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volck versammeln, oder ihn einholen konnte, der sich dann dar,über haar und hart ausraufte , in die finger bisse, und vorschmertzen fast rasend wurde. Als er gleich darauf erfahren ,daß einige soldaten von der Griechisch-Weissenburgischen gar«uffon ihr vatterland zu verrathen willens gewesen, ließ er sel-bige gefangen nehmen, alle tage einen von ihnen braten, unddie andern cameraden davon essen , auch sie bey jeglicher sol-chen Mahlzeit fragen , wie ihnen das fleisch eines verräthersschmeckte ? Da sie nun alle auf solche weise bis auf einen hinge-richtet waren , ließ er selbigen Hungers sterben. Indessen trafihn noch in felbigem jähre der schlag, wodurch er sich jedochnicht hindern ließ, daß er nicht noch einem andern nicht minderglücklichen streif in Mosten beywohnete, da würcklich den Tür-cken grosser abbrnch geschahe, und nach aller verständigen ur»theil viel mehr hätte geschehen können , wo man des Kinisii rathzu folge weiter fortgerückt wäre; mästen sowol eine grosse an-zahl Türckifcher Unterthanen, aber der Christlichen religion zu-gethan , sich zu der armee zu schlagen bereit waren , als auchdie Ianitscharen selbst , welche Constantinopel verwahren soll-ten, sich aus forcht für den Ungarn in Asten hatten übersetzenlassen, und endlich der Sultan selbst damals abwesend, undmit dem Egyptifchen kriege beschäfftiget war. Diß war dieletzte that dieses mannes, welcher bald darauf durch einenneuen fluß die rede verlohr, und als noch ein fieber dazu kom,men, in einem stadtlein an dem Sau-fluß, nahmens St. Cle-mentz, todes verbliche, ohne Hinterlassung einiger kinder. L-«-F«. ciec. VI. xassun. *
* Amitha, (Phjsg) ein Polnischer von Adel, war im 16.jahrhundert Palatin in Smolensko, that unter der regierungKönigs Sigismundi Augusti kriegs-dienste gegen die Nüssen,und war auch unter dem Könige Stephans Bathory glücklich,kerselbigen landschafften, sonderlich um Neugarden und Sta-rodub , zn verheeren. Er nahm hernach denselbigen nocheinige fchlösser, und erlegte bey einem einfalle in Smolenskoeine grosse menge von ihnen, als sie einen einfall in Litthauenunternehmen wollten , und schickte die eroberte sahne zum zei-chen seines sieges dem Könige nach Warschau, that auch kriegs-dienste , so lange der krieg mit den Russen dauerte. Von leibewar er lang , von ansehen schon, und ein guter Redner. Na-
, 8srmst. bellator. n. lvy. p. i;y.
* Rmitha von wisyicze, (Peter) war in der Lateinischenund andern sprachen wohl erfahren, und that in seiner jugendunter Kayser Maximiliano kriegs-dienste, bey welcher gelegen-heit er sowol in sitten, als in erlernung der Teutschen sprächeAeiß anwendete. Von da begab er sich an den Hos Könrgs Si-gismundi I. in Polen, kam auch durch seine großmuth, beredt-samkeit und ansehnliche leibes-gestalt in solches ansehen, daß erKöniglicher Hof-und hernach Cron-Marschall ward, in welchenbedienungen er sich nach des Königs und des Reichs ansehenaufgeführet. Er war über dieses Castellan zu Voicz, hernachPalatin zu Sendomir, hierauf zu Cracau ,, wo er zugleich0 -ipltaneu 8 ward, und hatte auch einige Präfecturen, darin-nen ihm recht zu sprechen zukam. Im kriege bewies er sichtapfer, im Umgänge war er sehr freundlich, gegen seine freundewillfährig, gegen die widerspenstigen strenge, gegen die armenwohlthätig, gegen die soldaten freygebig, den nothleidendenbehülflich, gegen gelehrte und tapfere leuthe liebreich. In fei-nem glauben wär er eifrig, und hegte gegen diejenigen Gros-sen , so zu einem andern übertraten, einen unversöhnlichen haß,hielt die gewöhnliche fasten, wohnte den messen fleißig bey,erbaute und beschenckke die kirche zu Wisnicz, ließ auch dasdaselbst befindliche schloß mit einer mauer umziehen, und mitkriegs-vorrath, wie auch ansehnlichen gebäuden und schildereyenversehen. In den Gesandtschafften, die ihm an den KayserCarl V. Ferdinanden l. und Johannen, von Zapolia in Ungarnaufgetragen worden, erschien er allezeit mit ansehnlicher be-gleitling , und verrichtete sie mit grossem rühm. Die zwischenPolen, Böhmen und Ungarn entstandene streitigkeitcn schlich-tete er in gute. Die herumfchwärmenden Polen, so die gren-zen unsicher machten, zerstreute er, und machte diese gegen-den wieder sicher. Im kriege zwischen Johanne von Zapoliaund Ferdinande, Könige in Ungarn, stund er dem ersten bey,kam aber einsmals darüber in grosse gefahr, indem er sich mitseinem bey sich habenden volcke bey Caschau durch eine feind-liche partey, mit starckem Verluste durchzuschlagen, gezwungensahe. Eines seiner arösten laster war der geitz, davon die Ju-den und klostev-güther, so er in pacht hatte, zeugen konnten.Nächst diesem war er grausam, aufrührisch, verschwenderisch,ungerecht, dem trunck ergeben, und ein verdreher der gesetze,wie denn einige Reichs«läge von seiner Übeln gemüths -artNachricht geben können. Seine bedienten ahmten ihm in sei-nen lasiern nach, von denen viele, weil sie sich vor der strengeder gesetze furchten, bey ihm ohne sold dienten. Seine erstegemahlin war Anna , Lucä von Gorka, Castellans zu Posenund LspitLlni 6encr-llis in Groß-Pole», tochter, die andereaber Anna , eine tochter Johannis Herbult Dobromilsaki;doch war seine ehe mit beyden unfruchtbar. Er beschloß alsodurch seinen im jähr 155;. im 76. jähre seines alters erfolgtentvd sein geschlechte. Vics ketri XmirkL äs 'Miniere sxuä
, biü. kol. x. 1607. tegg.
Rnaresbororrgh,, ist eine stadt zu Clare-Wapentake gehö-rig, in der westlichen gegend von Aorckshire. Sie schicket zwey
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Personen;,, dem Parlemente, hat ein schloß, solen lieget , und ist mit einem drunnen versehen,das darein geworffene holtz zu stein wird. 4 '^- ^
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Knauth, (Joh. Christian) ein söhn
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Streiften in Meissen den 14. jam im >ahrNachdem er zu Freyberg und Chemnitzende gebracht, gieng er im jähr 1680. „achUniversität, hörte daselbst Walthern, Rohrm'gen, Schurtzfleischen, Quensteden, Meiin^"/,AjpB'gzll'Zieglern. Nach drey jähren wandte er sich er«
daselbst eben so lange seine studien fort, hnrre . ^terbett», Carpzoven undOlearium, disputtrte»»sten feinem kkLÜäio äs ^ullistsslione hlomiv-öffentlich, und ward endlich im jähr ,687'I^MilMM'Hierauf gieng er nach Dreßden, bekam zB
Meisters Tfchimmers kinder zu unterrichten, ss" Mzum Recloral nach St. Annen bey Dreßden,jft>r ^hkTertiat in die Fürsten-fchule nach Grimmswieder zum Rectorat nach St. Annen, uno per ^1719. znm Tertiat an die Creutz-schule in „cEFEin welchem amte er endlich im jähr ,712. oeu ,den, nachdem er sich den 2z. febr. im 'arw' '^0-
Dorotheen Sartoriutzin verheurathet, und " ze»
gezeuget, die vor ihm gestorben. Man hat vv" „„l ^ A,-'rse Lnrmsn sureum, Griechisch und LatrlUll^g-co' ^1 fssI)'ü Lricics und Ltdics auch Imitatiombvs z v»ingleichen Lschsris Lsrlsei Orationes u. b ^giscam , sltersm Lpissm cum Lurchs, Iksteto ^,,0)'
Tropolvgis öc kormulis loguenäi IsIeÄis i " -hM
guixäsm Lsroiiria, Inscripuoris« , Lxiftolchcomxlexs curn Inäiss in ?)>tdsgorsm gsnu
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Lbrettomsrllism TerentisnsM^^EsixqU^
,72D. m 8.prseiicsm, rchtmicis
xrvbslis uns cum prsxi iltultrstsm, Dreßv^'' , Asch.
msülmum ksullinsrum setersrumque" ^ .
rcgulis perspisuis
i üluttrstsm , Dreßden 7 ich.
pseos icem I). ch-nnis, Leipzig 172;. M ch^'Läio'Lnslsctts 8cxli ex ors äckurtrüsisslni in ukuw ^
lis exkibim, Dreßden ,72;. in 8. LkirsgoßNlN ^mologicumUstino-6ermsnicuin, ibiä. IKnebel von Cayenelnbogen, ein adel'ck Ech"der Wetterau , von welchem Werner Knechch„s^^c<>ll>'1209. gestorben. Dessen urenckel gleiches Sp , chzu Neustadt bey Speyer, und LandvogtiN gnpchB^hat sich zuerst von Catzenelnbogen geschr>e^"^.sein leben beschlossen. Dietrich ward an- -.AessechMV,
Stahleck. Dam Knebel von Catzenelnbogen ^ r,
die stelle eines LÜelloris bey dem Camwer-GeDessen enckel, Johann Philipp, Chnch^",vje .xOber-Amtmann zu Höchst und Hofhen" an-mann der Ober-Rheinischen Niklerfchafft, chchch -tobe ab. Seine söhne waren 1.) Ph>l>p?Mhost istan. 1627. 2.) Johann Anton, ward chWllch,.an. ,70;. von dem der folgende artickm-Chnr - Mayntzischer geheimer-Rath1684. Mariam Franciscam, Freyfrau L und^hB"senheim, geheurathct, welche ihm 5- W' n pe,bohren. Er starb an. 1714. HumbrauchRitterschaffr, mb. 51-;^. , L»..-,
* Rnebel von Catzenelnbogen, ftjchA-K-l''jähr 4664. den 19. oct. gcbohren. ^ ivissEj»
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er fleißig zur lügend und erlernung F pichosiÄ' , »'st
gehalten. Als er die Humsniors und ^hn8vaiterlande genugsam getrieben, dase'db ingeERom in das Loliesium sä 8. flnolliaarsw, ck' i
lerhelligen eine Lateinische rede', so in ^
anonlcarickreich
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thümmern des von Falckenstein, wch.
Im folgenden jähre erhielt er ein Canons »pv ^ KochF
nach vollendetem studiren nach Franckrc>>v <ualles merckwürdige in augenschein,und Fürstlichen Höfen mit viclen^gnad^
Fürstlichen Hosen mit vielen gn^d ^ s
nommen. Nach zurück gelegten reffen warA B Fhcimer Rath, und in solcher bedienung "'
Kayserlichen, Chur-und RelchS-FurstlZA,r er Ä ^ p MKreis-täge geschickt. Im jähr Achs-stA^cl)LFFCanonicat, und zugleich eine geheE,fDecha>'Ipe^I1688 . ward er zum Aichstättffchen Modder st»aber diefe wurde aus wichtigen ursaW-> hen M.rEaHward er im jähr ,699. E
ordnet, und als ,m jähr l 7 °z. Buck>off ck x ^ .
liche gesegnete, Heinrich Ferdinand vo« v E.tragene wurde aüsschlug, erhieltdie Aichstättische inful. Er las ^ Z
nach 6 . uhr vor dem altar messe, sch'chAalL c«! ,-muste von seiner gantzen Hofstatt m ve er led^„jMv^ ,krantz gebötet werden, welcher an a».' ^
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aufdie Wachetten, wo er
und hernach allmoftn aiisthettke. au
lobt auch der Papst Clemens XI. m»