Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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570
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L.

Ist einer von den niit-lautendenbuchstaben, welche liguiäee oderzerfließende genennet werden,weil sie gantz eine gelinde aus-sprache haben, so daß einem de-ren klang gleichsam in demmunde zerfließt, und machet,wenn er zwischen einem stum-men conloname und vocsli ste-het, eine viel angenehmere syl-be, als wenn zwey andere voca-los zusammen kommen. Scali-ger will, daß dieser buchstabe einlob bedeute; wann er aber inden alten schriften allein stehet, bedeutet er Lsres, die Haus-götter ; ferner Lex, Legio, Lucius, L-itini, Lexstum, Libsr-tus, Luäus, Lucss, Luürum, auch die zahl 50. Ovrck. lib. V.ksü. in Lristsrclio. in Lex. *

Laabia, eine stadt in dem Königreich Servien, so jetzo un-ter Türckischer botmäßigßeit stehet.

Laas, eine kleine stadt in Crain, ist die hanpt-stadt der klei-nen landschafft Kacseole.

*Laap, eine an dem lincken ufer des Rheins, 5. Meilensüd-westwarts von Chur in Bündten gelegene Herrschafft.Ehemals ist das geschlecht derer von Fatz, nachmals aber dieGrafen von Werdenberg besitze! davon gewesen. Die einwoh-ner genossen aber nichts destoweniger zu allen zelten sehr gros-se freyheiten, dahero sie dann auch die freyen Leuthe vonLaax pflegten genennet zu werden. Rudolph, Graf von Wer-denberg, verkaufte diesen seinen Unterthanen an. 1424. alleüber sie habende rechte um zoo. ducaten. U oe/ws, cketom. IV.

* Lada, ein fluß an den Moscowitischen grentzen, ergeußtsich bey der stadt Lada in den see Ladoga, und scheidet Moscauvon Jngermannland.

Labach, die Haupt-stadt in Crain, siehe Laybach.

Laban, war ein söhn Bethuels und bruder der Rebeccä,welche sich an Jsaac, den söhn Abrahams, verheurathet. Erhielte sich in Mesopotamien auf, allwo er sich durch vieh-zuchtgroß gulh erworben, welches ihm durch den unverdrossenen fleißdes Jacobs noch mehr vergrössert worden; denn dieser zog, aufbeseht seiner eitern, welchen vor den löchtern des landes Ca-naan eckelte, nach Mesopotamien, daselbst eine von den töch-tern des Labans zu heurathen. Zu dieftm ende versprach ersich dem Laban auf 7. jähr, feiner schaafe zu hüten, wofern erihm seine jüngste tochter, die Rahel, zusagen wollte. Labanwilligte zwar hierein, allein als die sieben jähre um waren ,und nun Jacob seine Rahel haben wollte, wurde ihm an stattihrer die ältere tochter, Lea, so an ihren äugen einigen fehlerhatte, beygeleget. Weswegen Jacob, auch tue Rahel zu bekom-men , noch 7. andere jähre zu dienen sich entschließen muste,welches er mit sonderbarem fleiß verrichtet, ohngeachtet La-ban grosse untreue gegen ihm erwiesen. Als endlich JacobaufGOttes befehl mit seinen Werbern, kindern und gantzerhaabe wiederum zu seinen eltern zog, ohne von seinem geitzi-gen schwieger-vatter abschied zu nehmen, ließ es sich dieser sosehr zu gemüthe steigen» daß er dem Jacob nachreisete, ihn we,gen seines Unternehmens zu strafen. Allein GOtt befahl ihm,baß, wenn er zu Jacob käme, er nicht anders als freundlichmit ihm reden sollte. Da er nun den Jacob auf dem bergeGilead ereilet, richtete er mit ihm ein zeugnis des ftiedensauf, nachdem er vorher» feine götzen in den Hütten des Ja-cobs, und derer, die mit ihm waren, vergeblich gesuchet. Erlich hierauf den Jacob im frieden ziehen, gleichwie er sechsten in

sein land wiederum zurück kehrte.

Ich. I. smig. Msic.

oder LLLOMN, GriechM^eine gewisse kriegs-fahne oder standarteRömer von Constantini N. zeitcn an diese» B

haben, da die form selbst von dergleichen K

her unter ihnen üblich gewesen, (und von Terdarauf, als auf eine unter den alten bernst^, a>'Lmern nicht ungewöhnliche form des creutzcs ,a»Uvexillorum genennet wird. Es war eine lautes n»ren spitze ein stück holtz in der form einesder eine kostbare crone mit den 2. ersten ^ geAAEstaben des nahmens JEsu Christi zustEd DA Esehen war; hieran hieng ein kostbar tuch

stantini und seines sohnes bildnis. Es w ^,1/cierer darzu bestellet, so diese sahne tragen w» „etc. ^

Lcreposttas Labararum, oder auch LabornM, gebt" - st

nn-l, K^II» II, nnt->' v-n lkntboilschen ei». ,

noch heut zutage unter den CatholiM» ^jjalt so ^bende kirchen-fahnen haben bey nahem die s...behalten. Der nähme Lakarum oder ende ^ «s

heiffen als laborum eine grentze ndee von

schwerung, weil nemlich ConstantinuS die Lj^set, n,folgung, worunter sie vor ihm geseufVvl^^ >>,,den trübsalen ein ende gemacht habe, wem/^jye o>

adt Rom gebracht hatte. Jedoch, At bfWnA --erklarungen grossen schein hat, oder »^ ycn^^scl-^,hingegen die gestalt selbst des l ^ E..«

den trübsalen ein ende gemacht habe,die stadt"mens-eri

und hingegen chie gestalt selbst des ^Ä7hsschel> l ^ cmuntzen vielfältig den Barbarischen Teuu^en>^^,,elN jKiPannonifchen völckern, auch so gar den Mst vo»

wird, möchte man wol auch den nahmen ^

selben herleiten ; und niögen die Gelehrt." yM'.etwas davon in dem Worte sahnen, ^

Ltt/et-ra,, in vit. Lonüant. V-»2a»»e«. s...

allvcrk. c. 16. <?«/'„§. äs kr^pos. Labsr. ^ (sto .II. c. ; 8 . Laro»/«,, nn. ;i2. O« W

Labafin, eine stadt in der Tartarey, ivat ,^ie

* Labat, (Joh. Bapt.) ein Domin-Ach,Av, Ä-

geschicktesten lVIstkemsticorum in uwÄtti ^

auf verschiedenen reisen in der weit ^Ä,,ftica EÄ 5^hat von ihm Reise-beschreibungen nach^vsses L^er^ !>Zzosischen insuln in America; inglelche» ^

cnle.iic, die an. 17;°.heraus gekolN^Igis

lation Historigus äs IRtkiopre Occl« »^ als ..

Italiänischen des k. Antonio Caoar» jähre ^

Französische übersetzt. Er starb in dem xo-o.^

1621. in einem hohen alter gestorben, ^

x-namm Loncionstorum und H'lcur v Ä

kibl. script. 8oc. ^ k >>

äe lcript. üec. XVII. ^ ^ ei» ^ pe-

* Labbadie, oder Labadie, (JsÄgec vr»

tirer im 17. jahrhundert, dessen ^">ven N'^ «all^ stäÄmen der Labadisten bekommen, ward ^en

Bonrg-sur-Mer in Guienne gebo^m ^ vd"

meiniqlich vor einen gemeinen ^ , angeflehten

aber vor einen angesehenen man« H bemEae fl(,

Cammer-Herr und Gouverneur 0 nute

dem Könige Henrico IV. msonderh

Johann Carl geheißen. Der M»fle ^ens,b - >

Jesuiten zu Bourdeaux, war au / der>e>^„ß,ro^>,^

cietät zu bleiben, inmassen er »M ftwe d ^r" i»

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weil er meynte, er konnte unter