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nen-kloster Bernhardiner-ordens stiftete. Wiewol er nicht langedarnach mir den Tempel-Herren zu St. Burckardt wechselte,und die Nonnen dahin fetzte, auch ihnen zulänglichen unter-halt verschaffte, weiter brachte er die fchlösser Oschersleben undEisleben wieder zum Stifte; ward aber hernach feiner Br-schöfflichen regierung überdrüßig , und dachte den Cistercienftr-drden anzunehmen, hielt auch bey dem Papste um erlaubnisdeswegen an. Ob nun wol der Papst nicht einwilligen wollte -soschickte er doch seine Legaten, die fache zu untersuchen. Alsdiese zulängliche erkundigung eingezogen hatten , ermähnten sieihn seinen Vorsatz fahren zu lassen , gaben auch , ob er gleichfußfällig und mit thränenden äugen um ihre einwilligung an-hielt- kein gehör. Im jähr 1209. suchte endlich Kayser Ottonach Kayser Philipps tode das Stift zu überziehen ; doch derVischoff zog ihm selbst entgegen, bat um gnade, und gelobte800. marck , daß er des Stifts verschönere, erhielt auch - waser gesucht hatte. Darauf legte er wider des Papsts willen denBischöfflichen stab nieder- und gieng in das klvster Sittichen-bach, wo er auch starb, nachdem er zuvor zu grössestem leid-wesen seines Stifts alle seine bisherige geist-und weltlichen Un-terthanen ihrer gegen ihn gehabten pflichten entbunden. Win-mgstadts Halberstädtische chronick, bey Wels samml. alterchron. x. ;i6. Isgg.
Rruckstonn, ein feiner ort in Süd-Schottland, in derlandschafft Renfrow gelegen. *
Rrumbeck, ein kleiner ffuß in der Holsteinischen provintzWägern, von dem dorfe - da er entspringet - also genannt,ergießet sich in das tief, oder den eintritt des Meeres, woranAlten-Krempe gelegen ist- daher er auch oft den nahmen Krem-pe führet. Danckwerths beschreibung von Schleßwig undHolstein, L. III. c. 6. x. 20z.
* Arumholtz, ( Christian) war gebohren im jähr 166;.zu Neustadt bey Dreßden, stndirte zu Leipzig, und wurde daselbstSonnabends-Prediger, kam von da nach Preßburg, muste aberim jähr 1696. wieder weichen, wurde bald darauf, als er dasArchidiaconat zu Annaberg ausgeschlagen, ksttor in der St.Sophien-kirche in Dreßden, und im jähr 2700. kattor zu St.Petri in Hamburg; allein da er verschiedener aufrührischer re-den beschuldiget wurde - im jähr 1703. gefangen gesetzt, undendlich im jähr 1711. nach,Hameln gebracht, wo er auch an.172?. den ;. dec. im gefangnis gestorben. Von seinen Ham-burgischen streitigkeiten ist das protocoll und scl-r 1711. infol.gedruckt. Seine schritten sind: Evangelisches Alte, und dasMystische Neue in 7«. predigten über die Evangelien , Dreß-den und Leipzig 1699. ibiä. 1709. Die in Bangigkeit schwe-bende und errettete Christliche Seele in einem jahrgange, pre-digten über die Evangelien, Dreßden 1702.1729. m 4. Diegeforderte und hierauf ertheilte Abfertigung sogenannter un-umgänglicher Vorstellung der meisten Glieder E. E. NilMsriiin Hamburg, belangend die eigentliche beschaffenheit und ur.fach bisheriger trennung in demselben rc. Gründliche Ableh-nung der fälschlich betitulirten gründlichen Vorstellung , wo-durch ein sogenannter Theologe«, wie daß E. E. Rath in Ham-burg verfertigte Lonclulum amts-gemäß und Christlich, sichvergeblich darzuthun bemühet; Oiss guoä Volume non necef-törio äetermmewr ab Ultimo stucllLio IntelleÄu« m^ctioi i ässo , guoci nequs Oecrem , negus Loncurlus Oei ncoeilitent;cle Xoti« legitime lpuriiLgue Voomioni« acl LscleÜL kaltom-wm. Unschuldige Nachrichten, 1726. p. 167.
Theolog. snnal. Europ. Fama, HXXVIl. p. ;;2. lsgg. LXV.x. ^c>l. TAeat»'. tom. XVIll. :iä 3N. 1708. x. 108. logg.
tom. XIX. acl an. 1710. p. 140. leg.
Rrumlaw, eine dem Fürsten von Eggenberg gehörige, ih,rerberqwercke halber berühmte, und in Böhmen lincker Handan der'Mulda oberhalb Budweiß gelegene stadt, welche den li-ttst eines Fürstenthums führet. *
Nrummendick, eine ehenialige adeliche familie in Holstein,welche sich zu des Königs Erici lll. zeiten auch in Schwedenausgebreitet, und mit dem Königlichen Hause befreundet hat.Es ist aus selbiger Albertus Bischoff zu Lübeck gewesen. (sieheAlbertus Rrummendickius.) Holsteinische Adel-chron.cheatr. Xob. 8ueo.
Rrummensee, Crummensee, eine adeliche familie in derMarck Brandenburg, welche an. 926. dahin gekommen, nach-dem die Wenden ihren abschied genommen. An. 1407. kauftelle von dem Marggrafen Iodoco das drey meilen von Berlin ge-lesene städtlein Älten-Landsberg, ließ es aber um die mitte desXVII. üecull den FreyherrcnvonSchwerm käuflich über. Wil-helm befand sich an. i; 6 z. bey dem Churfürsten von Branden-burg . Joachims auf dem Kaystrlichen wahl-tage zu Franck-furt an dem Mayn. Hans florirte an. 1598. und an. 1680.war Otto Friedrich Chnr-Brandenburgrscher Oberster.Märckische chronick. , ,
Rruse, Cruß, ein Freyherrliches geAlecht, wM-es an.1441. mit dem Könige Christophoro aus Bayern durch ElckenKrustn in Schweden gekommen, von dannen es sich nachge-hends in Lieyand begeben. Elerd Kruse stund um das ;ahr izzy.Sey dem Czaar Basilowitz, dem er Obersten-dienste that, insehr grossem ansehen, bekam aber seine dimißion, als er sichlveqerte, wider fein vatterland zu ftide zu gehen. Euch war
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Schwedischer Gmceai.Lieuwnant, ^
^60° EajM, Schwedischer General,
^614. führte Jesper Cruß den tlkul ein ^ Ki>»
Sckw?v-n^ Ncugarten. Bernhard diente a». ^-^ M''2 - a a Oberster. cheatr. Mb. öu-c-
«actt, Liefland, p. 129. feg. »»!'
wa?FmL ^ nächst Gnesti, die älteste stadt in ZA A«or allers die Königliche resident in diesem
qrmnen ^„^^-Pvlnischen Woywodschasst J"^ >
UWn ... " Dr.lesty - und hat ein starckes Mß ««
dreratten gekommen seyn sollen,
^ ^- "16 6,v-n Wnm NnnrelII. nebstallen^e» - - . --. ^ Ä e,rbÜ
Von blestm
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erzehlet wird,
gen gefressen. In der Vorstadt daselbst iiliE^igiat-kirche, welche dem H. Petro gewiedmet /nonisis versehen ist. Von diesem ort ist Pläi " g. amWesen, und an eben diesem orte ist er auch st!''Asien " .ordentlichen Reichs-tage zum Regenten »nworden. , iisre okkol. k. I. lettr. 2;- . ji>
Lolon. p. 64. . ^ vst
Audack, lat. Xuäacum, erne stadt lN öet ^ gMM Fder Woywodschafft Kiow, am Nieper, forO, vit s»Samata. Siewurdean. 16 ;?. vondenPme«^^,^ ,>>die Cosacken im zäum zu halten, und "^nunem.gegen das Schwartze meer zu thaten, i"aber an. 1648 . in der letzter« Händen gewejen.
kolon. Gliche
Rüchenmeister von Gamberg, MuEÄÄdem Rhein, welche von dem bey dem klostt»^nen schlösse Gamberg den beynahmen fuv^stte an. i; 16 . Dessen längerer söhn gleiches ustMleMKüchenmeister von wechtersbach, von dem^i
in der Wetterau, z. stunden von Geinhame» Ach-vAE .,die residentz eines Grafen von Jsenblirg ilr'^Mx zii ^l^,Dietrich Küchenmeister, nennte sich einentzenfels, von einem in der GraWafftF ^
schlösse, so dem Hause Hessen-Cassel als em m ^Uebet. Nacb lini,' von diel»'
stehet. Nach diesem hat eine Urne von U' yje aAi'A
beynahmen von Gamberg beständig gefuhr»'/.^ I»" '
den beynahmen von Wechtersbach fortgeff^chenmeister von Gamberg war beyder Ran. i? 22 . nachdem er bey vier Churfueines Raths vertreten. Humbracht, vow .
x. 290 . eE
Rüchenmeister von Sternberg, ^ OettUeLMchlein, (Johannes) war an. nMch'A,stadtlernin Hessen,gebohren. Sein vatter'v , ^11mann, hatte aber, zumal bey seiner Mf^hn r"' Pf.'wPviel zuni besten, jedoch hielt er diesenNachdem er aber frühzeitig verstorben, »E le Ei ^desselben ortS seiner an, da er denn in der W' ^gebe» '^i ^machte. Er wollte sich ferner auf AcadE^an M" ^ ^weil er keine Mittel hatte, bemühete er V „, am',ß,kommen. Er kam nach Franckfurt am ÄEhyvor ihn nichts zu thun. Von dar gieng ^ >pelcmselbst ihn der Wirth zu den Jesuiten Morden )?glickLi^' ' - aß er nickt Catbolisth > 2 .«„te
indem sie sahen, daß
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>, vap er nicut ' «^«nte
erhalten,
schreiben..-.. , - 2 -».-
ihm aber einen schlechten tröst erthe«ne. w»er sich nach Heidelberg, allwo er eiidiwh f '^ veM,indem ihm Ursinus eine gelegenhert Wt .<nN ^wurde von dar in die schule zu NeE,bttrgKVKiFortunatum Crellium und FridericuM ^ KnEx L^ -Fgen hatte. Endlich wurde er Predrger^^hre ^ ^
stelle er bis an. 1576 . verwaltet, m woll!^. n -
Ludwig alle die, so nicht Lutheraner ,vurv^
Er wandte sich hierauf in Holland'U^mstf^att^gei!Embden Prediger- von dar aber nack ^, 1 .
Nachdem er diese stelle gantze i 8 . ^
er an. 1^9;. Principal m dem theologum pen^M^F
woselbst er in der Thevlvgie lehrte, dw
--4
verstorben. Seine zwey töchter wurvm ^ hat vsund Festum Homminm verehlichet. ^ Ge»f
theologische Tkelss, welche an. 16 iZ-^druckt worden. lettre 2 ; 8- ^ «eilst ^
* Rüffner, (Friedrich) gebohren!«,im jähr räüo. besuchte das Lymuskuw!
Universität Wittenberg, wurde E ^er EtitS ^ 1 »Stift und klvster Hlmmelcron, hornack^ Myr»
tiiiv t,v,rrr 4-lmmricrvn - V»"
üor nach Lichtenberg im Marggrafwn''^rbeN' .woselbst er den ;o. may im jähr *7^ § Hände«' oftsehr curiöses und nützliches werck
LrollitsÄursm Vivarboreo-neo-LzmoMp ^ Bs
erfundene Ban>und Beltz-kunst mit leve ^
Gel. Zeit. 1716. p. 4; i. leg. Älathern«'
* Rüger, (Albert) ein A frofe^n ^ö^s
wen. Erbat in den lgegeben- K»"schrieben - aber nichts in den druck g^^rie 1seinen manuscripten gefunden;