Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
505
JPEG-Download
 

„ Eil

E^^istentheils temperirt. Um dieser Ursache^d 2 silgez V Adas sothane provintz allen andern land-^2^in!,»?"^ichs vor, war willens seine ordentliche -n aufzuschlagen, und banetc zu solchem ende^ ' ^llwo er auch starb. Die einwvhner dieses

^ ihren eigenen König , und sagt man ,

Perffen erste gewesen, welcher diese provintz mit^ ein«i/«?,^ere!nbaret hat. Nicht lange hernach, als^ xAh»er vo« gebracht, empöreten sich die Lilexs oderal,/! und erwehlten einen neuen König, des-i e lehr kurtz war. 0/eaw reise-beschreibung.

ein Nahme von^sl »KletA.^^rau , ist ein d

?. örtern in der Schweiß,""ys «dorfin der Vogtey Biberstein

v/n, Se zehenden, collatur und kirchen-satz das^h,«.^Lker. y, stifte Münster. Hier findet man marmorwar allhier Pfarrer und vecanus,° >» stjs^Eeck, Chor-Herr deS Stifs Münster; die-

Av.

^tb I ^>i!ch s^ alter die zähne ausgefallen und wieder ge-schnee-weisse haare wieder schwartz worden,E" dvA^ium n?^'^ liegt in dem Münster begraben, allwoAd//,I>I bem-iSÄschen. 2.) Riichberg beyBnrgdorff,Seiten - „ Pr Grafschafft an der Emmat gelegen,Ndiita ? fitz und stamm-haus der Edlen von Ktlch-»'l lttix^arw >.l>onKilchberg, an dem Host der Grafen vonl^'k^ bürget belagerung der stadt Burgdorff Commen-i^Mii l Bern f^ll>st ' wurde aber , als bemeldler ort' bürger zu Bern und ein stamm.vatter^>>vi lpbus, ,,,M»rger. An. 128;. hat der Römische Kö-^!e Ä'Uch Kauschen von Thorberg wegen seiner treue und

'. freyheiten und dem blut-

Kilchberg an das Capitul

.V-llen von L.yori

M lsterg.Mchberg mit vielenöss> v,??» bey'-"abwärts kam

§h«tz?tdev. ^an. 1482. um?4°o. gülden an Bern ver-L ^>k einigen jähren hat allhier das weiter in

An .Nsvffer ^rn geschlagen , welchen man deswegen oden-absägen muste, damit nicht der gantzeN GrZf^ben möchte. ;.) Riichberg, ein dorfA dl>> , g«M>afft Toggenburg, auf der höhe bey Ricken-^M'^tinaN.iich vor ohngefehr 40. jähren ein wunder.NahxÄ siill,//?" Maria soll zugetragen haben, dahero!? xj^O jlemliche wallfahrten haltet. An. 1446.

^Uenst-jAurmützel zwischen den Grafen von Lützel-^ Kxx«k'l' den beyden Generalen Kaysers FridericiL Listen Pctermann von Rarvn, der Tvggen-li^i^lmann, in welchem die erstern unten la.

Me

q« 7 ^' ein- a ^ 4.) Riichberg, ein dorf in demilyg Jen. -x. stunde von Zürich, zwischen dem see und

^ > '4

genant? lvar vor diesem eine besondere Vogtey ,V^ v^Sehvrio den Freyherren von Eschenbach zuER - aus welchen Walther selbige den Edlenc!i. °tfjA>>ien.W verkauft, von denen es endlich an die

i4?. b. 5.) Riichberg,Aötethe, in der Landgrafschafft Sißgow

^'»arvor

'cg, : vor IN vrr ^anvgrasiu,l>m e^iygvw

0,^ uem eme Herrschafft und fitz der Edlen vonVtf, Z8- *

^"3-SeLdvrf

K°

, Ä^t^»^lvel?^°cus) gebürtig von Lucern, war Pfar--?; 1.Mt des Cappeler-ckriegs. Nach^ 'linen ^g^rten die Catholischen, daß die von^»ev "lhgr Mischte R" Pfarrer wohl verwahrt zufuhren

Zürich , und ward auf denan ??/rst- Pfarrei zn Küßnacht. Vonlle», all^46. .nach Bern an Ridders statt zum

>-e.

!d^.

ist

eine der

^^^.stn'e^hvrj^er weit entlegensten insuln gegen Westen

« .ere^deh^. <2whar ohuaeftkn- weil,„in der

k L l

525

und kirche in dem Land-Gerichte Seffti-^ dse'^lach '179. kaufte die stadt Bern von Pe-k» kirchen-satz allhier, und an.164;.

^l>a»?ee ük^lu Burgdorff der stadt unter gewissen be.

fitz Ren gercchtigkeiten. Vormals ist es ein1> l» bürg-? ^len von Kilchdorf gewesen, von denen^'"Sen wE Bern, und Arnold an. i;ic>. destzH' ein 6^. Al8er. *

Audoi^stestorben adelich geschlecht von Bern.» l!>Eescr verp^.l)on Kilchen waren auch Herren zu«lchijLeiberDiesbach an. 1427. Johannes aberAE"'da^ ^ Bern an. 1441. *

dem Land-Gerichtem-haus der Edlenflor gewesen. DeraiuH e>on Krauchthal, Schultheissen zuern vonÄ ^e Edlen von Erlach , bis ihn an.«P^ermans von Erlach erben an sich er-

" im ftbruar. an. gestorben.

- --- ohngefehr 2. meilen in deren ^re castelle sind von eben der art,

l2rv-71E^l Sola^' Ausser daß sie etwäs"kieiner sind.

Olsten, ^.stanse, welche sonst auch 8comesüder ^Anzahl dereinwohner belauft sichwstytz^etz^tz Mvrmlrten religivn zugethan, freund-' dthaug gegen ihre arme» lands-leulhe

E- Theil.

find sihre crkänntnis aber ist wegen Mangel nöthiger mstructionsehr geringe. Sie schwören bey einem auf dem altar liegendenehernen Crucifix, welches noch aus dem Papstthum übrig ge-blieben , dem sie aber weiter keine gollesdienstliche ehre er-weisen. Sie sind in ihrem leben sehr ordentlich, und überhauptvon allen groben lästern und Ungerechtigkeit frey. St. Kildabringt unter allen west-infuln die besten Maulbeere hervor. LordMacleod ist Herr dieser inful , welcher daselbst einen Nmrraä'MUrss hat, so für ihn die einkünfte einziehet, äs.

script. vf tke Keltern Islands. C?oKe,, tupplsm. to Ülorerv.

Lrit-in. /a k?r. Li"ec. *

Alldare, lat. Xilstsria oder Kilöanenlis Lomiwrus, eineoffene, lustige und fruchtbare Grafschafft in der Inländischenprovintz Leinster. Sie stößet ostwärts an die Grafschafft Du-blin , westwärts an Kings Cvunty , nordwärts an die Graf-schafft Meath , und südwärts an die provintz Carcriough. Dasland trägt überaus schön körn und wryde vors vieh, und wirdvon schönen flüssen bewässert. Es ist auch wegen einer grossenebene bekannt, worauf eine armee von 100000. mann caMpi-ren kan. Die Haupt-stadt Kildare ist ein Bischöfflicher sitz, un-ter das Ertz-Bißthum Dublin gehörig» L-,-»»««-

«rc/e,. ^ei/eE>

Rtldare, (Grafen von) mit dem beynahmen Fitz-Giralds.Von dieser in Jrrland sehr berühmten famiiir ist folgendes z-uwissen. In den ersten zelten , da die Enqellander in Jrrlandvesten fuß gefastet, war Kildare die Wohnung Richards, Gra-fen von Pembrok, und nach ihm seines fchwieger-sohns, Wil-liam , Marshall Carls von Pembrok. Mit dessen vierter toch«ter, Sibylla, kam Kildare an Wilhelm Ferrars , Grafen vonDerby, und mit dessen tochter an Wilhelm Vesty. Dessensöhn gleiches nahmens , welcher Lord-Ober-Richter in Jrr-land war, fiel in ungnade bey dem Könige Eduards I. undzwar wegen eines streits, den er mit Johanne, einem söhn Tbo-mä Fitz Giralds, gehabt. Nachdem er nun feinen einzigen ehe-lichen söhn verlvhren , gab er Kildare, nebst andern länbereyen,die er in Jrrland besaß, dem Könige, mit der bedingung, daßer seinen natürlichen söhn, mit dem zunahmen von Kildare,mit allen seinen andern in Engelland befindlichen land-güthernbelehnen möchte. Einige zeit hernach gab der Könia Eduardusll. das castell und die stadt Kildare, nebst dem Gräflichen tituldavon , dem obaedachten Johanni, einem söhn Thomä Fitz Gi-ralds, dessen vorfahren von Girald Windefor, Castellan vonPembrok, herstammeten, und bey der eroberung von Jrrlanvsehr grosse dunste gethan hatten. Die nachfolgende Fitz WraldSbehaupteten eine sehr lange zeit durch ansehnliche chren-steüen.und löbliche thaten den von ihren Voreltern ererbten rühm, bisendlich unter des Königs Henrici VIII. rrgierunq Thomas FitzGirald durch eine vor ihn sehr unglückliche rebellivn sich und fei»ne familie ruinirte. Doch Eduardus VI. gab dem übergeblie-benen söhn des jetzt-gedachten Thomä, nahmens Girald, dengrösten theil der seinem Haufe entzogenen güther wieder, und dieKönigin Maria restituirte auch demselben den titul eines Grafenvon Kildare, worru fie noch den titul eines Barons von Ossa-ly setzte. Bald nach dieser restitution an. 15^8. oder ic?y.starbGiraldus. Sein ältester söhn, gleichfalls Girald, starb nochvor ihm, und hinterließ eine einzige tschter, welche sich an denRitter Robert Digby vermählte. Henricus, sein anderer söhn,succedirte ihm also, ließ aber von seiner gemahlin, Francssca»einer tochter Carvli, Grafen von Nottingham, nur zweytöchter. Wilhelm, der dritte söhn, kam demnach gleichfallszu der Gräflichen würde; allein er ertranck an. 1599. da ernach Jrrland übergehen wollte, und hatte keine erben. Hier-auf erlangte den titul eines Grafen von Kildare vor sich, seinenachkommen und ftiten-verwandten Girald Fitz Girald, einsöhn Eduardr, dessen schwester der oberwehnten drey brüderMutter gewesen war. Zwischen der familie diefec Fitz-Giraldsund der Buttierifchen oder Ormondisthen sind eine sehr langezeit heftige Uneinigkeiten gewesen. Lritanrr. p. 989.

990. Oe , bist. ä'änZl. tom. I. p. 727. 2? 6.

Uildare, (Thomas Fitz Girald, Graf von) einer von dengrösten und mächtigsten Herren in Jrrland zu den zeiten derKönige Henrici VII. und Henrici VIII. Er hatte den wahrhass-tigcn Printzen Eduardum , Grafen von Warwick, des KönigsEduardi IV. bruders söhn, vor dessen inhafftirung öfters gese-hen , und dennoch, da unter desselben nahmen der beschriebenebetrüger Lambertns Simnel, an. 1486. zum Vorschein kam,erkennte er ihn entweder aus einer gewissen Verblendung, oderaus einem eigennützigen absehen, vor den wurcklichen söhndes Hertzogs von Clarence, wodurch denn der gantze Adel undalle Stände des landes, etliche wenige ausgenommen, ver-anlasset worden, dergleichen zn thun. Nachdem Simnels be-trug an den tag gekommen, war des Grafen von Kildare ältestersöhn an. 1487^ der erste, welcher sich Heimes VII. submittirte»der ihm nebst einem ansehnlichen aeschencke die gesuchte gnadewiderfahren ließ. Der vatter muste an. 1488. selbst in Engel-land erscheinen, ward aber gleichfalls begnadiget. Als ami49?. der Ritter Poynings nach Jrrland geschickt ward, umdie unruhe, welche daselbst der andere betrüger, Peter oderPerkin Warbeck, verursacht hatte, zu dampfen, beschuldigteer den Grafen von Kildare, welcher gleich damals Lord-Depu-ty in Jrrland war, daß er es Mit dem gedachten Perkin Unter derHand hielte. Er muste sich deswegen persönlich in Londen stel-

Uu ien/