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bist. tom. IV. p. 547. tvw. VII.- p. ! 9 VXXVI. n. 4- p. 76.
Körbt;, vor zelten Rürbiz, Ryrbiz / eine uralte adelichefamilie in Meisten, deren Hans Kördiz im Amte Meisten gele-gen. Dinand von Körbitz hat an. r; «->. das guth Goßnitz denenvon Dachwitz, Hans von Korbitz aber an. -28-. den Hof zuLauste Marggraf Wilhelmo vor hundert schock groschen ver-kauffet. Friedrich war an. 1477. Chur-Sächsischer Rarh undCaspar an. 1579. Chur-Sächsischer Ober-Forstmeister zu Sitz-rode , wie auch Amls-Hauptmann zu Schlieben. Dessensöhn, Hans Caspar, ist als Chur-Sächsischer Hofmeister undOber-Steuer-Einnehmer an. 16)9. im 58. jähre feines altersverstorben , und hat die güther Schmiedeberg , Falckenhayn,Hausdorff und Zollwitz seinen erben hinterlassen. Friedrich aufWendgruben, Chur-Sächsischer Cammer-Juncker, ist an. 1659.71. jähr alt, mit tobe abgangen. Cuno Rudolph florirtr um dasjähr 1669. als Stifts-Hauptmann zu Zeitz ; und Caspar Hau-bold als Chur-Sächsischer Cammer-Herr. Hans Christophhat sich ebenfalls um diese zeit als Königlich-Dänischer Reichs-Marschall und Abgesandter an unterschiedenen Hosen bekanntgemacht; ob er aber aus dieser familie entsprossen, ,kan maneben nicht sagen. Johann Rudolph war an. r700. Königlicherund Chur-Sächsischer Ober-Forstmeister. xroär. Müh.
snnal. 8ax.
* Körner, (Johann Christoph) Prediger zu Weimar, waran. 1688. den n. mertz zu Leipzig gebohren. Schon an. 1706.ließ er sich unter die 8wcliolos aufnehmen. Nachdem er fleißigstndiret, und etliche mal öffentlich disputiret hatte, wurde eran. 1711. Magister, und zugleich unter diejenige aufgenommen,welche damals zuerst bestellet wurden, nachmittags in der Uni-versitäts-kirche zu St. Paul zu predigen. An. 1716. nachdemer von dem Wort i-Ho disputirt hatte, fieng er an collegis zuhalten. An. 1724. wurde er nach Weimar zum Predig-amtberuffen, allwo er auch den i;. aug. an. 17)6. gestorben.
rom. I. p. 888-
* Körten , (Johanna) die frau Adrian Blocks zu Amster-dam , ist ein wunder ihrer zeit gewesen. Sie ward an. r6;o.gebohren, und zeigte schon in ihren zarten jähren eine grosse Nei-gung zu den schönen künstcn. Sie konnte fürtrestich wohlsticken , spitzen machen, in wachs poßiren, schreiben, singen,auf glas schneiden, mit wasser-farben mahlen , und andersvergleich en. Ins besondere aber besaß sie eine unvergleichlichekunst, weißes papier mit der feder also zu zerschneiden, daß keinmahler nichts schöners mit dem pensel verfertigen konnte. Siestarb den 28. dec. an. 171;. 7/0^»-^«.
Köstau , lat. Lastua, eine stadt und schloß im HertzogthumCrain , und zwar in dessen theile, welcher Jstrien oder Hi-sterreich genennet wird. In der Crainerischen spräche heißt die-ser ort Kastau. Er liegt n. Meilen von Laybach, und einemeile von St. Veit am Pflaum auf einem hohen berge, überwelchen sich noch ein höherer, der Utsca-berg, lat. Nons Laläeragenannt, erhebet, an derjenigen gegend des Adriatischen Mee-res , welche Mars äi Larnero oder 8MUS slanstiLus genennetwird. Es ist eine gar alte stadt, und von den Griechen und Rö-mern schon bewohnet worden, wie denn davon noch unterschie-dene merckmale vorhanden. Jetzo ist die stadt mit starckenthürnen und mauren umfasset, und könnte sehr wohl fortificiretwerden; denn von dem Utsca-berge kan sie mit keinem geschütze-estrichen werden. Von dem schlösse, daraufder Haupcmannresidiret, kan man in die Mittelländische see mit stücken spielen.Jedoch sind jetzo nicht mehr so viel einwohner allhier,. alsvor diesem. Es gehören hierzu der meer-hafen Vvlovska,der Marckt Vaprimtz und Moschienitze und andere örter mehr.Vor diesem hatten diese Hereschaffren Köstau die Grafen vonValsa in besitz, als aber mit den zwey letzter» bxüdern diesesstammes, das geschlecht untergieng, überliessen diese die Herr-schafft Köstau nebsi andern Herrschafften mehr dem Hause Oe-sterreich , welches zu Zeiten des Kaysers Friderici geschehen.Valvasors ehre des Hertzogthums Crain, lib. XI. p. 44.seq.
Köth von Wanscheid , ein altes adeliches geschlecht andem Rhein , aus welchem Heinrich um das jähr 1248. storiret.Hans Eberhard war an. 1591. Kayserlicher und Chur-Mayntzi-fther Rath , wie auch Ober-Amtmann der Grafschaffl König-stein. Johann Friedrich, Chur-Mayntzischer Obersi-Lieute-nant und Commendant zu Mayntz, lebte an. 1650. Seine söh-ne waren 1.) Johann Peter Lucas, Chur-Mayntzischer Hof-und Regierungs-Rath ; 2.) Hans Wilhelm, ein Oberster;;.) Hans Georg, Chur-Mayntzischer Rath und Ober-Amtmannzu Ulm, dessen söhn, Johann Phlltpp, war zu ansang desXViii. üeculi Chur-Mayntzischer Rath, Cammer-Herr undOber-Amtmann zu Amöneburg. Humbracht, vom RheinischenAdeh tsk.
s Röchen, eine stadt in dem Anhältischen und die residentz ei-nes besondern Fürsten. Der erste Urheber diestr linie war Lu-dovicus, Joachimi Ernesti, des allgemeinen stamm-vatters desheutigen Hauses Anhalt, jüngster söhn. Er war ein sehr gelehrterHerr , und ließ sich die Verbesserung der Teutschen spräche sthrangelegen seyn, welches denn auch zu der fruchtbringenden Ge-sellschafft anlas gab, zu deren Oberhaupt er erwehlet wurde; daer denn in seiner residentz eine eigene buchdruckerey anlegen, und
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Hof-Marschall bey dem damaligen GouvernHertzog Augusto von Holstein, undGrasschafft Mannsfeld, wie auchheimer Rath mordet,. Er ist an./alters gestorben, unterschiedene söhne ^
meistens in kricgs-diensten geblieben, nnv
älteste davon, Friedrich Emanuel, anst .NMcher ^de nach zurück gelegten reisen anfangs E Eher
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viele ausländische, zumal Griechische büchcr,insfetzen ließ. Bey ansang des ;o. jährigen kcicge uKonig Gustav Adolph zum Statthalter 'ln ^
und Halderstädtischen. Er starb den 7- A:^,ö'ldt z« M
erste gemahlin war Amona Amalia, Graf Arnv' ltochter, welche in allerhand sprachen wohlSophia, Graf Simonis von der Lippe toctM- ^ ?Ludwigen gebohren den ;. aug.an. r 6 ; 8 . der "v § dZZ,an.r 66 ?. ohne leibes-erben starb. Es setzte dannchfNische linie fort Fürst Lebrecht, so Fürst AugunMPlötzgau söhn war, gebohren den 5-ap^ alv .aber den;. nov. an. isso. ohne erben. IHM l "
Emanuel Lebrecht, gebohren den 20. mav an- GjMs. ^lü-den ;c>. may an. 1704. Von ftiner flemay»''von Räthen, welche er zrir Reichs-Grafin vo,chen lassen, hat er gezeuget Angustum Lebrecy' ^ghellw'gestorben an. 169;.; Leopoldum; Eleorwram »Bgebohren den 29. nov. an. 1696.; Aliglistu»', S7 »bohren den 9. ian. an. 1697. ; Giftlam AuM.und gestorben an. 1698.; ChristinaM Charw' ! ^i>an. c 702. gebohren. Leopoldus folgte nach „nd NniÄ'vatters den ;o. may an. 1704. in der regierung'
19. nov. an. 1728. Ihm folgte sein bruder M)' xreywwelcher sonsi zu Warmsdorff residirte. Er U,,WnaU^ r> iheurathet: c.) Mit Wilhelmina Agnes von E» worA'Mwelche vom Kayser zur Reichs-GräfinMit Christina Johanna Emilia, einer tochter ^ MdÄMsfen von Promnitz, an. 1726. ;. > Mit An' a 0
vorigen gemahlin vollblütigen schwester, an-' /schiedenen töchtern hat er einen söhn, Carl Gs" .. h,n-gebohren den 1;. aug. an. 17^0. gezeuget. ^
änlialt. Genealogisches Handbuch. i"A,,
KötschM, eine adeliche familie, welch^"§hine»^Merseburg gelegenen Ritter - sitze Kötscha»ten, und nachdem dasselbe in andere Hänse E rcc 'N MSchaffftädtniedergelassen, von bannen UM , FXV. l-ec-uli auch in dem Anhältischen ansaßEj sci>>musvon Kötschausoll an. 14;°. zu SckE,! ÄLEeine von Weidenbach zur gemahlin gehabtnachkommen ist Maximus II. urheber derworden , welche ihre güther im Zerbsttschs!an. 1557. Fürstlicher Rath und Amts-HaEFtenL,Bchwozu er auch nachgehends die Hauptmanw hjAa>>vbürg , Zerbst und Plötzke erhalten, welch §cn - V1 ? 8 o. erfolgten tob verwaltet. Sein alteiter'lein seinen äst fortgepflantzet; derselbe wuroc . Än-lichen Anhältischen Prtntzen Hofmeister, "aw^^ au« «und Hof-Rath, und endlich geheimer RaW c chr ^vi-sctor der Anhältischen landschafft., Er tzj„jerla!ljähre seines alters verstorben. Sein einziger ^ dsr ,,>,-1.Maximus wurde ein vattcr Hans Bernh^.^ bck ^ LCbur-Pfaltzisther HosGcnchts-Rath (auch an unter,chredene Königliche, CM- Mverschicket worden) gewesen, hernachZUAgth EFLHosmeister und Rath, weiter gLamter^
Mannsfeid, hernach erhielt er die chargeckers bey der Königin in Dänemarck, mw ^ an>sE gs-Ä
selbe an. 1700. ihre eigene Hofstatt als wllu.^ toe, p M'z.
de eines Hof-Marschalls; nach ^
wurde erwurcklicher Obcr-Anfstheri"Hallc-..^Königlich-Preußischer Regierungs-Rath -tzj^lt er ^ 4»^^.ward erDanebroqsRitter. An..r^^nig'"o":eines Ober-Hof-Marschalls vonftlnerKAAge>»Afcharacler eines geheimen Raths von dem , ^e>> ^
Er verwaltete seine würckliche bedienunp.Ä, N>V., er
1714. erfolgte absterben hochgevachter Ko> v
Cammer - Frau lein, Anna Aemtsta v Let'^c»-
an. 1705. vermählet hat. amtoniu^
Die Rorbsdorffische linie hat AmoClausens zu Schaffstädt söhn, um das brudtt th X MDerselbe wohnte anfangs bey seinem altest^ Aitte^^^Ober-Schmon, bekam aber hernau)^ uirte'^ ^dorff, und nahm daselbst seinen undne, von welchen unter andern Jobstkommenschafft hinterlassen, davon m^^rgnet findet, ohne daß des letztem enM^HosN^sdem Sachsen-Gothaische» als^^s guw-^o ^
ret. Es soll sich diese linie, «achAihr abgekommen, anderweit etabuc r ^ besihA^imit der brauche, so zu Delßkau gewolMd^^ ,^ vch .rcn nachkommen sich einige vormals ;oo. A,,, ^
ten, sonsten aber schon bey nahe vorHaupt-stamme zu Schaffstädt soll abg