Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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^ tluch Llleilor Rinilkerii LvsngslicI,

lNi jabp ^'^näiLus, im jähr l6;c>. anderer Raths-kchw Wer 4. oberster Vier-Herr, und im jähr 1643.!"lc>^deng!!'? ^kne!ster. Er fiel bald nach dem Münsteri->» ffM, , wobey er sich sehr vor die stadt Erfurtke»t. Kaysers Ungnade, und kam, als die stadt

ikW Mnixx,erkläret wurde, im jähr ,66;. den 7.d°„ j?üe„, leben, indem er von drey soldaten sehr

u„,°. von einem erschossen wurde. Man hat^!>k^«Nunw * uahmen Theoph. GleichrechtS eine Lon-' ^wcani, daraus man das damals sehr verderbte-bpxx^ ^kennen kan. öra«re,, vic. Lrkurr.^esi/Mliferjss^kklNg, einer der vornehmsten anführer von dera„Mn rotte zu Münster in Westvhalen, war ausVA/ oder genoß doch wenigstens daselbst dasq^kllelt es anfänglich, wie man sagt, mit Lu-«n d-^^/r seinen unruhigen und tollkühnen köpf^i^gleick " ; inmassen er die Römisch-Calholische

gemalt aus der stadt vertreiben wollte ,^llx^ vv^^^^wand^ allerhand unfug anrichtete, dar-

^Urde a„^ichvff eine zeitlang in gesanglicher hassts'-r 6i.?vvrd?» Wer derselben unter gewissen dedingungenschlug er sich an. 1554. zu den Wiedertäufern,welche sich um diese zeit in seiner vatter-dea und bemächtigte sich mit denftlbigcn dernakin ^' thoren, welche er sodann in seine eigene.- . Nicht lange darauf tiefer barfuß auf den

N°gr, ^aeh »«0 kündigte die reformation der sitten an.

.»vn von den Catholjcken nochmals in verhafftMlle, ? Me,'5^u anhang aber auch bald wiederum.auf^ Wiewol nun diese seinen eifer sich sehr wohl

zu'krausten sie doch ihm desto weniger verstandAdx.ocr,, ' vahxx xx auch von ihnen zum Propheten nurU bch 2«ntz "Se erwehlel wurde. Dann er lief bald als einK,/^»d >n der stadt herum , bald aber nahm erÄk„ ,Mxn re ^s retranchement der feinde damit ubern^lche'°,.H^rnächst hatte er auch die gewohnheit, den-,»^c>du^. »u seiner partey ziehen wollte, in den mundihnen seinem ärgerlichen vorgeben nach,>d^»hki!^eui a,.^^e. Diese und dergleichen dinge gabendak^kgeworffenen Könige, Jvhanni von Leiden,Dü aD'der^,.."em Hochmuth ein wenig einhalt zu thun,des fchwerdts Simsons oder des degensgAer straffe zu seinem scharfrrchter machte;V lichter ^schätzte sich solches so gar nicht für eineE^iܰ"sien /'"Ehr es nach der Hand überaus übel nahm,ii einst k>ex»<s wand unterstehen wollte, köpfe abzuhauen,vex As etwsss^ .dinge zu verrichten. AIs ihm auch seinV,^f!>° khen n,,/)kcht recht gemacht haben mochte, stießaufrührische reden aus, setzte sich

, bey tage im gefängnis ...

Vch qÄd ausN^ung der stadt Münster an. i z;6. mitlein ,Wich nach Horstmar geführet, nachher»

-n.?' derum zurückgebracht, allwo man ihndtirchLLluenden zangen zerriß, und sodann mitEr wär am leibe groß und starck,V»»lx^> begj^Eandlg, verwegen, arglistig, stoltz, und' welche stets auf hohe, zum theil aber^ tchsiM unglaubliche dinge giengen, Überausihv.' heß/n^^genfchaffteu er zwar schon in seiner^iLgestUhero aber bis aufs höchste trieb. In1 gerichtlichen verhör, wollte er durch-

>-V gest,,, eiiliek» F ^ kine Missethat begangen, sondernEV h»b°' und ssi« I/k jederzeit nach dem willen seinesRrx t üednl.gab a,,^hristenthum im werck und in der thataa/ffMlbst bey seinem lobe, den er mit be-^nig-n"'d, kein anzeigen einer reue von sich,siy ^' welche zunächst an ihm stunden, diegnädig , einmal von ihm gehört,'f wkk- äes LnabiipMes. earvM, epitt.

hist. von den begebenheiten

ei,l-WUs, ^ ^

hg?te^ Friedland einer stadt in deri^deLagf ^lrte-kte weder reiche noch fürnehme eitern.^">ten ^ NechEIsanckfurc an der Oder, legte sichsia^^chtb^^^mkeit, und brachte sich beyE?U,!da!g,,k''dlicl?^ ^ Samuel Stryken in hochach-iahr i6y;. dm .8-nov. zu Halle,

3 geha,/o er^n?" er Lic'eMiat worden war? Die

Akrchmayern u" ^hr 1687. zu

^ L/ >'N.^ ?rtt den litul: Poeinitos wgolib prX-

^w^Ä>8 .juris eruw L vinäiLLw.

knqew,I.^?ker Strykens krTsiäio unter dem

0 . - äs vicko Vinceme, oLLstionsIs, vmco L 1s.kow.II. v. Z4i- ssg. '

S-/-vissert. äs 1u-

HypoE^vhaN^^ bekann ter Pnbliciste, war von^eiLbbuttig, daher er auch unter demH verschiedenes edirt hat. Er war

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der freyen Reichs-Ritterschafft am Neckar und Kocher-fluß, wieauch der stadt Eßlingen Rath und ^näicus, und starb an. 161-7.im 6r. jähre seines alters. Wir haben von ihm Lsrmicla ^ur'iscmivsrli; 1r. äs kläei-LomrnWs ksmillLrum nobilmm ; äsJuribus L ?rivilegiis Livitatum Imperii ; äs dlobilicocs in gs-nero L prsesertim chribus L krivilsgiis Oräinis Lguettrir liks-ri L immsäisci. tom. II. äiar. biogr.

* Unittlrngen, ein grosser Würtembergischer marckt-fleckenan den nord-östlichen grentzen dieses Hertzvgthums, zwischendem kloster Maulbrunn, und dem Pfältzischen städtlein Bret-ten. - Er ist vormals Pfältzifch gewesen; hernach aber an.i;o4. den 4. jul. von Hertzog Ulrichen in der ihm vom Kay-ser Maximilian aufgetragenen execution wider den geächtetenChurfürsten Philipp, nebst Maulbrunn eingenommen worden.An. 1690. stund allhier das lager der Mixten. An. 1692. imsept. ist dieser ort von den Französin geplündert und abgebranntworden. An. 17^4. hat er auch schaden durch Plünderung er-litten. armal. Luev. WÜrtkMh. ^7«

Rnobelsdorff, eine alte ansehnliche adeliche und zum theilFreyherrliche famtlie in Schlesien, welche sich auch in der Lanßrnitz ausgebreitet, und in der Nieder-Laußnitzische» Herr schasstPforten die güther Britzen, Pitzschke und Teuchel besitzet.Kartsche Knobelsdorff vertrat an. 1416. bey Henrico dem äl-tern, Hertzoge zu Glogau, die stelle eines Marschalls. Mel-chior war an. l;ro. Landes-Aeltester in dsm Fürstenthum Glo-gau, und Depulirter in wichtigen commißionen. Balthasaeund Bastian halfen an. 1529. Wien defendrrcn, als es von denTürcken belagert war. Der letztere brachte an. 154°. dieSchwlbusische Lands-Hauptmannschasst pfands-welse an sich.Hans von Knobelsdorff war an. i z zc>. Verweser des Fürsten»thums Crossen. Maximilianus von Knobelsdorff auf Rückers-dorff, Werblin, Koppen und Arnsdorff, ein söhn des vorgebuch-ten Sebastians, war an. rzz8. Könias Ferdinand; l. Cam-mer-Herr, wie auch des Schwibusischen Weichbildes Landes,Hauptmann, und hernach Konigl. Cammer-Rath in Schlesien.An. 1571. starb Euftachius als OHlsiolis und Dechant zuVreßlau. Er war ein gelehrter mann, und hat nicht nurImnci-L IVIaML vsiLnptionem edirt , sondern auch die stadtParis in einem carmine gelobt. Johann Georg ward an.1624. des Schwibusischen Weichbildes Landes - Hauplmann.Balthasar aufWoinewitz bekleidete an. 165;. die charge einesFürstlich -Briegischett Raths und Hof-Marschalls. Eusta-chius hat sich im ;o. jährigen kriege als Chur-Brandenburgi-scher General-Major hervor gethan. Johann Tobias, Frey«Herr von Knobelsdorff, Herr auf Hertwrgsdorff, Kalten-Brießsnltz und Kuntzendorff, des Fürstenthums Glogau KöniglicherMann-Rechts Beysitzer und Landes-Aeltester, starb nach ansangdes XVIII. keculi , und hinterließ unterschiedliche söhne.Balthasar Alexander, Freyherr von Knobelsdorff auf Sprotttischdorff und Langen-Mörsdorff, florirte an. 1719. als desFürstenthums Glogan Königl. Mann-Gerichts-äilsllor. An.1659- starb Martinus von Knobelsdorff auf Cammendorff alsOber-Amts - Cantzler in Schlesien ; er gehörte aber nicht zuvorhergehender familie, sondern war zu Reichenbach aus bür-gerlichem stände gebohren. Schief, chron.

Rnobloch, eine adeliche familie am Rhein, von welcherHeinrich, ein söhn Emerchh an. I2?8. als Schöff zu Francki.fürt verstorben. Dessen urenckel, Jacob, wird um das jähri;2o. Kaysirs Ludovici witth genennet, und hat von demsel-ben den Kayserlichen saal, jetzo der Saalhof genannt, an.11l 8. zu Vergeltung seiner dunste bekommen. Dieses Jacob»bruder, Hermann von Knobloch, genannt von Offenbach,wird gleichfalls von dem gedachten Kaystr sein Wirth gencn-net, und hat an. r?;6. Oberreit an sich gekauft. Von fei-nen nachkommen ließ sich zu ansang des XVI. Leu!! mit Adol-ph» , si. v. v. eine linie in Franckfurt nieder, welche aber an.i6;4. ausqcstorben. Die andere linie hat Johannes, der an.154c. als Burgmann zu Oppenheim verstorben, fortgepflantzet,von welcher an. 1699. Georg Friedrich im leben war. Ale-xius Knoblauch von Birnsdorss ist an. 1548. in den Böhmi-schen Ritter-stand aufgenommen worden, er ist aber mit diesemgefchkecht an dem Rhein in keiner verwandtschafft gestanden.Aumbv. von dem Rhein. Adel, wk. 247. La/i-,«. In xrcxsm.wb. lteinm.

Unoche, eine adeliche familie in der Lausitz, allwo sie diessither Elstra, Godla, Reichenbach, Reichetiau und Britzen ,oie auch den flecken Cuna besitzet, stammet aus dem Fürsten-hum Anhalt her. Christoph Knock) florirte daselbst zu ausgana>es XV. liLLull auf dem Ritter-gutbe Wörlitz, und zeugte mitiner von Plausig, Hansen auf Bleckendvrffund Solmitz , Wei-her Fürstlich - Anhälttfcher Hof-Marsthall zn Dessau undöauptmann zu Ballenstädt gewesen. Dessen enckel, Casparfrnst auf Trlnum, (von dem hernach besonders) gieng an.641. im 5y. jähre mit tode ab, nachdem er folgende 4. söhneezeugt gehabt: i.) Hans Ernsten, der an» der inful Rügen mitiner stück-kugel erfchosftn worden. 2.) Carl Friedrichen, dern. 1658. bey Geamsdorss von etlichen räubern in gegenwartnnes vatters , welcher dabey verwundet worden, entleibetourde. Johann Ludwigen, der bey dem Grafen zu Hanauicheimer Rath und Hofmeister gewesen. 4.) Christian Ernsten,

(von