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lem dem, so das feuer verzehret, und der Hagel verderbt, nem-lich ic>. vom ioo. Über dieses geben sie dem Herrn von jedemHause jährlich eine Henne zu bekennung der leibeigenschafft. Sohat er auch den ehr-schatz, die jaqdbarkeit, offene lehen, taver-nen-recht, wümm - recht. Bluntschli, merckivurdlgkeit derstadt Zürich, x. I28- 8rr«,uz>/. lib. V. x. Ivc>. d.
* Refteen, ein grosser flecken, fünf Französische Meilen vonAleppo in Syrien abgelegen. Er liegt auf einer grossen ebenedieses nahmens, gegen abend. Dieses flache land erstrecket sichsehr weit und breit, und ist fast aller orten sehr fruchtbar, undüberhaupt wohl gebauet. So man von feiten Essoyn auf dieseKefteenische ebene kommt, so stellen sich auf einmal vier undzwanzig orte dem gesichte vor, davon die meisten rechte dör-fer ausmachen. In dem flecken Keftsen sechsten halten sie ei-ne so grosse menge tauben, daß man mit recht viel mehr kaub-häufer als wohn-häufer darin» zehlen kam Aus den Überbleib-seln von alten kirchen kan man sehen, daß dieser ort ehedes-sen entweder grösser gewesen, oder daß wenigstens Christenvor Zeiten hier gewöhnet, und ihre freye religrons-ubung ge-habt haben, voysges x.
Rebl, eine vestung am Rhein, eine stunde gegen Straß-burg über gelegen. Die citadell von Straßburg liegt ihr et-was näher, so daß sie einander mit stücken von weitem errei-chen können. Der ort liegt auf Marggräflich-Badischem gründund boden, gehört aber nunmehro unmittelbar dem Reiche.Vor diesem war nur eilte schantze allda, zu bedeckung derRhein-brücke, welche die Franzosen an. 1673. mit stürm ein-genommen, und hernach geschleift haben; aber als nachgehendüder König von Franckreich Straßburg in seine gemalt ge-bracht, hat er auch diese vestung zu bedeckung der gemeldtenstadt und den einbrach in Teutschland zu erleichtern angeleget,sie aber im Ryßwickifchen frieden aus Reich abgetreten. An.1702. belagerten die Franzosen den ort disseil des Rheins unterdem Villars, und jenseit des Rheins hatte der Commendantaus Straßburg seine batterien. Sie wurden auch des orts baldMeister, und legten gegen über gleich an dem Rhein eine «reueschantze an, welche sie aber durch den Rastädtisch-und Badifchenfrieden zu schleifen versprochen. Sie haben zwar ihr Wort ge-halten , aber den gründ der schantze liegen lassen , so daß manstlbige alle stunde wieder aufbauen kan. Die vestung Kehl aberhat Franckreich wieder an das Reich abgetreten, welches sichauf dem Reichs-tage lange gezancket, wer die garnison undreparirungs-kosten hergeben solle, angesehen die brefchen vonden Franzosen alle sind liegen gelassen worden, und der Rheinein grosses stück von dem grossen hornwercke weggeschwem-met. Anfänglich hat man die besatzunq zu versehen den Frän-ckischen und Schwäbischen Kreisen aufbürden wollen, als wel-che die fache am meisten angrenge. Nachgehends aber hat sichdas gantze Reich darzu, wie auch zur wieder aufbauung ver-standen. Die vestung ist im übrigen an sich selbst regulier,besteht aus einem Viereck, und hat 2. hornwercke; in dem gros-sen sind viele Häuser erbauet, woselbst die garnison ihre noth-durft haben kan. Es gehet auch bey Kehl eine brücke über denRhein, welche die Franzosen in bau und besserung zu erhal-ten über sich genommen, wovor sie auf dem wege nach Straß-burg einen zoll angelegt. *
Aehlheim, eine zu dem Bayerischen Rent-Amt Straubin-gen gehörige stadt, welche bey dem einflusse der Altmühl indie Donau, zwischen Jngolstadt und Regcnspurgmeilenvon diesem letztem ort, gelegen ist. Sie hat von Ottone,Hertzoge in Bayern, dessen söhn Ludwig allhier auf der brückevon einem meuchel-mörder an. 12; i. ermordet ward, die stadt-gerechtigkeit erhalten. An. 16;;. nahm sie Hcrtzog Bernhardvon Sachsen mit gemalt ein, muste sie aber in dem folgen-den jähre an die Kayserl. und Bayerischen wiederum mit ac-cord übergeben. An. 1705. geriet!) sie durch hülffe eines Metz-gers , nahmens Krauß, in der bauren Hände, worauf dersel-be die stelle eines Oberst-Lieutenants und Commendanten dar-innen erhielte, aber bald darauf zu Jngolstadt geköpft und ge-viertheilt wurde, nachdem die Kayserlichen den ort mit feuerzur Übergabe genöthiget hatten. Nahe hierbey liegt das Bene-dictiner-kloster Weitenburg, welches das allerälteste in Bayernist, und von dem Hertzoge Thaßilone an. 57z. soll erbauet wor-den seyn. Tromsdorff. Chur-Baverischec Atlas, k. I. v. 89.leg. Leben Raffers Josephe, r. II.
*ReiI, (Johann) ein berühmter weingärtner in dem Wür-tembergischen dorfe Gärungen, welcher im februario an.1648. durch einige fälschlich vorgegebene englische erfcheinun-gen und wunderbare blut-zeichen an wemstocken, wie auchdurch unterschiedliche in den druck gegebene, aber sogleich con«Wirte schritten und lieber ein grosses aufsehen gemacht, daheroer vor dem damaligen Würtembergischen Hertzog Eberhard III.rxaminirt, und nach gefundenem betrug den 2;. sept. bcmeldtenjahrs mit ruthen ausgepeitschet worden. Spener nennet ihn ei-nen frommen mann, Lonlll. Ibeol. k. I. ?. 2)7. GottfriedArnold will ihn nicht nur vertheidigen , sondern gar zu einemPropheten machen. Schwelins kleine Wurtembergische chro-nick. 8elen. Lusuü. n. 426. Laroli Würtember«
gifche Unschuld, x. 42.
Aetla , oder wie Joftphus schreibet , Rilla, war eine stadt,gelegen im stamme ^«da, allwo sich David vor dem aufsatz
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Sauls verborgen. Nach Eusebii bericht liegt ^ ^
Meilen von Eleutheropolis. Sozomenus nennet1 ^selbst Habacuc gefunden worden sey. ssch pffch.XXIII. onom. kill. VII.
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Reift, (Johann) ein Schottlander,dicin und Matheinatic, war krakellor ältronow ^zu Oxford, allwo er zuerst colleZis expec-meningleichen ein Mitglied der Königlichen So<-u^> ^schafften, deren 8ecrei:sriu8 er auch an. ,!sich in den streitigkeiten über erfindung des >
lis zwischen Leibnitzen und Newton bekannt veE«.grossem eifer des letzter« partey genommen, »»7,schriften von demselben in das Zournul biters'w^Er starb an. 1721. den ;i. aug. zu Oxford, ,7^'^.troäuLonem sä versm kk^sicsm, Oxford t ^
Mronomism , ibiä. 1718. in 8. beüurs8kkilsfopb^, Sonden 1719. Lxsmiustion okftr. » ^
ak tbs bsrtb , togetber wirk käme Kemsrl ?8 oN
nevvlbeorx ok cbs Lsrtk , Oxford 1698. »4 ^
Hslejum äs Viribus centrslibus; Lpiltols sä ^Lsrnoullium, Lvndcn 1720. in 4. Observstiove
pkvst^
eäiäit sei. ^ob. Leruoulli - in Lommentsr. 7 ^
Paris 1710. rc. Man hat auch den Euclidewübersetzt mit seiner vorrede. ^z.
1720. p. 188. 172?. p. 406. leg. Gelehrte? ^ 4 -vMx. 78? . leg. Gtolles anleit. zur bist. der ge>.p. ?6o. Wolfs unterricht von den mathewam ^§. 80. ssg. §-1?7. i?9- ftg. Englischer des ^
* Reift, (Jacob) ein gelehrter Aeäicus und
hergehenden, war an. 167;. in Schottland AlgrE-rhielte, nachdem er feine reisen verrichtet hatte,laufleÄiones Lnstomiess zu Oxford und zu o^gkgd.^erhielte auch an diesem letzter» orte den «sss
1700. setzte er sich zu Northampton, und hatte atz ,7,-'^xrsxin Meäicsm. Er starb in ledigem stände all zsnem krebs-schaden, den er im munde hatte,'
jähr. Seine ausgegebene schriften sind : „o» ,gz c>r M>
saunt ok tke Oestb snä Oifteäioii o 5 stobo v ^
ksmpton , reputeä to hsvs been i;o. Lecre^., 5 ^
bu8 Loräis Lpiltals; ,Vn Lccount v 5 ttnu» , ^ d,
tzusntit^ ok blooä in tbe bumsn Loäz,, ^
tion; Äeäieins 8tstiss, wirb tsbles,
sny vriter bekore. Englischer -,ohreN^»t^
* Reimannus, (Christian.) ein Böhme, getA. 6^den 26. ftbr. wurde bbilos. AlsZittsr, koem ^
schulen zu Ziltau Kector , und starb den L
im,??, jähre, nachdem er den tag zuvor, ehe v,eschulern eine nette Teutsche ode mctirt, E,bu!>' L,eines Gelehrten aus dem grabe enthalten, jg s,,
Unemos^ne ftcrs; Lncbiriäion ^ ,1!^
clinstionum, Motianis, Lomxsrstionis ^
sen; bogics ; Lricbmetiss; welche herna«tz^lneN 'Ml M
kssäis 8cbols1iics compenäioss Heraus g
äe vsriis in Kam. Imverio vslentibus d? Ä dck.^^tz F
Trost der Gläubigen aus der bluts-freundlw ss 4 '
geoffenbarten GOttes JEfu Christi,
lieb : Meinen JEfum laß ich nicht, wen v
geben, divers omt. äe sebol. busst. spU xoeN? a, M
rer. bukst. tom. II. p. ; 7?. . " -^^5,
/»»»§, äe Lruäitis mortem bbi xi«ss8waLrx/-e»/ tom. II. okk. 44. p. 642. ,
Reißheim, siehe Raysersheim- ^
Reich, ist der zunähme eines alten.^ft-ckest'^0^Schottland, dessen Haupt wegen ftE d>est
schall dieses Königreichs, und SherstMerns gemachet wurde. Ihre successorenoch bis auf gegenwärtige stunde. . ts
* Reich , eine kleine insul bey ^ew ^^,nghorn ^mitten in dem Golfo von Forth rwssEge, sitz l>>bürg. Sie hat i?oo. schritte in der ^"qucsie"-^dckÄ ^breite. Es finden sich auch 4. da '^jß v>
wasser darum, nebst vortreflichen tsE^ Epferde sehr fett werden. Diese tnsnt ^ ^
gen den vier theilen der Welt
auch eme art fchwartzer sterne, weiu,^ ^ .
den, einen starcken fchwefel-geruchvb' ^gcns zu den gebäuden sehr dienlich > EU«
ä'Lcocke. ^provwLsi-'süI!^
* Reith, ein ffuß in der Schottlands eir>ew„
ist dieser fluß merckwürdig, theils zw«TqecA,i>^
wasserfall, den er mit grossem gemM^^ da^,ye
machet, theils aber auch weil die en ^gvoN F«ne grosse menge salmen darin» fange» E '
..
liehen gewinn ziehen. ^
* Reich , (Georg,) ein beruV'N^ ^,,g^aus Schottland gebürtig. Obwo« ^ seuic> H sswar, so. wußte er sich dennoch^
seist auf den Universitäten .Meinem