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(von dem unten ein mehrers) welcher ohne erben verftor«beN/ worauf besagtes Ritter-guth Trinum sein lehns-folger undnaher vetter (mit welchem er gefchwister-kind war) Hans Frie-drich Knoch, Chur-Sächflfcher Oberster, Cammer-Herr, Amts-Hauptmann und Commendant zu Senfftenderg, Herr aufAlt-Döbra und Neukirchen, erhalten. Dieser starb an. 1660. undhinterließ Hans Ernsten zu Elstra, Reichenbach und Reichen«»,welcher nach ansang des XVIII. Keculi als Konigi. Polnischerund Chur-Sächstscher geheimer Rath, Dom-Probst zu Meis-sen, und Ober-Consistorial-Präsident zu Dreßden verstorben ,und Ernst Ferdinand auf Elstra rc. hinterlassen, welcher Chur-Sächsischer Cammer-Herr und Appellations - Rath worden.An. 1715. storirte Christian Heinrich Knoch auf Brietzen, alsKönigl. Polnischer und Chur-Sächstscher General-Major undCommendant der vestung Sonnenstein, vermuthlich ein bruberdes vorhergedachten Hans Ernsts. xroär. Niln. Grossfers Lausnitz. merckw. k. III. Beckmanns Anhaltische hist.k. VII.
* Anoch, (CasparErnst von) dessen vatter Caspar von Knochauf Bleckendvrff, die mutter aber Barbara von Hollänrer ge.Wesen, war im jähre 1582. gebohren, trat im jähre 1597. inFürst Christian I. zu Anhalt dienste, und verharrete in densel-ben bis ins jähr 1602. da er in die Niederlande gieng, undkriegs-dienste annahm. Im jähr 1606. aber fand er sich wie-der im Anhältischen ein, und ward von gedachtem Fürsten zumHauptmann zu Hartzgerode verordnet, welche stelle er in die26. jähre verwaltete, auch die einkünfte daselbst um ein merck-liches vermehrte. Im jähr 16,2. aber danckte er, weil ihmvon der Schwedischen Regierung verschiedene ämler im Mag«deburgifchen und Halberstädtischen zur aufsicht und Verwaltungangetragen wurden, ab. Doch legte er auch diese bedienungwegen der beständigen kriegS-unruhen im jähr 16;7. nieder,und lebte eine zeitlang auf seinem Ritter-sitze Trinum vor sich.Im jähre i6;y. aber ward er von Fürst Johann Castmirn zumgeheimen Rathe und Hof-Marschall, auch Hauptmann derAemter Sondersleben und Franckleben bestellet, welche bedie-nungen er auch bis an sein im jähre 1641. denz. dec. er-folgtes absterben behalten. Rönigs Adels-Historie wm. I.x.
* Rnoch, (Christian Ernst von) ein söhn des vorhergehen-den erster ehe, war im jähre i sog. den 10. julii zu Hartzgerodegebohren, und nahm nach vollendeten studien und reisen infremde lande bey gelegenheit der damaligen zelten im jährei6;i. kriegs-dienste an, führte sich auch dabey so rühmlich auf,daß er die Oberst-Lieutenant-stelle zu Pferde erhielt, welche erbis ins jähr 16^9. bediente. Hierauf ward er im jähre 1641.zum Lands-Hauptmann des Fürstlich-Zerbstischen antheils ver-ordnet , und behielt auch diese bedienung bey der regjerungFürst Johannis. Im jähr 164;. ward er, zum Anhältischengesamten Rathe und im jähr 1645. von Fürst Ludwigen zumgeheimen Rathe angenommen, wozu nach dessen absterben auchdie direction der FürstlichenVormundschaffts-Regicrung gekom-men, bey welchen hohen stellen er in unterschiedlichen wichti-gen landes-angelegeuheiten an Chur-und Fürstliche Höfe ver-schickt worden, und sich dabey so vorsichtig aufgeführet, daßder nutzen davon seinem Fürsten und gantzen vatterlande zu gutegekommen. Im jähr 16; i. kam er in die fruchtbringende Ge-sellschafft, wo er den nahmen des weichenden erhielt, undstarb im jähre 1656. den z. dec. Sonst hat er im jähre 16;;.ansehnliche Vermächtnisse den kirchen, schulen und armen zumbesten gestiftet. Müllers Sächs. chron. x>. ;88- Lucä Schle-sifche denckwürd. IV. n. p. i;oi. Romgs Adels-Hist. wm. I.x. tc;.
* Rnoch, (HanS Ernst von) dessen eltern Hans Friedrichvon Knoch und Anna Sabina von Ponickau gewesen, war imjähr 1641. den ic.januarti gebohren, gieng, nachdem er inseiner jugend dem studiren erstlich vom jahr 16;?. an, zu Frey-verg, hernach vom jähr 1659. bis 1662. zu Altorf obgelegen ,auch daselbst eine disputation Hielimri« gehalten hatte, mitdem damaligen Chur-Sächsifchen Gesandten von Gersdorffaufden Reichs-tag nach Regenspurg, und ließ sich daselbst so langebey der Gefandtfchafft in verschiedenen aufgetragenen angele-genheiten gebrauchen, bis er im jähr 1664. mit Churfürst Jo-hann Georg II. zurück nach Sachsen gieng, und von selbigemsofort mit der Cammer-Iuncker-stelle begnadiget ward, wor-auf er nach erhaltener erlaubnis noch in diesem jähre eine reisenach Franckreich antrat, und im folgenden zu Paris anlangte,wo er mit erlernung fremder sprachen und anständiger Übun-gen seine zeit sehr nützlich anwendete. Nachdem er im jähr1666. wieder zu Hause angelanget, reisete er als Cammer - Herrmit dem damaligen Chur-Printzen Georg III. auf das bevor-stehende, beylaqer nach Dänemarck, und ward nach seiner zu-rückkauft im jähre 1667. zum Hof-und Justltzlen-Rathe verord-net , aber bald darauf in wichtigen angelegenheiten an denChur-Mayntzischen und Hessen-DarmstädtischenHof abgeschickt,muste auch, so oft der Cvur-Printz vermiete, denselbigen be-gleiten. Im jähr 167c. ward er als Lommillsrius an die zuBudißin im Marggrafthum Ober-Lausitz versammelte Ständeabgeschickt, und als er wieder zurück gekommen war, zu«Hofmeister-stelle bey den beyden Drintzen, Hertzog IohannGeor-gen und Friedrich Augusten, befördert, welche er im jähr 1676.
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antrat, und zum grossen vergnügen Churfürstengens das dritte mal verwaltete, deswegen er auch«,,den titul eines geheimen Raths erhielt, und lM to » '
auch würcklich in den geheimen Rath eMgeMr.^ ^Pflicht genommen ward. Noch in demselben Me L i>Mdem Chur-Printzen Johann Georg III. über S« ß ggch ^Lothringen nach Paris, und von da im jähregelland, weiter durch die Spanische Niederlande " x Mgüber Hamburg nach Gottorp in Holstein, wo l'Azeit der Königlich-Dänische Hof befand, Miederdem Rheine über Cöln, Trier und Hewelbero ^herE-Dreßden. Hierauf ward er zum Chur-Printznwe'^0.^merer, würcklichen Präsidenten im Ober - Lo" .„gleADom-Probst des Stifts Meisten ernennet, wovch hessssVerordnung kund gemacht wurde, daß er rMAv h„eli ^schiagungen im geheimen Rath beständig VZ M ^Im jähre 1698. brachteer die zwischen CHM-^^ynckes«nen Häusern Ernestinifcher ltnie concertirtepapier, und half dieselben als Deputirter von ^ LdNM,mit unterschreiben, und besiegeln, folgte au«) ^
sten in seinem zuge wider die Franzosen, »achzuge aber blieb er beständig, um seinen B1.^
genugsam vorzustehen, in Dreßden, bis der EY« ^
1691. todes verblich, da ihn denn der
Georg iv. durch einen courier zu sich entbot, flegle /
tung des Hofs und Staats reiflich mit ihm « l6s^„jl,
ihn in allen seinen bedienungen besiatigte, "N > ) j-htl
auf sein inständiges anhalten die bedienungB
storial-Präsidenten in gnaden abnahm. 2 l>s
1694. König Friedrich Augustus die regiettE^MiM,
tigte er ihn nicht allein in ftinen bisherigen
dern trug ihm auch aufs neue die Ober-Cvmw^M rvv' W
ten-würve an, die er denn insgesamt mit gr^chelivc E
lange verwaltete, bis ihm endlich wegen
Heu alters und so vieler treu-geleisteter dienste M
storial-Präsidenten-stelle wieder abgenommen,"'
von seiner arbeit im geheimen Rathe befrss"'
gegen sein stuhl-rang und befoldung vorbeham ^ ylio.ss,7^'
noch im jähre 1694. denen zwischen dem^'V'^M'
geschlossenen Handlungen beywohnte, und M
den 17. julii. Horns hand-bidl. IV. n. j»
Römgs Adels-Hist. wm. I. x. ssg. M
Rnock-Patrick, ein bekannter und merckw ^
der Irrländischcn GraffchafftLimerrck. Irrla"?
Unoctoe, ein gewisser Hügel oder berg in ^ herW/. >»>'Graffchafft Galloway. Er ist wegen dem
chen an. rzi6. der Grafvon Kildare, ^
der ein groß Heer rebellen, so durch WilliamMac Namar und O-Carol commandirt wmck«', Lrlman. ^
Anbringen , ein FreyherrlicheS geftAE ^welches sich ehemals in vier äste, n^M gehabt-Rnausch, Slaarer und Schräg verth ml^gm-k S^, ^letzten haben sich vor andern nachfolgende ^
Egenolphus Knoringen, beygenanM E^orirtejähr 12-io. Gegen ausganq des XV. ftecu gelaNMBAdus,ein berühmterKriegs-Held. An- "
Egenolphus, ein gelehrter Herr, zu dem aMN> er „thum, und gieng an. iz??. mit tode ab, m ^ ^
antrttt ftluer regterung war contra» wo ^46."
Bißthum befaß Henricus von an./5^' ^yftrlEjch- ^dreißigjährtgen kriege, that sich X.hervor. Johann Frantz florirte an.stättsscher Hof-Rath und Pfleger ru 2 M'Da e 0 1 g.>''aber, Hans Jacob, war Teutscher Herr l« ^ Kprvund Comtur zu Ulm. ilswm-
Lnoke, ein knrr in Flandern, wem//mpeiApern, an demort, wo die Äser lindem/^der vereinigen, gelegen ist. An. ^4^-eingenommen, und in einen gute» .
An. 1712. im oct. überr»mpelte es fgEZil'
ganger, und machte die befatzung Z» w pF
171 z, wurde es in dem UtrechtssAe»^,
Hauses Oesterreich an die General-SMbischen frieden dem Kayser abgetreten- Mgr M
'Rnoll, Xnolllus, (Johann1629. den 26. may zu Blaubeuern geb^^ /
sanglich die stadt-fchule daselbst, als aber ^
bedienten bey der feindlichen m-nehmu'w LeKÄjFerstlich die schule/u Nem/w'g-m hern^^yg^
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so lange blich, bis ihn sein vatttr ^
wohin er unterdessen beruffen worden <
rnformation hielt. Er kam hernach lN ^
StMtgard, und endlich in das Lomubs FaAM b Fzu Tübingen. Im jähr 1645. bekam -r-clium , nahm darauf im folgenden .lA'würdr 2l-ivrei und im jähr 1649. die NEU w „gch r ^I6;o. ward er Prediger zu Ober-K""/