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Chymie und bergwckcks-sachen, und ward durch dre ausarbel-tung des kkohwoi-i ziemlich bekannt, so daß ihn die KöniglicheSocietät in Engelland, ja der König selbst zu sich invitirte, mder TneisrÄte I_eoxo1äinL aber ihm der nähme des kkotpnoribeygeleget wurde. Nicht lange vor seinem ende that er eine rer-se nach Holland, und richtete daselbst mit Gronovio, Grävio,Witsio und andern, gute freundfchafft auf. Bald darauf wur-de ihm von dem Chur-Sächsistbcn Hofe anbefohlen, die land-schulen zu vifltiren, welches er auch that; aber nach geschehenerVisitation fiel er in ein heftig hitzig sicher, woran er im sept. an.1700. verstarb. Seine jchristen sind : krogrammata ; Oratio-
NL8 ?sneg^,-.; Osrnrina ; Meclulla Orstorire; Lvmmcntarius inLorn. Xepot. ; Lomment. in Hit. 6erm.; Lommsnt. inLiceron. c!s psrkefto Orarore L in Oral. pro stiiiinclio ; Lom-mentar. in klin. LaneZz-r. ; 8aI1ustiu8 cum not. sucoinÄ.;
Hoffnung besserer Zeiten durch das edle bergwerck, rc. Lret>-
vit. Lc.
Kirchner, (Timotheus) war den 6. jan. an. i;;;. zu Toll-siädt in der Grafschafft Gleichen gebohren, allwo sein vatter,Johann Kirchner, schulmeister gewesen. Er studirte zu Jena,und wurde an. 1554. zu Furra bey Weissenfels, im folgendenjähre zu Dachwitz im Gothischen, und an. i; 6 i. zu Herbisle-ben Prediger, von bannen man ihn aber an. 1562. vertrieb.In selbigem jähre wohnte er dem Lollogmo zu Altenburg bey,und wurde an. 1571. Prediger zu Jena, auch bald daraufvoftor in der Theologie, worinnen er hernach zu profitiren an-fieng. Von dar wurde er von dem Hertzoge Julio zu Braun-fchweig-Lüneburg zum Hof-Prediger nach Wvlffenbütkel beruf-fen, woselbst er bis an. 1576. verblieb , in welchem jähre erzum ersten krokeilore Theologie nach Helmstädt vocirt ward.Als er aber daselbst die gemeinschafft mit den Catholischen undJüden öffentlich gestrafft, wurde er an. 1579. abgefetzt, da ersich denn ein jähr zu Erfurt aufhielte. An. 158». wurde erzum krokeilore Tbeologi« primArio nach Heidelberg beruffen ,muste aber nach Churfürst, Ludwigs tode und einiger in der re-ligivn vorgegangenen Veränderung sich auch an. 158;. von darweg begeben; da er denn General-Superintendent zu Weimarwurde, woselbst erden rz. febr. an. 1587. verstorben. Seineschriftensind: Teutscher Thesaurus aus den Teutschen lomi«Henenlibus der schriften Lutheri zusammen gezogen; kxplicstioLrticulorum stiäsi; cle vivistca Larns Lkriüi; Netkoclica Lx-xlicatio prseoipuarum Lapicum OoÄrinw Lcslestis, <Lo.nomsnclator kroiöis. ssn. tlieatr. monumenta
ffulis. vitL krok. Tkeol.
* Kirchner, (Christoph) war zu Schmalkalden gebohren,und studirte erst in feinem vatterlande, hernach auf der hohenschule zu Wittenberg, wo er auch Magister ward, und legtesich sonderlich auf die Lateinische und Griechische Ticht-kunst,weswegen er bey Friedrich Taubmannen sehr angenehm war.Dieser fetzte auch die freundfchafft mit ihm, als er zum ste-cior nach Colmar im Ober-Elfaß beruffen ward, fort. Nach-gehends ward er von Colmar als Lonroftor an das ftxmna-stum zu Bafel beruffen, und starb um das jähr 16,8. Von ihmhat man krolostiam statinam , so nach Smetii Prosodie einge-richtet ist, selbige aber weit übertrift, dazu er im jähr 16; z.die vorrede gemacht, wiewol sie erst nach seinem tode zu Ba-sel 164,. in 4. heraus gekommen; ingleichen krolocliam Orse-cam, Basel 1644. in 4. /.irre/, bist. kost. 6r-ee. Lermanise ,
p. 250. feg.
* Kirchner, (Hermann) gebürtig von Hersfeld, war Pro-fessor koeleos und liist. zu Marpurg , und starb im jähr 1620.in melancholey, nachdem er viele ftilpmimoriss kolsticas ; Nor-villerium ste Osscio L Oignitate Lancellarii , Marpurg 161;.IÜ20. in 4. I-egatum , Lychen 1604. in 8. Marpurg 1610. in 8.Kempublicam, ib. 16)4. in 4. ^Lwm ; Orationes, in 2. v.ol. ih.1614. UNd 1617. in 8. 8fnoplm kbilosophiL kraftic^; Lentu-risnr Lnagrammatistnorum iilustrium , Franckftirt 1574. in 4.u. a. m. heraus gegeben. Lieber, tkestr. vir. erust. k. IV.x. 1514. Schwab, chron. k. III. lib. XII. c. )7. x. ;87>
bibl. M. VI. §. 107. p. 252.
* Kirchner, (Michael Achatins, Freyherr von) Kayferli«cher geheimer Rath, war von schlechtem herkommen, schwungsich aber durch seine gelehrsamkeit und Staats-klugheit empor.Nachdem er unterschiedene Gesandtschafften verrichtet, dem ftie-dens-congreß zu Utrecht als Kayserl. Bevollmächtigcr beyge-wohnet, und über 20. jähr Reichs-Hof-Rath gewesen , wurdeer an. 1717. Lon-Lommiffar.us arif dem Reichs-tage zu Re-genfpurg, weil es dem damaligen Principal-Lommistario, demCardinal von Sachfen-Zeitz zu schwer fallen wollte, die über-häufte Reichs-geschäffte allein zu besorgen. Er. war der erste,der die würde eines Lon-Lommisssril auf gegenwärtigem Reichs-tage bekleidet, und bekam zur jährlichen befoldunaöoov. ff. wo-bey er zugleich von der stelle eines Reichs-Hof-Raths 4°°o. ff.einzunehmen hatte. An. 1721. legre ihm der Kayser den tituleines geheimen Raths bey, worauf er an. 17)4. den 16. juliidas zeitliche gesegnete. p«ö/r^a.
* Kirck, (dil.) General-Major unter der regierung JacobiII. Königs in Engelland, hat sich durch seine unerhörte grau-samkeiten verruhmt gemacht. Als er nach dem über den Her-tzog von Monmouth erhaltenen sieg nach Taunton geschicktworden, ließ er allda 19. Personen aufsein eigenes Machten
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erlaube»'
hch mit dem stränge hinrichten, ohne zuverwandte oder freunde mit ihnen reden konntentcoder execrttio» dieser „nglückfelrgen menschenmeln geruhret, und auf pfeiffen nnd hautbvls gest^
In der gleichen ftadt hatte er eine Mahlzeit angeMe i»«Officiers eingeladen wurden. Da man nun ok -ließ er vor den fenstern des zimmers zo. VlM ^ KM .zaufknüpfen, und zwar io. als auf die aesimvye>t ,010. als auf die gesundheit der Königin, unv ° ^ ,r> ,auf die gesundheit des obersten RichtersDieses alles übertrift die grausame that, l» ^stadt begangen hat : dann da eine schöne MsM- Sitzu füssen gefallen, und um das leben ihres vm k ^nen geböten , verhieß er ihr die verlangte gn"^ gjelisseines willens leben würde. Die bekümmerte tonn ^ zu
vatter, den er an den schild des gast-hauses, ^chtehatte hängen lassen. Dieser betrübte anblm paßstarcke wurckung auf die fast verzweifelnde .77^stund an ihrer Vernunft völlig beraubet ward. ^ h-liist. cststiiZIetErre, wm. X. liv. XXIV. ^
*Kirei, ein geschlechts-nahme, welcherbevkaum ist. Diese familte hat das Crimmische EKönigreich gestiftet. Daraus ist auch der s^ ausentsprossen, welcher den Schicachmez Zure»'taris Hurica, oder aus der Crimmischen TarkaDieser Zarem war ein söhn des Tick-TaMüc^^haisAzr-Kirei wider diesen Printzen aufgelehnettltul eines Königs der Tartarn an. Seit ^Crimmischen Tartarn öftere Einfälle in Lltthsi"^pec->^wie auch in Rußland. 6 es^»not. 2 eileri, p. 4;;. ökc.
LIX 6 L 88 I, sind eine menge barbarischer der L-'
westlichen see des berges Imaus in Asten, ER lot>E,F'nijchen religion zugethan sind. Sie hangen w RAUde an bäume, damit sie von den vögeln nioge"AM,
Dieses volck, wie auch die Laststürcli und ^am Eis-meere.
KirieU, (Thomas) sonst auch TMA eAgreter, weicher nicht weniger durch seineals durch sein unglückliches ende, berühmt st pst 0 per sonderlich unter Henrici VI. regierung E,.^jck >sehen, welchen er unter dem Grafen von ^
nebst dem Lord Talbot vielfältigen abbruch . iR
schlug er in der Normandie den Grafen v<m Zlm..,
14; z. machte er grosse progressen in BurE'^pt S'' ^lohr er durch einen unvermutheten Überfall erE «r zhalf sie aber noch in eben demselben jähre j„ dft14)7. half er Crotoy entsetzen, und den V"si,an,EkD^si»grossen schaden zufügen. An. 145°-fch'^uscommando eine ansehnliche verstärckung diedie Normandie. Als er aber mit;ooo. m ,vollte^E,.von der belagerung der stadt Caen adhan ' .ggvon denselben bey Formigny zwischc" Ca" ^„L ^bis auf das Haupt geschlagen, und selbst^, bev WNach wieder erlangter freyhcit schlug ^ «artcy.^t^chchen Verwirrungen in Engeüand, ist v^rckvon Warwick, welcher damals dem HELancaster favorisirte, und endlich gar oeu Äin ferne gewalrbrachte. Indem aber pje N.), r Mcher ihm vorher bey allen Veränderungen' ftju ^
gen möchten, vollkommene sicherhftt vor ^rENVchen hatte, beständig begleitete, fiel ^ Kraft" AecfjEdessen gemahlin, Margaretha, wider den ^ n, ^ L
an. 1461. den 15. febr. bey St. Alba.'s E^^l ^r rAde, und ward, unter dem vorwand der e szu^.„ il'^^beseht nicht lange hernach enthauptet-»^ j^xChief-Baron, Thomas Thorp - «Estvwillen als daß er es mit »h^... ,/ 4^^
pöbel zu Londen war gehenckt worden. 4vol. I. x.;64. ;?2. z?;. Ibt-
Kiritz, eine mittelmäßige
erkalte» Naben toll. Sie ist »k-r , mstt.
Marck erhallen haben soll. Sie ^„xpwelches mord und todtschlag geneir.I.P.l 75 . . .«verSchot^
Kirkaldy , ein klein städtlem m ^schafft Fifa, am Fürth ok S°rth gelE wa^
Kirkbv-odcr Rirbv-Lonsda e deM hE ^Grafschafft Wesimorland. S'e i-esl^^n h-
Lon , in einem fruchtbaren u d
gend von Avrkshire m Rtdal-H . ^ ZperMwelcher nach einem kurtzen lauf m