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des!. üs »st LN. kjo 6 . vonst topoZt. Lodetn. p. 40.
Vogtens jetztlcbendes Böhmen, p. 104.
Uuxhafen, ist ein dorf, nebst einem kleinen Hafen, an derSüder-Elbe,bis 6°os. schritt von dem Hamburgischen AmteRitzebüttel, zu welchem es gehöret, wohin sich öfters bey grossftn stürmen die schiffe zu salviren pflegen.
Auxleben, eine uralte adeliche familie von Thüringischerünkunft, welche noch gegen ausgang des XVII, Lculi in Thü-ringen die güther Frehen-Beßing, Gruninarn, Otteuhausenund Nieder - Toppstädt unter Chur - Sächsischer Hoheit besessen.Hans von Kuxleben, Ritter und Chuk-Sächflscher geheimerRath, lebte an. 146;. Michael war an. i;zi.Amts-Haupt-mann zu Sangerhaufen. Caspar auf Grüningen fforirte an^1585. als Chur-Sächsischer Rath. »nnsl. 8sx.
Ruyndek, ist ein bevestigter ort an der Süder-see in West«Frießland, wo die Grafschafft Sevenwolden an das Ober-Zsse-lische Amt Voücnhoven grentzt, etwan anderthalb Teutsche Mei-len von Blockzyl nord-westwärts gelegen.
Avaü, eine alte adeliche familie in der Ober-Lausitz, wel-che daselbst die güther Gersdorffbey Seidenberg, Gießmanns-dorff und Fridersdorffbcy Zittau, wie auch Lohsa und Tratte!besitzet. Peter von Kyau zu Hirschfeld ist an. i;y 6 . Ordens-Comtur gewesen. Conrad, Heinrich und Friedrich, gebrüdervon Kyau, werden in einem äiplomsre des Groß-Priors desJohanniter-ordens in Böhmen äe sn. 1414. angeführet. Dermittlere, nahmens Heinrich, besaß noch an. 1420. den eineMeile von Zittau gelegenen flecken Hirschfeld, welchen dessennachkommen nach und nach an den Rath zu Zittau verkauffet,bis er an. i;o 6 . völlig an selbigen gelanget, nachdem Conradvon Kyau sein antheil für 162?. schock grofchen hingegeben.Friedrich Wentzet blieb an. 1620. in der schlacht auf dem Weissftn berge. Joachim Bernhard aufLohsa florirte an. 1717. alsKöniglich-Polnischer Oberster, und dessen bruder Friedrich Wil-helm (von dem sogleich besonders) als Königlich - Polnischerund Chur-Sächsischer General-Major und Commendant zu Kö-nigstein , in welchem jähre sich auch ein Baron von Kyau alsdes Teutschen ordens Ritter zu Wien aufgehalten. Übrigenssoll das stamm - guth dieses geschlechtS Kyau unweit Zittau lie.gen. Grosser» Lausitzische merckwürdigkeiten , k. III. x. 47.
Lrm'-ü. ArtLV.
* , (Friedrich Wilhelm, Freyherr von) ein söhn
Heinrich Adolphs von Kyau, und Elisabeth Dorotheens gehobe-ner von Rohr, erblickte das licht dieser weit im jähr 1654. den'«. may. Nachdem er von der zartesten jngend an zu allen wohl-anständigen und adelichen lugenden angeführt worden war,sieng sich , als er kaum das 16. jähr seines alters zurück gelegethatte, das ihm angebohrne feurige geblüte und der heldenmü-thige' geist schon an heftig in ihm zu regen. Er begab sichdeswegen im 17. jähre seines alters unter die Chur-Brandenbur-gische völcker, und ließ sich daselbst, als ein gemeiner soldat zufuß , unterhalten. Bald darauf, nemlich im 1672. jähr ereig-nete sich die geiegenheit, daß das Französische kriegs-fener in denvereinigten Niederlanden, und den benachbarten landschafften,Nusbrach , da er sich dann mit unter den Chur-Brandenbur-gifchen nach dieser gegend ziehenden völckern befand , und sichjederzeit auf zug und wachen so muthig und unverdrossen er-zeigte , daß seine vorgesetzten Befehlshaber vollkommen mit ihmzufrieden waren. Im 1674. jähre geschahe der feldzug in dasEliäß, da er sich dann gleichfalls mit unter den dahin abge-henden befand, und auch der eroberung des veften fchlosseSWasselsheim beywohnete. Bey dem gefährlichsten angriffesuchte er es seinen mitgesellen zuvorzuthun, und diese wurdenöfters durch sein aufgewecktes Wesen und bezeigte hertzhafftig-keit nicht wenig ermuntert. Ob er sichs auch wol allezeit voreine ehre schätzte, an die gefährlichste örter gestellt zu werden,und nirgends lieber war, als wo die vor und neben einem nie-derschlagende kugeln eine furcht und grauen erwecken mögen,so blieb er doch auch in der augenscheinlichsten gefahr ohneschaden. Als im jähr 1675. der Schwedische krieg in derMarck Brandenburg angieng, und die Chur-Brandenburgi-schen im Reiche stehenden völcker zurück beruffen wurden , be-fand er sich auch darunter, und ließ sein gegen dem feind ent-blößtes gewehr nicht eher ruhen , bis er durch beseht seiner vor-gesetzten hierzu genöthigct ward. Da auch nach dem treffen beyFehrbellin noch verschiedene Schwedische örter weggenommenwurden, befand er sich gleicher gestalt dabey. Wie er aber imfelde seine Pflicht in acht zu nehmen wußte, so bezeigte er sichauch im quartier derselben gemäß, und vertrug sich dermasssen mit seinen Wirthen, daß sie chm öfters mehr, als ausge-macht war, freywillig zukommen liessen. Geschahe es auchbisweilen , daß ihm ein und anderer nicht einmal das gesetztezukommen ließ, so wußte er es doch auf so eine art herumzu-bringen , daß ihm nicht leicht etwas versagt, und doch auchnicht über seine aufführung geklagt werden konnte. Danndas, was andere auch mit all ihrem zwange nicht erreichenkonnten, erhielt er durch zuläßigen schertz mit gantz leichtermühe. Er theilte auch so gar seinen übrigen mitgesellen, wanner auch weiter nichts als nur ein commiß-brodt gehabt hätte,gerne mit, und ließ sie nie Mangel leiden; wodurch er sichdenn bey allen , die mit ihm umgiengen, eine aufrichtige lie-be und freundschafft zuwege brachte. Im jähr 1676. wohnteer der belagerung der stadt Anclam bey, wobey auch eine ku-
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gel aus der vestung feinen Hut berührte. Zw z»!war er auch bey der belagerung der vestung SA»» ^welche, wie er selbst zN sagen pflegte, seine hohe > ^ »Ex,sen, da er innerhalb 6. monaten mehr erlernet ^in einem gantzen jahrhundert. Hiebey bewies er' i; xB >mein tapfer, und ward einsmals durch eine M M stbombe zu boden gemorsten, erholte sich aberden Verwunderung gar bald wieder, und stund',. ^schaden empfangen zu haben, schleunig wieder am-isgl. da ek nunmehr io. jähr lang als eindienet hatte, verwechselte er endlich die flinke >nnwehr, und hatte im jähr 1682.168;. sein quartier > ^hr>und nachgehends in der Marck Brandenburg- Mai"erhielt er befehl, einigen neu-angeworbenen heEFgen, worinn er vor andern ungemein fertig w". ^ '
gen , setzte sich auch dadurch in solche gunst h-
168;. eine sahne bekam. Wie er aber niemalssich zu noch grösser» bedieuungen geschickt M w' l>ffiß er sich auch nicht weniger in der gunst dero' ^gE jFsetzen , welche sein glück noch höher zu treiben veren; worzu fein aufgewecktes Wesen vieles beyrru»^M ^
1686. gieng er unter den soöo. Brandenburger'
gärn, und ließ sich in der belagerung Oft» wl 1fcharmützeln und stürmen gebrauchen, erwarv au^.M ^,schafft verschiedener Chur-Sächsischer hoher rrn»
Im jähr 1688. r68y. wohnte er den feldzugen»und hatte sonderlich im letzten jähre einmal o«»»^ rFranzosen anzutreffen , der sich verlauffeu hatte/ s'fangenen zu machen. Im jähr 1690. war erschlacht bey Fleury , im jähr 1691. bey demden, und im jähr 1692. bey dem hitzigen flUwcE «bronn gegenwärtig. Nach der zeit trat er M 7^r ve»dienste, und ward Lieutenant. Er giengSachsen im 169;. jähre zum andern mal nach p pB ^wohnte an. 1696. der berennung Temeswar «,bey OllalSH bey. Im jähr 1697. erhielt er t>M^surften zu Sachsen, als erwehrten Komgin Aper"ksst"Enowitz zu folgen. Im jähr 1698. war erWeiffenfeljsschen dragoncr-regiment Hauplw»' „„vdamals mit unter denen gegen die SapiemmMkische partcyen aufgebotenen Chursürstlicven.Apenlen. Als aber beyde parteyen darauf den
besuchte er verschiedene des Polnischen Adels /auch dermassen in ihre neigung zu schicken/^ ^gantz ungern von sich liessen; wiewol einom^^ile"^ hct'stdaß er nicht der wüth einiget bttruiickciier ^ ' 7 ?opfert worden wäre. Er wohnte darauf ^
lagcrung der Dünamünder-fchantze, «ndv^' E-
fen an der Duna bey, und ward noch m di^hrjor der granadierer zu pserde erkläret. IAchch ^MmtÄ,,,zum Oberst-Lieutenant unter dem BrmEchE^hey Wment, und kurtz darauf zum Königlichenernennet. Er war auch bey dem unglucklm^AN st^BtIschoff, da ihm ein Pferd unter dem leibe cr>ev stdarauf der Französische Gesandte zu ^
fährliche Handel gegen den König anzusPiNst,e>Eer vor andern tüchtig gehalten, dieser ur>a^dahin geschickt zu werden. Im 170)-.^^, E^jtEssden hohen kriegs-bedienten, so den '
be», und nach Leipzig führten. Er befl^r^Ä»''den wichtigsten Verrichtungen gebraucht, ^ ^ »nstchchst -t'lich seinen König auf seinen beständige" gefE,,und vermehrte bey den oft vorfallenden stv k,uE'standen den rühm seiner treue , rapftrkA stj,, lEschlviiiden entschliessung. Es ward ^ p'
aufgeweckter geist durch die vielfältige" " Mver" IV'iichkeiten keinesweges niedergeschlagen'.I^i"^unwandelbar, dabey er jedoch seiner n>e>^!
sten niemals versäumte. Im jährrung Warschau bey, und folgte sei"^Met wa/HF Vmals von den Schweden sehr nachMs.chcs Eheogrosse gefahr wieder nach Sachsen-. Mt .xB
17°;. auf der reise nach Polen, welckes>"^ 170»
Ungar" ^ geg«'^es
-aller„/,E z
ter anführung des Königs seine tar
unter ihrem obersten anführer MardEa > ^deswegen auch von dem Könige "'s vc, ^ eor"l „chsichert. Jni I 7 ° 7 - und -7°8-,ahrewa^ ,vcE flicht
den wichtigsten Verrichtungen gebrauw da^sthlsS, 7 ifl»?-,,
liehe vorsieht jederzeit dergestalt heglwL jgs
als zum höchsten Wohlgefallen stlnes KpN^^^ , lv
ten. Es war dannenhero auch L^rk sternvon einer ehren-stufen zur andern
wol sein hoher geist die demuth zu ^
daß er auf dem wege des wandelbar ,
durste. Im jähr 1709. ward er zuw^ e ...
sich
und begleitete
ciu Lorps ernennet
er durch eine kranckheit ver
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ner schüldigkeit gcinäß begleiten ro....--wteder davon erholet hatte, eilte er »n