Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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^ 4"t und frisch, aber dabey scharf.

d°n K"'4-btt.nn^ Z^oß und zierlich. Im Host ist ein schv-kom^y zexN"'. An. i;;8. ist es vom Grafen Hermann«x>NMe» ^ worden, aber an. 1,42. schon wieder in voll-gewesen. An. ,;88. ward eine Evan-vatx!' bis ik„5^st angelegt, und der goktesdienst darin» vcr-^r, 1, ^ die Landcs-Obrigkeit endlich abschaffte. Val-

lir» ^anex leg.

FÄ^ln/^^Vatzenstein, eines von den ältesten geschlech-GL Glichen v?I^hum Crain, welches eine geraunte zeit denEhret, in dem XVll. Leu!« aber die^^stsknommen. Er hat den beynahmcn voneine ineile von Rattmannsdorff gelegenen

Aain Katzianee um das jähr r;4o. 'mit einer^t ZrMeiss^ V^venrathet, und demselben, da es vorhero Ör-v1"?uHiuen Ratzenstein gegeben. Franciscus^ich^r, L^ybach, ,,nd gieng an. 1 ?44. mit rode ab. Des-»hieltsich in der an. 1^29. belagerten ftadtVchiNs-Hg wohl, und ward nachgehends Kayserlicher Rath-.wtinann in 6>nin . da er denn den Tütchen nicht

^ikd^tch'z^^wann in Crain, da er denn den Tütchen nichtpiäv,^ Unfälle beschwerlich fiel, sondern auch unter-^>ti° ^.6elle ein "/»^rcn klauen riß. Hierauf erhielt er an.'«Ast: General-Feld-Marschalls, hatte aber dabey

'Schelte, eÄL.als er den Tütchen bey Effect eine Machtwo,,« die flucht, und verursachte dadurch , daß8est,,' .w ntedergemacht, und unterschiedliche hohe^ wurden. Erwarb dahero zu Wien in gc,

?>hte Glicht, daraus er aber mit list entkam, und zuA>! b.A"de u, li , welchen er versprach, gant; CroatienM^whiyteu ^Iern. Er correspondirtc zu dem ende mitin op?'bral Nieolao Serini, welcher ihm auch dem'F^^ihlt on^bhör gab, und zu sich nach Castanowitzlaset erstach, und seinen Lonfd.em Lavier- Schen^."K'ckte. Sein cörper, liegt .zu

en e^zelu Oberburg in

! auwv man aufseinen leichenstein die fabel vonV viLgss? nnen vogel zu gaste geladen, damit er ihnÄK- Aushauen lassen. An. 16?;. war Georg»?Aljg,Heertvg^r, Amts-Präsivent in Crain: dessen söhn,Ä L ^Tanim/. ^af, war Kayserlicher geheimer Rath,Wwr-Herr, LandS-Hauptmann in Goctz, wie^er und Ober-Silber-Cämmerer in Crain,aufftine faniilie gebracht. Er starb an.iiXlll ^ ehre E etnen fohn, nahmens Leopold Engelbrecht.

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rsr. HunF.

? Gpangenb. Adelst), k. II.

^n^f^hitl eine Schwäbische Reichs - ftadt in dem^^eba^elch^. Zen. Es soll dieser ort von einem Freyherr«.-a. au?, Mit Kayser Lothario aus Franckrejch qekom-von dessen nachkommen bis aufdes Kay-

^>'5j^Und

t-1, b^eyh^neu seyn besessen worden. Zu dessen zeltenI»k^skb^3en mit eines bürgers weid einen

Ä ^ii^eht. darzli denn der mann gekommen, und^eex, weM?""Äleß aber noch eine schwester nebst' Acren,Dom-Herr zn Augfpurg war, die-

^» 3' nbaekaU?'. Von selbigem soll sich die ftadt «mRgM so M haben , daher auch der nähme Kauf-de^r zeit uE erkauftes dorf heissen toll, gekom-N'edene^»^ swdt zu einer Reichs-stadt gediehen,sssvipho, Kaystrn, vornemlich Conrado ll. Nu-^ "Nd Jff^bvlco IV. Wencesläo, Sigismundo,Es ^ l- mit herrlichen freyheitendaselbst fowol die Catholifchen^A^bii^In. i.-^°dfeßwns-verwandten ihre freye Icli-

- . nnd aus»

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dröRaths dastM Ag«n ^

7^ÄL^^^;77.undVmcentzvvn-a ,

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worden, ^Aevirek, ^eu-stetst ^ *teI htNihch^- m der Hof-rwd Dom-Org '

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In weichem amt er schon^ ^etk gehabt-Ä Mer folgendem Mui zum dn » ^ aus»

amica Lc moäs ^ ' ^ yer edstn

d t ^ M alten und neuen WAniwmf ...

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allevmodulantesten 2. ;.4. und mehrstimmigen exempern erklä»rel, mit fugen und gedoppelten comrs-punclen gezieret, undden anfangenden componisten die kürtzesten und richtigsten Wegezu diesem lkuäia gebahnct worden. Da dann besonders zu mer-ckcn, daß man das gute und annoch brauchbare aus der Anti-quität behalten, das unnütze und überßußige abgesondert, dasneue aber gesichtet, das beste davon recommendiret, und dasübrige eines jeden seiner freyheit überlassen hat. Alles zu derehre GOttcs, dem pukliccr zum besten entworffen , und miteinem nöthigen reqifter versehen. Sonst find verschiedene cla»vier-und kirchen-stücke von ihm bekannt, die von verständigensehr werth gehalten werden. An. 17;^;. fieng er an das musi-calische werck: Harmonische Seelen - Lust, in druck zu geben.

Ob er nun wol an. 17;;. den 24. ftbr. darüber verstorben, sswird es doch, weil das cvncept noch vorhanden, fortgesetzt.

* Aauffmann, (Ich,) war zu Nürnberg, attwo sein vatteegleiches nahmens Prediger bey der kirche zum H. Geiste war,an. i;66. gebohren. Er stubirte zu Altorf, Jena und Wittensberg, und wurde an. 1592. zu Wiltenberg, an. izy;. aber znDöbeln Prediger. Von hier kam er an. 1597. als Loachuwenach Braunschweig, welchen ort er aber an. 160;. wegen aller-hand Verdrusses, heimlich verließ , und sich in fein vatterland.be-,gab, da er denn erstlich zu Sultzburg in der Grafschafft Wolf-stein, und endlich an. i6n. zu Schweinfurt Superintendentworden , auch an dem letzter« orte an. 1616. den 4. may gestor-ben. Man hat von ihm vinclnriäiou Orälnsncloriim; LtrensmLoelelism ; Opulculum LateckotlLum : ,

Leipzig 1604. in 8. äc Hamarlüsenin; L-lteLbikinum I-Utbcr!.minorsm norir lilulkrstum; Predigten u. d. g. RtthmeversBraunschweigische kirchen - Historie. cliss. äs ßormn.

Ksukmanno. sainml. XV. p. 286.

Uaussungen, ist ein berühmtes Inngfern-Stift, nebst ei-nem darzu gehörigen grossen dorfe und Amt in der Landgraf-schafft Nieder-Hessen. Die Ritterschaffk dieses Fürstentlmmshat es fundirt, und die dtrection darüber. Diejenige, so hineingenommen zu werden verlangen, müssen der Reformirten reli-gion zugethan seyn, und die, so darinn sind, können heraus Heu«rathen, in welchem fall eine jedwede ioo. gold-gülden in ssecis.zur ausstattung bekommt.

Raussungen, eine adeliche familie, deren stamm-haus Raus»fungen in dem Amte Borne gelegen. Sie stund vor zeiten inMassen und Thüringen in grossem vermögen und ansehen, istaber seit an. 14;;. da Cuntz nebst seinem bruder Dietrich ihrleben durch des henckers Hand verlohren, fast unbekannt wor-den. In Schlesien und in der Grafschafft Glatz hiessen sie auchHerren von Chtumb. Vvlqvin von Kauffmigen wird in einerdonation eines Herrn von Waldenburg der kirche zu Wolcken-burg an. lz°8. als zeuge angeführet. Hildedrand Kauffungaufn Landes-friede, (Landsberg im Oppelischen,) war an. 149;.Rath bey dem Hertzoqe Henrico I. zu Oels. An. 1499- florirteHeinrich als Mann-Rechts - Beysitzer zu Glatz. SigismundKauffung , vom Hummel im Glatzischen, sagte an. 1522. dergantzen Cron Böhmen ab, wurde aber an. 15,4. gefangen, undzu Wien enthauptet. Sigismund Kauffung von Chlumb, starb»an. 157z. und liegt nebst seiner gemahlin Apollonia, einer gc«bohrnen Abschatzin, in der Pfarr-kirche zu Franckstein begraben.Zu ausgang des XVI. sseculi und zu ansang des XVII. besaß die-se familie im Vvigtlande die güther Hirfcha, Langemvätzen-dorffund Löhmersdorff, und war Hans Moritz von Kauf-fungen auf Böhmersdorff, Grästich - Reußischer Rath zu Graitz,welche charge auch dessen söhn Hans Heinrich aufHirschau undWeißborff befasse, zugleich such Ober-Steuer-Einnehmer war,und umö jähr 160;. florirte. Ob er nachkommen hinterlassen,findet man nicht aufgezeichnet. Schief, curios. «v/«//er-

snnsl. Lsx.

Aauffungen, (Conrad oder Cuntz von ) ein Meißnischeevom Adel. Er war anfangs an Churfürst Friedrichs des gü-tigen von Sachsen Hofe in gutem ansehen, wurde auch vondemftlbigen zum Vogt zu Aitenburg gemacht, that aber nachdiesem der stadt Nürnberg wider Marggraf Albrechten vonBrandenburg gute dienste. Als Churfürst Friedrich mit seinembrnder, Hcrtzoq Wilhelmen, krieg führet«, hielt er des ersten par-tey/wurde aber von Hertzog Wilhelmen bey dem entsatze von Ge-rn gefangen, und muste sich mit 4000. si. lösen. Weil er auchsonst an seinen qüthern indeß sehr grossen schaden erlitten, rau-mete ihm Churfürst Friedrich Apels von VrtzthuM, welcher esmit Hertzog Wilhelmen hielte, Meißnische guther eui, jedoch mitdiesem bedinge, daß er bey crfolgrem frwden solche wieder adtre.ten sollte. Als hieralif durch Kayser Friedrichs III. Vermitte-lung zwischen Chiirfürst Friedrichen lmdHertzog Wilhelmen a«.14^0. zu Naumburg mede gemacht Mrde , sollte mich Kauf-fung gegen erhaltung der stmigen dw Vltzthumsschen gucherwieder abtreten , worzu er sich aber nicht verstehen wollte, da-her» ihm der Churfürst selbige mit gemalt nahm. Als sich nunKauffung hierüber heftig beschweret, erwchlte der Churfürst

, welcbc die fache untekfiichen undeinen tag anfetzten, wordenaber ohne abschied vor endiauna der

sgtz»«Mii L-KELWI7W di"

beoriL als plMis nach ihrem urfprung, gewisse Rath ; ^ deshalben einer

A ""l!n qA^'sbas deutlichste befchrieben, »ich ^nMaden folltem ,cy ^ EÜdigung

^ "ppliciret, sondern auch wieder davon zog. Er suchte hierauf feine raache an dem