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len, und ward daselbst aufantrieb seines feindeS, -es Hertzsgsvon Ormond, gefangen in den Tvwer gesetzt. Allein er wußteferne Unschuld so nachdrücklich vorzustellen, daß er ein jährhernach nicht nur völlig absolviret, sondern auch von neuemals Gouverneur nach Irrland geschickt wurde. Hierauf ließ ersich angelegen seyn , sowol die empörungen , welche hier undda ausbrechen wollten, beyzeiten zu unterdrücken, als auchdas ihm anvertraute land mit guten gesehen und vestungen zuversehen. An. 1504. brach eine sehr starcke I-igue vieler vor-nehmen Irrländer wider den Konig aus; allein er war so glück-lich, daß er ihnen den 17. aug. desselben jahrs in der provintzConnaught eine ordentliche Wacht abgewann, worinnen 4000.oder, wie andere schreiben , gar 9000. von den rebelten aufdem platze blieben. Hierdurch machte er sich bey den unruhi-gen Jrrländern eben so formidabel, als bey Henrico VII. be-liebt, welcher ihn zu einiger Vergeltung so getreuer und nützli-cher dienste, bald nach der erwehnten victorie mit dem orden desHosenbandes beehrte. Auf solche art verwaltete der Graf vonKildare gantze n. jähr das Gouvernement von Irrland, solange Henricus VII. lebte. Dessen söhn und Nachfolger, Hen-ricus Vlll. bestätigte ihn darinnen an. 1509. Das folgendejähr erlitte er einige Niederlage von den aufrührifchen trouppendes Grafen vbn Desmond. Im jähr brachte er die re-belten in der Grafschafft Ulster zur raison, und rastrte die vonihnen wieder gebaute vestung Beüefast. In eben demselbenjähr entgieng er einer conspiration, welche Iacobus Butter,ein natürlicher söhn Johann Butlers, Grafen von Ormond,zu Dublin wider ihn angesponnen, wobey er gegen diesen sei-nen feind eine sonderbare großmuth sehen ließ. Endlich starberdensept. an. i;i;. und ward in der Dom-kirche zu Dub-lin , gegen welche er sich in seinem leben sehr freygebig erwiesenhatte, begraben. Er war im übrigen ein resoluter, aufrichti-ger und tapferer Herr , dabey aber hochmülhig und etwas rauhin seinen sitten , welche ergenschafften insgesamt sich nach dendamaligen zeiten ungemein wohl vor einen Königlichen Statt-halter in Irrland schickten. In dieser würbe folgte ihm seinältester söhn Giralb Fitz Girald, von dem in dem folgendenarrickul. Sonst ist noch zu mercken, daß einer von den brüderndes Grafen Thomä Giralds wider Henricum VII. die Waffengeführt, und in der Wacht bey Stockesfield umgekommen.
Lritsnn. p. 990. /)«- , lillt. r!'Angler. wm. I.
x. 9.10.41. 64. 74.157. i;8.
Aildare, (Girald Fitz Girald, Graf von) war ein söhndes vorhergehenden, und succedirte an. r^iz. sciuem vattcrThomä in der Statthalterschafft von Irrland. An. i;-4. er-legte er die rcbellen, deren anführer O-More und O-Reyly wa-ren. An. i;i6. siegte er über den berühmten rcbellen Shane O-Toole, erwürgte ihn mit seiner eigenen Hand, und überschickteseinen köpf dem Lord-Major von Londen. Hiernachst mar-schirte er wider Ely O-Carol, und eroberte Leme van-Castle nebstClonmel. Das folgende jähr erlangte er unterschiedene Vorthei-le in der provintz Ulster, und nahm den Fyleny Mac-GynniSgefangen, welcher die Englischen colonien sehr beunruhiget hat-te. Indessen beschuldigten ihn seine neider und widerwärtigen,
( unter welchen seiner schwester mann Peter Butler, Graf vonOrmond, und der Cardinal Wvlfey, die vornehmsten waren,)daß er sich mit Nachtheil des Königlichen imeresse zu bereichernsuchte, auch mit den rebellen ein geheimes Verständnis hätte.Er muste deshalben an. 1520. nach Engelland übergehen, undden Grafen von Surrey an feine stelle kommen sehen, auchnach dessen abzug seinen feind , den Grafen von Ormond undnachmaligen Grafen von Offory. In währender dieser zeitvermählte er sich mit Elisabeth Grey, einer tochter des Marg-grafen von Dorset, und an. 152;. ward er absolviret, dochohne bedienung zurück nach Irrland geschickt. Bald daraufmuste er sich von neuem anklagen lassen, weil einer von seinenanverwandten , Jacob Fitz Girald, Rodertum Talbot, einenfavoriten des Grafen von Ormond, entleibt hatte. Allein erward nicht nur losgesprochen, sondern auch, durch Vermittelungseines schwieger-vatters, von neuem zu der würde eines König,ziehen Statthalters in Irrland erhoben. Doch währte es nichtlange, so muste er zu einer abermaligen Verantwortung nach Lon-den kommen, weil man ihm schuld gab, baß er den Grafen vonDesmond, welcher wurcklich sein guter freund und gar naher an-verwandter, dabey aber in des Königs Ungnade gefallen war,wider die gehabte ordre hatte entfliehen, lassen. Dieser anklagewußte er sich so nachdrücklich zu entfchutten, daß er an. 1^7.wieder zurück nach Irrland zu gehen erlanbnis bekam. Indeßverdroß es ihn so sehr, daß man nicht nur den Lord Nugent,Baron Delvin , sondern auch (nachdem derselbe verrätherischerweise durch den rebellen O-Connor gefangen worden ) an dessenstatt den Grafen von Ossory zum Lord-Deputy von Irrlandgemacht, daß er an. r;r8. mit der famme des jetzt-erwehntenO-Connvr, ingleichen mit denen O-Neals ein bundnis mach-te, welches dem Englischen Hofe nicht angenehm seyn konnte.Henricus Vlll. rief hierauf den Grafen Ossory zurück, undgab das Gouvernement von Irrland seinem natürlichen söhne,Henrico Fitz Rvy, Hertzoge von Richemont und Sommerset,dessen stelle er durch den Ritter William Skeffington vertre-ten ließ. Dieser lebte anfangs in einem sehr guten verneh-me»» mit dem Grafen von Kildare, welcher in eigener person,
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um diese würde ihm zuwege zu bringen , ""chAn M"!''ä'set war. Allein es kam gleich im andern Mrei ^Verständnis zwischen ihnen beyden , welches enc» w ^schlug, daß Skeffington zurück beruffen ,
Kildare, an statt seiner, an. iz;r. Lord-DepE'^ergE,sehr nun dieser hiemit zufrieden war, so Ä^nvon^'Bbrachte es lhiü, daß man des oft-erwehnten GM -hmsöhn, Iacoblim Butler, als Groß-Schatzmetiter Mchi",feite setzte. Hierüber ließ er sich verleiten, v" renlern an die zwey gefährlichste Häupter der M»lcon ,land, O-Connor und O-Carol, zu verheurE hßenguther des letzt-erwehnteu Iacobi Butlers Mit Ar»Mseligkeit zu verwüsten. Ami;;;, mengte er sich' eistreitigkert seines eydams O-CarolS, und bera»
der belagerung eines schlosses eine wunde in den ^ In ^
bis an sein ende eine schwachheit des gehirnsdemselben jähre brachten seine feinde, der SlAv ^ x,
der junge Graf von Ossory und der ,h>> ^
solche beschwerungen an dem Englischendaß er dahin citiret, gleichwol aber ihm er>a» , ecw' ,c>.selbst einen Nachfolger in der Lord-Deputys-ile»^f^Diese nun gab er seinem söhn Thomas, migeaw ^jähr alt war, und machte sich dadurch,diesem , daß! er die örrer, so er zu seiner ,
vermeynte, mit mannschafft und Provisionversähe, nicht wenig bey dem Staats-Mtvdächlig. So bald er an. i;; 4 - nach Londen ge» Mer gefangen gefetzt. In Irrland aber breN" E- , ^ein geruchte aus, als ob man ihm den kopi ^,n 1 ^te. Hierüber brach oberwehnter fein söhn > >7
den arkickul mir mehrern zu sehe») in eine " pes ^lion aus, welche nachncht, nebst der vorsteM'.'hAA, "mid vor seine familie daraus zu besorgenden »ei> F'Massen zu hertzen gieng, daß er in wenig tage» 1 '
gab. Öe , bitt. cl'Ln^Iet. tom. I- ...
-;S. ;lL.Lg. . „FkA,
Rildare, (Thomas Fitz Girald, Graf^KA^rald, da er wegen linterfchledenen wider ihn »obergen nach Engelland reisen muste, ernenneBmassm in dem 20. jähre seines alters znw 2 nn?/Irrland. Da nun eine gantz kurtzc zeit her"»"/eglaubt, auf anstiften der feinde vonben
rüchtemtstund, baß gedachter sein vatter l" ^
bauvtet worden , verband er Neb mit den ver»^„i)ce>» v
man
hauptet worden, verband er sich mit den r«'
Neals und O-Connors , legte die würde
Irrland nieder, und erklärte sich dabey,»»^-ftind'
als des Königs von Engelland Henrici VIU- peM er^Ee
sterben wollte. Der Cantzlervon Irrland- ^sich»
ende das Staats-fchwerdt zurücke gab, AM t>raw
ihn auf andere gedancken zn bringen. ..E
armee auf die deine, vereinigte sich Mit ou> ye,n
iind O-Carols, verwüstete die örter, so es "> ^,ch n», ss«-
ten , oder dem Grafen von Ossory zustünde»'^ ivelK
stadt Dublin, seine völcker einzunehmen, I pjests °
castell daselbst belagerte. Den Ertz-W.W'Iül>te
hann Allen, ließ er aufyencken ,
noch viel andere graufamkeiten. Zweyvon'^ // sl>LF
ten es mit ihm; die andern zwey boten ^plimEK,.,M..
wurden aber mit einem kaltsinnige" eo ^ v0>Inzwischen schickte der jetzt-gedachte
an
fön .. .
den R.'Skcffington mit neuen ttouppe"„o>> hj>>!demselben das Gouvernement über diese pßi
genöthiget ward, sowol von der sta^^schicklea^ pssI,»^schlöffe daselbst sich zurück zu ziehen. A 'K,ves"" il-rGrafen von Desmond gewisse Depn^pjestlbr^-
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und an den Kayser Carolum V. undließd'stand ersuchen, da denn auch der letzte e-"Atmann versprach, doch in der that memer aus Flandern einiges gewehrmachte einen stillstand bis auf den'»"'„vonsen verfliessung giengen die ftindfeligkeile ^ reE,igll"»§/die Königliche schlugen die rebellen m 2 - ^ „,,d v''
men ihnen auch einige Plätze hinweg- ^>§re e>"/^>v^i^und kranckheit verursachten, daß ihm K > schicktedern Vortheil ablief. Der E»EAN„ a"K,." A ;Lord Grey an jenes stelle. Dieftr war^^ p^rd
person in Engelland.mit ihm nach Londen. «,»>.». --langt >var, machte man ihm ,
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nen vettern, die zugleich mit ihm Iss-fA .
Proceß, und wurden sie insgesamt' eine ^ ^,c ^
dig, verdammet. Ihre executlorr dAA^liaufgeschoben, doch endlich an. yem
abgeschlagen, weiches auch am
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abgeschlagen , welches aucy »'» LandesGrey widerfuhr, welchen man, ^""^lückfeitg^chc^A v^theil gehabt, beschuldigte. D--str «y,dare hinterließ einen söhn, nahmenskind war, und von des vatters guten ,paMtuchern eingepackt nach Irrland ge>M" ^ dieman ihn ferner nach Franckretch