Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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' und giebt jetzo einem gantzen umliegenden^>>nck-«^? »welcher zwischen der Elbe und Mulde liegt,w "d N;,." "" die stadt Prag und den Leutmeritzer, Potber-^s?^reck?»^'Ereis/ oben an den Buntzler und Königgrä-stöss/t V den Czaslaucr, und unten an den Bechr-d,> '. Es ist derselbe reich an holtz, welches auf derdurchfljesset, und der Mulda häufig nach

eopogr. Lodem. Ka.Ä». misceU. cleo.

p. 14. Vogtens jetzt-lebendes Böhmen,

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ein mahler von Breda gebürtig/ hat zuig, „Sandra!?, ?dre unter Lamberto Lombardo ausgehal-^».1,. als -j«'°det ihn zugleich als einen geschickten mah^^esai». ^ lch//^u.ehrlichen mann. Er wohnte zu Antwer--vLch ^ djx ^selbst jn allweg prächtig und kostbar. Die con-M. Da -«^acht, geben des Antonii More arbeit wenigkis^ßch, ^^8. den Hertzog i^on Alba abmahlte,"ein er das Spanische nicht verstünde. Indes-den Mual-Officier hinein , und begehrte von demM Ae» svlllk ^ was man mit dem Grafen von Egmont7 seh?'"ger,ei,.Der Hertzog gebot, daß er ohnvcru'iglich' wi>,^uel werden Dieser beseht besturtzte den mahler

""niei- -Werden,

M kl ^ar, Ohnedem seinen vatterländischen Adelichen sehrgxe e'aß er kranck davon ward, und sich, so bald er^tk°°uin l^"wen, zu bethe legen muste, und wenig zeitrn aufgab. Le ?r/er, abrege 6e ia vie äes

Rett genannt, ist ein kleiner ort, nebst^denrMaien w flusse Kyl, in dem sogenannten Hellentha-Meilen von Hildesheim gelegen. Eine >»--s^Wnix,? Manderscheid, an weiche es in dem XII.' >uhret davon den nahmen, (siehe Nander,

b. ch-L./. n. x, iji,, ,x. c. 4.

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veranschniichsten adelichen familien in, Meis-Mther, als Tackau, Aullg, Ransdorst, Pro.MijKet. "^^angenberg und andere in dem Dickte Nauru.^ f,Mnet g?/) deren Ursprung findet man nichts gewisses^.^drecht/ Heintze, Siverd undBerldvon Kay-mit dem Rltter-guthe Nemsdorff bellchei»?a. r dst der lehns-brief annoch vorhanden. Nachge-

"" epicapbium in der Frauen-kirche rn Drctz-von Kayn , der als Stadt,Hauptmann da.^ ^"eben, gesetzet worden.

ein z kaufte an. 149;. das Mter.guth Mutschau ,^<°^/^Eer-vcUter Hans des lungern auf Nemsdorffs^k„^Aera?. ^ssen söhnen Hans III. an. 1649. als Hollan-Daniel'^kenant von der artillerie unverehltcht ge,'644. als Capitaiu von der Holländischen

Tss'Leil^^eosstre mit den Portugiesen BraWenNemsdorff das geschlech-t fortge-

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Offk^ffehxj. ^ e an.

iroötor zu Naumburg, hat Carl Gott-^7^9. als Königlich-Polnischer undM verstorben, und 2. männliche erben

Ä^ 9 antzD Kayn auf Aulig, Fürstlicher Sachsen,z^ ^^Consistorial-Präfldent und Ober-Hof.

b rÄch nur FreyherrUche saMÜ e ^ stamm -^dio

unweitVoitztsderggE^^^^ Md Ä

, und schon au. 1060. ru ^ ' Lam-

^,v?cken. Heinrich lebte um ^etchssch^ ss he-

^^rr^rs, war Er§Hertzvglicher A Johannes ^

II 7 ^Emm.k.U.LW- . ^„hauvt

^wäsder Aul, wormitvoruemdÄdaS ^^d.

angesehen ward , ff ^ testaAvon C.'^uiio Cäsare m v^n ^Me-«^^Ma genommen, getragen, und ^^maPgÄ^aMus und Nerv un^eMg em rre tt

haben. Aber eben dadnrm' ^, tff rreinrftR^ckfnnahmen also beständig E worden.

*4» - uVTwhchen Kayser-tiwi verwEt w ^eld O-^Mschen^!' ksculv ward ein Mmitcher Im

. weiche man L-Gres , UND vi ^^^rdiedisttzr. nennete; Massen allem di

Theil»

1719. bevollmächtigter

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vollkommene gemalt, die erstere aber die anwart auffdie Kay»serliche würde, fast wie hent zu tage die Römische Könige ge-habt Haben. Es ist aber die Kayser-wurde beständig zu Romverblieben, bis der Kayser Constantinus ül. die stadt Byzantz zuseiner residentz anlegte, und selbiger den nahmen Constantinope!gab. Denn dieses vcranlassete, daß das Römische Reich in daSöstliche und westliche getheilet wurde. Das öststche Kayserthumhatte seinen sitz zu Constantinopel, bis die Turcken, nachdemsie eine provintz nach der andern erobert, sich an. 149;. zummeister von Constantinopel machten, wodurch selbiges aufho-rche ; nur daß noch für einige zeit eine andere linie von den vo.rigen Constantinvpoltlamschen Kayscrn zu Trapezunt herrschete,die sich ebenfalls den Kayscrlichcn titul beylegte. Das westlicheKayserthum aber, dessen sitz zu Rom war, wurde durch deneinfall vieler barbarischen völcker gantz zerrüttet, dergestalt, daßdie Francken Gallien, die Vandaler und Gothen Spanien, dieSachsen Britannien, die Gothen und nach ihnen die Longo-barder Italien bemeisterten, und daselbst ihr Reich anrichteten.Jedoch erhielt sich die stadt Rom noch bey ihrer freyheit, bisendlich Desiderius, der letzte Longobardische König, sich auch>derselbigen zu bemächtigen trachtete, wider welchen der PapstHadrianus l. Kayser Carolum A. zu hülsse rief, und selbigmzum ?üMLio komiinowm machte, bis ihn der Papst Leo III. inder Christ-nacht an. 8->o. zum Römischen Kayser mit conftnsalles vvlcks erncnnete. Es ist also hierdurch die Kayser - würdean die Francken, und, nachdem der Carolingische stamm mTeutschland mit Lndovico dem linde ausgestorben war» an dieTeutschen gekommen. Denn ob gleich nach dessen tobe die Jta-lläner die Kayser-würde an sich zu bringen gedachten, konntensie sich doch darum nicht vertragen; daher die Römer genöthigckwurden, Ottvnem Al. welcher König in Teulschland war, inItalien zu ruffen, und ihm die Kayser-würde aufzutragen, mirdem bedinge, daß selbige hinfübro bey den Teutschen bleibensollte. Wie denn die Sächsischen Kayser ihm hierauf gefolgt,bis auf Henrlcum II. Auf selbige folgeren die FränkischenKayser, von Conrado ll. bis auf Henricum V. Diesen dieSchwäbischen Kayser, von Conrado III. an bis auf ConradumIV. Nach dessen an. 1294. erfolgten tode fieng sich zwar dasgrosse lmerregnum in Teutschland an, da gantze i9. jähr keinrechtmäßiger Kayser war, bis Rudolph von Habsburg an. 127;.zum Kayser erwehlet wurde, welcher der stamm-vatter des heu-tigen Hauses Oesterreich ist. Ob nun wol nach ihm verschiede-ne andere zu Kaysern erwehlet worden, als Graf Adolph vonNassau, Hmricus von Lützelburg, Ludwig aus Bayern, GrafGünther von Schwartzendurg, Carolus IV. Wenceslaus undSiaismundus, Könige von Böhmen, so ist doch von des letz-lern Nachfolger Alberto II. an und von dem jähre 14,8. die Kay-ser-würde durch freye wähl der Churfürsten bey dem Hause Oe-sterreich bis auf Caroluin VI. beständig verblieben, indem manbey den mangelnden revenuen eines Teutschen Kayfers keinHaus tüchtiger hierzu gefunden, als selbiges. Was die rechteeines Teutschen Kayfers anlanget, so »st durch die nach undnach anwachsende macht der Reichs-Stände die erbliche undund monarchische gemalt dergestalt beschnitten worden, daßjetziger zeit gar wenig annoch von der Monarchie übrig ist.Nur hat der Kayser gewisse Hoheiten behalten, worunter dasrecht übet StandS-personen, hohe würden zu vergeben, Pri-vilegien zu ertheilen, auf Ncichs-täqen zu proponiren, undReichs-Halber zu belehnen, sonderlich zu merckcn sind. Dasvornehmste ist, daß ohne ihn und seine einwilligung, in fachendas gantze Reich betreffend, nichts geschlossen und vollzogenwerden ran. So hat er auch in den Italiänischen landschass»ten, welche Reichs-lehen sind, sehr grosse aüthorität, und weitmehr, als in den Teutschen provmtzen. Es finden sich auch an-dere Potentaten, welche den titul Kaystr führen, wie denn deeGroß-Sultan selbigen brauchet, ingleichen auch der Kayser zuChina und Siam. Richt weniger prätendiert der Czaar vonMoskau den Kayser - titul, und hat sonderlich der CzaarPeter Alexowitz denselbigen in den letzten jähren seiner regie-rung bekannter Massen mit grossen solennitäten angenommen,auch sich solchen noch vor seinem ende von den meisten Höfen inEuropa zulegen gemacht. Auch die Könige in Franckreich undSpanien haben den titul Imperator manchmal geführet, undalle Könige bedienen sich anjetzo des tituls Lugullüs, keiner aberhat sich noch Imperator Lugutku» geyennet. äs Imp.

L Imperio. üejure ke^m. tVacc,«r, cle trantta,

tioiie Imp. sus publicum. Vltriarlus illuür.

, lxntaZm. äiZnit. illullr. *

Rayserin, ist eines Kayfers, besonders aber des Römi-schen gemahl, welche sonsten üuZutta genennet wrrd. Vor die-sem sind die Kaysermnen zugleich mil dem Kayser zu Rom vondem Papste gecrönet worden, wie solches die ttmori« mit mehsrerm bezeugen, als von der Jrmengard, Kayfers Ludovici I.gemahlin, der Theophania, Ottonis, der Gysela, Conradi ll.Kunigunda, Henrici ll. Anna, CarolilV. Barbara, Sigismun-di, Eleonora, Friderici III. und anderer Kayser geinahlinnenmehr. Ja man hat ihnen dre Teutsche cron öffentlich aufge-setzt; also ist erstgemeldte Kumgunda an. 1002. zu Paderbömund Kayfers Albert» I. gemahlin an. 1298. zu Nürnberg gccrösnet worden; welche ehre auch Kayfers Matthiä gemahlin An-nä an. rsl2. Maria, Ferdmandi III. erster gemahlin, au. »6;6.wie auch seiner dritten gemahlin Eievnvrä an. rs;;, und

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