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Vierdter Theil. He - Mc.
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endlich Eleonorä Magdalenä, Leopold» dritter gemahlin, an.1690. widerfahren ist. Es hat die Kayserin vielJhohe vor.rechte und Privilegien , als i.) führet sie den titui Jhro Ma-jestät; 2.) gebraucht sie das recht der ersten bitte gegen die Aeb-lißinnen, wie dann das exempel der Kayferin Eleonorä, Fri-derici III. gemahlin, bekannt ist, welche der Aebtißin zu Bu-chau Conrad Seb zu einer pfründ anbefohlen hat; z.) genief-set sie alle Fifcal-rechte und freyheiten; 4.) hat sie ihr eigenArchiv und Ertz-Cantzler, welcher der jeweilige Abt zu Ful-da ist; ?.) kan sie ohne einige solennität des Rechtens testi-ren; 6.) hat sie ihre eigene Hof-bediente. Der Abt von Kem-pten ist ihr Ertz-Marfchall, und trägt bey ihrer crönung denscepter, welche würde ihm Kayser Leopold an. 168z. bestäti-get hat; ihre oberste Hofmeisterin nimmt bey der crönung denrang unmittelbar nach den regierenden Fürstinnen, vor denFürstlichen Fräulinnen, in krafft der von Kayfer Ferdinandlll. an. 16;;. sonderbar gemachten Verordnung.

äs cle ürcLi-L-uicell.

st-e. Ä>'Äv. 8.1. k. p. 697. legg. *

Raysersberg, lat. L^ssris tVlons, ist eine mittelmäßigestabt im Obcr-Elfaß. Sie wurde von dem Kayser Frideri.co II. aus einem dorfe zur stadt gemacht. Es wächst dabeyder beste Elsaffer-wein. Sonst ist dieser ort einer von denio. stadten, die zu der Landvogtey Hagenau gehören. An.167;. wurde selbiger von den Franzosen sehr mitgenommen,toxogr. äe ^ure civ. Imx.

Aaysersheim , oder wie sie von etlichen genennet wird,Reyßheini, eine ungefürstete und unter die Rheinischen Prä-laturen gehörige Reichs - Abtey , Cistercienser - ordens, nichtweit von Dvnauwerth gelegen, ist durch Graf Heinrichen vonLechsgemünd an. n;r. gestiftet, und den ;. aug. an. uz;,zu bauen angefangen, am n. oct. an. nzz. von BischoffWalther zu Augfpurg bestätiget, und endlich an. H84. von demPapste Lucio III. in des Rom. stuhls besondern schütz und ver-spruch genommen worden. Bey stiftung dieser Abley hattesich der stifter für sich und seine erben den erd-schutz und Ka-sten-Vögten über dieselbe vorbehalten, womit auch bis zu ab.gang der Lechsgemündischen familie, und nach dieser von ih-ren erben, den besitzen; der Grafschafft Grayspach, continui-ret worden. Als aber zu zeiten Kayjers Ludvvici Lavsri dieEmfen von Grayspach mit Graf Bertholdcn ausgestorben, hak«rwehnter Kayser das Haus Bayern mit berührter Grafschafft,und folglich auch mit dem erb-schutz-und Kastcn-Vogtey-rechtüber die Abtey Kaysersheim beliehen, wobey jedoch die Her-tzoge von Bayern die Abtey bey ihren Privilegien zu lassenversprochen, allein dieselbe mit der zeit, nach ansang des XVII.tTcuIi, ihrer Reichs-immedietät halber angefochten, sich aberendlich mit derselben , nach einigen schweren differentzicn an.z6;6. in der gute verglichen, und sie für einen unmittelbarenReichs-Stand erkennet. chic. eacl. des Reichs-Archivstvm. III. Bilderbecks Teutscher Reichs-staat.

^avserolautern, lat. Lutrs Lrestireg, oder Lrelsropolir,ein Furstenthum und ziemlich veste stadt gleiches nahmens inder Unter-Pfaltz im Wasgau an dem flusse Lauter gelegen.Ehedessen hat der ort zum Reiche gehört, und den Kaysernzu ihrer erlustigung gedienet; wie denn der Kayser Frideri.cus l. an. uz?, allda einen kostbaren pallast erbauet, nebenwelchen Kayser Fridericus II. einen teich angeleget, und denzuerst hinein geworffenen hecht mit einem goldenen ringe umden hals bezeichnen lassen , den man an. 1497- unter Chur-fürst Philippo noch lebendig gefangen. An. 1402. ist der ortnach Münsters bericht an die Pfaltz gekommen, und an. 1598.erhielte Churfürst Friedrich IV. deshalben sitz und stimme aufdem Rcichö-tage, wodurch es in ein Furstenthum verwandeltworden. Eben dieser Friedrich IV. machte in einem testamen-te die Verfassung, daß sein ältester söhn Friedrich V. das Chur-fürstenthum, der jüngere aber, Ludwig Philipp, Simmern,Läutern, und den antheil an der »ordern Grafschafft Span-heim haben sollte. Weil aber solches dem Churfürsten CarlLudwig nach der Wiedereinsetzung in seine lande zu viel bauch-te , so föchte er Ludwig Heinrichen, einen söhn Ludwig Phi-lipps , deshalber an, welcher streit an. i6?4. auf dem Reichs-tage z» Regenspurg dergestalt verglichen wurde, daß Lud-wig Heinrich Läutern an den Churfürsten abtreten muste,nach dessen an. 167;. erfolgtem tobe auch das übrige der Churwieder einverleibet worden. An. 1621. nahm der GeneralSpinola den ort weg, welcher ihm zwar von den Schwedenwieder abgenommen wurde,, aber auch an. 16;;. mit stürmwieder an die Kayserlichen ubergieng. Letztlich wurde er an.1688. von den Franzosen unter dem Bouflers erobert, nach-dem ihnen 2. stürme abgeschlagen worden. n. ?.

r>. ;;.?9. ;22. l-v- LErrce x. H2.

/teile»-, tvp.

Rayserftetn, eine ansehnliche Gräfliche familie in Böh-men und Oesterreich, deren stamm - reihe man mit JohannTobia von Kayftrstein, der eine von Seyboldsdorff zur ehegehabt, ansänget. Dessen ur-enckcl, Tobias Helfried, ersterFreyherr von Kayftrstein, Kayftrlicher Rath und Hof-Cam-mer-Prasident, hinterließ Johann Franken, der an. 1690. alsKayftrlicher geheimer Rath, General-Feld-Zeugmeister, Kö-niglicher Statthalter und Commendant zu Prag, und als

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commandirender General im Königreich

rvuimunvlrenvcr csenerai linden. ' Dessen nachkommen haben den Grai>^erhalten. ,

Element Ferdinand , Graf von KaystM^'

1714. als Jnner-Oesterreichischer geheimer Raw l. » ^vorher Land - Cammer - Rath in Kärndten gew-«^' M'»met von Johann Paul von Kayftrstein her,

1648. als Nieder - Ocsterreichischer Regier««!!^ g,sie.

Er unterhielte auch die sogenannte Oesterreich»^ ^ferts Ahnen.tafel, k. I. wb. ^

Rayserftuhl, ist eine in der Grafschafflincken feite des Rheins oberhalb Zurzachche, nach der Gelehrten meynung, schon zu ^zeiten, der allda seinen gericht-stuhl gehabt,genommen haben. Sie wird mit einer »rüst. Meß,göw gehängt, und an ihrem ende stehet ein a»'ten genannt. Vor diesem wurde sie von E'beherrschet, aus welchen Rudolph an.abgang dieses gefthlechts kam die stadt und ^ ^ne zweifel l urch Heurath, an die Freyherren

aus welchen Lüthold diefelbige an. 1294- ^ 0011rico II. zu Costantz (der ein gebohrncr Frev^Mirg U

berg, und vormals Kaysers Kudolphi von -ya Z Bgewesen) um 800. niarck silbers verkauft har»verkäuffers vetter, Freyherr Ulrich , mit dich«'zufrieden war, so muste der Bischoff auch

welches auch mit fernerer iieferung ;c>o.

, . ... M

der >

200. mütt kernen geschahe. Sie stehet aljo „p IchHerrlichkeit unter dem Bischoffc von Co stach.!,^ihm bevögtet; die obere lands - Herrlichkeit a^K^Mschafft und das malefitz gehöret zu der GME, chIn civil-sachen, wann beyde parteyen >n bew Hygtgesessen, gehet die appellation von demBlichoffs Hof-Gericht, und nicht weitech'tzofFch W'eine partey fremd ist, so kan diese von ich

die regierende Orte der Grafschafft Bade» U zchch xM1446. wurde in dieser stadt der Züricher - A ^ oktchEstadt Zürich und den übrigen Eydge>>chch!jche>>ausgemacht. Stumpf gedencket auch eines ach er' W-der Schencken von Rayserstuhl, von chechdaß sie der alten Grafen zu Baden Schach"che- ^ k-rer. Helv. lib. I. c. 4. M/''

VI. a.;. ^«4- , ckr. N8ct. k. I-.ch»v p-

aä an. 1446. Vrett/e»-. clrron. Lern. k. I- ü"' ^ste Lep. ilelv. üb. II. x. Ü77. *

Raysersmarck, siehe Reemarcht. . ^Rayserswerth, lat. Inlula LLeni, einchL,rstcn ^selvorst an dem Rheinstrom, welche dem ch,', ziE

gehört, und wohl bevestiget ist. Sie hal^ , Aden, sehr regnlirte wercke und hohe maure'^steinen ausgesetzet sind, desgleichentreftarpe versehen. Es war anfangs eme-ivder Kayfer Carolus IV. versetzte sie an misÄ,

Eleve; dessen bruder, Hertzog Gerhard, i«.^ vA

jähr iZ 9 y. dem Ertz-Bifchoffe von Cöln gE geda^cß ^,"""—. gülden. An. 1464. wurde ste,f gegenfe nebst Bielstein und FrederbeG-ff^,

100000.

Bifchoffe

Sanken durch den damaliqen Hertzog v»» sicv..,,jget!,^auf ewig zugeeignet. Die Franzosen »m beinach^-.'an. 1688. für den Cardinal von FurstepchL an-

lein der Churfürst von Brandenburg, riß chyer

der aus ihren Handen. An. 1702. raumch « Mch ^Coln selbigen ort den Franzosen ein, er >viek^uit des gedachten jahres von den All»r

folgte an. ?6;. auf seinen bruder Kenrm» . die e^niOMit den Britten , und schlug sie Mch«« ka>«e»^geschahe zu Dareham in Glocestersyrre'

gc,cyaye zu Dareham m Glocestersy,^' ,s,„ei>.«-. 7 E',Brittifche Könige um, und nahm er" t>

Glocester, Cirencester und Bath hmwM Meyte' zlkff „mals Badencester genennet wurde. D«« ^hcr«-bey Feathenlock, wo er eine reiche beule MiA ^Britten paßten ihnen in einem dm-ch- ,,,wder provintz Wiltshire auf, und A'

wieder ab, sondern richteten ihm ich»",den, und trieben ihn aus seinem ergerm ^folgende jähr darauf starb er sehr arm, p c ^der mächtigsten Könige in dem landegew

Rebbers, sind eine gewisse ach inJfpahan tn Persien gelitten werden, bch« ' giAbrabath wohnen. Das wort kommt^^^Mek^^,^^Kiaphir, welches so viel Heißt, als em am ^,,M ssmeluck. Sie haben nichts mit de»jp komL^iA vgenommen die spräche. Ihre klew L E'heraus, als die gemeine Persianifche kr gcoilgen sie auch, wider des landes gewoy , t>>.^ ,

haben weder tcmpel nochPneftcr-un^ecblE ^bücher; jedoch glauben sie der ^

etwas von Himmel und Holle. pcs

bet, lassen sie einen Hahn aus dem v