k i u
^ und feine stadt am Mavlt, soll vor
tzA»-kis»^'^ nahmens Gottesfeld, gewesen seyn. DasÄl°^- KKniÄ^Ener-ordens, soll an. 74;. Adelhcit oderss. ?°> and«^ ^ww> aus Franckreich rechter, erbauet haben.hrn-uHadeln«Melden, derH. Bonifacius habe es erbauet, und^ücke^»der Tecla darinnen gelebet. Die lange stci-4 Ss. Mayn nebst dem thurne, so daran stehet,
, ?^uet worden. Die stadt gehörte unterschiedenen°Ä'Ese„ ja ^ "ner mehr als der andere zu erheben gehabt.E, ^vrde«"" ^^l derselben an das Stift Würtzburg gc-E theil aber durch absterben Conradi von
^»s " von wAOe Heimgefallen, womit an. i;yo. Burggraf«ch,Ngch..^",berg belehnet worden, solcher gestalt, daßAe, (vdev der intraden dem Stifte, die übrigen;.
sonst ausgesprochen wird, ein drittheilNL^Heil) aber den Burggrafen zustehen sollten.^hia^svlidVstraf Georg das kloster, so ohne dem von derU'eßinn , gebracht, und sind die Burggrafen inAw Harqg?Fwesen. An. 144;. versetzte das Stift seinen»MsIlberto Achilli für zyioo. Rheinischegold-M» ^ Nüi-nk '0f»ng, welches auch nach 17. jähren von^i^vWa^rg reverstrt worden. Weshalben die Marg-^»dd^ke Nutzung der stadt bis an. 1629. gehabt, in wel-'Vt^Nn^^M^bey allgemeiner unruhe Teulschlandesregierung zu Anspach , sich unter demLosung, und nach dem ausspruch einer Kayser-svifu' ^ gantzen stadt bemächtiget, unter dem vor-
jemals gantz zum Stifte gehöret hätte, wel-Man ein inKrumsnwm producirt, welcheseu seits nie vor recht erkennet worden. Im«ü!»kSVcrjtzj.Mden >vnrde die fache auf einen besondern/ der in 2. jähren bey Verlust aller anfvrderun-Ü>>. ,^!>euE theils erfolgen sollte; und als man hierzuhinnen, doch ohne Brandenburgisches versehen,vU.!?». isri cho dem Reichs--Hof-Rath übergeben, undÄ»»in fa,,^on 14. Catholtfchen und 2. Protestirendent>ecjdj?.^ches anwesenden Bischvffs, und ChurfürsteniAsz^'Naffe»^ worden, daß man Marggräfficher seits dieA ha.. 'U dem Westphälischen frieden verordnete zeit^ Rav ist cvn>>' ststd daher zu einem ewigen stillschweigen in'Äiäte!Mafe,s vMniren wäre. Diesem urtheil aber ist von'<^!»ji^id^s«?chändig wegen verschiedenen prätendirten, und sowol viel privat-tractaten , alsr-. M ^ie xxstst Reichs-tagen, wiewol ohne effect, gesuchtstbx/^en »^^vornehmsten lcrixm, so hierüber ge:
^i?i>ljfk„ ie ^iistd Braiidenburgischer seits: kslsrio 8um-Und Ä^Echtliche entsetzung des dritten sechszehen-Q^^,fststt)enburgischen theils an bürg und stadt
'^ 4 '. 4. Item Bericht der Marggrasenk, iicts Würg bcschehener abnähme des gantz abge-'' tie Neiff..^ltzlngen. ^ ^
-l.tt>. eocl. Manuduction zu destooer für Brandenburg mjlitirenden wahr-^^^i"styg L p?'^'ösung betreffend , Onoltzb. i6;->.^Assttion o^st Brandendurgischen Hause veygemes--
, Und des darauf ab impsri numero chstbit.v>. ^ zu -v^loniü, ausgefallenen höchst beschwerli-»rgj, ^enspurg ^ .-
i
auf dem Reichs-tage übergeben
-EÄ^stbu/^^am heraus: Lüa in fachen Würtzburg/^-is?biösu ii l die Fürstliche Onoltzbachische vormund-^k^^svl.ch.-^. pfandfchafft Kitzingen betreffend,, llarbipolenssZ äententise LXlaregs
Abl^E latL Lo. ->äv-rlu 8 scriptum guoä.
klna stsied^ststg der Tergiverfation rc. die vollkom-^ und Ä^löste bürg, stadt und Amt Kitzingen,
> ' ^sisol. ^ "ilen ein-und zudehörungen betreffend ,^ 0.1 m xdsatr. xr-etenliorium illukr.
(Mahomet) ein berühmter Tür-^>G.st- ^0° e/^'cher seinen zunahmen von einem dorfeseines i?" ichlechten eitern gebohren worden,stber d^std ergab er sich zwar unterfchiede-aufd'^H dabey mit solcher klugheit und^IfAbsl,/chich",, dlebeforderung seines glucks bedacht,Nassen .
-Mich^ de^
, Enu' , Das treue und dienst-geflissenheit
i)ey
"tz'lanin^^ berste zu seiner erhöhung trug die/ die ihn? dcS noch unmündigen Mahomet IV..ttIauL^.Sar svnderlick wobl mE->. de..
L «lich Lq 7 wAL Dur« dr-vst iiä^st storia?" '^^. die würde eines Groß-Ve-iiF» S CiinjUganqe«' den unglücklichen actionen,d'^ein^e eMchg aps.I'l selbige hatte niederlegen, und alss-Ad!e eigKbeu K« muffen. So bald er sich zu diesemV?' ?Uthvxj.f suchte er zuvörderst seines Kaysersststt d„rch bestrafung oder entfer-'ieß er g^d durch belohnung anderer zu beve-Änstder zn^V ungeiegenseyn, die msulnTenedo^ ?stlu, "eL'g wax ^w. Den Said Mehemet Bassa,d^^st bekrön -" Dalmatien, um da-
rr nach Dalmaüen,
^, welches unter anderm durchbell?», tarv geschahe. Die Asiatische*'«»« r^^der schuldigen treue zu erhalten,
^L?;deL»Ustg
k L tt
5l9
ließ 'er in Europam kommen. Den innerlichen stmtigkeitenunter den Iamtscharen und Spahis half er dadurch ab , daß erdie unruhigsten aus dem Wege räumte. Die Africamsche Cor-saren , wie auch die Tartarn, reitzte er durch geschencke widerdie Christen an. Wider den Siebenbürgischen Fürsten Ragoczy,als derselbe mit dem Könige in Schweden wider Polen sich inein bündnis eingelassen hatte, ließ er eine starcke armee zu sel-be gehen , und weil durch den beystand des Römischen Kayserssich selbiger mit ziemlichem glück vertheidigte, so kam Kiupcrliin eigener Person mit einer neuen armee in Ungarn, und nahmdie vestung Ieno hinweg, würde auch noch mehr vrogressengemacht haben, wenn nicht zu derselbigen zeit der Bassa vonAlcppo einen aufstand erregt, und mit einer starcken mann»schafft der stadt Scutari in Natolien sich genähert hätte. Esvermeynte dieser Bassa gantz gewiß den Kiuperli zu stürtzen,indem er die Waffen niederzulegen sich erklärte, so bald er dessenköpf würde haben ausgeliefert bekommen. Allein der Groß,Vezier that dem Groß - Sultan einen fußfall, und erbot sichfreywillig, sein leben auf die verlangte art hinzugeben , wofernes anders ohne Nachtheil des Kayserlichen ansehens geschehenkönnte. Durch diese (vielleicht nur verstellte) großmuthigkeit,setzte er,sich noch vester in des Sultans gnade, und trium-phirte über den gedachten Bassa, welcher durch verräthcreyvon einem der seinigen umgebracht ward. Den Topal Bassa,durch welchen er Tenedo und Lemnos wieder eingenommen hat-te , stürtzte er unter dem vorwande eines mit den feinden ge-pflogenen Verständnisses, am meisten aber wol darum, weilderselbe wegen seiner tapferkeit allzuviel liebe und Hochachtungbey dem volck hatte. Den Französischen Ambassador tractirteer unter einem gleichmäßigen prätext sehr übel. Den FürstenRagoczy überwand er zuletzt völlig, und als derselbe den 6.jun. an. 1660. an seinen wunden gestorben war, ließ er dievestung Waradein hinweg nehmen, führte hernach den Sultannach Adrianopel, gieng in eigener Person nach Griechisch»Weissenburg, forderte von den Siebenbürgern einen starckentribut, und erklärte an statt des Kemeny Janos den MichaelAbaffl zum Fürsten derselbigen provintz. Den RömischenKayser suchte er theils in der güte, theils mit bedrohungendahin zu vermögen, daß er sich der Siebenbürgischen Händelgar nicht annähme, und da solches nichts verfangen wollte, be»mächtigte er sich durch seine armee der stadt Weissenburg, durchdie Tartarn aber ließ er weit und breit sehr übel in dem landeHausen. Indem er nun mit unermüdctem ffeiß die angelegenhei«ten des Türckischen Reichs tractirte, ward er an. 1661. mit ei»nem schlagfluß überfallen, woran er auch bey einem ziemlichenalter das leben einbüssete. Der Sultan erwies ihm die gnade,ihn vor seinem ende in eigener person zu besuchen , auch nachseinem tobe die würde eines Groß-Veziers seinem söhn, AchmetKiuperli, zu übergeben, wovon man zuvor unter den Türckenkein epempel gehabt. «c-,
, vim lli I.LOP. L07. , oloxii 61 Laxir-mi illuüri..
Riuperli, (Achmet) Groß-Vezier, trat an. ickü;. in seinesvatters Mahomet, welcher auch Groß-Vezier gewesen, stelle, alser nur 22. jähr alt war. So bald er zu dieser würde gelangetwar, ließ er ihm angelegen seyn, zu folge seines verstorbenen vat-ters , (der ihm noch vor seinem ende das Reichs-stegel zusende-te ) unterricht, sowol im Divan, als bey der armee sich in glei-ches ansthen und ästim zu setzen. Ehe er den krieg mit Candiavest stellete, suchte er zuvor den in Siebenbürgen zu ende zubringen, sendete derowegen einigen succurs nach Canea, giengindessen persönlich in Ungarn , und nahm Neuhäusel weg, wieauch das korr Serinwar und klein Comorren. Er ließ seine cou-rage im treffen bey St. Gotthard ziemlich blicken , allwo dieserjunge General seiner Officiers, die ihre Pflicht nicht thunwollten, mit eigener Hand niedersäbelte, und das mit einer umerhörten Verwegenheit im angestcht seiner rebellischen armee,um selbige dadurch so viel mehr zum streit zu obligiren, und denübermuth seiner widerspenstigen trouvpm zu brechen. Dochmuste er den kürtzern für diß mal ziehen, und machte darauffriede zwischen beyden Kaysern an. 1664. worauf er nach Con«stantinopel kehrete, und mit aller gnade empfangen wurde.Au. r666. gieng er nach Candien über, und bezwäng selbigesKönigreich, nachdem es der Türcken stätige anfalle in die 25.jähr lang tapfer abgekehret hatte. Nach diesem glücklichensucceß begab er sich auf die beobachtung des gemeinen Wesens,und schaffte zu Constantinopel die schweren auflagen ab, wel.che dem volcke so viel klagens verursachet hatten. Indessennahmen seine mißgünstige anlas, ihn bey dem Kayser anzugeben,und verhaßt zu machen, denen auch leichtlich gehör gegebenwurde, und fieng Mahomet IV. an , feines Groß-Veziers treuein zweifel zu ziehen, oynerachtet er ihn schon zweymal seiner be-schwägerung gewürdiget, und ihm die höchste aufstcht seinesStaatS anvertrauet hatte. Doch dieser schlaue Staats-mannwußte sich bald heraus zu wickeln, und gab aufs neue grosse pro-ben seines Verstandes und Hurtigkeit an den tag, indem er diezu Constantinopel enstandene empornng stillele, und die widerden Sultan selbst entsponnene cvnsmration glücklich dämpfete.Also vergnügte er sich mit abstrasung der am meisten schuldhabenden rädelsfnhrer, und verziehe seinen feinden und Ver-folgern , welchen er doch vermittelst seiner grossen gewalt undaulhorität gar leicht an das leben hätte kommen können. Der
Lx» friede.