Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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einem feiner mrt-gesellen auf die arme/ bey dem sich aber eingleiches ereignete/ und so durch alle zehrn. Sie mengen dem-nach hinaus/ und rathfchlagten unter sich/ schallen aber vor-nemlich auf den erster«/ der nach der genommenen abrede es zuthun unterlassen hätte / wurden aber dennoch räthig / vonneuem hinein zu kehren/ und das kind nun ohne gnade zu tod-te»/ aber zu spät / dann Labda hatte ihre reden heimlich gehö-ret/ und ihr kind unter einem fester verborgen/ daß solches diemänner nun nicht finden konnten; und wie die Corinther ei-nen stster Lvplele nenneten/ bekam auch der knabe den nahmenCypselus; das übrige siehe im artickul Lypselus.lVIuls guinks c. 92. *

Labdacus, ein söhn des Phönius/ wurde bey ziemlichem al-ter nach Theben beruffen / die regierung über sich zu nehmen.Von ihm werden die Thebaner LsbäsciäN genennet. Narr«,,üb. VI. äs Tkebsn. Lc.

Labe/ eine in Unter-Oesterreich bey dem fluß Tey, an denMährischen grentzen/ gelegene stadt/ nebst emem schlösse/ welcheden Herren von Lilienberg zustehet. Bey diesem orte büffetean. 1260. der Ungarische König/ BelalV. in einer mit demBöhmischen Könige Ottocaro gehaltenen schlacht 14000. mannein. La/ör». exit. rer. Lok. !ik. III. s. 15.

Labe » (Louist) siehe Abbe / (Lvuise.)

* Labede/ eine kleine Afrikanische provintz an der fte, undzwar auf der sogenannten qold-küste gelegen; sie hat gegen abenddas grosse Acara/ gegen osten und norden Ningo. Es ist eine ein-zige stadt in diesem lande, davon es auch den nahmen bekom-men hat. Sie liegt an der see, und drey Französische Meilen vonKlein-Acara, gegen morgen dieses landes; auch ist sie mitMauren umgeben, und hat eine sehr angenehme läge. Dasdaherum liegende land ist eine schöne ebene, welche von vielenWasser-bächen durchstoßen wird, und dahero gute weyde für dasvieh hervor bringet. Die einwohner werden von einem Kö-nige regiert, und sind einige mit der vieh-zucht und acker-bau,andere aber mit saltz-machen beschäfftiget. Einige treiben auchHandel mit grossem vieh, welches sie entweder sechsten erzo-gen haben, oder zu Ley einkauffen , und es nach Acara zumarckte führen. iv-/»L>sr/r, reist. ä'Lkrigue.

LiÄ. 6eogr.

* Labella, (Stephanus) gebürtig von Florentz, allwo feinvatter ein goldsthmied war, hatte diese profeßion zu erlernenangefangen, selbiger aber den abschied gegeben, um sich einigund allein auf das kupfer-stechen zu legen. Sein lehrmeisterin dieser kunst war der bekannte Canta Gallium Nachdem erzu Rom und zu Florentz viele schöne stücke verfertiget hatte,kam er in dem jähr 1642. in dem gefolge des ToscanischenResidenten nach Paris, allwo er sich eine zeitlang dem Müßig-gang ergab. Als aber das geld ihm zu mangeln anfieng,fieng er auch an zu arbeiten, und verfertigte ein aus fee-treffenund feld-schlachten bestehendes werck, welches er einem gewissenkaufmann, Chartres mit nahmen, zum verkauf antrug. Dasie aber wegen dem preise nicht einig werden konnten, riechenihm Colignon und Goyran, daß er feine arbeit dem berühmtenIsrael Henriet antragen sollte. Labella folgere diesem rath,empfieng von Israel mehr für seine arbeit als er selbst ge-fordert hatte, und fuhr nachgehends fort für ihn zu arbeiten.Endlich nachdem er in die zwölf jähre zu Paris sich aufgehal-ten , und sehr viele schöne arbeit an das licht gesteüet hatte,veranlasseten ihn seine familien-angelegenheiken nach Florentzzurück zu kehren. Der Groß-Hertzog empfieng ihn sehr gnä-dig , und wies ihm ein jährliches gehalt an. Obwol er nunvon sehr schwächlicher gefundheit war, so verfertigte er den-noch verschiedene vortrestiche stücke, und starb endlich um dasjähr 1664. nachdem er sonderlich in den letzten jähren seineslebens unsinnige kopf-schmertzen ausgestanden hatte. lMln» ,

entteüens lur les vie« äe8 t^sintrer.

Labbo, (Antistius) ein söhn Antistii LabeoniS, eines gleich,falls berühmten Rechtsgelehrten, der es mit Bruto und Caßiogehalten, und nach verlohrner Pharsalischer schlacht die Re-publick nicht überleben wollte, war ein schüler von Trebatio undohnstreitig der Fürst aller Rechtsgelehrten seiner zeit. Er mach-te sich kein gewissen, von den meynungen der Alten in den mei-sten stücken abzuweichen, darüber er aber mit dem Capito streitbekam, der ihm das nicht nachthun konnte oder nicht wollte,und bey seiner vorfahren älNscis vest hielte. Die liebe zurfreyheit war ihm angebvhren, die er auch unter der regierungdes Augusti nicht ablegte, sondern vielmehr seine zunge beyaller geleaenheit brauchte. Als einst die Rathsherren zu Romauf Zulassung des Kaysers einander selbst mann vor mannwehleten, wehlete Labes den exulirenden M. Lepidum, so vor-mals neben August» und Antonio das Triumvirat getragen;und als Augustus ihn fragte, ob er keinen würdigern wüßte,antwortete er: Es hätte hierin« jeder feinen willen, und folgteseinem gutdüncken, und als man ihm vorstellete; Augustuswürde es übel empfunden haben; sagte er sehr klug : es wür-de ihm ja wol frey stehen, den in Rath zu wehten, den Augu-stus selbst noch donükssm Usximum seyn liesse. Als der Rathbefchliessen wollte, daß immer ein Rathsherr nach dem andernbey Augusto des nachts wachen sollte, meynte Labeo, er sey nieein nacht-wachte« gewesen, und zu dem schnarche er gar sehr,-aß er sich also zu diesem amte bey dem Augusts nicht wohl schi-

cken wurde. Dieses und dergleichen freye d^u^fjhinverhinderten doch nicht, daß nicht Augustuste gehalten haben, weil seine Weisheit und nuiieni^nckgleichlich war. Seine lehr-sätze haben die V.Pegaflaner fortgepflantzet, da hingegen die ^lten-^Caßianer es mit seinem gegner dem Capltone M40. Volumina geschrieben, worunter die üb-)" ' -güb. X. xoiteriorum ; sä Läiötum; Libri -es .! j,

lllbri krXtoris keregrini; läbri Lpiltolsrum, ^«1,'

mentis uns bekannt sind. , L. 47- s^/arvlll-

s. 7. A-oelr», lib. VIII. c. 12. äs vitis newpo I ^ ^ MLabeo, (Actius oder Attius) ein LateinE^r HherMdHomeri Ilisäem von Wort zu Wort so ungesaM ^er von jedermau verlacht wurde, lscyr- .jhoLabes, (Domitius) wird von Bernardinoter diejenigen Rechtsgelehrten gesetzet, die zu den »-e>> y,efers Hadrtani gelebet haben. Einige wollen w' aEjDmitiumhalten, welcher in 7. büchern, so von. -jekroconlulmn den titut führen, die Marter, won» u-

V,^

beleget worden, erzehlet. , vlc. Mor.

x. i;r. leg.

' Labes, (Claudius) ein vornehmer Bataver

Römern alä OkerNer ?>ker v», sr^moilcbe

Römern als Oberster über die Batavtscheaber von Civile, mit dem er ehemals »m Eseinem vatterlande gestritten, L. L. 09. ge>a^

Frießland in Verwahrung geschickt. ' pack. 7! M

Wie er nun das folgende jähr gelegenheit Mv / p erv^h^entkommen, suchte er sich an Civile zu rächen/den grösten theil der Bataver wieder unterfam zu bringen, dasern sie ihm einige mannMHden. Dieselbe erhielt er zwar, konnte aber «U ^ SN yckrichten, als daß er einige Nervier und BetEbrachte, und etliche mal auf die Camnefaten E -ACivilts bunds-genossen , streisete. j- TNll^E.M

mit seinen zusammen gerafften Betasiern unvCivili einen gewissen paß an der Maas vcrwev^grer'gen die beyden vornehmsten Befehlshaber derpanus und Juvenalis, in dem treffen zu DA)

Labeo das seid verlohr, und die flucht ergE se»m.M

l. c. 66. Civilis gab sich nach der zeit viel a»^^^

Teutsche Kayser-und Rei'chs-Hist. 10m. I. Üb-* Labes, (Q.Fabius) ward ü. V. 5

564. prLtor zu Rom. Er commandrrte dle

und zwang dte Cretenser, alle gefangene ve» .

zugeben, davor ihm die ehre eines Triumv» ^ Kl-M A«Award. ü. v.; 70. ward er nebst Cl. W ^

und commandirte die armer in Ligurien. denRom ernennet, die grentz-streitigkeicen zwu^,eil bei ^

und Neapolitanern beyzulegen, ließ ersich kommen, und ermähnte ste, daß sie allerern fahrenlassen, und lieber von den Uhchver ^was zurück-alö vorwärts gehen sollten.ten, blieb ein stück landes dazwischen Köa^aß B

1 volcke zuerkannte. AIs er stacht,UrV

k»n. ttnk> lNts isirn ... ^ ^ ^

Römischen voicre zuerkannte. Ais erüberwunden, und mit ihm einen vertrag 8 ^ sie ^ jdie helfte seiner schiffe abtreten sollte,schneiden , und aab jdm den einen tye üä) a.. d

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schneiden, und gab ihm den einen tM ^

, VII.,. n. 4. Man sagt, datz^^Poesie verstanden, und unter denen gewM' M>. ^ xrentio an Verfertigung seiner comödien VI-in vits leremii. k KiKI. 6rrea- arölll»M

bibl. Lst. vol. III. lib. V. c. 8- ?- 77 ?' ast/llO. ;>>ist eine secte unter ^perKavErfRechtsgelehrten, so ihren nahmen von dc>» jsi, dv»FLabeone, welcher zu den zeiten Augustl wRom gelebet, bekommen hat. Ob aehadtÄ pell !ser mann gar viel besondere meynungen s ^ do«/ ^foiger eine eigenefrcteformiret, joder Labeonianer nirgends bey den Ass ' / ^ z"krosullsni von dem Sempronio Pfve . ^ si) lNNfforiret, oder dessen Nachfolger dem Pegai^js ge>^ d>eBürgermeister in Rom und kr^ke^ übe^AaltAeslksni genennet werben. Man leget L'^heile ^

schafft bey, daß sie sich nicht an ^ 2^und ansehens, wie etwan ihre <MrnM" ven k

sisni gebunden, sondern von den vorja» Ije vv^^ 'ihrem eigenen gutdüncken geurtheuel-. ^stigkeiten , so sie mit diesen letzten« 5 -L.I'b'^

in ongmi'bus Liv. angemercket wo EfilE/

äeL. O. Isü. lubseliv. üb-^ ° ^

* Laber, oder Labar, ein fluß Heckenc->k^bey der stadt Beretzhausen und dem ll^und oberhalb Regmspurg m dre D° ;o4-nsl. öojor. I. 2. §. 9. x.;. V. 7 - F

Lsvsr. p. 126. . . .^er V" <,el, '

Laberius, (Dec.) einLa"Ac-S^chlet^

Ritter, welcher zu den zelten Im«« ^ phnS^sen bitte öffentlich auf einem rne