Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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543
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emc adeliche familie von Retschau imdct»p?lte L,i>' ^"mnenbiirg goriret, welche sich nunmchrode^gi,.^">aßlg gemacht, und vielleicht von der vor-ledet anseiä« ist. Johann Rudolph von Ketschau^»st iDcffe«Nch.um das jähr i;zo. zu Osternienburg ge-Ctjs,- ^ie„W gleiches nahmens hat Osternienburg vcr-fluche Religion angenommen / und sich in dem>tl !-und Angelassen. Sein söhn Johann Georg zul»k ^ vermUmgen-Taffend/ war mit Maria Susann» vonHGn^eniaen r- E welcher er Johann Philipp zuButt-^ÄGlisÄ'FEend gezeuget/ der noch an. 17^. als!>cl, i»Japttain und Hofmeister bey Printz ChristianKklik-« r Ob?^ sioriret. Eine linie von dieser familie soll§°<^tablss„Aaltz nn den Voigtlandischen und Böhmischen

LrEa«. ALLLÜ. hlll. Anstalt, p. 59;.

d^'°A^hr altes und berühmtes adeliches geschlccht,^.^^gen reisen der Hermunburer / Bojer und^»achBöhmen in Meissen verfüget. Micräliuse« ansehnlichste adeliche familien in Pom-vas Ritter-guth Wolckau tnne habe, und inin/sttze. "Uburg , allwo es von denen von Eckstadt af-stndet desselben schon im X. Leulo einigelvio von Kötteritsch 8'LLsräon, wird in einembog N>,i;i8. als zeuge angeführet. HermannNdev gefiin^-^"lch aus dem Hause Sitten werden unter» derber,^welche Heinrich von Hörnstein an. i;?4.

»Ü> vMucht ^ c> ^ raud-schlosses Elsterberg in dem Voigt-A»„Iejche^«uedrich von Kbtteritz / Ritter / wirb in ei-^ an. i;6r. BischoffLudwig zu Halbcr-

zu Mannsfeld mtt einander geschlossen/X IckarlD' An. 1,71. wird Hanno von Kötteritzals ein zeuge in einem fchuld-briefe ange,N kr, ^af A^^'ttcritz befand sich unter andern zeuge»/zu Leißnig Haufen von Dony RitternD ihA^eora^uadte zu bauen uMzu bewohnen vergönnte.idMA veu^ "ad Dietrich gebrüder empfiengen an. 1488.ü,?»l ^ „^anft,, von Kötteritz die lehn von dem guthe^urde über diefes mit einem burg-guth, mit Sitten und Kroptewitz / itemDörfern Radau / Bressen, MinckwitzV beugtem jähre bestehen. An. 152?. war

LÄMsthivjA von Kötteritz , ein söhn Nicolai und Bar-' deem, ^A)eimer :Rath bey Churfürst JohannAÄ"- Er half an. ie-8. und itn- die/ und würde an. i;;o. abgeschickt!>>? ühxAv"ck die Augssurgische Confeßion auf demv»d^s Endlich wurde er Churfürst ^0,

Ä?>/ ^tterM"lelster, Rath und Amtmann zu Alten-demDon seiner gemahlin Catharina vonGrunau / hinterließ er vier söhne :!! ikV^Nan? ' Sebastian und Johann, wolf-' ailm» ^6. wurde im 14. jähre nach Witten-^tk^ich ^'ster sich zwölf jähr aufhielte / von darVeKIe/m. Graf Ludwigen von Neugarten nach^ Me» j^) seiner rückkunft wurde er bey dem>E» Preussen Hof-Rath und krofellor zu Kö-

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/ vcrlÄ v der Osiandrischen lehre nicht bey,'Und vo,,^ Königsberg , ward zu Anspachnam^^Vggraf Georg Friedrichen zu Brau.

>^fK'SwnsNNanmburg gesendet, dem daselbst an-^^dv^ssarin beyzuwohnen. Es nahm ihn auchIt°h<>>i^ckr° Neuburg zu seinem Cammer-Rath

lAÜ'.'HilL, übeKdt an, schickte ihn als Gesandten

UberL'a "»nccw ry» Uly

Äi, ^DitNen:,, Ä ihn hernach an. 1570. an HertzogRa^lmar, bey demselben die Cantzler-ii" k°!> 'ks ci»ch ,,ssl dessen tobe muste er viel Verfolgung"ie, ieg sti,w güther gebracht / er tröstete sich»' EKk'KK' danckte GOtt, daß.er noch bä-?"L' »cl voVAJagdeburg an. ^7^a,An Und t^ck, hat er zwey söhne

Mit seiner ge,und eine tvchtcr

a Hermaumu. ^

M drm hause Gsterberg WoiM ^ Hernach

ist-es Pfaltzgraftn Rcktza E

' ^sirstu^bach Rmh worden, Unterlassen.

! Mischen Vetdenüscheu Rath ! ss ^,1 Teut-

Achter, wurde an ?Z?warÄhristoph v°L

<7Z- U/SchMam anderer söhn war w auch

-2 ^dieses mit der wahrM ve^ ^anE

besten vergleichen laßt, wen ^ ohne da^vergleich eingenommen 7Ächen , nur daß

angriff auf die mamen als man vcr-

^ ^ste/7«fF^«lvsenm ffärckereranzahh ^ ge-

' Ngy ^nzrehen sahen / zwar emlge be -i ahcr von^i^° schon wieder znschlieffen ^EAch diests vh-

)^ffffen waren, leechMch nnd ^ ^ Men-snstor " gehindert worden. Er dstev' 1^. The«.

des jähr in der Wacht vor Swcrshausen / einen söhn Seba-stian hinterlassend / der zu Constantinopel bey dem KayferlichenAbgesandten gestorben. Der dritte söhn Sebastiani von Kot-teeitz führte gleichen nahmen mit seinem vatter. Er erwiese sei-ne tapferkeit in den feldzügen seines Churfürsten Johann Frie-drichs zu Sachsen / wohnte der Wacht bey Mühlberg bey,und hinterließ von seiner gemahlin, einer von Ossen / fünf söh-ne : Nicolaum / Churfürstlich - Brandenburgischen Rath undAmtmann / welcher an. 1597. als Brandenburgischer Gesand-ter sich bey dem Kreis-tage zu Jüterbock ungesunden / auch ei-nen söhn Christianum erzeuget; Johannen,/ welcher als Pfäitzi-scher Rath zu Berlin gestorben; Sebastianmn / der sich in denNiederlanden sehr lange als einen Rittmeister hat gebrauchenlassen; Rudolphum, des Hectzogs von Würtemberg und DeckRath /, und endlich Christianum. Der vierte söhn / Sebastianivon Kötteritz des ältern / war Johannes / der Churfürsten vonSachsen Mauritii und Augusti geheimer Rath. Er hatte zurgemahlm Marianam Freyin von Saalbach / und zeugte mit ihr1.) Augustum auf Kroptowitz / ^ einen grossen Patron gelehrterund wohlverdienter leuthe / welchem von feiner gemahlin Do-rothea von Bunan aus dem Hanse Elsterberg Hans Friedrichund Christian sind gebohrcn worden. 2.) Sebastian Friedrichenvon Kötteritz, Churfürstlich-Dächsischen Hof-Justimen und-Ap-pellations-Rath / auch Präsidenten des Ober-LoniilMnl. Erhatte zur gemahlin Dorotheen Sophien von Einsiedet / ausdem Hause Scharffcnstcin / und zeugte mit ihr Hans Hauboldenvon Kötteritz / Churfürstlich-Sächsischen hoch-bestaüten Rath /Sttfts-und Amts-Hauptniann zu Wurtzen / und /lsseckoremdes Oder-Hof-Gerichts zu Leipzig / von dem ein eigener artickulfolget. Dieser hat etliche söhne gezeuget / von weichen sonder-lich Wolf Siegfried von Kötteritz / Kvmglich-Polnifcher undChur-Sächsifcher geheimer Rath / Vice-Cantzler und Präsidentim Appellations-Gerichte - auch Ober-Steucr-Einnehmer / undDom-Probst zu Merfeburg / floriret, von dem gleichfalls un-ten besonders. Seine gemahlin / eine von Zehmen aus demHaufe Steinbach / hat ihm unterschiedliche Fräulein gebohrcn.

Lo^r/2/a». fy/A.

* Rötteritz / (August Friedrich von) war im jähr 1614. den24. aug. gebvhren/ und besuchte im jähr i6;o. die hohe schulezu Leipzig / wo er sich drey iahr aufhielt. Hierauf trat er imjähr r6;z. in Chur-Sächsische kriegs-dienste / und verrichteteseinen ersten feldzug als Fähndrich in Schlesien. Nach die-sem nahm ihn sein vetter Johann Friedrich / Chur-Branden-burgischer Oberster / als Lieutenant bey seinem regiment auf/und nach knrtzer zeit ward er der leib-compagnie als Capitain-Lieutenant vorgestellet. Kurtz darauf ward er Chur-Brandeii-burgischer Cammer-Jnncker, und bey selbiger stelle an unter-schiedlichen Chur - und Fürstlichen Höfen in Gesandtschafftengebraucht. Nicht allzulange hernach erhielt er eine eigene Com-pagnie zu fuß / wobey ihm auch die schöne vestung Ober-Ber-gen in Pommern zu beschützen anvertrauet ward; die er auch /ungeachtet ihn die Schweden zweymal belagerten , tapfer ver-theidigte/ und deswegen im jähr 1642. zum Oberst-Wachtmei-ster ernennet ward. Noch in diesem jähre aber legte er diekriegs-dienste nieder / unterzog sich der Haus - wirthschafft / be-freyete das stamm-guth Sitten vom gäntzlichen untergange/imd erkaufte das schloß Frohburg. Er starb im jähr 1668. den24. oct. und hinterließ den rühm, daß er seinem vatterlande, wieauch seinen beyden Churfürsten, jederzeit treu gedienet; so hater auch laut eigener einzeichnung die Bibel mal durchlesen.Müllers Sächsische chronick, x. 476. ' Bönigs Adels - hist.tom. II. p. 6zo. feg.

* Rötteritz , (Hans Haubold von) ein bruder des vorherge-henden August Friedrichs, war im jähr rüc>8. den 17. augustigebohrcn, und besuchte im i8- jähre seines altcrs die hohe schulezu Jena, muste aber wegen einrcissender Pest dastldst wegge-hen ; doch ward er noch im jähr 1627. sein stndiren fortzusetzenmit dem Chur-Sächsischen Cammer-Rath Caspar von Poni-ckau, als damaligen Abgesandten bey der Landqräffich-HeßischenHeimführung, auf die hohe schule Marpurg verschicket, wo erdem stndiren bis an. i6;o. fleißig oblag , und hat binnen derzeit eine Disputation, darinn er 20. policione^urlcliLgz ex lu-,s LaNonica , Livili, Leuäsli ch Loustitutionibus lmperü vor-legte , gehalten. Nach diesem ward er von Churfürst JohannGeorgen I. in den weiter», kurtz hernach aber in den engemcmsschuß der Ritterschafft gezogen, auch in verschiedenen öffent-lichen Staats-und besondern Fürstlichen angelegenheiten ge-brauchet. Im jähr 164z. ward er zum Ober-Hof-Gerichts-Beysitzer, im jähr 1646. zum Stifts-Hauptmann zu Wurtzen,im iahr lsza. zum Einnehmer im Leipziger kreise, und im jähr166?. zum Anfsther der Churfürstlichen land-schule Grimmebestellet. Er starb im jähr -sxo. den 6. mertz. Ronrgs Adels-tztst. wm. II. p. 6;r. secz. Horns hMid-blbl. V. ^40.

* Rötteritz, (Wolf. Siegs, von) auf Beucha und Stern»

dach, war im jahr i6;8. den 26. oct. gebohrcn. In seiner ju-aend besuchte er die Churfurffliche land-schule zu Grimme, undnach diesem im iahr 1672. die hohe schule zu Wiltenberg, wo ersich im dlsplltirm fleißig geudet. ^m jähr 1674. begab er sichnach Leipzig, wo er vicrkhalb iahr aushielt. Daraufwandte ersich nach Beucha, ,wo er bey seinem vatter die meiste zeit mit le-sunq gelehrter schriften zubrachte. Im jähr 1679. begab ersich auf die reise nach Holland und Brabant, gedachte auch' Z; r Franck-i