Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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560
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^ Arochmantt, (Hermann) war zu Hamburg an. 1671.den 27. febr. gebohren, woselbst sein vatter ein vornehmer kauf-mann war. Die Hum^niorü erlernte er sowol privatim , alsauch in der Hamburgischen schule und Oymrmlio, bis ins jähr1692. da er auf die Universität nach Giessen zog, auch daselbstIbLologirmr Oaviciis elaborirte, und darüber unter demsiäio 0. May öffentlich disputirie. Im jähr 1694. begab ersich nach Rostock, und promovirte noch in selbigem jähre zuGreyphswalde inMMrum, worauf er im jähr 1695. auf be-seht seines vatters wieder nach Hamburg zurück kehrte. Imjähr 1697. gieng er als Legations-Prediger mit dem dama-ligen Chur - Sächsischen Gesandten im Haag auf den frie-dens-congreß zu Nyßwick, that nach geschlossenem frieden einekeife nach Brabant, besprach sich öfters in Antwerpen mit demgelehrten Papebrochio, ward nach seiner zurückkauft in Ham-burg im jähr 1701. an dem dasigen werck-und zncht-hauseSonn-abends-Prediger. Im jähr 1702. erhielt er die vocation zumdritten Prediger an St. Catharinen zu Osnabrück, trat dasfolgende jähr in ehestand mit Anna Margaretha Berghofs,und zeugte mit ihr zehrn kinder, davon nach seinem tobe nochacht am leben gewesen. Im jähr 1704. ward er an eben die-ser kirche k-ilivr tscunäsrius, und blieb in diesem amte bisan sein ende, welches im jähr 1723. den julii erfolgte.Seine schriften sind : die Himmlische Weisheit GOttes in dreypredigten, Hamburg 171;. in 4. Gedächtnis der Gerechten,Osnab. 1716. in 4. der in das HausGOttes gebrachte unsinnigeGeitzige, ane predigt über Luc. XII. 1;. logg. Hamburg 1719.in 4. Unschuldige Nachrichten, 1728.». ,3. p. 977. legg.

* Rrockow, (Joachim Ernst von) ein berühmter Kay-serlicher General, ward aus einem Pommerischen geschlechteim jähr 1601. gebohren. Als er erwachsen, begab er sichin Bogeslai, Hertzogs von Pommern, dienste , da er an-fänglich eine compagnie zu fuß führte, und Commendantzu Greiffenhaagen wurde, welchen ort er im jähr i6;o.an denKayserlichen General Torquato Conti übergeben muste. Wienun in selbigem jähre der König in Schweden Gustavus Adol-phus anlangte, begab er sich in dessen dienste, und wurdeOberst-Lieutenant zu Pferde, worauf er dieses Königs glückli-chen progressen mit beywohnte, insonderheit der schlacht beyLeipzig , da er mit ;os. pferden den ersten angriff that. Imjähr i6;r. half er die stadt Winsheim einnehmen, und nach-dem er darauf Oberster wurde, agirte er mit seinem regimentin Schlesien, und ruinirte den 22. dec. an. 16;;. ein Kayserl.regiment, welches unter dem Grafen von Buchheim stand.Im jähr 16)4. befand er sich unter dem Schwedischen Gene-ral Bannier, und wohnte der belagerung und eroberung derstadt Franckfurt an der Oder bey , wurde auch daselbst den19. may gefährlich an dem halft bleßiret. Hierauf als im jährr6;;. der Pragische friedens-schluß zwischen dem Kayser undChnr-Sachsen erfolgte, muste er Halle in Sachsen, barmn erlag, weil der Churfürst von Sachsen daranflosgteng, quitti-ren, doch ließ er die Moritzburg besetzt; ehe es aber zwischenSachsen und Schweden zur öffentlichen ruptur kam, und manselbige durch gütliche tractaten vermeiden wollte, wurde dieserOberste von Krockow, nebst andern dreymal von «schwedi-scher feite an den Churfürsten von Sachsen geschickt, wiewoldennoch sich diese tractaten zerschlugen. Im übrigen, als derGeneral Bannier merckte, daß einige seiner Officiers und sol-daken nicht wohl zufrieden waren, schickte er etliche regimen-'ter nach der Weser, worunter nebst dem General-Major Sper-reuter sich auch der Oberste von Krockow befand. Da dannzwar die übrigen die Schwedische dienste verliessen, Krockowaber begab sich nebst dem Obersten Debitz zu dem Reichs-Cantzler Orenstirn , und versicherte denselben seiner treue;brachte es auch dahin, daß sein regiment beständig blieb , ob-gleich solches schon willens war auf einrathen des Oberst - Lieu-tenants sich in Braunschweig - und Lüneburgische dienste zubegeben, worauf er sich wiederum mit dem General Bannierconjungirte, und im jahr i6;6. in dem lager bey Halle undMagdeburg befand. Als aber damals die Schwedische Offi-ciers wiederum einige an den Reichs - Cantzler Oxenstirn ab-schicken wollten, empfand solches Bannier sehr übel, und ließunter anderm diesen Obersten Krockow sehr hart darüber an.Worauf er sich zwar noch in demseibigen jähre in der schlachtbey Wittstock mit befand, auch daselbst verwundet wurde, aberbald hernach feine bestallung resignirte, und eine zeitlang ohnedienste lebte, bis er von dem Kayser Ferdinands III. als Ge-neral-Wachtmeister im jähr 164z. angenommen wurde. Erwarb auch einige völcker zu Kayserlichen bimsten , und machteeinen anschlag, die stadt Olmutz in Mahren durch gewisse cor-respondentz den Schweden zu entreißen; zu welcher zeit er sichunter der armee des General Gallas m Bohmen und Mäh-ren befand. Darauf ward er mit einem absonderlichen corpo,so aus ;c>oo. reutern und dragonern bestund, nach Schle-sien commandiret, da er durch Polen in Hinter-Pommern ei-nen einfall that, und sich endlich bey Belgard setzte. Dieseprogressen zu verhindern, kam der Schwedische General Kö-nigsmarck nach Pommern, der nicht allein alles verlohrne wie-der eroberte, sondern auch den Krockow mit Verlust sich wiederzurück zu ziehen nöthigte. Diesen unglücklichen ausgang wollteer einigen seiner Officiers bevmessen, welche im gegentheil ihmwiederum die schuld gaben; dannenherv fein credit bey dem

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Kayftrlichen Hof« llusieng zu fallen; so daß ^ ,

wogen wurde, die kriegs-dienste nieder zu "gs«> ^heri.also nach Dantzig, woselbst er im jährsagt, daß er sich mit einer frauens-person ä-'

des, Emerentia genannt, vermählet habe.

8nec. XV. H. 2 c>. Iegg. p. ;lj. feg. L ^jll

Rröll von Grimmensteitt, eine Gril<Rheinthal und Thurgow, allwo sie die iME-Erte vl-Tauffensee und Luchspühel besitzet. Rudolpv M ^Ludivig blieb an. 1454. als Hauptmann;n den Aa,ec« ^jj,Denys. Georg Philipp, Kayserlicher M

lohr sein leben an. 1620. in der schlacht bey PE ^

via und sodann Ludw's^E ss.

sen berge. Frantz Ludwig und Johann ss.

Kayser um das jähr 1676. alsHauptleuthaGeorg haben das geschlecht fortgepflantzet. lr«

* Rromayev, (Hieronymus) ein söhn ^ l)^„

centiatus sslieologi-e und erstlich ksilorkirche St. Michaelis zu Zeitz, hernachPlauen war, allwo er den ;o. sept. rmjähre feines alters verstorben; und Maria ^ ,gWec.^,,MLindners, Bürgermeisters zu Naumburg/ ^.,vass'' ,4.tlieatr. vir. ernä. clsr. k. l. ksci. III. x. ... ^

1610. den 18. jan. gebohren, und verlohr ^ hm'M,jähre seines alters; seine Mutter aber vereDch^ Durs^MErhard Lauterbachen, SuperintendentenBdarauf besuchte er die Naumburgische Sun xl-

Quenteln, Fabern, Fischern und andern, hastss por»Nk"lser diesen besondere Lehrer zu Haufe, und tssd onupt ^ E „KLateinische, Griechische und Hebräifche als ' M

über dieses aber auch die Vernunft-lehre und^hrandern wissenschassten. Endlich gieng er im > . Fdie hohe schule nach Leipzig, und nachdem »F

lameus kkiloloplnse worden war, auch naw 1. z»rl>a lAJena, kehrte aber auch bald wieder nach LE ^ 5

difputirte daselbst äs Lslipsi 8olis so sun» > Kl>.6 s finguis als IVrxseL, 6s tribus L-inftruals Xechonäens, und ward im jährder zeit übte er sich fleißig im lesen und dtss»" h

-m jähr iö;8. in das philosophische ^

da er zuvor noch äs Lnno msgnc, und darausTf.« ss' ^

m-m-e disputirt hatte, und ward zwey V

Meißnischen nation. Im jähr >64;. waro „

risrum, und fünf jähr darauf kl'ofsttor ^oiieHU'

jähr iü;o. Collegiate des kleinen Fürstenren-stellen , so er nachmals in der Mh,, -verwaltet, sind diese, baß er viermal, als

1644. und 16;;. Des-mus, zweymah msKagilter - Promotionen kro-Oaricellrirnis, r st,§l, a .jähr 16;;. Hecior der hohen schule, undIÜ;6. 1661. kriLpositus des kleinen F. haUp.t^s!>l ^Weil er aber die Gottsgelehrtheit zu senuch^arl'b^.Fte, erhielt er schon im jähr -6;;. erlaub»'^, Award auch im jähr 1640. bannn üaccouwlLicentiat, und im jähr voüor.render zeit, wie gewöhnlich , in der PU ,6;»- u ^ 0gehalten, sind äs triplici Vicions LkriMi, ^

Älelli-e, 16;;. 6s Xomine

nsslogis Lbriüi, i6;4. 6s llnguLiuM M ^j>>o'

lonlsrl, tum Hisrofol^miMna Xestirution '

iv»7«7sXi« , i6;ü. 6e krscestlone MlÄts

16;?. ck^ssejumo kontiüclorum, pst??- A ^

-6;8. Dispuliret hat er in der'zeit unter ^pcitssLerspisuic-ite L LKcsciri Rsripturse;

Lerspisuic-ite L LKcsciri 8sriptursl:; UM sssi.

6 s 8 osrilegio komisisiorum I«eiltione ,tsräicentium; unter Johann Höpfnern ° ssHF

jähr 1646. ward er kroksssnr sskeowßjähr 1657. or-lm-wE, und im folss^Ar D0l»Ld<iUwelche stelle er doch im jähr lSüi. mit der ^ ^ ILjc«zu Massen verwechselt. Das DecenE ° ^

hielt er im jähr 1662. und starbIM ^ ^ ,ayrnachdem er in der theologischen

kro-Lancellsrins, im jähr 1662. *666^,^67

1664.

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gewesen war, auch mit Anna A'stuA AstiE' ' Mdendorffers, Luri«: kfavinciLli« EHE ^ dlee

1646. beygelegt, im jähr 16;;. e-m»'^äk>er ^,nennen lassen, erhalten halte, welchen 7 orsr.^"i

den tod einbüssete. Seine schrrfteil iri

cennsll 6ernisnico <L partibu« mm Ajpzig s. rsts I,nick. 8axon. LIsÄorl-in eo spesta«-. LA , ch-ü- ^Xeligionis rsmpors keckivirstis I^c ,o p

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1662. 1674. M 4 . äs^slslm^w^

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