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*Rennedy, (Johann.) Graf von Caßils, war währenderinnerlichen »nruhen ein treuer anhanger des Komgs Carvu u.und gab demselben viele heilsame anschlüge. Weil er a.,er,nach des Königs Wiedereinsetzung, des Hofs «bsichten nicht vu»ligen wollte , verließ er auf eine zettlang die Parlements-v.r-sammlunqen, und legte an. 1662. seine bedienungen nieder.Gleichwol war er, da ihm der Konlg vor ihn und seine fa-milie , eine vollkommene srcyhett m gelst-und weltlichen din-gen versprochen hatte, nicht zu bewegen, sich m einige Unter-nehmungen der mißvergnügten Schotten, die ihn gern zumHaupt gehabt hätten, einzulassen. Er starb an. 16. . . Seinschwieger-sohn, der Bischoff von Salisbury, Burnet, nm. clesclern. revoirit. ä'änglet. giebt ihm den rühm, daß er ein tu-gendhaffter, redlicher und standhaffter mann gewesen.
Rennemer-Iand , wird derjenige theil von Nord - Hollandbenennet, welcher sich längst der see von Laerlem an bis jenseitÄlcmaer erstreckt. Jetztgedachte beyde städte, nebst Beverwrck,werden darzu qerechnes, und Haerlem war ehemals die Haupt-stadt davon. In den alten kriegen, sonderlich an. 14-6. und1427. haben sich die einwohner dieser provintz unter dem nah-men der Kennemers sehr berühmt gemacht, äimales äs kl-mcle« por Ama». , lib. XVII. XVIII.
* Renneth, Lunetio, ein siilß in der Englischen provintzWill, welcher, nachdem er bey dem dorfe Kennet entsprungen,von Westen gegen osten den mittägigen theil der GrafschafftBark durchloffen, und Marlborough, Ramsburg, Hunger-ford und Newburg benetzet hat, sich bey Neading in die Them-se ergießet.
Rennethus I. der ?°ste König in Schottland, succedirteAtbano. Man weiß von seiner regierung nichts denckwurdigeszu melden, gestalt er im 4. oder wie einige melden, im 12. Mo-nate nach besteigung des throns, nemlich an. ;c>;. gestorben ist.
Rennethus II. der 6yste König in Schottland, folgte sei-nem vatter Alpin an. 82;. in der regierung, als das Königreichdurch den sieg, welchen die Picken über seinen vatter, der in derschlacht geblieben, erhalten Hatten, gantz auf die neige gekom-men war. Hierauf bemüheten sich die Picken, die Schottlanderaus Britannien zu vertreiben, und dingten zu solchem ende ei-nige Engelländische trouppen, die sich mit den ihrigen verein-baren sollten. Allein es entstund unter ihren Officirern eine sogrosse aufruhr, daß Brutus, der Pickische König , solchen zustillen nicht vermögend war, daher er die armee abdanckte, undohngefehr;. monate hernach vor hertzeleid starb. Nach diesemversammelte Kennethus die Schottländische Reichs-Stände,um sich mit ihnen wegen einem kriege wider die Picken zu be-rathschlagen. Allein, obwol der König und die tapfersten un-ter seinen Officirern einen krieg verlangten, so giengen dochdie meisten stimmen dahin, daß man solchen so lange aufschiebensollte, bis man sich völlig wieder erholet harte. Weil nundieser schluß die oberhand behielt, so erfolgte ein dreyjährigerfriede. Im 4. jähre war Kennethus den krieg zu erneuern be-gierig, als er aber sahe, daß seine Reichs-Etände keine lustdarzu hatten, brachte er sie durch folgende list auf seine feite:Er lud sie alle mit einander auf ein banquet ein, und nach-dem er sie bis in die späte nacht tractiret hatte, wurden siein eben demselbigen zimmer, worinnen sie geschmauset hatten,sich niederzulegen genöthiget, und zwar dergestalt, daß nachalter manier ein jeglicher sich auf die blosse erde legte, undnichts als ein wenig gras unter den köpf that. Nachdemsie sich nun zur ruhe gelegt hatten, stiftete der König einen vonseinen bluts-verwandten an, daß er sich mit dürren fisch-.häu-ten bedecken, ins zimmer hinein kommen , und durch ein lan-ges röhr einige Worte reden muste, welche dahin giengen, daßcr vom Himmel gesandt wäre, sie zu einem kriege wider die Pi-cken anzufrischen. Als nun die Edeüeuthe hierdurch aufge-weckt wurden, und doch ihre räufche nicht gantz ausgeschla-fen hatten, erschracken sie über diese seltsame stimme und überden glantz der dürren fisch-häute, glaubten, daß es eine erfchei-nung wäre, und liessen sich dadurch von einer grossen furcht ein-nehmen. Des folgenden morgens berichteten sie den König also-fort, was sich zugetragen, und als sie derselbige versicherte , daßihm eine gleiche erscheinung widerfahren, wurde einhellig einkrieg beschlossen, und sodann öffentlich angekündet. Nachdemnun beyde nationen sich ins feld gesteüet hatten, giengen die ar-mem , so bald sie nur einander sahen, alsofort auf einander los.Man föchte eine ziemliche weile auf beyden feiten mit grosserHeftigkeit, bis endlich den Schotten dieses Wort zugesprochenwurde, daß sie an den Konig Alpin gedencken sollten, welchessie mit einer raach-begierde anflammete, so daß sie ihre krafftverdoppelten , und die feinde in die flucht schlugen. Als nundie Engelländer, welche den Picken zu hulffe gekommen waren,sahen, daß selbige in Unordnung gerathen, zogen sie sich mitihrem gantzen Haussen wieder zurücke. Die Niederlage der Pi-cken war so groß, daß sie um friede bitten musten, welchenihnen die Schotten unter keiner andern bedingung verwilligten,als daß sie ihnen ihr Königreich einräumen sollten. Im nächst«folgenden mhre brachte Kennethus alle ihre Herrschaften jenseitdes Firths unter sich, als er aber auf die andere feite marschirenwollte, widersetzten sich die Picken. Hierauf gieng er wieder-um zunicke, verwüstete das land mit feuer und schwerdt, undschonte weder alt noch jung. Als nun ihr König Druskenus
sahe, daß sie vor ihr leben streiten musten, ^ O
tze macht zusammen, paßirte den Firch, uno > ^,voger bey Scone am ufer des flusses Tgyamerbot, den Schottiäudern das gantze >b.,'s„-ver <7^, ck-abzutreten. Allein die Schotten wollten emimgar nichts haben, und daher liessen sie es am^jgen UMkommen, da denn die Picken nach einem Issel Äden kürtzern zogen, der König mit dem gaE' M b'f. ysauch ihrer viel in der Tay ersoffen , und ss.«sell>e>> stvHaupt geschlagen wurden, vhngeachtet sie F
schlacht erneuert hatten. Nach diesem giEggje sich.!- ^den Firth, und verheerte das gantze land.garnisonen und veste Plätze aus furcht freyww v . siebrachte er die Picten in einen solchen instandvonnach gar nicht wieder erholen konnten; der» ^flüchtete in Engelland. Nachdem er nun am. „Mss-Egerottet hatte, erneuerte er die alten gesetze, Isisum allen Unordnungen und lasiern zu stEn- Msuart Kennethus das Königreich in einen siehe'hatte, suchte er auch die Königliche authornw ° r> da ,,und weil, der gemeinen meynung nach,. der svon dem marmorsteinern stuhle dependirie, „s
nige wollen, durch Simon Ereceum aus lvyckssf Eund von dar durch Fergusium in Argile istbraw ,satzte ihn Kennethus nach Scone, und wm ^ yck ^ «seine Nachfolger gecrönct, bis zur zeit Edua^in Engelland, welcher ihn von bannen hlN^ch M «nach Westmünster brachte. Über biß versEden Bischöfflichen sitz, welchen die Picken iU ^Me Kevnach-Sl. Andrews. Es hatten aber die d«" eckA, Iin L-chottland keine gewisse Oiwces, !?siebl"^ mit
amt ohne unterscheid allenthalben, wo
ruhZ^i,^
lebte hierauf bis in das roste jähr in grosses^ hjstetc seine Herrfchafften von den Orcadischen '" 0^^ni mauer aus. Er starb endlich an. 8 z 4- . ,4. "
8cot. lib. VI. , äs gelt. 8cot. lib-lib. X. lib. IV. A
Rennethus III. der 8->ste König in SckAerdlrte dem Culeno, und fieng an, die nntt reibst ^gierung verderbte sitken seiner unterthamm^„ch .wobey er andern zum exempel an seinemfieng. Hierauf reisete er durch sein gantze „w de. .ß V,
hielt allenthalben Gerichts - Versammlungen
und rauberey zu steuren. Als er nun unter
neeck in Clidesbale eine solche Versammlung ^ 0
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und rauberey zu steuren. Als er nun uuier eu^estneeck in Clidesbale eine solche verfammiungten diejenige, so zusammen beruffen wäre ,
haltene Puncte keine rede und antwort geben /sten unter dem daselbst wohnenden Adel anmit schuld hatten, oder doch mit denen,1^ ^ sich^hj.
ten, verwandt und befreundet waren. , ^'jhw Wben mit seinen vertrauten unterredet, rietys'' rsaNwer die fache vor jetzo gut seyn lassen, und dl
heben, im nächstfolgenden ^ahre abcr au
sollte, allwo man sich der radelsfuhrcr und ^ bEBÄc»'sollte. Als nun dieses vor gut angesehen veri^iB^den, legte er feine foldaten nahe um den .^mniel'da denn die Reichs-Stände, so bald ^ Ägebenohnverseheus mit gewafneten männeru »nun der König wahrnahm, daß sie G^,^ffen rUden, sagte er zu ihnen : es wären diese w"n Ei> , EFtzung, nicht aber zu ihrer beschädigung ÄMest^ne schuldigkeit erforderte, das Reich ist gn erdemnach könnten sie ihn nicht verdrucken /^x zu Swiederum frey liesse, als bis die verbrennt d«e.straft gezogen worden; worauf den» derzur wurcklichen straft lieferte. Er ^
ruhe, und unterhielt das bündnls, w t
mit den Engelländern gemacht h^"I"s inruhe durch die Dänen gestöret, welche d^sich d t ^und weder weib noch kind sthoneten. ließss^te» V/'-;post davon nach Sterling gebracht worden/stAeo W" ^1.nachdarten Adel aufbieten, schickte abM ^ bey, Vzübrigen, und marschirte mit dem vola^ ^ E u ^alsofort auf die Dänen los. In kurtzerse armee beysammen, und als man ld" D dss^ii / fs»!der seind Perth belagerte, marschirte er M ^bald die Schottländer der Danen aul'^rven,sie auf dieselben los, daß sie geiiothige^ awss «Hügel zu retiriren, da man sie nicht ^ paE ll^s,k^Allein die schützen vexirten sie dermalst graE^M.^gel herab kommen musten, woraus e'^chsssy ' ,
treffen angieng. Als aber die Dänen m^ cinan^jA
ziehen durften, ermähnten sie sieh u" ,^„ru > ckUsich Hoffnung machen sollte, ohne erha „^,be>>rück in das lager zu ziehen. Dar« 'schrey, und fielen die ^otteriMdaß sie in die flucht geschlagen wurden '^serM >ss, k"e Vten gantz aufgerieben wordenmann, mit nahmen Hay , nebn st'w und st'^At!^Schotten an einem paffe aufgeha" anl^ hone >!sich wiederum zu setzen, und von a»>
zugehen, welche sie denn bey Lonca
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