Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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550
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M kor

und endlich an. 1614. an den Canton Zürich gekommen. Hec-tor Wilhelm verkaufte an. 17;». die Herrschafft Würmbla,Grueb und Erpersbach an den Oestcrreichischen Regierungs-Cantzier, Herrn von Mayerberg , emigrirte der religion hal-ber aus Oesterreich mit seiner gantzen familie, und ließ sichan. 17; 1. zu Nürnberg nieder. Doch behielt er noch Stain-kirchen und Matzendörff in Unter - Oesterreich. Er war an.1686. gebohren, und hat aus zwey ehen verschiedene kinder ge-zeuget, darunter ein söhn, Hector Friedrich Ferdinand , ge-bohren den 16. ftpt. an. 1719» zu mercken. luxxls-

msuts, tom. VI.

* Uornfeld, (Theodor.) gebohren im jähr 16; 6. zu Herford/wurde im jähr 1666. zu Jena NaMer, ferner Lonrecior zuOsnabrück, kosw ÜMreAtu8 LLlärsus, und endlich in derDeutschgesinnten Genossenschafft Mit - Ertz - Schreinhalter, daer den nahmen des creutz - duldenden angenommen. Imjähr 1698. gab er seinen dienst auf, und zöge zu seinem schwie-ger-sohn, einem Prediger auf dem lande. Als er sich aberkaum i2. Wochen daselbst aufgehalten, büßte er im jähr 1698.den 12. mertz in einer feuers-brunst sein leben ein, wie er sichlange zuvorher prophezeyet hatte. Er war ein guter Lateini-scher Poet, taugte aber im Teutschen nicht viel. Die Chiro-mantie und Astrologie hielt er hoch, und docirte solche in derschule. Seine schriften sind : krogmmmats und Gerichte;Selbst-lehrende alte und neue Poesie, Bremen 1686. in 4.vilpiiwtioriss in LvanZeÜL Ls. ^«Meiste/-, äs kost. 6srm.xsg. 62.

* Aornmann, oder Xommonrms, (Heinrich) schrieb:Nontem Venerig, Frau Veneris Berg; Tsmplum dlstur-eIliltoriciim , stvs äs dlstura 6t stlirLSulis IV. Llementorum ,Darmstadt 1611. in 8. Leipzig 1666. in 8. cls Mr-iLuIi8 Viro-rum, live äs dlatura, kroprietLtibu8 Homirmm vivorum,Franckfurt 1614. in 8. äs Mrosulis Normorurn, 1610. in 8.

TriZ - Lnäriann, live äs Virginum 8tatu so surs,Franckfurt 1610. in 8. Jena 1621. in 8. länso stmori8, stvsLamm. inleZ. 2z. L aä üe§. lul. äs stäult. Franckfurt 1610.in 8. Lomm. in leg. 2;. ist aä Nunisipalsw L äs Insolis.

bibl. öoälej.

Uorsum, ein städtlein in Polen in der Ukraine gelegen.Stephanus Bathori ließ selbiges an. i;8i. erbauen, undnachmals bevestigen. Es haben die Polen darbey von denCosacken an. 1648. eine grosse Niederlage erlitten.

kolon.

Kortholt, (Christianus) war den jan. an. 16;;. in derstadt Bergen auf der insul Feinern gebohren. «Lein vatterwar in selbiger stadt ein kaufmann gleiches nahmens, seinemutier hieß Dorothea Pechlinia, aus einer berühmten fami-lie in Holstein. Im 16. jähre seines alters ward er nachSchleßwig, und von dar auf das Oyinn-ümm zu Stettin ge-schickt , woselbst er sich bereits durch disputiern hervor that.An. 1652. gieng er nach Rostock, muste sich aber, nachdemsein vatter in dem folgenden jähre verstarb, auf einige zeitvon dar wegbegeben, jedoch kam er nach einigen Monatenwieder zurück, und that sich sowol durch lesen als disputirensehr hervor. Hierauf wendete er sich nach Jena, und wur-de daselbst im folgenden jähre zum Läjumsto kbilolnpbiseernennet. Weil er sich auch in Meologisis wohl umgesehen,wurde ihm verstattet, in diesem 8n,äio gleichfalls zu lesen. Esfand sich aber einer, mit nahmen Timotheus Laubenberger,welcher von der Lutherischen religion abgetreten war, undein buch unter dem titul : Rohl-schwartzes Luthertum,schrieb, welchem Kortholt eines unter diesem nahmen ent-gegen setzte: Rohl-schwartzes Papstthum. So oft als et-was von seinem geschriebenen exemplar zu Leipzig gedruckt,und von Hülfemanno, der es censirte, unterschrieben wor-den , war dieses die Unterschrift: äignum patella opercuium.An. 1660. gieng er von dar nach Leipzig, und weiter nachWittenberg, kehrte aber bald wieder zurück nach Rostock.Daselbst defendirte er 0. Luthern in seinem Römischen Beel-zebub gewaltig, wodurch er sich sowol bey den LutherischenPotentaten als TbsoloZis in solche renommes brachte, daßHertzog Christian Ludwig von Schwerin ihn zu einem Lol-loguio berief, welches er mit einem Oesterreichischen Catho-licken , nahmens Eggefeld, zu Schwerin halten sollte, soauch unter dem ki-xiiäio des Cantzlers Krauthof in gegen-wart des gantzen Hofs vor sich gieng, und des andern ta-ges zu Stinchcnburg mit einem Polnischen Catholicken, El-lernitzky, in gegenwart des Hertzogs fortgesetzet wurde. An.1662. hielt eö mit einem Französischen Catholicken, nahmensBuissvn , ein abermaliges gesprach. Er setzte sich dadurch insolchen credit, daß ihm der Rath zu Rostock die krokelstonemOr-ecN Tingüse antrug, da er denn im nov. desselbigen jahrsvoÄor Tbeologise wurde. Als aber Hertzog Christian Al-brecht von Holstein - Gottorp eine neue Universität zu Kielangelegt, wurde Kortholt an. 1669. zum krokestors Theo-logie und kio-LanssIIario beruffen. Zwar liefen von unter-schiedenen orten wichtige vocationen ein, doch war nichtskräfftig ihn zu bereden, seinen ort zu verlassen. Hieraufwurde er an. 167;. krolsstor Tkeoloxi-e primanus, und er-hielte an. 1680. krokestionsw /llitiguitAtum Lsslsliasticarum.Er starb endlich den mertz an. 1694. und hinterließ z.söhne, davon der älteste, Matthias Nicvlaus, krosteilor zu

kor kos

Greifen, (von dem hernach) und derkrofsilc»- zu Kiel worden. Seine vornehmste

äs Origins <L krogreilu kkilokopkiR Lsrbaric >^. ge ^

tionibus Lcolsst-e pnmitiviL; Vulsngnu«

lumuiis kagsnoruin in veterss Lbrilüsnos;

ikor. .suäitb.; äs Lanons 8stipturT; äs .,0

^iuäaica, Nuknmeäsna; äs kbilippi strilbis, ^gloAk^zi

MXw, klinii junioris L Lenesw Okristisnuwo > .j.

Valeriano Lonkellors ; äs varÜ8 8stipt. . .

äs I-eÄione lübliorum in Tingui8 cognius,

cu8 , kapa IItopicu8; äs tiibu8 Impolioiwm

durch er Ed. Herbert, Thom. Hodbes und L.^; M

verstünde, deren lehr-sätze er auch daselbst best" MtL

LcsieliLstiLL dl. 1'.; Lonunentsriu8 in sunl ^hgvuir> -li-chtkenagorsm, Tkeophiluni änriocbsnuM' ..^^0!rium; Trs6kstu8 äs krossllu äilpuranäi "a?tionss üntl-LaronianD; Heintus äs Vitaüisnio xrimTvi8 per Lsntilium malitisw bM hnea Lsaäemica; Trscir-tus äs dlarura 6c o-bnistn!, Lc. msmor. Tkeol. 8^.7^

*RorthoIt, (Matthias Nicolaus) war'^

Kiel gebohren. Sein vatter wollte ihm nirtz » ivm »Edie krokelstonern Hiüorire LLslest-iüicse abtret ^ stylstnoch ziemlich jung war, hielt er vor nöthig - . ^der und Universitäten zu besuchen. Er gME -«

Und Engelland, und ward nach seiner ruckreyr z joco' Büer, kam hierauf wieder nach Kiel, disputtttt h Isis ck>ward ein Mitglied der 8ocietsri8 Lcrumnemn ^ ^

aber nach Jena begeben wollte, erhielt er am T AE

beruf zur krokelstons Lloquentus iL kosteoser auch im junio des 1700. jahrs antrat, "lTj/EB,L!hliothecsriu8 ward, im jähr 1725. aber >m ^ hsil ^ kt-Seine krogromm?.m , Or2tions8 und Dilputsri ß ^ ;

neue zu übersehen, und sowol die fachen " jähre'r „jß,'dens-arten, welche anstößig waren, schon ^on aA-eA

einem kroMmmats zu bessern versprochen r ^h er^Lzum Vorschein gekommen. Im jähr 1712-6" Mim.. herauf,. ,n 4/

tum 6: Inlcriptionum üb. 1. in 8. V"— . „>kannt: Oistert. äs 8tuäio 8en!Ii , Kiel UM'

stssä. Xilonienli8 , ik. 170z. in 4. äs i?i- ^ ewKiel 1699. in 4. äs ?0SÜ8 in tenerrilNS 'z.

1707. in 4. äs 8sripwribu8 , quviurn V' ,706.worum äoÄrinsm meriti8 iliustwtur, (- -I ck'

troä. in not. rei litt. §.6. p. 208. lusA. neitN"^

7. §. ;9. p. n;. 8- §. 7. x. 125. Oelem

p-887-Leg.

Roschembahr, eine alte adeliche -Egl,,,welche aus dem Polnischen geschlechte der^^ ^ ^

6 .

und in dem Oelsnischen die güther Po^^,„.Sapprafchin besitzet. Jeske Kossohor wmjungen Hertzoge, Hansen von Troppau^ ' , p - ^

von Koschembahr auf Skorcau und ^Milich-.Ä1564. des Oppelischen Furstenthums KoH' Cajpfj z» Ul-rich ts - Beysitzer. An. 1687. storrrtc Han° ^n,ci ^schcmbahr auf Postelwitz, Hertzogs Chustm n»otemberg - Oels und Bernstadt Caminer ^

Schlesis. curios. acschleU vefA

Roschlieg, Roslig, ein altes adelM"^, ä'llnisien, welches seinen Ursprung aus *^ an. ,

Koziel genenntt wird. Siinon Cozlie ^war

dem Hertzoge Conrado I. zu Oels EKoslik war an. 1^90. Oelsnischer Ratv

Oels, Hauptmann zu Bernstadt u»V Hertzog

Georg Koslig auf Pnbitfch war an. - - -nis zu Münsterberg und Oels Rath u"^AKkstzu Trcbnitz. Conrad von Kvschlieg aut -r-ürst/',Wilkawe ist an. 1617. des OelsmMn ^ ^4--,des-Aeltester, und Simon von Koschmg ^

Nischen Furstenthums Land-Lomw-m

Schlesis. chron. Polen.L,^

Roscieleck, diese adeliche fEllie M ,ist ^

Petro von Radzikow her, welcher an. rvatter gewesen Andreä Powale, der sich Mj genest" -Mistestgelassen, und dessen nachkommen koLoß-Po^',,und Petri Ogon, der seinen sttz U' ^chkost"^ali^ !>Ä''und den nahmen Ogonov auf s^L,,pode i",vost fvon welchen Nicolaus an. ^^sesse»,sen, und das Ritter-guth Kosculeck belm ^^,pest' ^,1 ^mein genannt worden, und daher soml Zgovw". Zhtzet.. Janusiuö Koscieleck wird g"z,,",,n'qenest^nladislau und Hauptmann von ChclM ^ ,,>E

ums jähri4zo.Woywode vonBrzest/ o,,au^»Woywode von Jnovladislau gewesim ^djsialn^^.mi ,^st^culi ist Nicolaus, Woywode von ^ sieh^a«Evatter der familie Dzialinski wvrd " ^ /e

Paulus wird an. 1466. als BlsckM ° bestE'^welche würde auch Nicolaus

zeit ein anderer dieses nahmens als ^ Ä M

bet. Andreas, Casteüan von Voyst ^gost,

Bißthums Cracau, Hauptmann vo y,xse -Cron-Schatzmeister. Johannes wa