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garten auf der insul Creta, so von Dädalo, zursicherhettdeSMinötauri, erbauet worden. Der andere war der Egyp.tsscheauf der insul Möris, so das wundersame werck des Komgsin Egypten, Psammetichi, war, und von PImw porcsnw-kiülmum iiumLNi opus imxenäü, oder, wie andere lesen, IN-esnü genennet wird. Pomponius Mela berichtet , daß dieserlabyrittth einen grossen umfang gehabt, und gantz von mar-morstein gebauet gewesen, worinnen ;ooo. gebäude sich be-fiinden, und unter denselben ir. Königliche palläste. PaulLutas will noch vor wenig jähren an dem orte gewesen seyn,und verwunderliche Überbleibsel dieses herrlichen alten gebäuesgesehen haben. Der dritte war der wegen seines kostbarenPfeilers berühmte labyrinth auf der insul Lemnos. Und dervierte war der in Italien, welchen Porsenna, der König inHetrurien, zu seinem und seiner Nachfolger begräbnis bestim-met hatte, (siehe Möris.) üb. XXXVI. e.ir. L/e-
/a , üb. I. L. 9. ssa/,. in csn. cbron. LMt. ssecul.
XV. *
*Lacarrv, (Gilles) ein Jesuite aus Auvergne, welcher un-ter den Gelehrten des XVII. Isecuü berühmt ist. In seinenschritten zeiget er eine tiefe emsicht in die geschichte der altenGallier und der ersten Francken, und beweiset aller ortenvieles iuäiLmm. Er ist nur seiner schritten wegen bekannt;das erste, so er heraus gegeben, kam an. 1660. an das licht,mnd enthält nichts als das leben Francisci ä'Estmng; daSletzte aber ist an. 1680. in 4. gedruckt worden, und ist eine bistsertation, äs primo A Ultimo Limo ttezis Ilugonis Lspetl.utgue äs Limo Llortin koberti sjus kiüi. Seine andere werckefind : Nistoria ttomana L stuüo LTÜire aä Loniiantinum Ll. Lc.1671. Xotitia amigua LIagiKrswum Imperii L Lslliarum,167;. in 4. Hittoria Lalüsrum ürk kr-LksÄi; krsstorio Onl-liarum , 1672. in 4. Uikoris Loloniarum tum a Lsllis in ex-terss Xstiones millsrum, cum exterarum Xstionum in 6al-Üsm äsäruLarum, 1677- in 4. 6 « kegibus krsnoiX L hexe 8a-üca, 1677. in 4. vittertatio äs Lnno Die Obitus 8. tto-berti Lonäitoris <L primi Lbbatis Laste vei, 1074. in 4.Welche wercke insgesamt in bemeldten jähren zu Clermont, woßch Lacarry aufgehalten, sind gedruckt worden. L/ar-en'.
Lacedämon, vor zeiten auch Sparta, jetzt Misitra ge-nannt , ist eine alte und berühmte stadt in Morea, am flusseEurotas, welcher heut zu tage Vasilipotamo genennet wird,und 7 meilen davon in den Colochtnischen Golfo fällt. An-fänglich hieß diese stadt Lelegia, nach Lelex, ihres ersten Kö-nigs nahmen, welcher zu einer zeit mrt Cecrope I. dem Konrgezu Athen, und Erichthonio lebte; den nahmen Lacedamonaber hat sie von dessen Nachfolger Lacedamone, und Spar-ta , von der Königin Sparta, Lacedamonis von Europatochter, oder von Sparto, Phoronei, des Königs der Lr--ivorum, söhn, von welchem selbige zuerst erbauet worden,bekommen. Es soll aber diese stadt L. A. -297. zur zeit desPatriarchen Jacobs, und also lange zelt vor der stadt Romerbauet worden seyn. Sie liegt theils auf einer ebene, theilsunten an einem berge, nahmens Taygeto. Der fluß, wel-cher von einigen Hügeln nord - westwärts herab fließt, gehetbeydes auf der west-und südlichen feite um sie herum. Po-lubius berichtet, daß sie vor alters 48. Griechische stadien imumfange begriffen habe. Es ist niemals in der welt eine stadtaewescn, welche so viel stccula durch in unveränderlichemrühm der höchsten tapferkeit geblieben, als wie diese, sintemalfast keine einige rühmliche that der alten Griechen zu nennenist woran sie nicht mit theil gehabt hätte, wie sie dann auch un-ter allen Griechischen stadteu am längsten ihre Könige gehabthat Die Kayser zu Constantinopel gaben sie hernach ihrenältesten söhnen zur apanage, weiche daher allezeit vehmlnoder Herren von Sparta tituliret wurden. An. 1460. oderungefehr um selbige zeit, nemlich 7. jähr nach eroberung derstadt Constantinopel, und 5. >ahr nach hinwegnehmung derstadt Athen, bemeisterte sich Mahomet, der grosse zugenannt,auch dieses orts. An. 146;. rissen die Jtaliancr unter Sigis-mundo Malatesta diese stadt den Türcken wiederum aus denHänden, weil sie aber von der auf dem berge Taygeto erbaue-ten citadeüe nicht Meister werden konnten, huben siediebela-aerunq wieder auf» und steckten die stadt in brand, so, daß siefast aantz im feuer aufgieng. An. 147z. eroberten die Vene-lianer unter ihrem General Bartholomäo Coglroni diese stadt«ufs neue: allein weil selbiger mit tobe adgieng, wurden siewieder an der eroberung des castells verhindert. An. 1687.haben sie ihn unter dem commando ihres tapfern GeneralsMorosini wieder in ihre Hände bekommen, aber auch ist demletzter» Türcken - kriege, nach schlechter gegenwehr von neuemverlohren, so daß der ort in dem darauf geschlossenen friedendenselben hat müssen gelassen werden. Sonsten ist dieses Mi-sitra oder Sparta ein Bisthofflicher sitz unter dem Ertz-Blschof-fe von Corintho. Sie wird in 4. theile unterschieden, die voneinander abgesondert sind, nemlich in das schloß, die stadt und2. grosse Vorstädte, deren eine Llelosboiion oder der Mittel-decken, die andere aber ^xoskorion oder der aussen - flecken ge-nennet wird. Das schloß, die stadt und Llelocüorion werdenvon Lxockoiion durch den fluß abgesondert. Das schloßliegt auf der spitze des berges Taygeti sehr vortheilhafftig; diestadt liegt unten an dem schlösse, wovon sie nordwärts bede-cket wird. Sie bestehet aus ,. grossen straffen, zwischen
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welchen verschiedene quergassen zu finden sind. A Me», Ä,platz, von den Griechen Lgom genannt, lst m»lichen spring-brunnen qezieret, und hat nahe dao^ -welche auf der stelle stehet, wo vor zeiten der M»gestanden. Um diesen marckt-platz herum st»?^!!, ivE „jebungen von 4. marmorsteinern gebäuden zu stv»merckwürdigsten antiquitaten von Misitra sind,Persianische gallerie, welche die Lacedämonier ° ^ 'M,
des sieges, den sie über eine mächtige PersianlstA,Mpe>schlacht bey Platäa erhalten, bauen liessen; der Ae,h^na, wie auch des Herculis und Veneriskirche, welche der Jungfrau Mariä gewiedmer ^po»s,^i-nsgia oder die allerheiligste genennet. Sie bss,„,st>jchckLter schöne marmor-pfeiler und ein kloster von DMAscher arbeit. Nahe bey der kirche stehet deslast, wobey ein zimmer für ro. oder r».ist, welche diese kirche bedienen helffen, undkünfte geniessen. Nicht weit davon ist das der ch E s-von Pandaneß, worinnen Basilianer, Nonne» ^
Dazu gehört eine kirche, die weit prächtiger / .
groß als d,ie kansgia ist. - In NesoLkorion
eine andere der kansZiT (welcher nähme von xjE' Eder heiligen Jungfrau gegeben wird) gewiedM" ^ ppeche alle beyde jetzt-bemeldete an kostbarkeit nocy ^
In jeglicher von diesen kirchen ist ein desondeGriechischen weiber abgeschieden, da selbigebeywohnen, und von niemand gesehen werde» tixherrliche Moschee, welche die Türcken in Ministen Weh»in LlelvLkorion, wie sie dann Mich alle Sie Ml, MFalten gebäude dazu gebraucht haben. Diest^ ^,elk ss Eaus 2. Lames, oder rund zugespitzten gibein, ' kirche». Msind, als die in den vorgemeldten ChristE^chihre LIinsräts oder thürne sind unvergleichllu'künstlich gebauet. Ausserhalb der stadt ist dAplittimcm zu sehen. Der Oromc >8 war vor V» ^ftvei'- ^sich die Spartaner im ringen, wettlausstn »' 0lichen spielen mehr zu üben pflegten.strger wald von ahorn-bäumen, derenanmuthig war; das Lxocüoiion ist fast g 5 -.,W El'Ä,wohnet, welche ihre schönste synagoge dastssst Mo, F»,dann auch eine in der stadt, und die dritte ' BheMEstehet. Die Karaim haben allda, eben wie»' vllda sie sich aufhalten, ihre absonderlicheden sich niemals mit den andern Juden.
in I-acoa. ^
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prekce bitt. lur les küiüpxig.
Lr,i//er,e>e, üaceäemone ancienne A *
äslcriptio Llorese. notir. ord. »» .chpp.
Von dem Königreiche Lace^' jahkAi^
Dasselbe fieng sich zuerst unter Lelege»w ^x-te»
25,70. eben zur selbigen zeit an, da Syeneluv ^eich» ^Konig aus dem geschlechte Jnachi fern Ko> jastg^anfienq. Die erste vynatti» währte i8i-soh»von Lelege bis auf Tisamenem, des zA-l- pe» ,,der i;de und letzte König war, »nd L-HeraLÜäiz, so auch hur^ütieniäX Ulldchs ^
ben wurde. Unter diesen fieng sich ^^ÄäodeWtLill»>u,ic>>nemlich unter Procle und Eurysthene, Arn'der Argia, nachdem selbige Tisamenem xe»
Orestes söhne, überwunden hatten. cUjenigt VfteBhV*2. Königs-Häuser her, unter welchen das»'
Men Üurvkbeniä:iruin oder LgiäriruM >»»war, und nicht weniger als KörE^ ^„veceunter Agesipolis III. der letzte war. E,g,u-N' Fnahmen der krocüäarum oder LurypE'^
24. Könige rechnet. Diese v^nslüe ^Äbarba^Uels.FLycurgi zeiten waren die Lacedämonrer«». ^. wwußte niemand etwas sonderliches vonw hrudsr»derselbige Charillo oder Charilao, stlU Mei" .p,"söhn, der nach seines vatters tobe am»^ g
zum Vormund zugeeignet worden, sry» mplicy^' gM,«,selbigen die Crone, bis er zu seinem m»^. kluge» Er Fget war, sondern brachte auch durch lassen,^weise aufführung das Königreich, m ^
tete einen Rath auf, welcher ermr Wuhch. e>r^,sscc ^mäßigen, ander seits aber die ^verM lochte. -
schneiden, m,dselbiges im zaumMen chieLs
bestund aus ;2. Personen, -u l
horten , deren macht gleich war. ^chjeul-M^lic^'dasienrge, was sie dem gemeinen besten ^ ^
teten, ungescheuet vorzutragen, LönigAt
mung des volcks nichts Messen. M mn,
führte die LKoros ein, welche fast L haN/zERömischen Tr.bums oder ZunstE^rauf^ Znemlich der Könige und des Naths M L^^s v
gestalt man sich den Untergang desund Argiver, so durch die allzugrosje S dienenwahrloset worden , zu einer warnu»^^ SMLcedamonier hatten ewige gantz stno" jungst»» §liche gesttze oder gewohnherten. - 5 » ^ ihre I»zu eben denjenigen Übungen, wor»"«