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Vogt, hat einen söhn, nahmens Friedrich Ludwig, gebührenan. 1684. hinterlassen. Humbracht, von dem RheinischenAdel, mb. 217. 218.
Anigge, eine alte adeliche, nunmehro Freyherrliche fami-lie, welche vor zeiten ihre güther in dem Ertz - Stifte Bremengehabt, nachdem sie aber selbige an. 1489. verkauft, sich indem Braunschweigischen anfäßig gemacht. Otto und Hermannvon Knigge lebten an. 1;?;. Anna von Knigge ward an. 1627.Aeblißi» des klosters Vischbech. Jacob hat um das jähr i6?o.die charge eines Schwedischen General-Lieutenants bekleidet.Friedrich Ulrich, Cbur-Cölnischer Cammer- Herr, KayserlicherOberster und Commendant zu Groß - Glogau in Schlesien,ward an.i66;. nebst seinem bruder Jobst Hilmar, KayserlichenGeneral-Feld-Marschall-Lieutenant, in den Frcyherrn-stand er-hoben ; jener war ein vatter Maximilian Friedrich Casimirs ^vormaligen Fürstlichen Curländischen Ober-Hof-Marschalls ,der noch an. 1711. zu Freidrichsroda unweit Mannsfeld gewöh-net, und seinen stamm mit etlichen söhnen fortgepflantzet hat.tbeatr. diiob. Lrem. Seiferts ahnen-tafel derer von
Knigge.
, ist dem Ursprung nach ein Teutsches wort,welches so viel heißt, als ein knecht, aber hernach in Engellandden Rittern zugeleget worden, in welchem verstände vormalsder nähme Edel-knecht auch in Teutschland bekannt gewesenist. In den Englischen gesehen werden sie Wb'tes genennet,weil sie gemeiniglich dem Könige im kriege dienen musten, da-für sie ein stück landes besassen, und die renten davon zu ge-messen hatten. Die sogenannten Knigtbr limpis ober Lar-cbellors werden gemeiniglich mit dieser würde wegen einigenpersönlichen Verdiensten beehret, welche dahero nicht auf dieNachkommen vererbet werden. Die Xnigclis L-mnerecs oderLguwes Vexiliarii, welchen wegen ihrer tapferkeit ein vierecketpanier zu tragen vergönnet wird, galten vor zeiten in Engellandsehr viel, sind aber anjetzo gantz herunter gekommen. DieLnigbts ok tbe Larb, oder Ritter desBades, wurden zu erst vondem Könige Henrico IV. an. i;yy. in Engelland eingeführet.Sie haben diesen nahmen daher bekommen, weil sie sich vor-her zu baden pflegten, ehe sie zu dieser würde erhoben wur-den. Anjetzo werden dergleichen insgemein bey Königlichencrönungen oder bey ernennung eines Printzen von Wallis ge-macht. Sonderlich ist ihnen an. 172;. ein neuer glantz bey-gelegt worden durch den damals regierenden König Geor-gium I. Sie tragen ein scharlachband, welches nach art einesdegen-gehenckes über den leib herab hanget. <7«»-.-/»,, Lric-mn.
glollänum. ecat prüf. ä'ünglscerrs. *
* Anight, (Jacobus) ein Engclländischer Tiwologus, ge-bohren an. 1672. war Ooclor und Vicsrius oder Prediger beydem H. Grab in Londen, woselbst er auch den 6. junii an. 17;?.im 6;. jähre seines aliers das zeitliche gesegnete. Er hat dieGottheit Christi und des H. Geistes in einigen predigten, dieer vermöge einer stistung der Myladi Moyer gehalten, undzwar meistens aus den stellen des Alten Testaments mit vielergelehrsamkeit gerettet, und selbige an. 1721. unter dem titul:
Light Hormons preaLksci at cke LachecirLl-Lhurok ok 8c. kaul
zu Londen heraus gegeben. Neue Zeit. von gelehrten su-chen, 1722.17;?.
Anighton, (Henricus von) war ein gelehrter Engellander,welcher zu des Königs Richardi II. zeiten florirte, und um dasjähr 1; 8°. eine Historie seines vattcrlandes schrieb.
Rnin, ein vester ort in Croatien, siehe Lhnin.
Aniphausen, vor alters Rnipens genannt, eine freyeHerr-schasst an den grentzen von Ost-Frießland, Jevern und Olden-burg, ist von Der letzten erbin Reinholda an deren agnaten ,Edo Wimmeken, Herrn von Jevern, vermacht, von dessen toch-ter und einiger erbin Maria aber nebst Jevern Kaystr CaroloV. zu lehen aufgetragen worden. (Siehe Jevern.) Doch hat-te den besitz der Herrschafft Lubbonis Oneken, eines Frießlän-dischen vom Adel, natürlicher söhn, Jko, sich angemaßt, und anseiner mutier bruders-sohn Folef von Jnnhausen, und dieserferner an seinen söhn Tidonem überlassen, dem aber abgedachteMaria einen proceß darüber vor dem Cammer-Gerichte erre-get, welches an. i?y2. den ausspruch gethan, daß Tidonis söh-ne, Jko und Wilhelm von Jnnhausen, die Herrschafft an derMariä erben, die Grafen von Oldenburg, heraus geben sollten.Die von Jnnhausen suchten zwar die revision dergestalt, daßbey ihrem leben die fache nicht ausgemacht wurde, doch erhieltGraf Anton Günther von Oldenburg an. 162;. ein executions-mandat, dergestalt, daß diese Herrschafft dem Grafen von Ol-denburg eingeräumt wurde, welcher aber die erstattung der Nu-tzung fallen ließ, auch den vorigen besitzet n den titul als Her-ren von Kniphansen zu führen vergonnete, welche sich nachdiesem theils in Brandenburgischen, theils in anderer Potenta-ten diensten aufgehalten. Als aber ermeldter Graf AntonGünther, so der letzte seines geschlechts war, an. 1667. ohneeheliche erben verstorben, vermachte er die Herrschafft Kniphau-sen, nebst dem schlösse Varel und dem darzu gehörigen Amtund der Voqtey Ihad, Antonio, Grafen von Altenburg , dener mit Fraulein Elisabeth Ungnad , Andreä, Herrn von Son-neck tochter, jedoch ausser rechtmäßiger ehe, gezeuget. DieserGraf Anton von Altenburg wurde von dem Kayser Ferdinan-ds III. legitimirt, und an. 1654. auf dem Reichs-tage zu Re-
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genspurg zum Grafen gemacht, und weil er kEseinem vatter an. 1649. mit Danemarck und Hfss 2ten Rendsburgischen tractats die GrafschafftH c ^ grordessen tobe verwaltete, und dem Könige m Hadienste dabey leistete, ward er von demselben mu gcD >orden beehret, und als Gesandter nach Nremw^ oclJ.z,Er starb auf seinem schlösse Varel an. i68°- ^bohr»^,hat mit ftiner ersten gemahlin Augusts, einer 8,,fin von Sayn und Witgenstein, ?. töchter;
stn von vayn uiw Mtgemmn, ?. rocyc»- UntoiwCarola Aemilia äs la Trimouille, einen whwerst nach seinem tode an. 1681 . den 27 . jun. ^ c. l-hinterlassen, winckelmanns Oldenb. chrow ^z»o/. uotit. IVOL. Imp. üb. IV. L. 9. h. 8- 9- p- .hurgi ^e»Rniphausen, (Dodo von Jn-und) Herr G, ^ >>Fgun, rc. Schwedischer General-Feld-Marscha»'
22 . jun. an. i; 82 . gebohren, und war sti" vss"'-vrJn-und Kniphansen, Herr zu Lutzburg «nd^ers ^ Mde anfänglich in seinem vatterlande unterricyi« . iretlichen Academien in Teutschland unterhaltenreich geschickt. Jedoch, weil er zu dem crlcg-,^M'^war, wurde er zu Printz Moritzen von Oraiue» v ^chem er anderthalb jähr aufgewartet, hernach r ^stelltten Niederlanden zum Capitain über ;oo. man" ^ >Min die von den Spaniern belagerte stadtcompagnie verlegt, da er sich denn 1 ?. monateten. Nachdem solche stadt an. 1604 . erobert ss ,jk
sich in Holland, um sich an seinen empfangenen ^fltiw Mcuriren zu lassen, begeben, die Staatischen d enn ,,„v sFauch von dem Grafen Enno von Ost-FrieW j-haustvzum Drost undHanptmann auf die vestung F
worden. An. 161 ;. wurde er von den Ha!!,,,Oberst-Lieutenant über der» infanterie bestem jf'
an. 161 ?. der von Hertzog Friedrich Ulrichen ° e»,
und Lüneburg belagerten stadt Braunschwclfl,?„jonschicket, und folgenbs von der Lutherischen, HechOdObersten zu fuß angenommen. Als an. -ine au Fp
zu rüg uugciiviiune». Atv »>" eines,,
stian zu Braunschweig, Bischöff zu HalbeEjMast^ Hfammen brachte, wurde er bey selbiger Genera ^in der schlackst bey Höchst am Mayn c
wundet. Erste! hierauf in desselben Heeß^,Mpaß'^«man ihm schuld geben wollte, als hätte er „ MKayserlichen nicht recht defendiret, weswcflH ggrHertzog zu Schenckenschantz grrestiren ließ/MkE,,lassen wollte. Allein nachdem man ihn "NwHx Malwurde er auffreyen fuß gestellet, und erhielkm^,i.il^° Evon Mannsfeld die vorige charge, wurde am ^ er 'Dessauer-brücke von dem Wallenstein gefangtzes jähr auf dem schloß zu Halle sitzen ^Ä ÄänKonL,weibs-kleidern, und begab sich an. 1627 - 5 AA
bekam aber nach dem zu Lübeck gesch!ossrm"^,ys al>Könige Carolo aus Engelland bestallung von ^ den IAA,dem der König Gustaphns Adolphus am Kenera^,ieA,boden betreten, ward er unter dessen troiwp ^
meistcr, nahm Wolgast ein, verhinderte n «gysc-w
Feld-Marschall, dem Grafen von Horm ven^ >nN ^satz von Cotberg, defendirte Neu - Vrandem ^rsse^volcke, wurde aber doch, als Tilly den ort m« ano^ek^.erobert, darinnen gefangen, jedoch bawssl„iqe tMwechselt. Er begab sich hierauf zu dem ch gMNürnberg, und wurde von demselbigui v ^ ^,ei16 ; 2 . wohnte er der schlackst bey Lutzen s V^aiiG , ^den fuß-völckeru cominandirte. Er eroberte ^ perl^^d^AChemnitz, und ward nach des Königs rodeden zum Fcld-Marschall in dem S - ,
phalischen kreise, unter des Hertzogs Ge^ufober-commando, bestellet. Er half HAnehmoN'^iioN ^brück, Hildesheim, Hamm und Unna E" capiM'^oill^^^der Gras Orenstirn die von ihm gemach > .^ zca^l»Übergabe der stadt Osnabrück mckst ^ aMb^Kic>!i,^afand er sich disgustirl, und resigmrte, lc ^„ ^ ^ s
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in ruhe. An. 16 ;?. reisete er zudem^'^ven H »^'.F.
that einige vorschlüge, wie
zischen m Schwedische Hände dahe^^ift
mee in Westphalen zu förmiren wäre
General-Fcld-Marschaü in demaber bald hernach im december von 7len, Grafen von Gelen und Luttershc> 7 ^
lieb im bemde durcb den araben aus ^ .„oern ^
sich im Hemde durch den graben auf va ^„vern ^ 0^1 -tiriren muste. Als er sich hierauf m",^ dck ^
volckern conjungiren wollte, attaguuw ^ w 0 H^y»stuf-?,, da er MH yeastf.ä',!!
tersheim ohnfern Osnabrück, da er m> ^ t>ea> stea'
hilfJEsus! den degen entblößte, u^ f geD ^ht.mit einer musqueten-kugel durch den z alters
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daß er todt von dem Pferde stürtzte, Pest Ws-/ne gemahlin war Anna, Adam »on ^cher er ?. söhne und 2. töchter erzer v
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*Rniphof, (Henning) stZ?§hciMHARv'H 5 §i?9ü. den 12. jan. studirke zu - SlE d-e
wurde zu Erfurt im jähr 1622. Un ^ rs 24 >.im jähr 162;. die dritte, und nn M 626.in der Vormundschaffts-stube, »m >