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und mehr einen cckel ab den Päpstlichen lehren faßte, verließ erseinen orden, kam an. iü; 5. „ach Basel/ und bekannte sich zu derReformirtcn religion / die er auch bis an sein ende aufrichtig be-halten. Nach erlangtem ülsZMerio und Mnilksrio ward er -krssLLptor in dem 6ymnsstc>, und darauf an. 1657. bey der Uni-versität zum ?rok. kssvli bestellt/ darzu noch an. i6;8. die Prapo-situr des obern LoIIsZü gekommen/welches letztere amt er aber 7.jähr hernach wieder ablegte/ und seinem söhn Balthasar/kbil. LNsä. OoiI. abtrat. Er erlangte auch andere dignitäten beyder Universität/ als die Regential-stelle und den vessnsr. llkilo-soxst. und starb im apr. an. 167;. Von ihm sind neben seinerConfeßlvnu nterfchiedliche vilf-mstionss kbchL-e und kkilolopk.an das tag-licht gegeben worden, daraus seine erfahrnng in derscholastischen Philosophie kan abgenommen werden. L. 6ee«-
in form. echs kunebti.
Uißing / eine kleine stadt in dem Fränckischen Stifte Würtz-bürg / an dem flusse Saul oder Saal / drey meilen nordwärtsvon Schweinfurt gelegen / nebst einem alten und ziemlich ver-wüsteten schlösse, Lodenleube genannt, welches auf einemhohen berge stehet. ES befindet sich daselbst ein gesund-oberwild-bad.
Rißlar-Äga, ist das Haupt der schwachen verschnittenen indes Türckischen Kayfers Serrail, dessen bewahrer und aufseherer ist. Er hat die schlüssel darzu, und anbey den freyen zutrittzu dem Kayser. *
*Riszka, (Stanislaus) war um die mitte des 16. jahrhun-derts, unter der regierung Sigismundi I. Königs in Polen,Lithauischer Feldherr / und gleich in seiner jugend öon gros-ser Hoffnung. Er ward Constantino Ostrogio / welcher gegendie Russen unglücklich gewesen war / beygesellet / und bewiessich bey aller gelegenheit tapfer und unerschrocken. Als aucheinsmals gedachter Constantinus von den feinden umgeben,und vom pferde gemorsten war, ließ er nicht ehe nach / biser alle / die ihn umringt hatten / niedergemacht /, und erkannthatte / daß dieser in feindliche Hände gerathen wäre. Da end-lich der sieg zweifelhafftig war / und er sich in nicht geringerergesahr merckte / entkam er doch den Händen seiner Verfolger nochglücklich. Nachgehends ward er vom Könige abermals gegendie Russen geschickt / belagerte das veste schloß Vesina zwischenSmolensko und Moscau sehr hart / und verwüstete alles da-herum mit feuer und schwerdt / schlug auch diejenige / so es zuverhindern abgeschickt waren. Na-nr-sF»«,, Lsrmst. bsllsr.n. 72. p. ic>2. leg.
ckRitscher, eine adeliche familie in Meissen/ deren stamm-haus das Rilter-guth Ritscher un Amte Borna gelegen zu seynscheinet. Johannes von Kitscher/ f. v. II. war anfangs HertzogsGeorgen zu Sachsen Rath ; als aber Bogislaus X. in Pom-mern auf seiner rückreise von Jerusalem im jähr 14-8. andem Hofe gedachten Hertzogs einsprach / bat er sich denselbenzum Hof- Rath aus. Als erwehnter Bogislaus mit der stadtStraisund im jähr i?o;. in zwistigkeit gerathen war / und mitseinen Räthen / darunter Werner von der Schulenburg / unddieser Kitscher die vornehmsten waren / über diese fache zu rathgicng / und der erstere ihm zur gelindigkeit und gute / dieseraber / nemlich Kitscher / zur schärfe und gemalt riech / so folgteder Hertzog des letztem rath; als aber derselbe gefährliche weit-läuftigkeiten nach sich zöge / auch der Hertzog des von derSchulenburg rath hernach ergriff / und sich nnt den Stral-sundern in der güte vertrug / verdroß es den Kitscher dermaßen/daß er sich heimlich davon machte/ und wieder in Meistengieng. Er ist hierauf Hertzog Heinrichs zu Sachsen Rath, undvon demselben in wichtigen Verrichtungen gebraucht worden.Wie er denn im jähr iz;8. die irrungen zwischen dem Chur-fürsten und Hertzog Georgen beygelegt. Müllers Sächsischechronick/ p. 92. Im jähr i;;y. hat er die kirchen-visitationverrichten helffen; im jähr 1548- die fache zwischen Chur-fürst Joh. Friedrichen und Hertzog Heinrichen vertragen;Müllers Sächsis. chronick / x>. 98 - ist auch in diesem >ahreau den Churfürsten zu Sachsen abgeschickt worden / um dasärgernis der Protestantischen ktrche vorzustellen / wenn derLandgraf in Hessen sich noch eine gemahlin an die lincke Handwollte trauen lassen. 5 /-c-z-e»äo»-s. bist. Imrk. III. 19. §. 72.sääit. III. P. 222. §. 7;. sääit. I. keck. XXI. §. 79. sääit. IX.n. 1. x. irgo. Wenn dieser Kitscher gestorben / findet mannicht / wol aber / daß er krixpollrus zu Colberg / Dom-Herrzu Naumburg / ein guter Poet und Orrtor gewesen / auch vonVoleslao als Orstor nach Augspurg verschickt worden, undals er zurück nach Leipzig gekommen , einige kroksllores undandere vornehme bekannte ihm angelegen / daß er ihnen dieHistorie von der reife Bogislai ins gelobte land in einer mun-tern schreib-art mittheilen sollte/ darauf er sich entschliessenmuste / gedachte reise in folgenden tractat zu verfassen: I>s-Ziso-Lomosäis äs Hisrosolvmicsns krolsctivns illutlnstlmivucis komerrmise, so auch an. zu Leipzig gedruckt wor-den. Seine übrige fchriften sind : Hislogus äs Impsrii Xebuzcum Lpitomsrs lliitorisrum rum Xomsnarum tum externs-rum , lib. I. OisIoZus in Defenllonem kostisex ; Oislogus ,in guc» Virtus 6c Fortuna äilliäentes äscerrsur; Dislogu» , in
Virtus s kortuns loris L vinsulis snnüringitur, <8c Vircussä heonem koutikcsm provocst; Orstignss sä vsriob LXeh-onstl; Lpistolis sä äiveksos. I). Vinc. Ravennas, ein
kit kitz
,r»l'.
Italiäner, vergleicht den sutborem mtt Ciceronegen seiner netten schreib-art. Zu seiner zeit leo^' V.ybrüder; i.) Johann / Probst zu Altenburg./ W/jiiSächsischer Rath. z.) Wolf/ Chur - SgckMh^, „Oder-Stallmeister/^ und 4.) Hildebrand, der stw
Bayern niedergelassen / und Fürstlicher Rath und g, ERosenheim worden. Von seinen nachkommen/NZtsmmsr. k. IV. p.
Von seinen nachkomme» 7 Lv'c;7. eine eigene tadelte zu M"'„ zii v ^
hat noch an. 1600. als Chur-Sächsischcr HauM'^l. ^floriret. Iänicke / gel. Pomm.
tbestr. vir. eruä. k. II. ssäk. I V, p. 80a- 0, 48^ 'mersu. äiplomst. p. 120. PoMlUek«
Kecbe»-. äs Xob. ÄisniiL lic.
Rittlitz, eine uralte Freyherrliche familie
sie»/ Laußnitz, Meisten rc. welche von einem <§!/"!.„ getw^der schon in dem X. Lsculc» zur Christlichen reug'^^rc. ^herstammen soll. Derselbe hinterließ 4. söhne, jhr E Bteste dem vatter fuccedirte/ die jüngernfremden ländern suchten/ von deren nachkomunahmen Kittlitz behalten / andere aber denselbensich Ziganer/ Raewtnsker u. s. f. genennet. i»war an. 1177. bey Mieslao 8eniors , Groß-F"x. ai>^der vornehmste Rath. Heinrich Ketlic / ein »Ä-schofl!ter der heil. Hedwig / starb an. 1218. als Di!>S
sen. Jndrich Kittlitz/war an. 120 ;. ein a>M^ ^ ^
unter dem Hertzoge Henrico Lsrbsw, Johan»ward an. i;6y. Bischoffzu Lebus/ und starb an- ^
nes III. Herr von Kittlitz zu Baruth / wurde an- ^zu Meisten / danckte an. 140;. alters wegen1408. zu Bautzen. Nicolaus von Kittlitz zu ^an. 1510. die stelle einesLandes-Aeltesten in d-,
Glogau. Hans / Herr von Kittlitz auf Michels
Kittlitz und Schwemm , waren u>n ,,-ch
Anna, ? A»-"
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Herr von Kittlitz und Schweinitz /Hertzogs Georgii II. zu Brieg Räthe.
Kittlitz/ starb an. i;z8. als Aebtißin zu 6)ccn^,^nn!florirte Erasmus von Kittlitz als Landes-Hallp"^gtlltzDl^und Ohlau / und an. gelangte Caspar von ^ nnitz / zu der charge eines Lands-Hauptmann»thum Glogau. Barbara gebohrne KictlitzMpelN^Wl'Priorin des Iungfraucn-klostcrs zu SprottaU ^ Bscheu. Leonhard / Herr von Kittlitz / diente a>>- «
Polen als Oberster / wider die Russen.
Kittlitz und dem Aichberge auf Kreisewitz ,tzvgs Georgii II. zu Liögnitz und Brieg Rath-Freyherr von Kittlitz aufOttendorff / war beb g M Ekoge an. iz8°.Cämmerer,an. 1992- aberJohann Friedrich zu Brieg zu seinem Rath «''vder zcit lst er auch Hertzogs Johann ChrE, ,
Brieg Rath gewesen/und an. 1629. gestorbenstoph wurde an. 1,97- ksLor blsgniÜLUs vFranckfurt an der Oder. Dietrich zu Maw'^ghisch^.Bischofflicher Breßlauischer Rath und des ^An.bildes Lands-Hauptmann, starb an. ^^r ver ^Hans von Kittlitz und dein Krayn,als Rach ^, ^ ^
Hertzogln zll Brieg, Anna Maria. Melchldt" ^l'>s^r, MHerr von Eisenberg, Herr auf SandltzSchlesischcnHerren,Fürsten undStai'deKtt,rlan. 1611. mit tobe ab. Siqismund, Herr^ Msenberg auf Zuckel, Hertzogs Carl FriedrElöL/i„l.^
W-
und Ocls Rath und Landes Hauptmann, >i'7'.6r5-Friedrich aufMechwitz, lebte um das Llyr ^ sE.jcher Reglerungs-Raly, und war ein vatter ,- a^th« -ftnahmens, der um das jähr 1676. des s» „ tck ^Landes-bestaltter worden. fawil'Ml,
In der Nicder-Lausitz hat diese vornehmes .testenzeitenan wichtigeehren-stellen und^^noch h
ein schloß Rittlitz unweit Calo angebauet,9 todes XVIII. Is-Lnli denen von Hoym D^lvre ^ ggang des XIV. st-suli Landvogt der s<^y.^-welche charge auch Carl zu ausgange deNicder-Lausitz verwaltete. Dieser letztere!t^„ 1.)^ H-' ^,7Malnitz ab , und hatte;. söhne, dle ?^glv,rc-eeMalnitz^ Eiscnberg, Cuntzendorff, Walter
als des Furstenthums Sagan Amts-VM^,,herg, EF
sterben. 2.) Sigismundus alifMachl^^,,chergSprottischdorff, Herr der Herrschafft E an- per ÄE
stenthumsSaga«Amts-Verweser,welch" von.^M'^
fijchen Fürsten und Stände Oberst-beu^ Lineö A^,Ä,^
gewesen , und an. 1642. mit hinlerlaM'ÄH ,. »gen.
nahmens mit tobe abgegangen. ;.>> ^ä-'häfftberg, anfangs üäministrsror der Herr! -s/,ger ^,-7Chür-Sächsischcr geheimer Rath /s,. 0"!'sident in der Nieder-Lausitz , der an-/ ^,reucka,söhn Otto, Freyherr von Kittlitz
cum, Probst«, zu Leutmeritz, und^VM.stamm fortgepsiantzet hat.
Lausitz, merckw. .^^,1
Uitzbühel, eine stadt, »ebst einer dach ^zay"'^weiche in Tyrol bey dem flusse Ach, a" ^
lieget, und gute bergwercke hat. ^
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