Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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eine marät-siadt in der GrafschasstK>E5»inbtt,an^^ gegend nahe bey den bergen,

Vorckshire absondern. Sie hat eine^, u ?^chall Wharton ein schön schloß dabey,

)>!'o «nea welches dre alte refldentz dieser familie

thicr-garten hac.

ein feiner ort in der Engl. prvvintz Cumber-^U^wbr^n? ^erhalt» Carlisle gelegen. *

K?^geaen^.^ ber beste see-hafen von Galloway in derEsop ^d von Schottland.

KeiAnd enttnv?"^ ' welcher in der südlichen gegend vonti«s- Mvltiank Met < von wannen er südwärts lauft, zumCumberland absondert, und letztlich durchE,krvau 7 ben fluß Eden hinein läuft.

5 »!» NVt-sta^O^coviscs, insgemein Rrrkwa, genannt,^ guten Orkney auf der insul Pomona. Sie hatq^"„Men, ist ein ansehnlicher handels-ort, vonV ° vor und hat ein dem Könige gehöriges castell,Uta,,s" Wr veste und mit stücken wohl versehenM-d^geban-,^^ Ü> dick, daß grosse und geraume cam,?^chÄy ist ein^^"d, das castell aber ist gantz verfallen.

U ^sclbg ^ältlicher pallast, so von Robert Reib, einem^, Mt >v°j.' W der Königin Mariä Zeiten erbauet wor- .

Gxgf 0 vn dar ist ein prächtig gebäude, so von Pa-Ue fanden von Orkney, angefangen, aber nie voll-^g»°-kirch» stoischen diesem und des Königs schlösse istN»>>»°?auet ja ore sehr lang aber nicht breit, und von St.R-i-.It bn» , welcher die Christliche religion daselbst zuerst

Aliid- ? vi^ kirch-thurn ist sonderlich merckwurdig, als?l>b«,,?st>uen ' wendcl-trcppen und zimmer hat, daßt» könn- e einen Wegweiser sich nicht hinauf nochM i!)>i Darneben ist er so starck und vcst, daßhab-„ er iooo. beschützen können, wofern sie nichtUttüv^ Desgleichen hat er auch ein künstlich glo-^ dre stM ist noch über diß mit einer frey-schule

äcotiX. (?a-rre/evtt5.

vd^A^"bschafft in Persien, siehe Larmanien.lbi^ I geiicinsn st - ist eine kleine stadt nebst einem schlösse,^ter KjfIl der Unter-Pfaltz, nicht weit von den gren-d^berg und Creutznach, an dem zusammen-M"l>v^gehtz^-D^e, zwischen Dhaun und Oberstein,^ii«°Dhist,,,b chemals gantz einer neben-linie derRhein-t-.? iji °-^nenn°/ Welche daher die Rheingräfliche Kyrbur-d,Erwarb. Nachdem aber dieselbe ausgestor-^etzss/?eu a^ b-und Rheingrafen Mörchingischer linie,an die übrigen Rheingrafen gefallen.trWsie^' ^mgrafen,) ingleichen Daun.

, n, lik. VI. c. i2. H. i.-2.

^ Professor ÄleäicinL zu Uvsal, undl>k?tg,stfDau ai-k^ben lVieäicuz. Er war den 25. dcc. an.

g.oohren, erlernete in seinemvatterlande dieV°'lc in Hig u,n? 5 ?°mie und Botanik, begab sich aber vonH /, Ep^dic ^-t/iia auf die Akademie, und that hierauf^ ,).Ae»,T la"de, in Franckreich, Italien , Engel-^ und Asien, dergestalt, daß er

hj„,r zurück in sein vatterland kam. Er legteX k' ^ t'nd nrmg der Arabischen spräche, damit erArabische Neäicos möchte verstehen«»»^>e wurdn ^uch durch den Scaliger und Casanbo->^-würr>^tt Basel nahm er im 24. jähre seines,V.>hre^Urde tznn x ^n, verheurathete sich bald daraufzuAk^oih'cyuien WR Magistrat zu Breßlau zum vireüo-a^^Uwa, Esilet. Allein weil ihm dieses zu schwer

»>? tL'g er ^"stirn''!."^ uno zano oaiewn geiegenyeil, mirbekamt zu werden, durch dessenver-zu Upsal wurde, und dabey

wann^^ ?on der Konrgrn erhrelte. Maut vor a?Kli j" 5 ^,srvmmigkeit, wovon die proben find,bist ldqb^ilevbj weckn, so halber sie in seine aufsicht be-^ 4 " üb^!>ch jAdst GOtt zu versöhnen, eifrig ver-'Ag ^sdjx ^s^sgebaten , und sonderlich dre heil.

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-»vre r 6 .mal durchlesm, wd Glossen- b

tag richtig angefangen und t sind: v^ca

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Lc OarmioriM Lrakiooruw, ^ ^^0 Mn ^

^ ^ in VvLNKessllw ^^cherer.

' 87riaLvchm, und anderer.

... Stettm

f Gevrgms) ein Neäicus, «Nachdem iniua» ian. an. i 6 rz. gebohren. ^anse Andrea"nter aufsicht und en dem tzam ^

^^MÄ^u Rr-yai , einen guten gründ H emtger

er sich nach Hack, und trat n^, siu-

e-n ßwes aiters zu Ima ferne aearMeraU^r ..

w abe>- ,,i^s" ->ena ferne acadcnil ehe «tu-StrZ.n cht gar lange daselbst aufgehal-öfteÄ.Atedlcch ^ l-ch allda vier jähre aufmsto^ /^dlspntjx"' und that sich besonders m der^!!^vvr, worauf er sich auch »achTheil.

kir kis ^7

Tübingen, und als er daselbst eine zeitlang gelebet, nach Hol,land verfügte. Allhier setzte er erstlich zu Leiden seine studier,fort, wurde aber nach einem halben jähre durch die pest vondannen vertrieben, und brachte dahero einige monate zu Fra«necker, Groningen und Utrecht zu, von wannen er sich wieder-um nach Leiden begab , um sich noch über vier jähr in derBotanik und andern zur Medicin gehörigen wissenschafftenübte. Nachdem er sich darinn vest gesttzet, und den gwclumeines Doüoris erhalten , wollte er noch einige reisen thun,ließ sich aber hernach durch die sonderbare Zuneigung, welcheder Schwedische Cantzler Orenstirn gegen ihn bezeigte, bewe-gen , das aint eines krokessori« MeäiciiiX, mit dem pradicateines Königlichen Leib-Aleäici, in seiner vatter-stadt anzuneh-men, allwo er auch endlich im merk an. 1660. mit tode ab-gieng. Seine schriften sind: DssguiLtiones kbiloloxicT; llä-vsrfirris L lknimLstverstoues in ^ob. LZrio. LommsnH inksppium LL LbirurgiLm xorvam ; eine sammlung VVN seinendisptrtalionen, und anders mehr. lf/ehe,r tkeott. vVta-reeribibl. Neä.

* 2 virstenius , (Michael) ein klnlolophus und Nsllicus,war zu Bührn, oder Beraun, einer in Mähren an der Schle-sischen grentze gelegenen kleinen stadt den 2;. jan. an. 1620.gebohren. Nachdem er erstlich verschiedene geringere schulen inSchlesien besucht, wurde er nach Breßlau in das 6?mn-ssiumNsssbeckLnüm, und von dar an. !6;7. auf die RostockischeAkademie geschickt , woselbst er sich mit einem sonderbarenfortgang der Philosophie und Medicin befliß. Als er aber un-gefehr drey jähre sich daselbst verweilet, verfügte er sich nachStettin , und gieng dem daflgen Meäwo und lVl-ubemntlLoLaurentio Eichstadio in Verfertigung seiner Lpbemsriäum,und andern geschäfften an die Hand , wobey er sich zugleichbey Ge. Dethardinaen in der Chymie nicht wenig übte, unddemselben bey ausfertigung seiner wider das sogenannte Lu-rum pombile heraus gegebenen schriften wohl zu statten kam.Hierauf ward er ohngeachtet seiner jugend an. 1642. nachFranckfurt an der Oder zu einem krokessore lVlackcmamm ver-langet ; er schlug es aber ab, und that sodann eine reise nachNorwegen und Dänemarck, da er denn in Coppenhagen Bar-,thoiini Inssimüones Hn»t. und Iulü Casscrü Placentini ss-ibll-Igs LllswmiLils ins Teutsche übersetzte. Nach diesem brachteer als Hofmeister eines jungen Herrn zwey jähr auf der Uni-versität in Helmstädt zu, und leistete hiernächst in HamburgP. M. Slegelio bey dessen olsservktiombus äe ülot-u 8ÄNgui-NI8, und deren ausgäbe nützliche dienste, bis er an. i6;i. seinereise nach Italien antrat. Hier lag er nun in Padua der Me-dicin sehr erfrig ob, und nahm darinn an. i6;z. mit besondermverfall den xmäum eines Uaüoris an , worauf er ferner auchdie übrigen Italiänische länder besähe, und endlich zu ausgangdes jahrs 1654. nach Breßlau zurück kam. Wiewvl er aberbis anhero viele academifche Professionen als nach Nickeln,Marpurg, Helmstädt, Tübingen und Rostock ausgeschlagen ,so nahm er dennoch an. 1655. die ihm zum dritten mal ange-botene krokessioneni Rsckefeos auf dem Kymn-ssio in Ham»bürg an, welche er nachhero an. i66c>. mit der krofessionskkxücse und knessos vertaiischte. Er starb den 2. mertz an.1678. und hinterließ Älemorism Libliocliecs- UsMburgLnck ;äs kace Lermaniss prmeMnn; koema in Lnsto-

mioum , und anders mehr. lair/stt INLM. üamk. vol. III.IPVtte, äisr.

Airtting, ein ort in Cambridgeshire, siehe Ratlage.

* Ais , (Emericus) ein Tyrnauer aus Ungarn, gebohren imjähr i6; i. trat im 17. jähre seines allers in den Iesutter-orden,und docrrte zu Cafchau mit gutem beyfall. Er schrieb: vssci-

xuluin Oefenforenr Honoris krofessoris fui äs Locieigts con-ttit Lslviniükun xrseäieANteG, Cafthau r66;. in 8. äs Lslv!^niiksruln Lonfeyuentisrum Ineptiis contrs Lslviniilieo« pro-fessores ksiskinenfes , ib. 166;. IN 12. Urrum ante LsUönumungusm ckicubi exäterit moäerna LsIviiMgrum 8s6t->? ib.i666. IN 8. ssekmstionem prokessoris Lalvinillici ssserentirante Lslvinum excitisss onines articulos Lalviniiiico8 sci ss!u-tem necessario8, ib. 1666. contra professorem Lalviniiticummissentem ckarti-kolia, rebt>8Üäei, ib. 1666. in 12. Lpolo-xiam pro ibibello, guoä Lalviniüre frultra laborant oltenäerstuam fekksin totalicer excitisse ante Lalvinuin, ibiä. 1667.in i2. ssuoä Professor Lslviniilicus in oltenlione LalvinWciLvewüatis fuccumbat, ibiä. 1667. in 8. sckoä ulcimo äekciatProfessor Lalvinilticu8 , in oltenäenäa vetviiate ssi» fcctT,ib. 1668. M 8. 5 sr-ne/, bibl. 80c. 5- kol. iy§.

HunAsr. litter. p. 204.

"R»s, (Stephanuö ) siehe Zegedin, (StephanuS.)

Aisei , eine Teutsche familie, siehe RHM.

Risselbach, (Henrirus) ein k'rokeckor pbvckT zu Basel, istdenmart. an. 1600. zu Lorchenhauftn in dcm Rlnckau, unterdem Ertz-Stift Mayntz gelegen,gebohren, und sowol daselbst,alsauf unterschiedlichen Teutschen fchnlcn und Akademien zu denstubien gezogen worden, daß er sich m dcn vrden der Barfüssee

begeben, inwelchemer in uriterfchiedlichen oKcÜ8 gelebt,auchin dem damaligen kriegs-wesen als em Feld-Prediger gebrauchtworden. Weil er sich nun daselbst rn einer etwas freyern le-bens-art befand, und durch lesung der heil. Bibel, (darzu erschon in seines vatters Hause emrae anleitung hatte,) je mehr

Lx und