Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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541
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l„ üvar an. i6;i. von dem Könige Gustavs^dig^'^den erobert, und dem Grafen zu Stollberg

. e, s» nahmen es ihnen doch die KayserlichenÄ"' wem,!s^' wurde es dem Ertz-Stifte Mayntzauch den Reichs-abschied von an. 1654. we-führe., E unterschrieben. Die Grafen zu^>1,1 °>v.wen .. Dessen , ihre prätension zu confervtren, an-- >ü r ^ n ^ ^n titul von Königstein. 8/>e». bist. instZn.

cenr. III. Lvnt- 1 . 182. X. ?. lib. VI.

- Itin. Oerm. k. II. c. 22. s. 299.

VMein

ej„°V kine berühmte bcrg - und grentz - vestung in^»1 "kae meile von Pirna. Sie liegt an der grentzed,/ emem hohen und rauhen felfen, vor »vel-

viiik .7 lieget vorüber fliesset, woran das städtlein Kö-

di/ einem hohen und rauhen felfen, vor web

Heget vorüber fliesset, woran das städtlein Kö-

hg.'j_ ist diese vestung von ziemlicher grosse und^V«^ß ,/ch clnen wald, acker-feld und brunnen , der-als ! darinnen so viel holtz, getreyde und Wasserert d^. die befatzung vonnötheu ist. Den nahmenx'ü. KgM haben/ weil es der höchste felfen in selbiger^ gesci,,?^ dasselbige schloß nebst der gantzen gegend ehe-sl^>fdki/, We der Herren von Clommen zugehöret haben/.,N d^xx ^ lwlosse Wihlen residiret. Weiter ist es ein ade-R Agrgfx^" der Pforte gewesen. Von denselben ist es an

U»cht ^?on Dohna gekommen / welche zu kriegs.-zeiten

>. ^.. rtzin aennninip» ist

- an N>"' genommen. Nach diesem ist es zu ende desEs jg^agraf Wilhelm den einäugigen zu Meissen?Va-! ^li d-n das darinnen befindliche schloß-gebäude'' n. c>H"diten zerstöret worden / und ist viele jähre

«vv^vc», Ullv »,i

i^lhk!. Evletss« ^dh hat der Hertzog Georg von Sachsen an.^"ver-orden diesen ort eingegeben/ auch am Mar-gelx!„ f"ner freundschafft den ersten grund-stein zu^ ix^er h^t f ü"d 12. Mönche angenommen / das Präla-

lii fät»'"' aa.,K >„»»»» --

Fkg,,, felfen oben herum mit mauren umgeben /

^ bleorgius I. aber ein neues schloß er-dara/,^5 den 27. julii an. 1619. einweyhen lassen.A CbiMnier Christians-burg / so ein überaus schönesÄ^Ä'rsi 'st, wegen dem herrlichen prospect / sojst x,-Wlanol. an. 1591. erbauet worden. Die°^«gda,^7,'e warte und wach-thurn nach Böhmen zu.

von 'st von Churfürst Johann Georgio l.^k^ütflNagda,,-fvhann Georgio II. zum andencken dessen^üche H^^I'en-burg genennet worden / in welcher die

Ü die m>Men auf das zerstörte schloß gebauet werden.Uich g^wnche an. 1524. die Lutherische religion an-- Wittenberg begaben / ist dieser b"»

den qa,!wlf hat der Churfürst Christianus

bau un-I. von

s,^>> c!"ler d,"k'wafft, wenn sie dahin kommt / zu logirenzwey grosse keller in stein-felsen ge-ei,M >» liegt das grosse faß / welches voller wein?Ä^k ve>gg^ ^4. faß oder z; 19. und 2. drtttheil eymer/liegxa l-^olUang, und n. eilen hoch. In demV >!i vov^'^^dliche grosse knffen / worinnen ein^ deqgx» ^"kh kan gehalten werden / und der eingangiHr?i»ks ^l>re„ f.^wachl, daß man mit Pferd und wagen?>> ^ bmIchlei., "'. In die bürg ist vermittelst einer galerieVA aSanget, welches unter Hertzog Georgenv"li»s Äarj^ utgebauet / unter Johann Georg II. aber^grossen ^den. Den brunnen hat der Hertzog-c>, dieseh, ?°uen erbauen lassen / welcher 900. eilen)! ?' so von, wan auch allerhand grosse und klet-pro6r regenwasserüberflüßig zusammenüfUl, ""lniD.

E^drt schloß in dem Amte Biberstein undXI »vf, ^r Edn,?!.^r-gebieths gelegen / war ein fitz und

^, ^önja!t" vvn^und zu Königsteini,- 'Mein verknnft^n Snninff?,

Burkard und

verkauften Königstein ihrem bruder'dkrMmxMch' ' .

ülrics,s^ von Hertenstein, Vetter und VormundÄra» « von Königstein / verkaufte diese Herr-

5 ;o. gülden an. 1417. welche selbige!" d.,?», v.^ern büsvlll aus ihrer stadt besetzet / bis sie seldi-Kib.Alvk tz'.'fl Un^c ^^o.ld Sägesser, Commenthuren zu^gülden / woraufdie Commenthu-ergehen lassen / und alle HerrlichkeitStifts verkaufte Ulrich Martin Probst

°«k ^ der stadt Bern die Herrschafft

rq^>tz!'^^lein^'u steinernes gebäude, etwan 2. büchsen-„ok^en^wehttp s^ems an dem Rhein gelegen/ allwog, ^ie sch Konige und Kayser öffentlich ausge-allda ihren eyd, satzten sich als-tz'vAn. und Ä» ' bestätigten den Reichs-Stän-fe ^>»ev^äun!^te aus dem Adel zu Rittern /

'/! di^v unM,'"'^ waren. Er war mit hohen und

d v,Xu>e«^»de MW; das gebäude selbst ist von qua-derenlAwlbdögen gebauet , stehet auf9.Vbävv'^v g.?^iber der mitte ist; es ist sonstenbrsNiei, zwx^Ablbet, man steiget 18. stufen hin-djx,"'ksse„ ^^arcke thürne, vermittelst deren mangjV ühef?tene der gantze umkreis hat etwas we-Mov. wr d,e dT'-^und H höhe 9. ellen. Jnwen-/r," iige sieben Churfürsten gemacht; dte' ssheil.

k 0 e 54.1

Rheinische Churfürsten hattest zunächst dabey ihre schlösset /worauf sie zu nacht geruhet haben / ncmlich Chur-Mayntz zuLohnsiein / Chur-Coln zu Reuse / Chur-Tricr zu Capvel» undChur-Pfaltz zu Braubach auf der Marx-burg. Der Magistratzu Reins muß diesen Königstuhl in bau und westn erhalten / undgenlesset dafür verschiedene freyheiten. Kayftr Maximilian I.ist noch an. 148z. auf diesen stuhl begleitet worden, /-v/?--.ckron. Hals. p. II. c. ;. LkL»ra»)r. cbron. 8pir. lib. VII. c. 17.Michael Sachs/ Christi, zeit-vertreib/ ?. IV. p. 299. *

Uönigswarte / ein marckt - flecken mit einem schlösse inOber-Lausitz an dem schwartzen Wasser, so in die sogenannteSchwache Elbe fällt / 2. weilen von Bautzen/ oberhalb Hoyers.werd«/ gehöret jetzoden Vitzthumen von Eckstädt. Einigeschreiben des orts Ursprung Caroli öl. söhne zu / andere abervem Kayser Henrico I. Im XIV. Lenin gehörte der ort denenvon Pannewitz, nachmals gediehe er unter die von Schlei-nitz / Pvnigkau und Haugwitz. Grössere Lausitzlsche merckw.

nomenelaturs ucriusg. Lutsir.

Uönitz / eine adeliche familie in Arancken und Thüringen /deren stamm-haus Kvnitz in dem Fürstenthum Schwartzdurggelegen. Sie besitzet in dem Coburgischen die Ritter-gütherUnter-Sina und Weissenbrunn / und hat sich schon an. 1701.durch beschenckung des klosters Saalfeld bekannt gemacht.Mcrboto von Könitz hat bey Altenburg gewöhnet / und wirbseiner in einem äiplomate Guntheri äs Krinmitzschau / Land-Richters des Römischen Kaysers im lande Pleissen / an. 1244.gedacht. Georg wird an. 154;. unter die Cantzlcr zu Cobnrggezehlct. Veit Ulrich war an. 1680. Hof-Gerichts- /ttlellor zuCoburg. Höns Coburgische chronick / ?. U. <?s^« ^/üM.L. V. p. 196.

Aönitz / ein dorf/ schloß und kirche / eine kleine stunde aus-ser der stadt Bern / im Commenthuren-haus der Teutsch-Or-dens-Ritter/ ist eine alle Pfarr/ wohin auch die stadt Bernanfangs kilchspänig war. An. n;c>. ist diese Pfarrey Könitzsamt allen ihren capellen dem kloster Jnterlachen übergeben wor-den. An. i2)2. als die stadt Bern sich von ihrer alten PfarrKönitz sonderte / und eine eigene kirche bauete / hat der Bischofsvon Lausanne solchen gegen erlag 22. marck silbers jährlich /vergünstiget. An. 12; z. hat Kayser Fridericus II. mit consensPapsts Jnnocentii IV. die Pfarrey Könitz dein kloster Jnter-lachen entzogen / und selbige nach abweisung der Chor-Herrenden Teutsch-Ordens-Nittern eingeräumt / samt den capellenund Filialen / Bümplitz / Mühliberg / Neuweneg und Uber-storff. AN. i;z8. vergab Richard vonMagdenburg / Pfarrerzu Äelp/ dem Hause Könitz alle seine güther zu Mahleren. An.148z. hat die stadt Bern / als sie die Teutsch-Ordens-Ritter anSSt.Vincentii kirche vertrieben, sie zu befriedigen, dem TeutschenOrden ihre zwey Häuser Könitz und Sumiswald in ihren schützgenommen. Seit der Reformation setzen die Teutsch-Ordens-Ritter einen bürger von Bern zu ihrem Vogt gen Könitz.

Aönritz, Lönneriz, eine alte adeliche familie in Meissenund Thüringen, deren in den Meißnischen geschichten, inson-derheit in dem XV. Lculo, mit rühm öfters erwehnung ge-schiehet. Heinrich ist nebst andern vom Adel örbirre zwischendem Churfürsten zu Sachsen und Hertzog Georgen zu Sachsengewesen. Nicolaus war des Kaysers Caroli V. Rath, Erasmuszu Lobschütz aber, Chur-Sächsischer Rath und letztens um dasjähr izzi. Ober-Hvf-Richter. An. 194?. wurde er von Chur-Sachsen auf den Reichs-tag zu Worms abgeschicket. Andreas,K ll.v. und des Kayserlichen Cammer-Gerichts zu Speyer üs.seüor, ist von dem Römischen Könige Ferdinands I. an. 197;.an den Churfürsten zu Sachsen abgeschicket worden , um ihnzu dem Reichs-tage zu Nürnberg einzuladen. Bernhardus aufFrauendorff florirte noch an. 1698. als Königlich-Polnischerund Chur - Sächsischer Oberst - Lieutenant von der infanterie.^x«//e>r r!nnsl. 8sx. in clilj). kls Xokilic. blikn. Iitsrsw.

* Aöppach , ein in Ober-Oesterreich in dem sogenanntenHansruck-Viertcl in einem tiefen gründe gelegenes schloß,welches Hildebrand Jörger, der an. 149;. gestorben, durchseine gemahlin, Bcnignam Anhangerin, die letzte ihres ge-schlechts, an sich gebracht. Dessen nachkommen besassen esnoch in dem XVII. Lcicko, da es Anna Magdalena Jörgerin,Francisci Alberti, Freyherr« von Harrach, gemahlin, vonihrem vatter Carolo Jörger, Freyherr» zu Tolleth, geerdet,und es fihrer muhme, Mariä Elisabeth Jörgerin, vermählterGräfin von Weissenwolf, nachgelassen. Endlich hat es an. 1722.Maria Anna Josepha , Francisci Antonii Ungnad, Grafenvon Weissenwolf, einzige tochter und erbin, ihrem gemahl,Johanni Wilhelms, Fürsten von Trautsohn, zugebracht. VonHohenecks beschr. von Oder-Oesterr. com. II. p. 7;o.

* Röppen, (Johann) war zu Zcrbst im jähr i;84. den 2?.pct. gebohren, studirte im jahr rsio. zu Heidelberg die Rechts-gelehrsamkeit , und'nahm daselbst den gmäum eines Ms-iltrian, hielt auch eine disputation unter dem titul: Tres rnumIleris Kegionum Trisäe.>i IVleteokologiT. 8mch diesem wurde ererst Lcmredtor in feiner geburts-stadt, hernach Cantzley-8ec:re-mrius, und endlich Fürstlicher Rath. Er starb im fahr 1641.den I2.sept. und hinterließ : Oblsrv-moiM pr-idkiLLbiies; O,UD-Üicme8 illuüre8 L DeLilivE, Magdeburg 1600. in fol. Jenai66z. in fol. Oblsrvsr. ss,N8 keuä4li8 , iSzo. in 8. und Lom-ment. in Lonliiwtioner Lnhslcwss. Heckmanns Anhältische

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