Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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513
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schicksal erfahren. Denn da er schon zuV? eines AsMrl angenommen, ward er auf

»^,ie iu k- 7 ?'baten weggenommen und gezwungen sich^2 ^dir-,, . Dessen aber ungeachtet / ließ er nichtdaher geschah es/ daß ihm da er einstens zuHz „7 Sla, "ud in einer Hand das gewehr, in der andern^ 7 ? , >vxi,gleite, der Schwedische Rath Eskein erblickte/ueues war / zu sich kommen ließ/ selbi-iq -7 lein«. gelehrsamkeit und gute art wahrnahm/ die7 be^ s>, "vtheck anvertraute / und endlich zu bemeldter^> z^dew/ 7 .?^o verhalf. Er starb an. 1678. den 26.d?d Ar->nie,„7veder am schlage. Man hat von ihm, ausser

^^8en 3 ohannis Pappi Lxitoms Hiüori-eLLclsk.

s >velchp U^Uonen, insonderheit die ilmlguirates Ko-die schriften gleicher art / so vor Kippingii' si>' unstreitig den vorzng haben.

^ der edition seiner Antiquitäten von an. 171;.

Ä.'^ihef^b't / eine adeliche familie in Schwaben; derenMvxMet Bucelinus mit Walther am der an. 1472. zuzu und führet sie bis gegen ausgang des XVU.^r zeit ihrer 8 . gelebet. ö«ce/. stemm. k. IV.

Könliml^ied) ein berühmter Lstronomus, und mit-zu -.Preußischen Gesellschafft der wissenschaff-^kch 8 . ^ wen m der Nieder-Lausitz den 24. dec. an.a6y4.? tr,i Der,, «?urter war der ebenfalls berühmte Gottfriedließ bey zetten eine grosse Neigung^ 1 in wiffenschafften blicken. Nachdem er

tz^"Ne unterrichtet worden / kam er nach Berlin /Nr»b-^i>ch dIluem vatter zu der Sternseher-kunst ange-gntzMu absterben begab er sich an. 171;. nach? ^s^lzSder^rauf nach Leipzig. Er brachte auch einige^b.Aveiis^ und Dantzig zu, an welchem letzten, orte er^ ^ Nack a^lllervatormm wohl zu nutze machte/ unda/einxT, Mvscau bekam. Diesen nahm er aber nicht'714 uicht mit ihm wollte. Inzwischen hatLh,. UI61716, s^jne Teutsche Lpkcmerläes herauscEdeM anaen? ^urde er zum mitglied der PreußischenAi kA- "vmmen/ und zu deren ordentlichen Lttrono-bekam er von der Köriigl. Französi-hciz wiffenschafften die stelle eines Correspon-um vielen Gelehrten einen beständigenk5°rta?8r ex Kulten / sonst aber nicht viel geschrieben.

"u stlller und frommer mann / welcher im-^m, W-reia> gliche monat vor seinem tobe überfiel ihnE ^?^dvck, k schlagfluß,von welchem er sich zwar^ ^ey wiederholtem schlage den 9. mertz an.Z'r- whre seines alters starb. Ausser odgemeldtenabe ,,^777 ihm: Bericht von dem an. 17,6.kt'!^nchandenen ungewöhnlichen Nord-schein;Adürtzj>i?^stuaL keleckiorss; Lclipsss Lircumjovla-

lÄ^it^^irunap>.^"umels - Begebenheiten von an. i?; 6 .

u?!!ihen^^ed) ein Lüronomus oräinarius der König-in Vi.Mben lat der wiffenschafften in Berlin / ge-M schnell Mieder-Lausitz im jähr , 6 ;?. den , 8 .>,^lcgZ 7 "Eers söhn. Seine eltern musten in deriliich?"f,ul)e nach Polen fliehen / es wurde ihnenVAs L'Nustr 7 "^. das ihrige vom feinde abgenommen.EVW stjl ^ stmen unterhalt bey fortsetzung seines^ 8 >>e„^s die Er legte sich auf die Mathematic / undM^diie ^»derÄ^ule / erfand viele dinge durch eigenesscev?sth>y^^vm ewige sterne / wodurch er die Sachsi-V iu ^ Unter rss/ b^n Reichs - apfel und Brandenbur-lq i^na nnt/v Addern Himmels - zeichen mitbrachte;

Mergelst anführung / welcher ihn demd,ee>, ^^'ucndirte / der sich seiner im calculi--„„f.zu Köni^ reitlang bediente. Hierauf setzte erdiy? svrt. Nachgehends legte er sich

^ Mkn^uctat ' und schrieb Calender und Lpkeme-Gunter dem titul : Neue Himmels-Zei-

7 ste Varia Lpparsaüa 8 reUsL novse IN

EIch zn den Europäischen Wandersmann;

^is^dgr »,'. mner 'm Voigtlande/ hernach 16.

nick^^hr 'Uhr m seiner geburts-stadt / und?;>!>,Berlin. Er ivar sehr phleg-Äas dch fl^ollchen aemüma. ««v «»>,

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den in L-j,,^ur wegen schlechten Unterhalts von^^?^nn7 dwcnD)^°bne sein wissen ein Churfürstli-' aus be»o»^°^en / wollte er solches durchaus«.«MzL daß^es armen studen

>w'^ds h7,!'7Ubauer zu Sommerfeld, nahmens

hernach ^ jähr 1692. diesen

^d-Lagl>tzd Kirch, gieng mit demselben nach Gu-^ i und half ihm vblsrvsriones machen /

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auch die bewegung der Planeten ausrechnen, wechselte auchmit ihm in den oblervationibns, dazu nur ein mensch erfor-dert wird, ab, in denen aber, dazu zwey Personen gehörten,odservirten sie beyde an verschiedenen orten. Darauf zog siemit ihrem manne nach Berlin , und vbservirte im jähr 1702.zuerst einen cometen, machten auch für unterschiedene stadtecalender. Diese arbeit setzte sie nach ihres mannes tode fort,fand ihren unterhalt in des Baron von Crosick Haufe einigejähr zu Berlin, gieng darauf unter vorthetlhafften bedingun»gen nach Dantzig , blieb aber, weil die gemachte Hoffnungnicht eintraf, nicht langer als ,8. monat daselbst, und ob ihrwol der Czaar Vorschläge thun ließ, nach Moskau zu kom»men, wollte sie doch ihren söhn, welcher im jähr ,716. Mro-nomu8 der Königlichen Societät ward, nicht verlassen, dorsteaber, weil es ihr ihre görmer vor übel hielten, weiter keinevblervationes, als nur verstohlen, anstellen. Sie beschloß ihrleben im jähr 1720. den 29. dec. zu Berlin. Unter ihren gön-nern war der berühmte Leibnitz. Auf die Stern-dcuterey hieltsie nicht viel, stellte aber doch einigen vornehmen Personen zugefallen ihnen die nativität. Im cslculo ilstronomico warsie sehr geübt, in den observsrionibus sorgfältig und ordent-lich, und dem 8Msmati LoxerniLLvo eifrig zugethan. Sie hateine schuft von der conjunction der sonne, Saturns und derVenus im jähr 1709. gleich als die Könige von Polen , Dä-nemarck und Preussen beysammen waren; eine andere von derconjunction des Saturn, und Iovis an. ,711. und viel Obler-vacioiiLL geschrieben, die ihr vorgedachter sohn,Christfried Kirch,der Königlich-Preußischen Academie Mronomu«, heraus ge-geben. S/ö/rsr/>eFAi? , tom. III. n. 6. Gelehrte

Zeitung. ,722. x. 644. feg.

Uirchberg, ein ansehnliches Amt und städtlein in der Un-ter-Pfaltz, und zwar in der Grafschafft Sponheim, zwischenden Aemtern, Simmern, Creutzenach, dem Tückischen Ertz-Stifte und den Nheingräflichen güthern gelegen. Vor diesemwar es eine Grafschafft, welche ihre eigene Grafen hatte, s»die Vogt-gerechtigkeit über das ohnftrn gelegene kloster Ravin-gerspurg übten. Der letzte davon , Graf Gerhard, ist am1408. ohne erben verstorben, worauf die Grafschafft als ein»erledigtes mann-lehn an Pfaltz gediehen, n. k.

xaZ. 60.

Uirchberg, eine Grafschafft in dem Schwäbischen kreist,um die Donau herum, unterhalb Ulm. Das schloß nebst deu2. flecken, Ober-und Unter-Kirchberg, liegt an dem flnsse Jller,nicht weit von Werbungen und Ulm. Von den ehemaligenGrafen haben die beyden brüder Otto und Hermannus, an.IS99- das Benedictiner-kloster in Weiblingen gestiftet. Derletzte dieses geschlechts, Philippus , welcher sich durch feinetapferkett und sonderbare leibes-stärcke berühmt gemacht, istan. 1510. gestorben, und die verledigte Grafschafft nach dieseman die Grafen von Fugger gekommen. In Oesterreich wirdunter die Freyherrlichen familien eine von Kirchberg mit gczch-let, und soll selbige von vorgemeldten Grafen von Kirchberzabgestammet seyn. Ludwig von Kirchberg ist an. i z-zy. Land»Marschall von Unter-Oesterreich gewesen. Le».>»»F. rbeatr.Zensal. (?orör sragmeMa kam. 8wlberg. Eucä ural»

ter Grafen-saal, p. ;4;. Lollekk. seveal. kam.

üuttr. k. X.

Rirchberg, eine kleine stadt und schloß in Schwaben tudem Vicrgrund, halb der stadt Rotendurg, und halb der stadtDünckelspuhl gehörig.

Uirchberg, eine kleine stadt in dem Ertz-gebürgischen kreisein Meisten, i. mcile von Zwickau , dem Hertzoge von Holstein»Wiesenburg zugehörig.

Uirchberg, ein sehr altes Haus, auf einem hohen bergevhnfern Jena ehemals gelegen, wovon aber nichts mehr alSnoch ein lhurn nebst wenigen ruäeribus übrig ist. Es ist sol-ches bereits vor tausend jähren gestanden, indem desselben vo»vielen alten scribenten gedacht wird. Wann es eigentlich er-bauet worden, kau man vor gewiß nicht sagen. Jedoch istglaubwürdig, daß, weil zu Bonifacit zetten noch keine, oderwenig kirchen in Thüringen gewesen, solches damals entwedererbauet, oder mit einer kirche versehen worden, daher es auchden nahmen erhalten. Um das jähr ,126. ist es bereits einvestes schloß gewesen, worauf Marggraf Heinrich der jüngerevon Meisten seinen vetter, GrafConraden von Wettin, in einemeisernen bethe gefangen gehalten. Es haben aber die Kaysernach damaliger gewohnheit einen Burggrafen darauf gesctzet,um das umliegende land vor allen raubereyen zu bewahren.Nachdem sich aber die Grafen in verschiedene lmien eingetheilet,haben sie auch andere schlöffe« darneben 6" bauen angefangen,wie denn auf eben demftlbigen berge das schloß Wmtberg ge»standen, und auf der spitze des berges, weicher insgemein derZtegenkopf genennet wird, das schloß Gryffberg oder Rothen-berg. Ob nun gleich diese schlösse« anfangs Gräfliche refiden»tzen waren, so sind doch solche von den zelten des ImLrreZm an,allmählich zu raub-schlöffern worden, »voraus viel schade ge-schehen; dahero auch selbige zu verschledcnenen malen belagertund zerstöret, aber den rauben, dennoch zu reiner retiradc ge»dienet haben. An. ,290. hat der Kayser Rudolphus I. dasschloß Greifberg nebst andern zerstören lassen. Nachmals hatLandgraf Albertus von Thüringen mit der Erfurter hülffe die

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