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Vierdter Theil. He - Mc.
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bey , darinnen er sich dermassen erhitzte, daß er gleich daraufin eine hitzige kranckheit fiel, welche ihn den »8. aug. an. 1636.wegnahm. Sein cvrper wurde nach Stade gebracht, allwoman ihm und seinem vetter Ottoni Wilhelms auf einen tag daslcich-begängnis gehalten.

Rönigsmarck, (Otto Wilhelm) Graf von Westerwyckund Stegholm, Herr in Rotenburg Md Neuhaus, gebohrenzu Minden in Westphalen den jan. an. i6;y. Sein vatterwar der berühmte Schwedische General-Feld-Marfchall, Jo-hann Christoph, Graf von Konigsmarck / und feine mutterMaria Agatha von Leest, gebürtig aus der Marck Branden-burg. Man hielt ihn mit grossem steiß zu den studien, undschickte ihn an. i6;r. auf die Universität zu Leipzig, hernachaber auf die zu Jena, allwo er bis in das dritte jähr blieb,und an. lä^4. zum krciore Nsgniüco erwehlet ward. Nachdiesem continuirte er mit sehr gutem succeß beydes das studire»und die exercitjz zu Tübingen, zu Straßburg , zu Basel, zuGenf, zu Blois und zu Angers. An. i6zg. besähe er denFranzösischen Hof, und die merckwürdigste orter von Franck.reich, gieng nachmals zurück nach Basel, von bannen aberauf den Kayserlichen wahl-tag zu Franckfurt am Mayn , undthat hiernächst eine reise nach Italien. Von dar begab er sichvon neuem in Franckrcich, und durchreiset« nachgehends auchSpanien und Portugal!, in welchem letztem Königreich er un-ter dem berühmten Grafen von Schomberg als Rittmeisterdiente. Aus Portugall gieng er mit dem Französischen Amdas-sador cle Choupes, mit welchem er auch dahin gekommen war,zurück in Spanien , ferner zum dritten mal in Franckreich undüber Calais nach Engelland. Endlich kam er über Duynktrchenund durch die Niederlande an. 1660. wieder zu seinen eitern.An. 1661. schickte ihn der Schwedische Hof als außerordentli-chen Lnrovs an den König Carolum H. in Enaelland, von ban-nen er mit gleichem character einige Teutsche Höfe besuchte.An. 1664. ward er Oberster von dem Königlichen Schwedischenleib-reaiment zu Pferde, an. 1666. gieng er als Amdassador nachFranckrcich. Nachgehends wohnte er unter dem GeneralWrangel der expedition wider Bremen bey. An. 1667. nahmer bey dem Churfürsten von Pfaltz General-Majors-dienste an.In dem jähr »668. acceplirte er unter dem Könige von Franck.reich ein regiment zu Pferde, sollte auch bey dem nach Candienbestimmten neuen fuccurs, der aber nicht vor sich gieng , dieKönigliche Grand-Mousquetairs commandircn. An. 1670. ver-suchte er sich in Lothringen, und als der krieg wider Hollandbeschlossen worden, richtete er innerhalb vier monateu vor Fran-zösisch geld ein regiment auf, dem der König den nahmen 1 eLegimem Ikoval etr-mger beylegte; auch ward er an. 1670.zum General-Brigadier unter der Französischen cavaierie ernen-net. Bald darauf berief ihn der König von Schweden zu sich,und nachdem er ihm das prädicat eines General-Majors zupferde, wie auch eines Vice-Gouverneurs von Bremen undVerben gegeben, schickte er ihn abermal als seinen Ambassadornach Franckrcich. Ungeachtet dieser function verrichtete er einecampagne unter dem Vicomte von Turenne, und ließ sonder-lich bey der belagerung von Mastricht viel tapferkett sehen. An.1674. ward er Französischer ö/IrueLluck äs Lsmp > und hielt sichsonderlich wohl in der schlackst bey Seneff, empsieng aber da-bey zwey gefährliche wunden, wovor ihn hernach der Königvon Franckreich mit einem kostbaren degen beschencktK. Hier-auf erklärte ihn der König von Schweden zu seinem Gencral-Feld-Marschall-Lieutenant, und schickte ihm orbre, daß er zuder Schwedischen armee in Teutschland sich verfügen sollte;da er denn bey dein kriege mit dem Churfürsten von Branden-burg eine vortrefliche conduite sehen ließ, sonderlich als ihman. 1676. nach dem tobe des General-Feld-Marschalls Horndas ober-commando über die gantze armee war anvertraut wor-den. Wiewol man ihn nun von Schwedischer feite so schlechtseeundirte, daß er endlich gantz Pommern den feinden überlas-sen muste, so machte er ihnen doch diese conquete so schwer, alses nur möglich war, und erlangte dann und wann gar considc-rable Vortheile, worunter man billich oben an zu setzen, daßer an. 1673. die aufder insul Rügen befindliche Dänische troup-pen mit einer weit geringern mannschafft, und doch mit sogrossem glück angriff, daß von 6. bis 7000. mann fast nicht eineinziger davon kam, und die übrige insgesamt entweder getöd-tet oder gefangen wurden. Als die stadt Stralsund verlohrengegangen, retirirte er sich mit dem Überrest seiner reuterey inSchweden, und nachdem diese Crone durch den fciedens-schlußdie in Teutschland verlohrne provintzen wiederbekommen,nahm er im nov. an. 1679. posseß von der wurde eines Gene-ral-Gouverneurs über das Hertzvgthum Pommern , über dasFürstenthum Rüaen und über die Herschafft Wismar. An.i6gi. gieng er nach Schweden, und blieb daselbst bis an. 1635.da er eine campagne in Ungarn that.. Nach deren endigungübernahm er mit bewiüigung seines Komgs (welche anfänglichnur auf ein jähr ertheilt, hernach aber verlängert ward )das von der Nepublick Venedig ihm angetragene ober-comman-do über ihre armee zu lande, mit dem titul eines Generals äivisparco. In solcher qualität zog er an. l686. in Moream,da denn in dem may-monat nicht nur Alt-und Neu-Navarino,ingleichen Modon erobert, sondern auch die armee des Türcki.scheu SeraSkiers geschlagen, und den 19. aug. Napoli äi Bv-

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ken eine sästachl

manietteingenommen ward.

ter seinem commando die Türcken.^

den sogenannten kleinenDardanellen,(welches ^ ^beyden feiten des eingangs in den Golfo cu ^ ^

>cht bey Patraffo genannt / l

dafige Dardanellen selbst« nebst Patrasso ^7.

sonst auch dle Macht bey Patrasso genannt wsd-^, W>.

dafige Dardanellen selbst« nebst Patrasso'. auch cE),,,

und gantz Morea bis auf das einzige Malvafla,

Athen zu ausgang des feldzugs an ihn. An. W

men die Venetianer die belagerung von NsE'S" ^

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nun solches wider seinen rath geschahe ,serstes, dieses schwere bessern zu befördern. ,

ein fieber, worzu hernach noch die in dem^v ^ ^

flkvrr, worzu ycrnary uvry vre in v»—graßirende rothe rühr kam , die ihn den 1raubte. Er starb in der Lutherifchen rellglo» / »7-^

sich allezeit bekennet. Seine gemahlin war ftu an-

rina Charlotta, eine tochter des Grafen Mag'

I-> Gardie, und Mariä Euphrostnä, geboyc ^von Zweybrücken, einer leiblichen schwester.^.Schweden, Caroli Gustavi. Er hatte keindessen aber die Vergnügung, sie bey seinenzugen in Morea, und auch bey seinem tobe,

Die Republick Venedig hat ihm zu ehren eme w" viöffentlich aufrichten lassen, mit der üderschrm 7, ^

dem allzeit sieghafften.mi. Zieglers hist. tabyrinth, p. n;. ns-

. Röntgsöhr, ist ein lust-haus der Köm^.„yB ^ln der provintz Westermannland, eine mem vv'ter , und 18. von Stockholm gelegen. .^es /

Rönigs-saal, ein Cistercienser-kloffer invon Prag, wurde an. 1296. vvnWences aol/-pKr AckBöhmen an dem orte, wo die flüsse Moldw« ^ «A Fvereinigen, fundiret, und mit stattlichen ^örasÄU'In den schwibvogen des daflgen creutz-ganges F

und Neue Testament seyn geschrieben gewesen- ^Böhmen hielten sich öfters bey den Geistlich^. Merwehlten dieses kloster zu ihrem begräbnis- -e

es die Hußiten verwüstet, und die Religiöses ^nach welcher zeit es lang öde gestanden, /v ha»blickender ruhe in etwas wiederum erhol»

Schwedische krieg auch hart mitgenommen- ^, so"Petrus, hat Okronwam beschr-eo^ode^F

von an. 1; 17. bis gehet. cox»s v

misL. ckac. I. Ich. III. c. 19. §. r- k' .

jetzt!. Böhmen, p. I°2. ,„tzen V"

Rönigstetn, 8sxum, eine a"terau zwey merken von der stadt Höchst. " 7 gieick>^,l>K VjilGrasschafft, darinnen unter andern eine stav" §pe LsyiZsich befindet, welche, sowol als das dabevvestiget ist. Es gehörte dieselbe vor aiters^hrlttAjiEMuntzberg, nach deren abgang kam alei^/n zsAGrafen zu Falckenstein, und von diesen am s GraiM«,Freyherren zu Epstein, welche sich be/>veE ^ck>eß -xstern-Konigstein geschrieben. Von diesen v „xbst/IÄzwey söhne, Eberhardum lind GeorgiuM ^

zwey Ivyne, erveryarvum und Georgm«»'

Anna , des Grafen Bodonis oder Otwnis i" ^lin; weil eS aber schiene, ob dürften bEA ,-rl. Eohne leibes-erben abgehen, so erhieltenKayser Carolo V. auf dem Reichs-tage ÄMen NAx vdaß alle ihre Reichs-lehen , nach ihrem todr»^ sE!männ-oder weibliche leibes-erben, nut-leichtekinder fallen sollten, und ward darinnen e>o^ i>s

»II»II, «III», ,II„W unv Helm rc. ov»> n mrui ^ yvn >1

pfahe, solle genommen werden. Da aEh^y 00»^!, ^lieh ohne kinder verstarb, und Graf EU ein tEApiM,war einige zu bekommen, so machte diet Kras Ä„» Lr-setzte darinnen seiner schwester andern M peffe»Stollberg, zum erben ein, dem.Mxjstoph./Ucheö'^»nachkommen er dessen bruder, Grat '-^^rE yesund dessen männliche erben substmE'.^ ^

ments nahm Graf Ludwig von Stl>»U^fschaw^ß,chEberhardi an. l?44- erfolgtem rode, dte's ^ w p^, ,7.nebst dessen andern Graf-und Herrscham ^48-hielt auch bey dem Kayser Carolo L.<Mx,über die von Eberhards angeerbte V

nigstein, Epstein, Müntzenberg, sich//,

Armont, einen wapen-und nahmen-brni^ st

leibes-erben, und alle Grafen iu StomLudwig zu Stollberg keine manE ech^ -eKAdas Ertz-Strfr Mayntz bey dem KE^gheroGrasschafft Konigstein aus, und "A^KavterlüLudovicr tobe, vermöge einer an dem n M z A

tmen Commißion, dieselbe mftn von Stollberg sich aus allen krau

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rspräch. Nachgehends wcnoer»..geo«^ 00'^als welche an den gemachten vergleich ^ ^ .. pch

ten, an das Cammer-Gerlcht zu Sv ^hsteb^ist Chur-Mayntz bisher in dem pri'v" -