, (Bern. Pet.) ward an. 1671. zu Osnabrück geboh-xen , hatte einen schmidt zum vatter, studiere erst in Osna-brück, zog alsdann auf die Universität Rostock, promovirte da-selbst an. 1696. in Nsgiltkum, und wurde darauf an. 1698.dritter Prediger an der Catharinen-kirche in Osnabrück. AlsLr aber nachgchends von dem beicht-stuhle und der kinder-taufeirrige lehren vorbrachte, wurde ihm an. 170;» seine dimißion
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gegeben, welche er mit den Worten: Nichts kommtsehr, es kommt alles von dem Höchsten her; mn ' ^ I'n .angenommen haben. Er lebte darauf einige M. a.Lri5, und hielt in Ost-Frießland schule, bis er zu 77^. B ^denn zu Eggelingen Prediger worden, wo ^
M>. verstorben. Seine fchriften sind: die llrsEterlassenen Beicht-sitzens; die lautere Milch d.Eallgemeiner Christlicher Catechismus ; Gesprächlieb Wahrmund und Weltlieb Nahm-Chrisi;der Frauen; Sendschreiben von quittirung seinesPre^.^
dass. II. kalc.IV. p. 998. tegg. Lonhäerat-o ^Drieilsnü aä äukia circa Lkronntaxin Lpoc^Egnum Lkritki millenarium ä Oeusmgio mors, . ße
leg. Ossp. äs Lpplausthua äeclsmacoriis ; äs ^bus pitterisgus nulii tscunäa; äs Verstons X- vDestnitiolie Ikeologia:; Liatribs äs Miraculo ^ jahre äecem lineis, per Zraäus, guoa jam äelcenatsrico itkaü retrogrsss , class IV. kakc. I V. p- ^ z.äs Lolosso Oanielia contra cujutäam paraäoxa I „gistegidua Lahxlonicia Interprelstionsm , clsst-, ' 7p-.
р. 6ö. Isgg. äs tlntichristo non )uäaico guast r>
Xspublica ßuässorum sboliw , clatk V. ka<L-^^j.leg. Xova äs Ilirco ll ewillän ,,j
aä pevii:. XVI. clalk. VI. fast-. II. n. 2. p. 22;. ^ ^ 0 °
blica aä loca guseäsm X. 1. äiem aäveatv ,7, is (l-
xrLnulLtiantia, inprimis aä Match. XXIV >' cl» ^
2. ketr. III. ;. iegg. 2. Hiess. II. i.ssim. ^ " o»^kalc. IV. n. 1. p. 57;. logg. vissert. cie Lpocsssk ^ ^äailmo jani olim aäimplsta , dass VI. tast:. vll'
Iegg. kilum Lrisäneum kacrum äs Lngelo j-tum aä expeäienäaa äisscultstea in äpocEr ^k>-
с. 20. occurrence8, class VII. lass. II. n. 4- k-gleichen gab er unter dem nahmen ßeremi« A hie
ltiani, I-utkerum ante sutbersnismum. 00 ,
Wahrheit aus Lutheri fchriften 1706. in 8.nein tode ist an. 172;. gedruckt wordenZraplm8,oder Erklärung des r. capitels Esistu ^
zur Offenbarung Johanniö. c/»rv. ^
, eine gottlose stete,
Mahometanern -I. Heg. 278. ss L. 891- ival ^ Msen schaden bey ihnen verursacht. Der , ka>lch,EEin armer ,nann aus der landschafft Chul^M'^ ei»dorfschafften von Cufa, führte dem M»' Mygleben, gewann sein brodt mit zusanttneNs^j,men-blätcer, und zog also das land - vol« m ^ ir-gen reden nach und nach an sich; hernach.E che ^aus, welche sich nach seiner manier dle ^>machen sollten. Als aber der Lanbvogt dE M
machen,oulen. Ais aver der Landvogr v ^
denselben zu tödten, ihn in ein wohl bessW, E Mgelegt hatte, erbarmte sich seiner eine du»
Müsset der gefangenschafft dem Landvogt siy'.A,11^te, und ließ ihn also los. Es wurde F'
wäre er von GOtt wundersamer weise v^"pere ? bE,... . ..
den, treflich ausgebreitet; . „und gab vor, es könnte ihm niemand pAk ,pie ^sich endlich in Syrien, und weiß man n>K" sijlics ^.ner ergangen. Er wurde von dem nahm s ^bey dem er einkehr genommen, Karmmwandere amkorea ihm einen andern ursprU' Z HE,anhänger, so einen grossen theil von VaeiiEF
dern Morgenländischen «ändern cingenommglaubliche bmge, und fügten den gcE
ltchen schaden zu, wie dann deren stribe»tc>''erzehlen, daß die Kärmatianer Mcccam
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ihrem vorgeben von dem Himmel llerab
stein weggeführet, und viel anderes k>ero, ^
len. Sie lehreten unter anderm, ÄlpE.hogei'f''
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das gedät müsse des tags vierrichtet werden, die fasten-zeit bestehe >a
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most sty verboten, der wein aber erlab^
d.iss. vvnass
. Rarnkowsky, (Stanislaus) bß/Z"jei', "KlckKiVlegte sich in seiner jugend mit fleiß ausv^um das jähr 1596. das Bißthum zu Vlae ^ ^
18 . jähr vorstund, seinenLIerum reforw^ derK^," jslk
dene schulen und 8 emssaria stiftete. ^^L^gygcu'^<iU,ck
mundus Augustus an. i;72.nüt t°deabG^zusA,,A^
Ertz-Bisthoffzu Gnestn alrers halber nA-M
erwiest, so daß auch der kalaunus usWM
der Ertz-Vischöfflichen autoritär euugen ,
ke, nahm er sich der Ertz-Bisthöfflichen
dem bey Warschau gehaltenen wahl-tE>, ^pflen^
inFranckreich bruderHenricoValL6o. ss ^stiene ^iv^,»^
den bey Meseritz im jan. an. (574-dE heE'»ss ,
Reichs-Stande mit einer oratton, wE^s jwst F
und folgte ihm, als derselbe sich noch ^ H» Ü ss T
der aus Polen begab, nach, m Hoffnung KyA >A
bewegen. Als man daraufan.
te, und der Ertz-Bischvff zu richtet^ ^
Hertzog Maxunilianum ihr absehen