Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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Üa^äNass möglich, nach Leipzig, wo sich deeKö-

Er begleitete hierauf wieder den Konig>^, Dantzig, und wohnte ferner im »7". und

"ber st,, „5 dem feldzugc in Pommern bey. Im jährq»cM Polen, und erwies seinen eiftr und treue

y. ^re aU dermassen, daß viele widerspenstige gemülher»«lindemgebracht wurden. Im jähr 171;. ward"k»n Worden bereits zum General-Major der reuterey er,le» A aus !,! Commendanten auf dcm Königstein er-»e^ Mn, x'.^chem er vieles besser anlegen, und einrich,W'l'NL ^""tec sonderlich die vestungs,schule, das brun-ggM-haus gehöret. Unterdessen besuchte er nichtA besg^b>enst sehr fleißig, Andern hielt auch darüber,fG?5>S j» ^"g, vestungs-bedienle, und die gefangene, soA b,Mg -bA .'S dieser letzter» thun ließ, demselben eben,MiUigteer"Mdl musten. Gegen treue Lebrerund Predi-dktzck "deich, ^.sehr freygebig, und gegen die gefangenenOlich^bjs-^oß auch selbst nicht cher etwas von speise oderputzte, daß diese versorgt waren; deswegen ihmMn? gaben, er habe sich recht als ein vatter

Muhrt, und sey ihnen nichts als die freyheit ab-auch nachgehends, so viel sichs bey seinerix Ä Nicht ^Ue thun ließ, beständig um den König, undw sp??dh andern, die seiner hülste bedürftig waren,«„ M, e^ >"> Im jähr 1710. arbeitete er auch an einemV'Mchz, dy'adelich-weltliches Fräulein-Süst Evangeli-Sachsen anzulegen, es war auch der vor-s-Mdionnen, und er ließ es an seiner mühe und^V>i aus^. ' Üdoch aber kam es damit nicht zum ge-von 3 m jähr 1728. ward er zum General-vvn o, m fuß-volck erkläret, und hatte kurtz daraufeintritt und Preussen als gäste auf seiner vestung.bq,h m vez ,729. jahrs aber ward er bald von steck,^liö^ie rr vA schwindet und seiten-wehe nicht wenig ge-N auch einen erlittenen beinbruch nicht leicht

An k Nach Doch fanden sich die verlohrnen kraffte-u ^ber ein, daß er auch am Chur-und Konig-Dn ^Ngist^Oeeßden wieder erscheinen konnte. Dann erS vA q,,^ »jemals vollkommener, als wann er vor den^lgllen Königs dieser zeit seine treue darzu-A iv.Ln«de r,',?Acher ihm auch vor andern mit gantz be-iE>ii^ Nche„ gethan war. Es war auch nicht zu läugnen,2 »I Lehah. "Hofe, welcher untreue gedancken gegen dem»k Gegenwart zum nachsinnen brachte; sin-Ä^schv>i ?I ^eu bey Hof sagte, daß vor diesenau 1 ^"ier auf dem Konigstein fertig sey,sk>?^Änrq„f schon furchte, wann er ihn nur ansaht,h ^ jähr 17,0. dem bekannten tust - 1a-

L, B'g zL^y. Im jähr 17; r. bekam er gleichfallsoüfder ihm anvertrauten vestung zu st,ail^bn'da?^usserten sich bald allerhand gefährliche"ngewa.!> 5 ? 5 " Huten nöthigten, und man saheVM^s--ejM'dten Misses der Aertzte ungeachtet, wie><i^"de ende neigte, deswegen er sich auch mit

tzi>r «s ^ versöhnte, und ohngefehr - 4 . tage vor sti-!>?/"bmahl genoß, darauf er dann im 17;;.EvAur'fW gesegnete; nachdem er dem Ko.statte. Rachen Hause Yachsen über;o. jähre dien-; «um s"rg hatte er schon lange vor seinem^ „»dhghtnjz das nach seinem ableben aufzurichtende'E>»>^kkn darük°?em abriß selbst angegeben, und sich mit"? «k verglichen. Er trug auch vor dem ster.er reis ' und man hörte öfters die Worte vonvU'Ug wäre zu seinen vättern versammeltund'?uwar er groß, von gliedern starck, vonE" ÄS' doch ^vch auch freundlich, in seiner haushal,ÜS« Und ^ verschwenderisch, in seinen verrich,KrWvkej! einM.^schwind, keinesweges aber übereilend.^ anznw?«^V theils in eigenen, theils in andernden Köni^u gewußt, sind bekannt, wre er dannXdurch seine artigen einfalle zu belu-

yb kyr

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^ d chloß, so eine halbe meile von der stadt

,'°eytz der ^ten der Thös lieget. Ehemals

nachlasen von Kyburg. Kaystr Conrad ll.vE"'n^ monatlicher belagerung eingenom-^ dv^^ldt wieder erbauet worden, wurde es" bey, G'v'ch von St. Gallen nochmals ruinirc,»stn gleich wieder in stand gesetzt. Zu

p. 80. Cab. gross. Herren,

den zeiten desKaysers Rudolphk l. wurden die RrkchS-kleino-dien daselbst aufbehalten. Nach diesem ist es nebst der Graf,schafft an den Cantvn Zürich gekommen, dessen Landvogt seh-nen sitz darauf hat. 2er/. roxogr. Helv. Steiners beschreib.Schweitzerl. lib. V. c. zo. *

kyburg, eine Graffchafft, welche sich von dem ffuß Glattbis an den Rhein erstrecket, und vor jetzo 44. Pfarr-kircheneinstbliesset, in dem Canton Zürich gelegen, welche der Röm.Kaystr annoch in dem titul führet. Sie hat vor diesem eigeneGrafen gehabt, deren der erste Ruthard an. 760. und Adelber,tus zu des Arnolphi zeiten gelebt, und auch zugleich Landgrafim Thurgöw gewesen, dessen Nachfolger nach und nach zu gros-sem reichtbum gekommen. Graf Werner war mit verwickelt

in der cvnspirativn H. Ernsts in Schwaben wider Kaystr Con-rad II. deswegen ihm der Kaystr für sein schloß Kyburg gezo.gen, an. 1024. solches eingenommen und verbrannt; derGraf sechsten wurde an. io;i. in einem treffen erschlagen.Hartmann hat den flecken Diessenhofen an. 1179. mit einerringmauer umfangen , und-mrch absterben Graf Ulrich desletzten von Baden und Lentzburg erbte er diese beyde Graf-schafften. Die Herrschafft Windeck, samt den stäbten Sem-pach, «surfte und Zug. Sein groß-sohn Werner hatte H.Berchtolffs V. von Zaringen schwester, Annam, zur ehe, dero-wegen als der Hertzog an. 1218. starb, erbte er die städte Frey,bürg in Uchtland, BurgdorssThun, nebst dem übrigen Aergöw,sind aber an. 1264. mit GrafHartmann dem ältern abgestor-ben, und ist dadurch die Graffchafft an Graf Rudoiph und sei-nen vctter Graf Eberhard von Habsburg zu Lauffenburg , deran. 1284. gestorben , erblich gefallen, wett der erste GrafHartmanns schwester söhn, der letztere aber sein eydam gewe-sen. Von ihren nachkommen den Hertzogen von Oesterreichward diese Graffchafft an. ,;84> an die Grafen von Loggen«bürg und hernach an die Grafen von Bregentz versetzt, undan. 141?. von dem Kaystr Sigismund wegen Hertzog Frie-drichs Widersetzlichkeit auf dem Lonoilio zu Costnitz, zu desReichs Handen genommen, auch au. 1424. dem Canton Zürichum eine grosse summe geldeS verpfändet, welcher auch derKunigunda von Monlfort, gebohrner von Toggenburg , ihran diese Graffchafft habende rechte und arMüche abgekauft.An. 1442. verehrst» zwar die Züricher solche GraMafft demKaystr Friedrich UI. wegen der ihnen wider ihre Mit-Eydgenos,stn geleisteten hülffe. Er gab aber ihnen selbige an. 5452.an bezahlung der seinen hülfs-völckern vielfältig vorgestreck-ten qeld-summen, wieder, feit welcher zeit selbige durch einen,alle s. jähr abwechselnden Landvogt verwaltet wird. Fuggersspiegel der ehren des Hauses Oesterreich, Üb. l. c. ?. z. 4;.

lib. IV. c. 40. ;c>8- L lib. V. c.

p. 104. b. A lib. VI. c. 24. L«//r«Ze^. clir. U8ct. lib. I. *

Rylburg, eine stadt im Ertz-Stiste Trier am Kyl-fluß ge,legen, von welchem der nahe gelegene wald der R/lwald ge-nennet wird. *

* Avle, auf Latein Lila, Lovsli-,, Loila, eine provintz indem mittägigen Schottland; gegen norden hat sie Cuningham,gegen morgen das Cluidesdalische, und gegen mittag das Ni«thesdalische land , das Galloway und die kleine provintz Car»rick; gegen abend stoßt sie an den Golf» von Cluid. DiestSland, welches beyden ufern des Suffes Kyle nach liegt, magungefehr ia. weilen lang und fünf breit seyn; es ist dasselbesehr fruchtbar und wohl bewohnt, hat aber keinen ansetzn,lichen ort als Ayre, welcher paßiren kan,und die Haupt-stadtdarinn ist. Die vornehmsten gesthlechter, welche in dieser stadtfloriren, sind die Stuarten, die Campbels, die Cuninghams,die Vallaces, die Crawfords, die Lockhards, die Chalmers,die Dumbards, die Craightons rc. Campbel der Graf von Lon-don ist erblicher Land-oder Ober-Vogt über diese provintz, wel-che stelle hier eben das sagen will, was an andern orten inSchottland und Engelland Sherif, oder das Haupt in civit-sachen bedeutet, /ickatz,, viäklcm. Äare 0/ 6,0^-

tc>m. II. p. r6o.

Uyriander, (Wilhelmus) ein Teutscher Rechtsgelehrter,legte sich auf das üuäium. der Rechte, trieb selbiges auf Teut-schen Academten, und weiter in Franckreich und zu Padua.Er wandte sich hierauf nach Venedig, um daselbst sich in krsxizu üben. Allein bey seiner rückkunft nahm er die Protestanti-sche religion an, und wurde 8vnäicus zu Trier. Er hat Lean,dri Alberti besthreibung von Italien ins Lateinische übersetzet,und /lnnrstes der stadt Trier geschrieben, worinn er die rech-te selbiger stadt wider ihren Ertz-Bisthoff ausführet. ,

äs bist. k. II. psg. 81. äeäic. comp. bist. Trevir.

Theil.

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