Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
539
JPEG-Download
 

>!til

koe

Ä^^k'w,1,^denn Melterstadt in Francken, Ascherslebett,Olierwick einnahm, Magdeburg bloquirte,W°-^ück ^valtene ordre nach Pvmmcrn eilte, die Kayser-u>,k-v?^en nöthigte, und von dar in die Stifterbr«.''Tackln rückte. An. 1644. kam er wieder zu-c schlug den Obersten Nekowitz mit seinen

k 0 e

5Z9

lk», sich bey Torgau, rückte abermals in

^, kj^'verstadt, und verlvhr vier regimenter aniqzM»t, „«Dackel genannt. Er wurde hierauf General-i»»d .^Stiä«g^'"g an. 164?. mit einigen regtmentern in"«hin » kam durch list in das sogenannte alte

V den 14. fcbr. der stadt Stade, und

Bremervörde, das gantze Ertz-Stist Bre-

-,k

dy«"^§üfl Verben ein, worüber ihn die Königin" l!^>!?^en zum Gouverneur verordnete. AlsWiche armee von der Chur - Bayerischen bey

^ Nex sicb', blges jähr geschlagen worden, bekam er befehl

!>» Hi L* sonjungiren, jedoch wendete er sich bald wie-itrik?den, nahm Nvchlitz, Leißnick, unt

dadurch nicht wenig zu dein sechs monat-ende ^..ChurfürstJohann Georgen zu Sachsen, zu. Zückte „?ch persönlich nach Liebenwalde begab. Aus^be„)»>d andl?" Schlesien, nahm Hirschberg, Greiffen-^ vrter ein, gierig von dar in das Bremische,

si^rde wieder, auch Lemqau undPyrmont,^ >» ^ivnen"bdem er sich mit der armer conjungiret, dl' u k^der Als er sich aber wieder separiret, rück

und Meisten

den

rückte

>/-h, M ben^wltz, und von dar weiter vor Prag in Boh-bald Wlgte sich der sogenannten kleinen feite. Je-"sber friede erfolgte, ward die fernere de,»a,,^ben , und er indessen zum General-Feld-Mar-

M^ertz

yygMaret. Er wurde hierauf General-Gouver-lein-»?.^kner Bremen und Verben, und erlangteAzV» erblinden das austrägliche Amt Rotenberg in demMischen.' .brachte auch verschiedene Aemter in demÄÄ5 Halberstädtischen an sich , welche er doch

?>>!», Att j^MafFriedrichen von Hessen-Homburg, gegenÄ»Aeurä,k?.^^eden, so dieser Landgraf mit seiner ge-A, t vertauschet hat. Als er an. i6;o. gegen

!>«M,^de ^ von Schweden crönung nach StockholmeÄ VLchs, ,?^o>april an. i6zi. zumReichs-Rathftlbi-^estx/, "vd zum General-Feld-Marschall erhoben,A bei-r,.Er bxW^und Stegholm nebst dem Gräflichen titulA- den - die hieraufan. 1654. aufKonig Carl Gu-bffe i,^eni-., ^ Bremen, und eroberte die sogenannte»K, Pr''^Als der krieg in Polen angieng, und eri,./n' o« ex sehen wollte, wurde er an. 1656. bey

l«?en sse^üstaenl ungewitter auf solcher rhcde verschlagensie " .1? steh habenden neugewvrbenen völckern,

V V Pfm.^auf be6«k/^5" Dänischen Zefangcn,vefindlichen Schwedischen völckern nie-V^Se>d//ntro2l'pp von Snltzbach, und Gustav3?>>i^Set.Lv,,N^ welche sich auf kleinen nachen ,

Admiral Ruyters flotte, des

aus diesem Gräflichen haust, an. 1694. im aug. unverehlichetzu Hannover umkommen. 2.) Graf Carolus Johannes , vonwelchem hernach. ;.) Aurora Maria, die an. 1700. Probst»,des Stifts Quedlinburg worden, und eine gelehrte Dame war.4.) Amalia Wilhelmina, die an. 1689. zu Stockholm an CarlGustav , Grafen von Löwenhaupt, nachgehends Königl. Pol-nischen und Chur-Sächsischen geheimen Rath und General-.Lieutenant, vermählet worden.

Aönigsmarck, (Carl Johann, Grafpon) ein söhn desvorhergehenden, war an. 1659. in der stadt Nieburg auf derinsul Fühnen gebohren. Bey zunehmenden jähren schickte ihnsein vatter nach Hamburg, allwo er sowol den studien, alsRitterlichen exercirlis, fleißig oblag, bis ihn an. 167?. nachdes vattcrs tobe, die Mutter nach Stade forderte, woselbst ernoch ein jähr sich in den studien übte, und an. 1674. unter derobsicht Nr. Walters, seine reise über Holland nach Engeüandantrat. Von dar reistte er an. 1675. nach Paris, aUwö er sei-nes vatters bruder, Otto Wilhelmen, antraf, und durch dessenVorschub des Königs und der Grossen gewogenheit erlangte.An. 1677. war er durch Italien über Turin und Venedig bisnach Florentz gekommen, wie daselbst die zeitnng von dem zwi-schen der Cron Schweden und Chur-Brandenburg entstande-nem kriege ausbrach. Er suchte hierauf von Hause erlaubnis,demselben beyzuwohnen, konnte es aber nicht erhalten, wes-wegen er über Livorno nach der insul Maltha gieng, und mitden Malthesern eine caravane that. Nachdem sie wenig tageauf der see gewesen, gerieth die galeere, darauf er war, mit ei-nem Türckische» schiffe in ein gefecht, da er der erste an demfeindlichen port seyn wollte, auch zu ihnen übersprang, und sichbereits an des feindes tackel hielt, so aber abgehauen ward ,worüber er rückwärts ins meer stürtzte. Er half sich aber durchschwimmen, stieg bald auf der andern feite zu den feinden hin-auf , und brachte sie in Unordnung, muste sich jedoch endlich,da er sich mit seinem Pagen allein sahe, dem meere wieder an-vertrauen , und erreichte die Maltheser galeere, ungeachtet ermit einem pfeil in dem fusse verwundet war. Diese probe sei-ner tapferkeit brachte ihm eine solche Hochachtung, daß ihn derGroßmeister, da er an. 1678. seinen abschied nahm, nicht al-lein reichlich beschenckte, sondern ihm auch erlaubte, ein Mal-theser-ereutz zutragen, welches wegen der religion, äusserlich(doch nicht der würde nach) unterschieden seyn sollte. Daraufkehrte er wieder nach Livorno , und gicng von dar nach Rom,allwo er mit vielen Cardinälen und Grossen freundschafft ge-pflogen. Hierauf wandte er sich nach Venedig, besähe Genua,gieng von dar an den Königlichen Hof zu Madrid , und wohn-te daselbst dem stier-gefechte bey. In Portugal! machte er sichnicht weniger beliebt, woselbst er bis an. 1679. verweilete, daer seine reije über Bourdeaux nach Paris beschleunigte, um dieheuraths-solennität zwischen dem Könige von Spanien und derPrintzeßin von Orleans zu Fontainebleau anzusehen. Mit aus-gang des 1679. jahrs zog er über Brabant und Holland nachHamburg, und an. r6Zo. nach Stockholm , allwo er von demKönige erlaubnis bekam, sich ausser landeS noch ferner aufzu-halten , worauf er nach Gothenburg gieng , und von dar, nachausgestandenem stürm, zu Hüll in Engelland anlangete, da erdenn zu Windsor dem Könige ein schreiben von dem Könige ausSchweden überreichte. Hierauf begab er sich anf die Englischeflotte, welche nach Tanger in Africa gehen sollte, und als sel-bige durch cvntrairen wind an ihrer reise gäntzlich verhindertwurde, gieng er mit der post durch Franckreich und Spanien,und kam zu Tanger an, als eben die besatzung einen ausfall ge-than , da er sich dann sofort mit ins feuer wagte, und den feindvertreiben half. Einige tage hernach ward ihm in einem treffendas Pferd unter dem leibe todt geschossen; worauf er mit i ?.Vo-lontairs eine grosse partey Mohren schlug, und sie dergestalt ver-folgte , daß sie sich ins meer stürtzen musten. Nach geschlosse-nem frieden eilte er aufordre des Köniqs von Franckreich, mitwichtigen briefen an die Königin nach Madrid , von bannen erwieder nach Tanger gieng, und wie alles daselbst abgethanwar, nahm er seinen weg nach Gibraltar, da er unterwegeSdrey mal von den räubern angefallen wurde, auch zu Gibral-tar selbst in lebens-gefahr gerieth , indem er sich eines bekanntenfreundes annahm. Zu dieser zeit gieng er mit der Englischenflotte von dort zu segel, wider die Älgierischen see-räuber; kamnach einiger zeit aufs neue nach Tanger, und langte an.1681. in Engettand an. Weil nun damals der König vonFranckreich Straßburg überwältigte, eilte er durch Franckreichund Lothringen dahin, kehrte aber durch Holland wieder nachEngeüand, und fiel in eine gefährliche kranckhett. An. isgr.langte er abermals in Franckreich an, da ihm der König dasFürstendergische regimenl zu fuß conferirte, welches er auch le-benslang commandiret. An. 168,;. miete er nach seine,,thern in Teutschland, und empficng in der belagerung vorCourtray verschiedene wunden. Kaum war er davon geheilet,so gieng er nach Catalonien, und langte des tages vor dem tref-fen bey Ponl-Major an, da er mit augenscheinlicher lebens-

^ . ...— gesahr nebst seinem regiment durch emen tlefen fluß setzte, und

Reichs-Raths und Feld-Mar- den seind zu weichen nöthigte/ worauf er auch der belagerung

> . yor Gironne beywohnte. Endlich gieng er mit seines Königs

erlaubnis an. 168°. über Turin und Venedig nach Morea zuseinem vetter OttoneWilhelmo, und wohnte den belagerungenvon Navarinv und Modon, wie auch der Wacht unweit Argos

bey,

.lssr . ......

W völck,v?eigen'zu'lassen gezwungen /"'verrathen','

umringet, übermannet, und in diegebracht, woselbst er vier jähr, bis zu^>1! VAernent ' aushalten muste, da er sich wieder in

er p!.. gab, und meistens zu Stade aufhielte.

-I>W er rin." " / "Nv memenv zu «Usyieur.

reffe,,, Schweden, blieb daselbst einigeM? sS keine Men Hofe, und als er sich allda/ineM Äy gWe lassen, geriethe solches so übel,

"Worden, welches ihm in den leib zu-,Mhe den ro. febr. an. 166;. sterben muste.UM ez b"Mn seinen cvrper mit eigenen Handen inNAitche^gefetz,^ solcher anfangs in der grossen kirche zuNe/.aiit oem>ä. ^"ach aber den 10. jul. in der Ritter-. .Milchen ceremonien begraben. Seinen

"blir^Mt lährliches einkommens hinterlassen ha-^ K^ Ästhen v , Christophs von Lest, eines

e^vvn Adel, tochter, verglichet, und die

, .Wfffss erzeffar' Avel, tochter , verehlichet, und dre>Tk.V NlhM°bne waren Graf Conrad Christoph,^ Sein mittler söhn, Johann Chri-

7-M d?' äu Rotenberg in Schwaben durch einenI-, k? pftrde um. Seine tochter, Bea-

> (.Mrdjxs vch fernem leben an GrafPontum Frie-^-Schweden aus.

V^y^arck Moires. bitt. Larol. Luliav.

^^°^ch,p^°nrad oder Curt Christoph) Graf zuDbf?- is^al-^chffcher Reichs-Feld-Zcugmeister und Hol-V ünsi war ein söhn des vorhergehen-

frieden mit Dänemarck,und blieb an. 167;. in der

? desWw. und blieb an. 167;. IN der

^vanpj^chwe^W«^Mblin war Maria ChristinaReichsMaths und Feld-Mar-' tocht^Ä Amaliä Magdalenä, GräfinErster . . i.) ^ss?e an. 1698. verstorben. Vonsicher sUpp Christoph, Königlich-Schwe-"w der letzte männlichen geschlechts