-»eilA "»terÄ^M Sabina, die Ancomtanische Marck,V?/"'-Legaten stehet. Das Hertzogthum Urbrno,A? > ^inxA »ach abgang Hertzogs Francisci Mariä, des-atzg^dschE^'Nnies , dem Päpstlichen Hofe heimgefaUen.
Aolvgna, so ebenfalls durch
^ite^pvljs. ^ Kertzogthum Benevento.
>ktz^verd^ ^nd die Graffchafft Avlgnon m Franckreich.
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Ä,a^gna, ,g ebenfalls durch einen LegatenAite?kapvljs . ^ Hertzogthum Benevento in dem Konig-? Traben E'ie Graffchafft Avignon in Franckreich.
gerechnet das Hertzogthum Castro , und' welche Alexander VII. nach verflußtnn^ ^N zur satisfaction zweyer Millionen capitals
^w?^>chen s, >.?^^s intcreffe an. isso. als ein eigenthumlcht an steh gezogen, wiewol der Hertzogvon. der protestiret. ^/t-errr Itrlis. 6r<rcer'a//f.? ^ k. ii iHum. Beschr. Italiens. Europ.
k ^ , dslic. cle VIcsiie.
K.^^nasius) war an. isor. zu Geyssa, einem'?dli ,A)er gelegen, gebohren. Nachdem ihn sein vat-^ "lerrj^'tma,m zu Haselstein gewesen , die ersten jähreAhM Ful^ '^dete er ihn hierauf in das Iesuiter-Lolle-/V^alle >>(?/ wo er bald in seiner jugend unterschiedene^'dj-s Seko,n,^een, wie er denn dereinst so hart unter einHb^ter den,?).' daß man ihn / weil zumal das rad starckK verlnN. en vest gemachte breiter angestossen, un-k"lge z?5ei, gdten gehalten ; und ein ander mal , als er bey^ Mvvkn "^eit, da mit einer grossen menge pferde>?kl>kr?'eerLe-^"?wmen worden, zusehen wollen, berge-^Eej^chte vÄ^^rgeivorffen worden, daß die einmal ink!? vvg alle über ihn weggerennet; doch hat ere^uf emA? beyden fällen schaden genommen. Wieis,Glossen , in die Societät JEsu zu begeben,uach Paderborn, weil aber die katres ge-vm,?^en den damaligen unruhen, und sonder-eE V? "usei,, 'Bischoffe von Halberstadt zu besoraen-giengen, muste er sich nach Münster,
studi-Eoln begeben, und als er daselbst seineCvb>«ü. ende gebracht, wurde er von seinenVdenkte,, !!Z geschickt, um daselbst die Griechischea' vjssx' Weil man ihn daselbst wegen seiner erkännt-sehr neidete und verfolgcte, wurde er«"dkk^ne qxs/.,M nach Heiligenstadt zu begeben, wo er^°d§,fdeka„„/wlckllchkeit bey dem danialigen Churfürsten' Ä». !> vier ä gewacht, von demselben viel gnade genossen,
w eT ^stg zu Mayntz der Theologie obgelegen,em fgegh" ^ re,t,a„g zu Speyer zugebracht, und da-'^dj^itetrn seines buchs, so von dem durch Oixtum V.kÄ ^ handelte, zuerst auf diejenige art
z^ster „gl^durch er sich hernach so bekannt gemacht,^Ü5eg°?xck, S.Wurtzburg, kehrte aber bald wieder nachi sich seine Societät für denen damals inenrMwedischeii waffen nicht sicher glaubte,k-^schickt H 5 "s gutbefinden seiner Obern nach, ..I und ward mit dem berühmten Peiresciojl, ssb man Kircherum zum Kaystrlichen blatbe-a^> R/^ve ieia Cardinal Barbarint dahin brachte,'' beenff?. " 5 ^ Teutschland fortzusetzen verhindern,
Mie. Wie er nun durch einen gewal-Vccchia ver-vorssen worden, und vonÄ worb^e" , ward er ohnwissend, daß ihm der-
fg"' lü Rom behalten, und ihm die Mathe«" ->-qten ssbN. Ohngeachtet seiner Neider, die
s'l, ward ,hm doch von InnocentioX.
^ wieder aufrichten lassen wollte,viel als von demselben noch gantz übrigauch den innhalt der stücken, so^r» ^ stille ^brgantzen, welches er auch so glücklich^ sssguritzung mit denjenigen stücken von^>>>ki?llk^wenüb„^'" ewiger privat-Personen Händenc sl? ^li ^ster Vii getroffen. Der Nachfolger Inno-jH ,? der gew hinauf gleichmäßigen befehl,
?L'l,F '^,?w ssen Egyptischen ObsliLi zu entdecken,vV' L^ch den?L'M) gleich um selbe zeit zu Dvolis'lE? hxx^ vb von gedachtem Ob-bLo daselbst
"l,f Ulrich eine feite darvon, die man noch
v eine leite varvon, oie man nvcy
?lte tzo?) Annen, in solchem abriß nicht aus-i?» ^ daß ^ s^Kircher derselben figur und innhalt so
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c?!y^ch a^urch u^wan dieselbe hernach wurcklich dese-h.' VstELw,^?"d durch des k. Kirchers beschreibungist an. i68°. den;o. oct. gestor-
?Spd"d'N'w've
. i ssrs Nsenstiaa; ssrs magns buLis
Ll. anf^s^'b ; Obe1Iscu8 ksmpkilius , denLiiinL ss,"W Unkosten drucken lassen: Oeäi-. 7.'Hustrsm ; Obellscus Lg)-pi,8Lus ;i,?i>,?!«ltx',?Ud tzjs, ^urriz Lskel; I^armm; Llistori» LnNs-
kAei Lse^''Nd aMere. Er ist an allen orten , wo er^ Ä'chsten uma-'V^^u' er gethan, so vielb?"'Slbe? wng a,,s ustanden gewesen, daß man die au,'"i^Ä^ib^nsgesg^ denselben billich bewundern muß.^Na,wia!?s aufq"jw emer von ihm selbst verfertigten^rAl an/Nelchnet, die nebst seinen briefen dervvn k-.," ^lugspurg in 8. drucken lassen,den umstanden nichts zu finden, die
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man fast insgemein von ihm erzehlet, und die unS lehren, daßman seiner leichtgläubigkeit oft gar sehr mißbraucht.
Wrcherus, (Conradus) gebürtig von Augspurg, war imanfange des XVII. steculi berühmt. Er verfertigte eine Grie-chische concordantz über das Alte Testament, welche an. 1607.zu Franckfurt aufgelegt worden. Diese concordantz ist nach derComplutensischen edition der I.XX. Dollmetscher gemacht, wel-che aber Abrah. Trommius in eine gantz andere form gegossen,und weit vermehrter zu Amsterdam an. 1718. heraus gegeben.Er hat auch cle Illu Lonwräantiarum 6rsecsrmn in Hieo-IvAm geschrieben. N»»o» , bist. ant. du VlLUx Testainonrliv. III. c. 2.
Kircherus, (Johannes) war von Tübingen gebürtig, undstudirte auf dafiger Universität mit allem succeß. Weil aber seinetablissement nach seinem willen nicht erfolgte, trat er zu derCatholischen partey, edirte auch wegen seiner bekehrung Lcw-
loZiam, in gua migrationis suse ox I-nibersna byngMZa in 8c-clestsm Larboliagm r^tiones sticcinÄe exponic, ViennL 164°.die aber Schragmüller in Lnci-Lirckero, Calovius in Lx?.min>:bnü-XirLboriano, und sonderlich Ioh. Georg Dorscheus in N.ßok. Liebern äevio , live boäogetlLo Latlroiico» beantwortethaben. öaz,/e.
Rirchhayn, eine stadt an der Ohm in Ober-Hessen, unweitAmoneburg, dem Landgrafen zu Hessen-Cassel gehörig, 2. Mei-len von Marpurg.
, Rlrchhayn , ein städtlem rm Margqrafthum Nieder-Laugk.m der Sachsen-Merstburgischen Herrschafft lind Amt Dobrll fian der Dober oberhalb Sonnewalde, gelegen. Die chiwob erhaben gute nahrung ; die ürche wird durch einen Suverinte-,-denten und vn>Wnum versihen. An. 1667. gmeth das städttemin brand, der beu i;°. wohn-häuser nebst der kirche einäscherteGleichfalls litte es an. 1671. durch solches Unglück grosse,-scha-den. Grösstes Lausitz, merckivürd. ' ^
ckiirchheim, Kirchen, ein schöner marckt-ssecken im Her,tzogthum Wurtemberg in Schwaben, unter dem alten schlösseLeck, nicht weit vom ffusse Lauter gelegen. Es hat ein feinerschloß, darauf oftmals Fürstliche wittwen und apanagirteHerren zu residiren pflegen. An. 986. ist daselbst ein Nonnen-kloster errichtet worden, in welchem des ersten Hertzogs vonWürtemderg, Eberhardi Larbsti gemahlin, seit an. 1495. be-graben liegt. Anfänglich war es nur ein dorf, es wurde abeean. 1270. von Conrad, Hertzoge zu Teck, mit mauren umge-ben , und zu einer stadt gemachet. An. 1,76. hat Friedrich vonTeck das halbe Amt und stadt Kirchheim an Würtemderg ver-kauft, an welches die andere heilste nach ausgang der TeckischenHertzoge mit Friedrich IV. an. 1,14. auch gekommen. (SieheTeck.) ci>«ss«,, an. lik. II. k. III. c. 21.
Kirchheim, oder auch Kirchen < ein Nonnen-kloster, Ci«stercienser-ordens, und marckt-flccken im Stieß und der Graf«,schasst Oettingen gelegen. An. 127°, hat selbiges Ludwig V.Graf von Oettingen, gestiftet, von dessen nachkommen viel dar-innen begraben liegen. m manrick. sä commsm. rer.
Lux. Vincis!, c. 48. p- 88- top.
Kirchholm, eine stadt in Liefland, bey welcher der KöniKin Schweden , Carvluö IX. an. 160;. durch Carolum Chotke-ricz, des Königs in Polen Sigismundi III. General, einegrosse Niederlage erlitte. Lonem«,, bist. 8uso. üb. VIII.
/e«ssa/AI bist. 8uSL.
Kirchmann, (Johannes) war den 18. jan. an. 157z. zaübeck gebohren, und legte den gründ seiner studien in stimmatterlande, gieng aber von dar nach Franckfurt an der Oder,wselbst er 4. jähr fleißig war, und weiter nach Jena undZtraßburg. Er juchte hierauf fremde /ander zu besthen, und»eil er vor sich keine mittet hatte, fügte es sich, daß er eineLzürgermeisters von Lüneburg sehn zu führen bekam. Als een. 1602. wieder in Teutschland gekommen war, wandte evch nach Rostock, woselbst er zum Lroksllors kosksos besteller»urde. Von dar berief man ihn an. 161;. zum steäkor nachübeck, woselbst er aber viel Verdruß hatte, indem man ihmrymessen wollte, daß er Ursache wäre, daß die schule daselbst inbnahine gerathen. Er starb an. r«4l- und hat verschiedenebristen hinterlassen, als da sind: äs stuneribu5 stomsnorum;e stnnulis; stuclimenta üoßicX, stbstoricL , verschiedene Oia-ione8 und vistsrrariones; ein altes,wiewol Nicht gar wichtiges,:er ll-inorum in Terrsm 8anäk-im, Welches doch erst sein gi'vß-»hn in druck gegeben. Aus den 2. ersten de ännulin Lnnsr. ist gewiß viel gutes über diese 2. stücke der antiquitäten zn-lernen, wem. kbilost x. ;r;. /-«»c-r«,, de Icript.
;rum Kam. k. I. x. 287. *
Rirchmeyer, (Georg Cajpar) war an. 16z5. zu Uffen-eim in Francken in dem Ansvachlschen gebohren. Sem vatter>ar Georg Abei, Marggraflich - Brandenburgischer Stadt-nd Amts-Vogt. An. 16^. ward er nachWrttenberg geschickt,ivselbst er vornemltch Ivhann Sperlingen und Augustumjuchnerum hörete, und endlich Pastlbst an. 1661. kroksssnr
>rstnri°e wurde. Von selbiger zeit an wurde er sehr ästimiret,nd führte mit den berühmtesten leuthen seiner zeit, BulliaMo ,»evelio, Böclero, Conringio, Magbabechio, und andern starckesrresponbentz. Er legte sich auf.die wlssenfthasst der Medaillen,
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