ch.
kli klo
beibrachtet der bey dem dienst auszustehenden stra-zu ^7.^ "?mer seine von jüngster jugend an gehegte»i^i ^ßiai^n Mahlerey, und legte sich endlich in seinem drey/ o"-?ahre auf diese kunst , da er es dann in derdurg, Uerllch mit Chinesischer dinte, so hoch gebracht,°tden ^Mvergleichliche arbeit in gantz Europa be-<l»a-N einer köpfe insonderheit, welche er gemahlet,t»n» ^e s» '^'shen rundung , und die leidenfchafften in dem«« ?°gen n«. abgedrucket, daß sie nicht ohne verwundc-V^Mnde^OLchauet werden. Obwol er übrigens keinesich' ^ ßnd?»?v'I"vg hatte, und keines scharfsinnigen gcistessimple erk»^"ch doch unter seinen stücken einige, in welchen»,die «^? 3 s-krafft zeiget, welche aber solche dinge vor-inhAb pitzj.,keuschen äugen nicht mögen angesehen werden.
Mw zu PnrjZ den 26. febr. an. 17 t4. in dem 77.
, mo>8 äs msr« 17^4.drMsAen "n schloß nebst einer Hcrrschafft, in demInner, an der Queiß, bey den Nie-de»,Ärkoap Katzen, gelegen. Das schloß ist an. 1297.
>ähria^. ^vnrado erbauet, nachgehends bevestiget, inHex ,/sse Herkriege aber ziemlich ruiniret worden. Es ge-deß, vWfft sonst zu der Schlesischen Cammer, istbihA die lEculo von den Freyherren von Schellen-'^Mie chevE^ Promnitz zu Sorau gelanget. Lucä
^Eovlz, ein in der Polnischen Woywodschafft!?vr '^uen von Cracau , gelegener kleiner ort, da-^Wsch'-n iul. die Schweden über die Polnischen'»L'tziy» " "vlcker einen sieg erhielten.
^ ° '-pg!^^alte adeliche familie, welche heut zu tage
die güthcr Briefen, Brahme, und an-»^Eandenu. ^sitzet. Ihren Ursprung hat sie aus derL»g ?djxz,v ouxg, sie an. 926. soll gekommen seyn,^»>2 daraus vertrieben worden. Otto und Hen-
sAptn^ejqN l)»d an. 1492. in der belagere, ng der stadtMUn Aesen. Lupold florirte an. r?47- als Amts-Ä.wWch>,sz!" 1 erbock und Dahme, und als Ertz-Bischöff-Ali Lde„/M)er Rath. Achilles und Andreas sind an.L Mi^taaeburfursten zu Brandenburg auf dem Kayser-rüranckfurt am Mayn gewesen. Um dieseMßia, Piwn? s" dem sogenannten Havellande die güthcrN dk?a»fP..?. lnne gehabt. Christoph auf Gollnütz und/werden i^s. unter die lehenswasal-k osters, nunmehro Amts Dobrilug in derÄtgiUe, °rNet. Hans Caspar auf Briesen, BrahmelinV,Ä,Gur-Sächsischer, hernach Chur-Bran-Ke iMbt, ,,^dl,ch Hertzoglich-Braunschweigischer Gene-t-?ll!j^el,h M sich in dem ;c>. jährigen kriege durch seinea!»^v?,^vlnjkW gemacht. Sein söhn gleiches nahmens,iih^tff^Ü>ter?vr^.«nd Chur-Sächsischer Cammer-Herr,(A ktx,sIvnuu?"'b Hauptmann zu Friedland und Sehen-,,^»ik Werben, Landes-Aeltester des Cotbusi-
V, des Marggrafthums Nieder-es «m hohen alter mit tobe abge-
bin/".^hu, nahmens Hans Ernst, auf ob-- Lienten^/assen, welcher dem Könige in Preussendiente. Märckische chronick.
lÄ „ urerckwürdigkeiten. tre,»»,«»«,96. 98.
'r ^bekannter Mus, war zu Soest in
. lletriedT.'bohren, und nachdem er seine studien
promovirte er in voäkorsm, worauf^ Bra ^.. v?rd. Diese würde verwechselte er mitnA ^llnschmeig, von da aiena er als Cantzler
stnd a.d Hrldesheim
ist
, und endlich wieder nach. -p Wir haben von ihm Lonsslis;
' äe Lvntributioni!)U8. F>e^. intkeLtt.
9?, Ehal etwan 2. stunden lang im landedurchstreichet, so der auslaufdes^ brnnn Adlesim thal liegt, sich von dem ob den
-»7 ^rvi, s<i
Vn^blgin, ' ^Eon. p. ü.
lib. VI. p. r;2.
*
/-k.
gestorben ist. An. 1696. ward er in'.^»cFbgen ^d«e bildnisse des Königs und der Kö-"istAvk von dar sehr bereichert , in En-
, (tz. v aUgemern Holländisches Lexrcon.
^-i^ühr ' Ht. dessen vatter gleiches nahmens LsniorLippe in Westphalen gewesen,Mk, M cin^ sept. gedohren, und man nahm nochU>^nd dU Me? und feurigen verstand bey
r?Lte D.Ure seines alters verlohr er semenLki ^s L^öst TL, als er zwölf jähr alt war, dasÜ>>d wgx, «der der keökor daselbst em an.^"ewbelvv^ welche pachte er sich aus dem Aristvtele sel-ts tz?tte„, w^^^brtesten männer, wegen ferner^ed Klon a!^?5 begab er sich aufanrathen sei-^ auf dre hohe sch„ie nach Uarpurg ,
k l u k IN i 52 Z
und stund daselbst, sonderlich bey Feuerbornen, voÄors Vbc«.logise, in grossem ansehen, welcher ihn in den wichtigsten fa-chen um sein urtheil befragte. Er hörte über diesen auch dieübrige Lehrer daselbst. Unter andern ist dieses kein geringes Zeug-nis seiner wissenschafft, baß Dannhauer selbst bekennet hat, wieer bey sich anstehe, ob er damals ,,als dieser einmal unter ihmdisputiret, mehr Vr^les als kesponclsns gewesen ; auch ihn,als er nach Straßburg beruffen worden , zum reise-gefahrtenmitgenommen. Als er im jähr 1627. nach Rostock gekommen ,ward er daselbst Magilker, und las hernach über die Physic,Metaphyflc, Ethic , ^Logic und Pneumatik, übte sich auch fleis-sig im disputircn. sonderlich erlangte er durch seine im jähri ü;o. gehaltene Mutation äs veo L vivinis ättribucis, gros-sen rühm, sintemal ein alter Jesuit und Dr. 1Kec>1. damalsin das Luäitorium kam, ihm drey stunden lang heftig oppo-nirte, endlich aber nach den Worten : Lsuäo tuum Mnäol-emaufhörte. Kurtz darauf wurde er Lrckiäisconu§ zu St. Ja-cob daselbst. Er verehlichte sich hernach mit N. Joachim Eu-gelbrechts ksssolls daselbst hinterlassener Wittwe, CatharinaSturgin, mit der er sieben kinder, als zwey söhne und fünftöchter, von denen ihm eine in die ewigkeit vorangegangen,gezeuget, und 24. kindes-kinder hinterlassen hat. Nachgehendsward er im jähr rszr. an Joh. Kleinst stelle Professor sskeolo-8IL, und im jähr 16;;. DoNor. Darauf ward er im jähri6;6. General-Superintendent des Hertzvgthums Schleßwig,und erhielt nach verlauf dreyer jähre auch die Probstey zuFlensburg, nebst dem Pastorate zu St. Nicolai. Ob er nunwol daselbst sein leben zu beschließen »erhoffte, ward er dochnachmals als Kirchen-Rath nach Coppenhagcn beruffen, woer bald darauf, nachdem er sich kurtz vorher mit Maria, Ehrststiani Petri Todenii wittwe, daselbst verehstchet hatte, im jähri668. die mitwoche nach Pfingsten starb. Seine schristen sind:Lxerciwtiones II. Lz-mngssngris L,c>D0i, Rostock 1628. M 4>IrsÄstus äs üngelolstris, i. e. sseligiosL , ul Vocsnt, ääo-rstione <L Invocsüone 8. LoZelorum ; oum pr^sixs Offs. äslVsMri, ssgrions läololatriX in genere , ikiä. i6;6. in 4.1r. äs ssLptlüno , ih. in 4. knLumstiLS seu sshsologir, ngtu-ikllis, k. e. sse Veo , ut nsturs cognofcibilib ess, ibiä. 1640.M 8. Hissoii-, Mxorum, Franckfurt 1672. in 4. 1 r. äs 8u-äore Lkrissi LnZuinso effMsmgus LnimL LruListibu?, Franck-furt 1670. in 4. welches Fabricius zu Hamburg 1710. in 4.mit einer vorrede wieder auflegen lassen ; Geistlich. Cypressen-kräntzlein, oder Leichen-Predigten, Lübeck 1696. in 4. prvxiskiecstis, oder Übung der Gottseligkeit, Schleßwig 1670. in 8.Oilx. äs lkucssoriwte <L kerkecssions 8. 8cripturT Lc.memor. Isteol. äes. XII. 162;. Isgg. merlt. Isteol.
in rem litter. x.Leg.
Alusack von Roftelce , eine von den ältesten adelichen sa-mten in Böhmen , von welcher Andreas von dem Kaystr Frstderico III. an. 1492. seinen Adel-stand bckräfftiget bekommen.Desselben söhn Wencesiaus, war Königlicher Steuer-Vireüorin Böhmen, und ein älter-vatter Nicolai, welcher um das iahr1620. Hauptmann zu Podiedrad gewesen, und seinen stammfortgepflanzet hat.
Es florirte auch in Böhmen ein uraltes adeliches gefchlecht,Rantski von Roftelce, welches man von Johanne, der um daSjähr 1497. bey dem Könige Wladislao in grossem ansehen gestan,den , herzuführen pfleget. KaLr«, mb. sssmm. ?. III.
Amis , (Paulus) sonst auch von den Lateinischen scribentenKinssws genannt, ein Gouverneur in Nieder-Ungarn, undGraf zu Temeswar; er war von geringer Herkunft, und ei,nes müllers söhn, gebohren in dem dorfe Kmis, nach dessennahmen er sich genennek. Man mercket von ihm an, daß ervon ansehnlicher statur und grosser leibes-stärcke gewesen , auchwürcklich im gestcht und formirung der glieder den noch übri-gen bildsäulen des Herculis ziemlich gleich geschienen. Als ihmseines vatters beruf zeitlich erleidet, nahm er krjegs-dienste un-ter Blasins Magyar, einem damals berühmten UngarischenObersten , stieg von einer staffel zu der andern , ward auchbey ihm so angenehm , daß er ihm seine tochter zur ehegab. Nachdem er das ober-commantw erlangt, trug er son-derlich an. 1480. zu dem wider den Türckischen General Alstbech an der Marosch erhaltenen herrlichen sieg ein grosses bey ,da sonst die Christen auf allen andern feiten vor den Tro-cken zu weichen gezwungen wurden, und die Macht meistfür verlohren schätzten. Mit nicht minderer tapserkeit half ersie an. 248;. bey Senderow schlagen. Es war ihm nicht ge-nug , sein unterhabendes land gegen auswärtige feinde zu schü-tzen , sondern als einige Böhmische reuter, welche man dieSchwachen nennte, dem land-volcke durch rauberey sehr grossenschaden zufügten, und sich mit gute nicht wollten abmahnenlassen, erklärte er sie an. 1492. ungeachtet sie ihm svnsten widerdie Türcken sehr nöthig schienen, auch vorher gute dienste ge-leistet hatten, für feinde, hieb ihrer in die 400. nieder, undzwang die andern sich zu ergeben , da sie dann, so lanqeKinisius gelebt, die kriegs-zucht fleißiger halten musten. An.2494. gieng er über die hart beftocne Donau in Mösien , er-oberte durch unversehenen einfall zwey veste schlösset, darinnenAlibech seinen durch viele zahre gejammelten raub, der sich aufeine ungläudliche summe geldes bellest, samt weib und kindern,als an einem sichern orte, hielte, brachte alles in seine ge-malt, und entwischte wieder über den fluß, ehe Alibech sein
Xjr 4 volck