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riede mit Polen war sein letztes werck, und seine fatiguen, worzunoch ein anstoß vom schlag kam, hatten seine gesundheit in einengefährlichen zustand gesetzet; doch befand er stch etwas besser,nach dem er an statt des weins, den er allzu starck getruncken,zimmet-wasser brauchte, welches aber allzuhäufig hinein goß/und sich dadurch die Wassersucht zuzog/ daran er den 2. nov. an.1676. zu Alexandretta nahe bey Ädrianopel im ;5. jähre seinesalterö starb. Seine aunst am Hofe war so groß/ daß wie zuvor erseinem vatter / also nun ihm sem tochtermanm Mustapha Bassa,bis dahin Statthalter zu Adrianopel / in der stelle des Groß-.Veziers und ersten Ministers nachfolgte. Ottom. Pfor-te. ?. II. , vitL cli jfeoxoläo. L«-
-f Wuperli / (Mahomet II.) war ein söhn des MahometKiuperli/ und bruder des Achmets/ den einige fälschlich vorseinen vatter ausgeben. Der Sultan Mahomet schlug ihn imjähr 1687. zum Caimakan vor / in Hoffnung/daß er durchseinansehen die entstandene ausruhe leichtlich dämpfen würde; fandsich aber betrogen / indem Kiuperli nicht wenig beytrug / daßSolymann noch in besagtem jähre den Ottomannischen throneinnahm. Als er im jähr 1689. Bassa zu Scio war / schickteder damalige Groß-Vezier einen Capigi mit einem LLtacKerikdahin / welcher des Kiuperli köpf in des Sultans nahmen be-gehren muste. Allein Kiuperli bat sich nur sechs tage aus /damit er einen brief an den Sultan schicken könnte. Wor-auf diese antwort erfolgte, daß er sofort nach Adrianopel kom-men / und die stelle eines Groß-Veziers in besitz nehmen möch-te. Hierauf stellte er im jähr 1690. drey armeen ins seid/schlug die Kayserlichen bey Kazianeck / nahm Nissa / Widm /Semendria und Belgrad ein / und machte überhaupt ansehn-liche progressen. Das folgende jähr beförderte er des verstor-benen Solymanns bruder / Achmet / auf den Kayserlichenthron / und verlohr in dem treffen bey Salankemen durch ei-nen canon-schuß sein leben. Von seinen söhnen ward NumanBassa schon im jähr 1701. als Bassa mit drey pferd-schweifen/welches die vornehmste art der Bassen ist / und oberster Gou-verneur in Armenien gesandt / bey welcher gelegenheit der be-rühmte Tournefort in seiner gesellschafft gereiset / der von seinemvorlreflichen verstände / schönen wissenschafften und guten auf-führung sehr viel rühmet. Numan Kiuperli wurde nach demBassa zu Kutaga / folglich in Candien und Negroponte / bisman ihn im jähr 1710. zum Groß-Vezier erwehlet / bald aberdarauf in voriges Gouvernement nach Negroponte zu gehenbeordert/ weil er allzu sehr auf den krieg mit Moscan und be-zahlung der armer drang. Er hatte eine tochter des TürckifchenSultans Mustapha geheurathet, welche aber bald nach derHochzeit in einem der canäle des Serails zu Adrianopel ertranck.Tournefort / voyage, lettre 16. thut auch Meldung eines bru-ders von diesem'/ nahmens Kiuperli Bay. , Ottom.
Pforte ?. II.
* Rlaasze / (Christian) ein bauer von Lekkerkerk in Holland/ist durch die grosse fruchtbarkeit seines weibs bekannt worden /indem sie den 21. juniian. 1686. eines sohns niederkam / wel-cher ohngefehr 2. mouat gelebt hat; 17. stunden hernach folgteein zweyter,welcher todt zur welt kam; 24. stunden darauf er-schiene der dritte, der zwey stunden lebte; 24. stunden hernachgebahr sie den vierten söhn todt zur welt; und nachdem sie kurtzhernach den fünften söhn zur welt gebracht hatte / verschied sie.Groß allgem. Holl. Lexicon.
Wadinis / ein kleiner fluß / welcher das Hertzogthum Oppe-len in Schlesien durchstreicht, und endlich in die Oder fällt. *
Watau / eine Königliche stadt in dem Pilsner-kreise in Böh-men / 1;. meilen von Prag. Die Jesuiten haben ein Lvlle-z-imn allda. Unfern des Rathhauscs stehet ein alter hoherthurn / darin» eine glocke von 99. ccntnern hänget. In derPfarr-kirche ist ein wnnderthätiges Marien-bild. topogr.Uokem. zo. milLell. äse. I. lib. III. c. 7. §. x. 7;.
Oogtens jetzt!. Böhm. p. 96.
Weeberg, oder Rleeburg / ist ein kleiner ort / welcher zudem Hertzogthum Pfaitz-Zweybrücken gehört/ und in dem AmteNewcastci / etwa» eine meile von der stadt Wcissenburg / liegt.Eine neben-linie der Pfaltzgrafen von Zweybrücken / welche sichvon diesem orte geschrieben / ist an. 1654. in der Person CaroliGustavi, zu der Cron von Schweden gelangt. Nach des Kö-nigs Caroli XII. tode aber/ ist dieser ort an den Pfaltzgrafen vonZweybrücken zurück gefallen.
Wehtbeck / ein kleiner fluß in der Holsteinischen provintzWägern/ entspringt oberhalb dem Edelhofe Klehtkamp / undfließt nach einem kurtzen lauf in die Ost-see. Danckrverths be-schreib. von Schleßw. und Holst. L.III. c. 6. p. 20;.
* Wein / (George) ein vosknr .suris und 8Mäicu« zu Gos-lar / lebte gegen das ende des 16. jahrhunderts / und kam we-gen der lehre in verdacht / muste auch deswegen / sonderlich vonden Predigern / viel ausstehen / welche ihn öffentlich der ketze-rey beschuldigten / und auch den Rath auf ihre feite brachten/bis er sich endlich mit den Predigern , nach vielen über dieserfache gewechselten schriften/ wieder aussöhnte. Er selbst schrieb:Kurtze und runde Bekänntnis mein Georgen Kleinen/ der Rech-ten ÜoÄoris, 87näiLi zu Goslar / an. 1589. am 29. decemb.übergeben. Ein brief von ihm ist in Heineccii anüg. Oozlar.
Ich. VI. p. 540 . wo diese gantze fache x. 540 -erzehlet wird / anzutreffen.
*Wein, (Johann) ward im jähr 1604 . imWedel gebohren. Als er die Lateinische und Grss 'in seinem vatterlande wohl erlernet hatte, kam ss .
seines alters auf die hohe schule nach Giessen /darauf Msslker ward. Von da kam er noch' jvü»nach Rostock/ und gieng im jähr 162 ;. liutenm ^ ^als Hofmeister / nach Holland / wo er zu Leu" ^ l>nüber die berühmtesten männer hörte. Darant jähr
1625 . wieder zurück nach Rostock / und ereinen beruf nach Hamburg / den er aber chlch"'MßBzeit aber ward ihm die krokellio Ikeologica m (-^ 1 , iin >tragen / die er auch mit grossem rühm / bis a» j.i 6 ;i. den 25 . julii erfolgtes ende / verwaltet.
Man DillsrtLtionem liistorico-lirsologiLSM st Li?
bus rionnullorum , gui pAcem publicaM
8 mrihus Impsrü ümLitam scl DumeranLe
cIeli?iL nibil sttiners , sut aliogui nsn
tempors contsnäunt; und.jubila sc Oisssrc!»^ °
cloxsrum 6 ermAuixe Lcolesisrum Lonfellronss ^..^gfotz
Rostock i 6 ;o. in 4 . im drucke; klrbis KL Templrvescriptionem aber/ hat er im manussript HNN. vrogr. kuuekr. in 6 wit 2 /r elog. OsiM- g»" -II. p. 119 . k-g. Unschuldige Nachrichten,'^^ E
Weinau / Rlein / eine alte adeliche familiE ^ Fthum Mecklenburg. Heinrich befand sich E a»-Hertzog Albrechts zu Mecklenburg, als peE gMN ' a
den Kayserlichen wahl-tag nach Franckfurt um A
Anna Juliana, Käulein von Kleinau ,
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gemahlin Fürst Christian Eberhards zu OstEa,nachgehends den nahmen , Frau von SaE" jalso genannten Fürstlichen lust-schlosse unweit e» ..men. Johann von Kleinau florirte noch m>.^ ^cge,Preußischer würcklicher geheimer Rath, wem ^,A > Vder Cantzler-und Consistorial- Präsidenten-sttUk^agi'Hertzoge zu Mecklenburg-Güstrow bekleidete, vehron. ^
"Rleinholtz, M.von) Königlich-FraEcle , war ein gebohrner Teutscher, ,
Spanijchen succeßions-kriege, als FranzoMfsehr berühmt gemacht. Den 17. julii an.wegen, daß er mit 40. mann den damalige'
und nachmaligen Churfürsten von Mayntz/ ck AM
vicum, nebst verschiedenen andern vornehme.Mnen in dem Schlangen-bade aufhub,rete; jedoch es ward ihm diese beute wiedee ^ y«er selbst als ein gefangener seinen feindendie ihn nach Mayntz brachten, und nachgev, lslS-gefangene auswechselten. Den 1. ftbr. B- A d ABrigadier bey dendragonern, und denrsokLl äs L-ämp. Im letzten Französisch^ acgtÄsders an.i7Z4. hat er sich meistens m deraufgehalten, sich aber damals eben keinen M pov-durch seine thaten gemacht. Er starb den v'zu Metz, und hinterließ seinen erben ein vern .livres. Fiiw
Wein - Liegnitz , ein in demBrieg, in dem Ritschner-walde, eine messe?" ^ Lvschloß und jagd-haus, welches Hertzog1614. erbauen lassen. Lucä Schief, ehren- , ^
Weinschelckhen, eine stadt in SiebenbMSihrem köstlichen wein-wachs berühmt ist. §velE^E
Rleist, eine der ältesten und anfthnExin «nd ,lten in Pommern. Prissebur Kleist zu Wen am«lecund Georg zu Dubberow und Tichow/IKMMM^^gehends war Pribisiav aufMutxin als <^eM2^lis.-,s
nun und wegen 'ist Hauptmann
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nvs war Prwivrav auz Aturrm öels^li^F
und wegen seiner gelehrsamkeit bekan' 4?auptmann zn Bütow, seines bru^^n / ,,p §(>r ss>
... -.zu Zachen worden. Teilen 'AM <
Comtur zu Wildenbruch und Georg am ^Antzler-rowifchen linie vorgedachten Hertzvgs zu>n ^Kleist ward von I). Bugenhagen .^DeessssÄck ("Cammin vorgeschlagen. " "" '
Hertzsgl. Pommerischer
i 6 ; 6 . mit tode abgegangen, ->.
Matthias Kleist, Prälat und Hauptnmn gev . ^den. Edwald, Chur - Brandenb A'A der ss sK ^
Dom-Dechant zu Cammin undPrastve^^^^ln ^menschen Regierung, war an. 16 ; 7 - das ss ^ kEin anderer dieses nahmens siorwte erzeG^er rChur-Bayerischer Kriegs .Präsident'
Gräfin von Maxelrain ulltcrschjedene ^^cc e
nen söhnen, der den Freyherrllchen cy . und ss^rss^?-
an. 1716 . Chur-Cölnischer General-MMMyeri' -wenn aber dieses geschlecht sich auchM/,/ PoM
findet man nicht aufgezeichnet. Am'
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