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Ansten-Ritter, auf Italiänisch Lsvgiieri 6el Xoäo, wur,den von der Königin von Neapolis Johanna I. und von de-ren andern. gemahl, Ludovico Hertzogc, von Tarento, um diemitten des XIV. Leu!! gemacht. Es waren ihrer 60. undzwar die vornehmsten des vorgedachten Reichs. Ihre klei-dung war weiß, und ihr ordens-zeichen bestund in einem mitgold unterwundenen knoten. Allein es wahrte dieser ordenfast nicht einmal so lange, als das leben der oberwehntenstifter, von welchen Ludovicus an. 1562. Johanna aber an.N82. starb. O» bilk. 8>2gnt. lib. VIII.bist. XeJx. II- Üb. IH- IV. P. 4)9-
Nnotsenbrrrg, oder Rnodsenburg, ist ein karr in demHolländischen Geldern, an dem rechten ufer des Wahelstroms,der stadt Niemägen gerade gegen über gelegen.
Unowles, oder Rnolles, (Sir Robert) in Cheshire ge-bohrcn , war zwar geringen Herkommens, aber ein groß-müthiger mann , und einer von den ;c>. Engellandern, wel-che sich mit eben so viel Britanniern in einen streit einliesscn,und grosse ehre einlegten. Nachgehends war er unter demKönige Eduarbo III- ein General in Franckreich , und jagteden Franzosen einen solchen schrecken ein, daß sie wie schaa-fe vor ihm flohen, daher er immittelst ihre städte und schlös-ser in so grosser anzahl und auf eine solche art verwüstete,daß viel jähr hernach die stützen der durch seine kriegs - Ma-schinen umgerissenen Häuser Rnowles - stützen genennet wur-den. Seine letzte tapferkeit erwies er in Unterdrückung des WatTylers und seiner rebellen, weswegen ihn die einwohner zuLonden mit vielen freyheileü begabten. Er war aber nichtweniger gutthatig als tapfer, sintemal er viel zu capellen,kirchen und brücken gab. Er starb an. 1407. in dem 9°stenjähre seines alters.
Anox, (Johannes) ein Schottländischer Prediger, wel-cher das meiste zu abschaffung des Catholischen gottesdien«stes in seinem vatterlande beygetragen, war an. 1505. zuGiffort unweit Hoddington in Lothian gebohren, aus einemalten geschlechte in der westlichen gegend von Schottland. Erwurde auf der Universität zu St. Andrews unter JohannMajor, der wegen seiner gelehrsamkeit damals sehr berühmtwar, auferzogen, und übertraf in kurtzem, ungeachtet ernoch sehr jung war, diesen seinen lehrmejster beydes in theo,logischen und philosophischen wissenfchafften, dergestalt, daßman ihm die grsciu8 scsciemicos noch vor der in den kir-chen-satzungen bestimmten zeit anzunehmen vcrgönnete, auchbald darauf ihn zum Priester machte. Hierauf legte er sichauf die lesung der Kirchen-välter, insonderheit des Augustini,dessen schriften er sehr hoch hielt. Nachdem er auch durchThomas William , einen Mönch, einigen eindruck von derProtestirenden lehre bekommen, legte er sich auf lesung hei-liger Schrift, und sagte dem scholastischen wesen gantz ab.Allein, weil er deshalben viel anfechtung bekam, muste ersich von Edenburg nach Hameston retiriren, woselbst er einglaubens-bekänntnis von sich stellte, wurde aber deshalbenvon David Beton, dem Ertz-Bischoff von St. Andrews, alsein ketzer verdammt und seines amts entsetzet, welcher ihnauch würde haben hinrichten lassen, wenn er nicht durch einenSchottländischen vom Adel annoch wäre errettet worden.Hierauf räumte er sein vatterland, da er dann einige jährelang zu Berwick, Newcastle und Londen predigte, und alsihm von dem Könige Eduards VI. ein Bißthum angebotenward, wollte er solches nicht annehmen, weil es nach seinermcynung den grund-satzen des glaubenS zuwider lief. Nach-qehends wurde er für den Englischen Staats-Rath citiret,und geriet!) in einen grossen streit mit den Bischöffen vonCanterbury, Ely und andern, wegen des beruft zum Predig-amt,kniens bey dem H. Nachtmahl und andern Puncten mehr.Jedoch liessen sie ihn in aller güte wiederum von sich, undboten ihm einen gewisse» geistlichen dienst auf dem lande an,welchen er aber abschlug. Nach des Königs Eduard. VI. to,de begab er sich nach Franckfurt am Mayn, woselbst er an.1^4. im sept. zum Prediger der Englischen gemeinde bestelletward. Er schrieb daselbst eine erinnerung an Engelland,weil er aber ein feind der Liturgie war, wurde er von derwidrigen partey des hoch-verraths wider Kayser Carolum V.seinen söhn Philippum und die Königin in Engelland beschul-diget, weöhalöen ihm die Obrigkeit in ermeldter stadt denrath gab, daß er sich nach einem sichern ort umsehen möchte,indem sie, wofern der Kayser es begehrte, ihn abfolgen zulassen gezwungen wären. Diesemnach kam er den 26. mayan. 1?5?. nach Genf, von wannen er eine ermahnung anLonden, Newcastle und Berwick, nebst einem briefe an'Ma-riam, Königin von Schottland, und eine appellation anden Adel schrieb. Eben zu selbiger zeit schrieb er auch sei-nen sogenannten Posaunen - schall wider das weiber-regiment,so durch das harte verfahren der Komgm Maria in Engel-land, und der gleich benannten Königin in Schottlandveranlasset wurde. Als ihn hierauf der Adel ersuchen lassen,wiederum zurücke zu kommen, und hülsiiche Hand in der re-formation des Königreichs Schottland zu leisten, kam erden 2. may an. 1559. im 54sten jähre seines alters nach Hause,und wurde mit in das Wmiierium zu Edenburg ausgenom-men, muste aber bey den damaligen Unordnungen viel Ver-druß ausstehen, weöhalben er sich auch von Edenbnrg nach
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St. Andrews retirirte, woselbst er mich viel c,
^)i. AMvrewv rennrre, wvieivir er miu- ^ ,er von dem Königlichen regiment in tircheii-i»mit den Schottländischen Tlieologis haltendie vertriebene wieder nach Edenburg zuni» ^ via. §j,
den, kam er ebenfalls dahin, muste aber am^>
folqungen ausstehen. Wie denn auch einst ci-c st be>!^neu. seniler hinein geflogen kam , woran » Fabend-mahlzeit zu sitzen pflegte, weil er aber o»>andern feite saß, traf ihn bemeldte kugel niaw >durch den leuchter. Als sein lebens-endc
mahnte er seine gemeinde, sich nach einem ^0umzusehen. Nachdem sie nun Lawson,kbilosopki-e , zu Aberdeen erwehlet hatten, thw/steigt i-let - predigt, ungeachtet er kaum auf die ceE.^ E Mte, und legte sich den darauf folgenden --Tastenbethe. Den 17. nov. an. 1572. ließ er die Mconos der kirchen zu sich holen , und spE 'er nun bald bey seinem Heylande auf ewig uv zyi"
nach er sich lange gcsehnet hätte, und rief reinean, daß er nichts anders als das lautere m> ,^ r>c,iH »>,/lium gepredigt , und in seinem gautzen lcyr>" tgehabt hätte, die unwissenden zu unterrichte ' >st»>
derspenstigen zu demüthigen, worauf er den A.Hierauf begrub man ihn auf dem kirchchoft r«
Edenburg, da.denn unter der grossen menge Flen ständen, so ihn zu grabe begleitete, anw^
Murton , nachmaliger Regent von Schobest- ^ dE ^,flman ihn ins grad legte, brach ermeldter Achats vc>Ete aus: Hier liegt ein mann, der sich uum ws»angesicht eines menscheü gefürchtetihm mit dolch und degen, und doch HM er H de- ^de und ehren geendiget. Sein gedachtnis m er Emirtcn in Schottland noch immer inSchotkländische Apostel genennet wird. Erden, indem er allezeit zu sagen pflegte: daß>pss,^ zu>-licher Unterrichtung der unwissenden, mcM -chschreiben beruffen hätte. Jedoch sind etliche- -Aftk.5ten über das erste buch Mosis und die Pl-^'Wiedet'WlÄge kleine tractätlein wider die messe mw "AchEDeutschland gedruckt worden. Auch ist cw ^ichekirchcn-historie unter seinem nahmen edirtt/^ii unv 'oloö°selbst verfertiget, theils andere aus seinen >§7' l" .zusammen getragen haben, öesa, icon.
mggn. cbron. Änrrt-, vics ssnoxu- sti0^jsA^
* Rnox, (Robert) ein Engelländer, warv ^>si-ter, welcher Capitain eines schiffs bey ^
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Compagnie in Engelland war, in seiner MgeM ,„gdahin genommen, und landete im jahr/°^Mr ^
Als sie aber nach vcrfliessung zweyer jähre juste Xren, wurden sie durch fturin an die EevlaA^^r s l
gen, und 16. von ihnen, darunter er und
listiger weise aufs land gelockt, und wenZdes Königs Handlung getrieben hatten, gess .^ ^
Er begrub auch eigenhändig im fthr 16°°''storbenen vatter, und fand nach einigernoch einem, in das Holländische gebieth r"V, be»^^ ^chen er hernach gleichfalls als SchiMaMl^p ^dischen Compagnie in dienste genommen ^ 6«?^ 4,^vom ihm Ln Ulttoric»! Xelstion of che »l.den 16g i. in fol. ins Teutsche übersetzt/ Lew»
L ««i. luppl-m. tom, I. p. ; 6. fcgg. - «
^ * Rnuffer, (Nicolas) ein mahler von^L plinstm seiner kindheit grosse neigung zu ver'"L,,. .A,vatter, welcher dieses inerckte, übergab w. gebEgch h'Emgnuel Nystns,. bey welchem er zwey. Uaber dieser sein lehrmeister ihn allzu hart ^ eine M «01begab er sich nach Magdeburg, sillwo er NneuestPinsel-machen durchbrachte. Weil er abe. wweise leben konnte, nahm er bey einem ^ irnt /ste. Nach diesem kam er in Utrecht / ^cher jh^iid l st»berühmten Abraham Bloemaart mr, w^ ^mung in stin Haus nahm, und in kurC L hieM^piatAFfür sich selbst zu mahlen. Er machte si'ygeschicklichkeit so berühmt, daß ver ton g ^ ^
ihm drey gemählde verfertigen neue / ^,1. .^,1/
schlachten seiner Voreltern vorgestellet wweyermanns leben der Holl. malstcr. ^
^ Rnuth, Rnutm, eine bcr älttsten iwelche sich auch in Danemarck bc^ 5 ?„ jm nA vE ,»KKnut hat an. 146°. der stadt Ste»m HvMStargard den krieg angekündiget.
Königs Christiani V. in Danemarck O, porncvh»,.^geheimer Rath, Ober-Hof-Mar,chaU st-, M
starb an. 1698. Eckhard Christoph vo>^ Krafals Dänischer geheimer Rath; §aMM ^0'
rirte an. 1714. als Königlicher Da»» ^
. Rnuzen, (Matthias) ein Athttst ^ HertzoS^„ rc^
zu Oldenswort im ElderstadnMn tn .^, fo ? st, i >aus einem ansehnlichen geMchw gevoy ^ MChristiani I. in Danemarck lohn / u»ttwstein , geadelt worden.. Er war em