Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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s<«i Mchöff-N

kine-um Vortheil der Römisch - Catholifchen^ da»-!,. ^ "vergab, auch deswegen in den Tower ge-

wür, die dem Könige die

^»rb /«>v uvergav, aucy veswegen rn oen Lower ge-"Ä ^ber wieder losgelassen ward. Dennoch,^mge getreu, und wollte Wilhelmum III.

demselben schwören, dahero er an. 1690.ü!A>knj^/,lillchen würde suspendiret ward. Er trat hier-«k a»e Bißthum gegeben worden , alle sei-(.Jn sein^asselbe ab, und starb an. 1710. den 19.M,testament fand man einige redens-arten,

wa» i,"' vuamem rano man einige revens-arren,/Mle chm einige Übereinstimmung mit der Römi-

N1/»> >>!>! Üb-NMls Nssfsill!'!' .

da-

^,^».^üssete. K war ein überaus heftiger,

Aic,,, ,, "nd exemplarischer mann, und predigte er^ods,"" von ihm ein gebät-buch, so er vor die

!>A8eiveN^ drucken lassen, da er, noch Pfarrer zu, dick. cles clern. revolut. com-'Vlkher 8^ ?"^, rvm. III. , läke vt Lerklevell.

i«ch,Mefle^V

^ Niaü in der Engelländischen provintz Here-

,^n s^^vrth-Hundred, allwo man die Überbleibsel al-^it^elch , welche Kenchester-Walls genennet

wor-

oft steine von rau-eingelegter würflichten

>izz 8ch^' Johann,

Anritzen u. d. g. ausgegraben hat. e«»Me«r

^°dannes) ein in kupfer-stechen und mahlen-n , x ^ ward zu Augspurg den 14. ftbr. an.?»c sL»i /,i^"d allda, wegen bey ihm sich zeigender

gxMnen und mahlen, in jungen jähren zuer,,A? den welchem er auch die fundamenten^ E kugeln ^e. An. 1707. gieng er nach Nürnberg zuWch ^ in kurtzem das kupfer-.stechen so-

chnst gründlich erlernte. Er übte sichWie djgwtts mit trocknen färben zu verfertigen, undder Unterweisung Martin Schusters,tz^ermn sehr weit. An. 171?. gieng er nachlit,d,^d.Sachsen nach Hamburg, Holland undEAkta ^ sich diese reise in ansehung seiner kunst

La>>, hI, w machen. An. 1717. kam er wieder zub U'tel, ^rathete Christoph Weigels tochter, gab vielebiK licht, und starb den 2°. dec. an. 1722.^^.rnbem-kselliesalters. Doppelmayrs Nachrichtkünstlern.

^ "»hin°ü prvvln.?^8'um, ist die Haupt-stadt in der En-Kiebitz Westmorland, welche einer GrafschafftÄ'l> lu»' »e q,.'^ Die stadt lieget in einem thale am flusseVben bvss„ »en nahmen führet, auf einem fruchtba-< dil>»^"n. Sie bestehet aus 2. langen und brei-

^k^eihx!, Und ta^der quer durchschneiden, auch einigen ne-^iic? 8o»k Il)sse !?wl)l bewohnt. Die einwohnet sind reichV" übe,-Mllank"^V' wie sie denn sonderlich ihr tuch^8en° dey verfuhren. Sie hat 2. schöne steinerne!? schloß ^vsser einer höltzernen, welche zu demsetzet, worauf Catharina Parr, Ko-s.. Cs jg'^" 3 elland 6te und letzte gemahlin, geboh-^skl^ Hm de cqpM ^llhier eine schöne und grosse kirche,ZUle , Mllen gxh^^. kirch-hofe stehet ei-

?'t, ^elchx W guten Vermächtnissen für arme schülerQxfö?»,von dar in das sogenannte LollschumBedr?^^en. An. 1414. bekam Johan-^ t» ^Mu^rd, Königs Henrici IV. dritter söhn,Jvb'von Kendal; 29. jähr hernach wurdeso^,^ H^rtzog von Sommerset, bega-sv Ach dxx N dieser ehre gelanget, war Johann'hm V>iig Heuricus VI. wegen den treuenSix D,jN Französischen kriegen geleistet, da-M , Lord Parr von Kendal, wur-

dAvtMwlus Grafen von Essex gemacht. Letzt-

^KöistIlnart, Jacobi des Hertzogs von JorckV-^chdai A 5 w England dritter söhn , zum Her-vrt; xx aber nicht lange darnach.I^ssdali, ^ -^er/^r befthreibung Groß-Britan-

Englischer Vbeologus, und 8.V >2 «lleü 'vhnftrn von Exon gebohren an.chs kam er gleiches nahmens. In dem 16.dAllvfvVj^vLm^k die Universität Oxford, und wur--n"> G'lche Lxon. Er legte sich sonber-

Pridew-°-^^"dien^ und hieng vor

.. -v »> ' geheä'"^ "W Da die Epifcopal - kirche>lc ? ' begab er sich auf die feite der Pres-

A ^ lu Lv„x°chwgu bey welchen er zuerst VeüorwL.,^ V bey einer gemeinde in ei-S An. 1654. wurde er zum vo-

^/ky^NgArer un" Px^ "ug. an. 166;. Er sollH v Prxtz^ wie auch eifriger verfech-

"'"cn ^anL gewesen seyn, deshalben er auch

sichJ.

wn und eifrigen Ärminianer,

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zu widersetzen. Seine schriften sind r Vinälcstmn ok tks vo.

ctrines, coucerning 6oc!s fpecial 6rscs to Kjz LIeÄ. sol. 16;;.LsnÄi lanciti, asisinü I. 6ooäxvin. sol. 1654. sur pro Vribu-NLÜ. 8. äs Oorkrina ibleo-keisgianL; ssvMi Vita « ViÄoria.

, yjü. Ilniv. Oxon. , ejeÄ. Niuiür. *

- Aenelmus , ein König in Mercia, succedirte in dem Mi,che an. 819. da er nur 7. iahr alt war, und wurde dahero deraufsicht seiner ältesten schwester, Qucndred, untergeben, welcheaber aus antrieb ihres ehrgeitzes die regierung gerne selbst habenwollte, und dahero des jungen Printzen Hofmeister mit gelde be-stach , um selbigen aus dem wege zu räumen. Dieser führteihn, unter dem vorwande auf die jagd zu gehen , in einenwald, und ermordete ihn daselbst, welches hernach, wie mangeglaubet, wunderbarer weise durch eine taube offenbaretworden seyn soll, welche nemlich einen zettel, worauf diesethat beschrieben gewesen, zu Rom auf einen altar fallen lassen.

Lke«r?c«, Ä««rr»FLio». Love^e»«r.

Aenelworth, ist ein grosses und vestes casteü in der En-gelländischen provintz Warwickshire in Knightlow Hundred.Es wurde selbiges von dem Könige Henrico III. 6 . monat langbelagert, und muste sich endlich ergeben. Unter der KöniginElisabeth regrerung wurde es dem Grafen von Leicester, Ro-bert Dndley, gegeben, welcher es repariern ließ, fo daß esdazumal das andere oder dritte casteü in Engelland war. <?«»,-6lc«i Lriwnnis. 2er/e7r befchreibung Grvß-Britanniens.

* Aenicius, (Petrus) ein Schwede, gebürtig aus Both-nien , war erstlich Vogices, und bald darauf IbeologiX ?ro-sellor zu Upsal, ferner Bischoff zu Scarren, und endlich Ertz-Bischoff zu Upsal. Er starb an. i6;6. den z. febr. im 8i.jähre seines alters, nachdem er verschiedene disputationen vor-nemlich Tz-nocisles; Lompenälum ssbeologicum Nattst. Hs.feiireKeri mit einer präfation ; äämcmitlonem sck sosniten-cism <L Oelebrationem ünni ^ubilsei; drey Predigten Über6en. I. Leichen-Predigten, u. a. m. heraus gegeben. Man hatauch noch einen brief vom jahr i6zi. an die Upsalische Geist-lichkeit wegen Untersuchung der Schwedischen alterthümmervon ihm, welche in Benzelii kerwulo kunico anzutreffen»Gelehrte Zeitung. 172z. p. ;z 9. älsr.

Renkis , eine stadt in Mieren, siehe Anchialo.

Renles, siehe Relles.

* Rennedy, ein zahlreiches, mächtiges und berühmtes Schot-tisches geschlecht in der Grafschafft Carrick, welches zur zeit derregierung Roberti Bruce aus Jrrland kommen, und den Gräf-lichen titul von Caßils und Caßilis, einem schlösse an dem flusseDun, führet, und den nahmen von einem seiner vorfahren Ken-netho, einem Jrrländer, empfangen. An. n8;. lebte Henri-cus Kennedy, und unter dem König Davide II. Johannes,welcher von feinem vatter Dumuro erbte, von dem Könige ver-schiedene güther geschenckt bekam, und mit Maria, einer loch,ter Johannis Montgomery, die Baronie Eaßils erheurathete.Er verließ Gilbertum, einen vatter Jacobt, welcher mit Ma-ria Hevart, einer tochter Königs Roberti III. Iacobum, Bi-fchoff von St. Andrews, und Groß-Cantzler von Schottland,ingleichen Gilbertum zeugte. Dieser ward von Jacobo II. beydem er in grossen gnaden stund, zum Erb-Batllif der Graf-schafft Carrick gemacht, ward auch an. 1460. einer von densechs Rcichs.Verwesern, während Jacobi III. Minderjährigkeit,und zeugte mit Agnete, einer tochter Herberti, Lord Max-well, Johanncm, der an. 1503. starb, und vo» Johanna, ei-ner tochter Alexander, Lord Montgomery, Daviden, verließ,der Jacobi IV. geheimer Rath war, und von demselben zumGrafen von Caßils in der Grafschafft Carrick gemacht ward.Er kam an. i?i;. in der schlacht bey Flodden ums leben,und verließ Gilbertum, der bey Jacobo V. geheimer Rathwar, an. 152;. als Gesandter nach Engelland gieng, aberdas jähr darauf, als er den König aus des Grafen von An»gus gemalt befreyen wollte, ermordet ward. Von den söhnen,die er mit Jsabella, einer tochter Archibaldi Campbel, Grafenvon Argile, erzeuget, war Quintinus, Abt von Corftogwell,und ward canonisirt; der älteste aber, Gilbertus, war unterJacobi V. regierung Groß-Schatzmeister, und verließ von Eli-sabeths, einer tochter und erbin Johannis Kennedy von Colzean,Gilbertum, welcher der Königin Mariä geheimer Rath war.Derselbe zeugte mit Margaretha, einer tochter Johannis Lyon,Lord Glames, Johannen«, der Groß-Schatzmeister von Schott-land war, und ohne erben starb, und Gilbertum, dessen söhn,Johannes, seines vettern würde erbte. Diesem Johanni, vondem ein besondererartickul folget, gebahrdre erste gemahlin,Johanna, eine tochter Thomä Hamilton, Grafen von Haddingston, Catharinam, eine gemahlin Wrlhelmr Lord Cochran, undMargaretham, so an den Bischoffvon Salisbury, PhilistertumBurnet, verheurathet gewesen. Die andere aber, Margaretha,eine tochter Wilhelmi Hay, Grafen von Errol, zeugte Johan-nen,, der ward unter Wilhelmo III. geheimer Rath, und einervon den Schatz-Commissarien, und zeugte nut Susanna, einertochter Jacosti Hamilton, Annam, eme gemahlin JohannisHamilton, Grafen von Ruglan, und Johannen,, Lord Ken-nedy , der an. 1700. starb, und von Elisabeth«, aus dem Hau-se Hutchinson, Johannem verließ, der an. 1702. nach des groß-vatters tode, Graf von Caßils ward» cf«»Me»r Lrir.r>. 9H.

*Ren-

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