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Vierdter Theil. He - Mc.
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>>kü diese des Christenthums nicht recht obliegen;>»l, .?"dgestgffOrgaben/ sie hätten ihn seiner schwärmerey we-Von der zeit an nahm er sich vor, überall,,der nien.Ä^ ünden wurde, zu predigen, und an bekeh-W/^dr-sä^'?^u arbeiten, dabey er dann die Iansenisti-eb, auf welche er jedoch aus eigener bekännt»>k„A>. von HÄnsenio gesehen zu haben, wollte gefal-^ solche ^nchoff von Amiens gewann aus seinen predig-zu ihm, daß er ihn zu sich nahm, undislk ertheilte, auch eine eigene kirche untergab»l>>cn» Hvfq>ä V^'ste Labadie wegen des ^nlenilini auf be-^>>?°?Hwv'-^ E.Plcardie verlassen, da er dann nach Guienne,. 1 'Ed um mehrerer sicherheit willen in ein Car-^ bey o^uweit Bazas begab, und, desto geheimer zu»""'Habit trug , welches zu der mcynung an-^ gh.^s sey er würcklich von diesem orden gewesen.

verso,^..'Etu aufenthalt kand worden war, vertriebenV..^vy des Bischoffs von Bazas und Ertz - Bi-

the>, -"iouse von bannen, worauf er sich bey eini

">ard" ^ lande aufhielt, und als er auch da auf-^efvr^sudljch beschloß, nach Montaudan zugehen,» sx arte religion anzunehmen, mit welcher verän-7»c geraume zeit umgegangen war. Er kam^ V' ward und that daselbst sein glaubens-be-

7». g, auch «ach verlauf zweyer jähre bey dieser ge-. d°^^ 3 -amt beruffen, welchem er 5. jähr vorgestan-

" verlauf aber erhielt dre Römische Clerisey ei-Ua sollte, «7 Hofs gegen ihn; daß er diesen ort und amtselig !?' Uyh i„?o»u auch einige von der Reformirten gemein-de» ^vgelx/uonderheit einer von seinen collegen, Ärbußt,^»n.Ucht tz.ejEN , weil sie des Labadie eifer vor ein heiligeswa^En können. Dieser begab sich also nach-i,." ,0 auch hier bald zum Prediger angenommen,

^'shen einen beruf nach Engelland, von der

best^nfa„^wde zu Westmunster, welchem zu folge erM»dx Mkey t den rveg begab. Hier aber wollte man ihnusw erlangte auch der Westmünsterischen ge-nierliche» Nutzer sich dann Labadie zu Genfzum

. ^ vf»..» ' ließ , „nk geben wbr in snleber gelle blieb ,

vx. ließ , und sieben ,ahr in solcher stelle blieb .N»> ? bey xu,"' willens hatte, wegzuziehen, weil die besse-LlI^Ä»lstch swohnern nicht nach seinem sinn erfolgte. Er» qe,».! 'bm an. i66ü. zugesandten beruf zu der

«>Ker q,7'w>»de nach Middelburg in Seeland um soKS»b°j' "0 begab stch in begleitung seiner beyden

VVi> ^'t der Lignon, dahin, ward auch bey der

T M ..„^churmannin bekannt, die sich hernach be-»j^ichs W>n. ^ w den seinigen gehalten. am«.

V "».Mraas,, ?- Mit der Bourignon hingegen hat erkk ^tiq ^,!/onnen, als welche den geist, der ihn triebe,

V den! Eei,,?^n, und keine gemeinschafft mit ihm ha-- >,». a ne levan^uaii-b-n M-N, 1 <<> 1 »-N „nb y»i?

' wlll oer ^vurignvn yuigegen vue er

y »Alle,, ^tig ^.wnnen, als welche den geist, der ihn triebe,V den! Seinen, und keine gemeinschafft mit ihm ha-e»A» ivm.^ttssm' E separatistischen meynungen aber, und daß.!>>, LZ des Wallonischen 8xnoäi nicht unter->>>! ? ,y, ?.vvy , daß er nach einiger zeit seines amtsgcmeinsihafft ausgeschlossen wo 'einxVI»«gern eine eigene gemeinde^Men ^.'wng zu Amsterdam aufhielt,

amts

»e, ?enieinschafft ausgeschlossen ward, wor-

"»Hangern eine eigene gemeinde formirte,Erlang zu Amsterdam aufhielt, an. 1670.VE»,,.!. Clisadx.chll, und an. 1671. von der Aebtißin zuAlle»/ Einer gebohrnen Pfaltzgräfin, aufge-d>°n?? auf s"'ch von da musten diese leuthe nach

/^w'seclichen befehl weichen, da sie sich dannMNe>, a>, d^urg begaben, allwo Labadie bald dar-Es wav , an welchem er gedohren worden,''I'a!?^siand?.^lbe ein mann von einem ledhafften^ ?'stch di/"vd grosser beredtsamkeit, wodurch erX?. i» ."Weit e,k" 'hm hervor blickende demuth und ei,^bKlisiNey. "^ber alle Massen geschickt war, die leuthec^>n"diaf.E versten?..^ geben alles sein thun vor heucheleyHy ihn selbst aber als einen nicht nur

"ieManb?EEchen, sondern auch hochmüthigenL V"fu>«"Uerha^Ev über sich leiden können. Ja man!'ic uaA's bosheiren, und sonderlich unzüchtige

l^dA'tzLo^wgesagt werden, die er unter dem deck-H 'l>e^ ^tt, bel?"^lchkeit, und solcher Vereinigung der

d.

ts§» k??»w>eben sicher man alle empfindlichkeit des lei-vrt?k^?'E mejstcntheils Ursache gewesen,blechen können, Europärs. Fama,l? >va,!"k>> ?jSe„ , 4-s«i. Es mögen ihm aber diese letz-^lhq, iiisvUt er ^obne grund aufgebürdet werden. InDst?beit E burchgehends mit den Reformirten,ük ^>1 ?ie ^Uly ststp E lehre vom ahsoluto vecrero gantzbey Mrey>.Er batte er was sonderliches, daß er»-die LSEN Uwen müsten und könnten sich derge-

an-

> E'V u»r „I?'-k'.mgende meynungen kamen, daß^ wahrenglieder der krrchen ein,^ti^vVft uuv»!^ die wiedergebohrnen gehöre,i ip^ v , ". ^kommen, und kein nothwendig Mittell", Des Labadie schriften sind: Ls.

"wvinst ^8Llnsn."E»E»lus lles äeux Orsilon», men-äs i-pwE cbsricable sur 1'Ltat prsst-M cles»n»rMs; l.Lz Livinis Uersut» üe l»

?Lnitence; I'Iäss 6'un bon kasteur ; l'Ickäe ck'une bonnsLglils; Nsnvel cls l'iete ; l'kmpire 6u 8. Ll'prlc sur ie»lims8 z ls jevne Leligioux ; !e voritskls Lxorcilme ; !oLiseernement ci'une virile Rßlise ; .jullum fullicium clsjulig Lanorum a Aslis - guoä aä Lvnimunionsm Lccle.sisüicsm arriuet, Lecsüione, so er unter dem nahmen DanielJonas Veda heraus gegeben, Alton« 167;. Kurtzer Begriffdes Christenthums, Giessen 1702. in is. Urtheil der Liebe undGerechtigkeit über den gegenwärtigen zustand der Juden, ih-ren König und Meßiam betreffend, Holländisch, Middelburg1629. in 8. Teutsch, Bergzabern 16,9. in 12. Er mag auchwohl den grosten theil an dem glaudens - bekänntnis gehabthaben, welches in seinem und des Avon und äu Lignon nah-men an. 1672. zu Hervorden unter dem titul: Verkäs lm Vm-clex contra üunclium A kaulli, heraus gekommen. Zum we-nigsten hat er demselben vor seine Person eine sogenannte kro-teststionem oder Vertheidigung seiner richtigkeit in der lehrevorgesetzt. Die Labadisten sind nach ihres Meisters tobe nachWiewerden, einem flecken inWest-Frießland, unfern von Leu-warden gezogen, und haben daselbst unter ihren Lehrern, ineiner gemeinde, und »«getheilten güthern gelebt. Doch hakein jeder ein gewisses handwerck treiben müssen. Um das jähr169;. sollen sie auseinander gegangen seyn. lMo,»-e rK Lr ne

Laz-a^re, in Arnolds kirchen - und ketzer-historie, tom. II.Irb. XVII. c. 21. in supxl. ?- 12)4. segq. bist. tzuocst.

III. x. 509. segg. , imnsl. äes k-iis-kgz. ma»

tXolog. bakaä. bibliotk. Usbr. tom. II. p. io;o.

Lr-«rl. rm. i68?. p- 126. segg. luppl. tom. VII. p. ,28. logg.

monument. ineä. trimcstr. IX. n. 6. vcrvsl

en vsl cler bLtz-rrlilisn , Amsterdam 1692. in 4. Z' ro/>e,,r^>i,co»ack L» - sse/i,/ra», /a«a<rer,M, n«rc>^ea/berrs« L

z,e««ko»r,»ro>«»re«o«, Gröningen 1670. in 4. bi.

üorisck verbael, nopenäc cler Lsb-räisten scbeuringb cn vce-leriey ckivalingen, met e!c vveckerleggingb 6er selver, Amster-dam r68z. -V/e»rsr>er cker ,/»

/chker, tom. XVIII. L XX. x. 140. seg^.

Labbs, (Philippus) war aus einem adelichen geschlechte zuBourges den ro. jul. an. 1607. gebvhren. Den gründ derwissenschafften legte er bey den Jesuiten, in deren Societät erauch in dem 17. jähre seines alters aufgenommen worden.Hierauf lehrte er anfangs Umn-mior«, nach diesem die Phi-losophie , und endlich die Theologie, in welcher letztem fun«ction er auch an. 1667. den 2;. wart. gestorben. Im übrigenwar er ein sehr, arbeitsamer mann, davon seine schriften zurgenüge zeugen können, als da sind: 8pecimen novss kibliotke-c-e lVl8ct. in 2. vol. kol. ; 6e 8criptor. Lecles öellsrmini ?bi-log. L Uiüor. Distsrt. ; Libliotkeca Libliotbecsrum, welchezu verschiedenen malen aufgelegt worden; Loncorllm LKro-

nologics ; Laien! Virs ; äs 8criptoribus UillonL LyrsntinXjLlbliotbscs üntiInnseniLna ; Xotiti» UiZnicscum Impsrii IIcr-mani cum Lommsntario Ouiäonis kancirolli, Lc. Er hatteauch andere wcrcke zum druck fertig, als die schriften Ioh.vsmalcsni, rc. Ihm hat man auch die edition der Lonckliorum, fo man in 17. bänden hat, zu dancken , davon beyfeinem lebender ute theil gedruckt worden; die übrigen sinddurch die sorgfalt des k. Costart zu stände gekommen.in prssk. aä leck. 8. 8. Loncilior. rv-on-a/ äs plgA. Ssss«,, äsnotir. scriptor. eccles. ,V 7 <n'/-o/. Polyhistor. Lmller, juzemsntäes 8avsns, Ac. äiur.

f Er befaß eine erstaunungs - würdige gedachtnis-krafft,nebst einer weitläuftigen gelehrsamkeit. Einige haben ihn desxl-lgü beschuldigt, wovon ihn jedoch andere mit erweislichengründen frey gesprochen. Seinen oben angeführten schriftenkönnen annoch beygefüget werden : Imäuätion nouvells äuNart^rologs Xornsin ; ilgZiologinm krsnco-Oallise , nsc nonllicrs LsIIi-iruln TapoArgpkiu, cum interpretstione vsrnsculs;HilloriD llicrke proäromus , öeoArgpbi-e Lcclsligüicss äclins?,-rionem exbibens; bt Llsk ä'Or äs l'kickoire äs prance, oälable-mx Leneslogigues äs laNailoaXoxale äskrance; ks-sig Lpicome llikori-e strcrT ac profan» ab 0. L. aäÜ. 6. 1651.Is LIason Xo)'al äss llrmolries äss Lois, Raines, Osn-pluns, Lc. Loncilii Triäsntini Lanones so Oecreta; u. a. M.

bibl. script. 8. ,j. mem. tom. XXV. §a/nrov,

traite äs 1'etuäe äes Lonciles, k. II.

Eabbune, Lebune, eine von den ältesten adelichen fami-lien in Hinter-Pommern. Conrad ist bey dem Hertzoge Vogts--lao XIII. Rath gewesen. Sein bruder Matthias hat sich mden Moscowitischen und Polnischen kriegen hervor gethan»Pommerl. lib. VI.

Eabda, eine tochter Amphionis, aus dem gefchlechte derBacchiden, welche, weil sie hinckend war, von den andern ver-achtet wurde, und den Aetion, des Echecratls sohn,geheurathet,welchem sie Cypfelum gebvhren, von dem das Delphische Ora-cul den Corinthiern vorher gesagt, .daß er einmal die Ober-Herrschafft über sie an sich reissen wurde. Als sie nun deswe.gen 10. männer abschickten, welche der Labda söhn umbringensollten, diese aber unter sich verglichen hatten, daß der erste,dem es die mutter, als gegen deren sie sich freundlich anstellten,in die Hände geben wurde, solches auf den boden sollte schmet-tern, geschahe es, daß selbiges den ersten, welchem es die mut-ter überreichte, liebreitzend anlachete, und ihm dadurch allenmuth, das vorhaben auszuführen, benähme. Er gab es daher»Bbb4 einem