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meer-bustn vormals gehabt. In den ältesten zelten soll das«selbe sehr reich gewesen seyn, weil nach der Heydnischen ge-wohnheit viel kostbare gefchencke dahin geschehen sind. Andiesem orte hat Hannibal im letzten rahre seines feldzugs mItalien fast den gantzen sommer gelagert , auch einen altaraufgerichtet, samt Überschrift, dadurch er feine verrichtetekriegs-thaten in Punischer und Griechischer spräche zum denck-mahl verfasset. Was Pomey meldet , ob wäre der Nahmevon einem Lacinio, der ben tempel gebauet, hergekommen,ist eben nicht gar zu gewiß., Ich. VI. Lr'v. lid. XXVIII.
, pLnrli. m>tn. x. 74-*
Lacisius, (Paulus) Lsnonicus ssegulsrls der Congrega«tion im Lateran zu Rom, war von Verona gebürtig. Erlehne die Lateinische spräche in der Probstey von St. Fri-dian zu Lucca unter dem Probste Petro Martyre, mit demer auch aus liebe zu der Protestantischen religion Italien ver-lassen , und nach Teutschland gekommen, allwo er durch Vor-schub Martini Buceri, kiokeklorder Griechischen spräche zuStraßburg worden. Man hat von ihm eine Lateinische Über-setzung von den LKllig<llk>u 5 des Tzetzes, so an. 1546. zu Ba-sel von Johanne Oporino gedruckt worden,
In vita kelrl lVlsrtyris.
* Lackemacher, (Ioh. Gottfr.) ein LKiloloZus, war zuOsterwick im Halberstadtischen den 17. nov. an. 169;. geboh-ren. Nachdem er auf der schule in seiner vatter-stadt den an-sang seiner studien gemacht, legte er sich erst zu Helmstädt,und hernach zu Halle sowol auf die Philosophie, Mathe-matic und Theologie, als auch vornemlich auf die Griechischeund Morgenländische Litteratur, wobey ihm denn sehr wohl zustatten kam, daß er an dem letztgedachten orte auch einen Pra-gischen Rabbinen, ingleichen den berühmten Damastener,Salomonem Ncgri, antraf, von welchen ihn der erste im Rab-binischen, der andere aber in der Syrischen und Arabischenspräche unterrichtet. Hierauf begab er sich zum andern malnach Helmstädt, machte auch daselbst einen ansang, anderezu unterweisen, und kehrte sodann wiederum zurück nach Hal-le, damit er sich allda unter Carolo Rali Dadichi von Aleppo,welcher nach der Hand dem abgedachten Negri in der stelle ei-nes Dollmetschers an dem Londenischcn Hofe nachgefolget, imArabischen recht veste setzen möchte. Als diß geschehen, nahmer zu Helmstädt den titul eines Migittri an, diente sodann denstudirenden mit verschiedenen philosophischen collegüs, undward folgends an. 1724. der Griechischen, an. 1727. aber auchder Orientalischen sprachen krokellor orciinNnus daselbst, inwelcher würde er denn endlich auch den 16. merk an.das zeitliche gesegnet. Unter seinen schritten sind die vornehm-sten : Llementa längure ärsbicX; Llcorani LrablLi curn ver-sione Lsc. novs, llnnot. L I-exic. eclcncii 8peoimsn; Otzserva-tionuin khilologicarum kartes X. LmiguiiAtes OrTcornm L-er« , Lc.
Laconia, ist eine provintz in Peloponneso oder Morea,welche vor zeiten Lelegia und Oebalia genennet, wie auch mitandern nahmen mehr beleget wurde, nemlicb nach den dar-inn regierenden Königen. Heut zu tage wird sie Tzaconiaund die einwohner Tzacons genennet. Die vornehmste stadtdarinnen war Sparta oder Lacedämon. Der boden warfruchtbar, aber uneben, so daß es viel mühe erforderte, ihnrecht zu bearbeiten, (siehe Lacedämon.)
/a Lc. not. ork. Lntig.
*Lacroma, eine kleine insul indem Adriatischen meere,nur eine kleine stunde von Ragusa abgelegen. Richardus I.König in Engelland, da er in dieser insul angelandet, wolltesich hier eines gelübdes entladen, welches er in einem grossenstürm gethan hatte, daß er nemlich, auf dem ersten lande, da eranländen wurde, der Mutter GOttes eine capeüe aufbauenwolle. Da ihm aber die Raguser vorgestellet haben, daß die-se insul ihnen zugehörte, und so zu reden mit ihrem vestenlande verknüpfet wäre, so könnte er sein gelübde eben sowolerfüllen, wann er ihnen ihre Cathedral-kirche wieder aufbauete,nahm er es an, und that seinem gelübde aufdie begehrte weiseein genügen. Die insul Lacroma hat eine stunde im umfan-ge , und ist darauf eine alte Benedictiner-Abtey zu mercken, wel-che zu der LonZreg-ltionc klontis Lassin! gehöret. 2^.viäk. 6eogr.
Lactantius, (Lucius Cälius) zugenannt kirmiamin', leb-te in dem III. und zu ansang des IV. steLuIi. Etliche gebenihn für einen Afrikaner aus, andere hingegen sagen, daß erzu Fermo in der Italiänischen Marggrafschafft Ancona geboh-ren worden, und daher den zunahnien kirmmno« bekommenhabe. Arnobius, den er zu Sicca Venerea in Africa hörte,unterrichtete ihn in der Rede-kunst, welcher Unterweisung ei-nes so vortreflichen lehrmeisters er sich dermassen wohl zu be-dienen wußte, daß er hernach selbst in Nicomedia zu einemkrokellor bestellet wurde. Nachdem er nun einen grossenrühm erlanget, verordnete ihn der Kayser Constantinus zu sei-nes sohns Crispi LNlKris lehrmeister. Man hielt ihn vor denberedtesten mann zu seiner zeit, und nennte ihn dahero denChristlichen Ciceronem. Seine bücher, die er IiMtmiones ti-tuliret, schrieb er wider 2. ?lülolox>ko§, welche feinde der Christ-lichen religion waren, worinnen er einige Atze mit eingerückt,welche den Papss Gelasium bewogen haben, sie mit unter die«pocryphischen und nicht allzu reinen bücher zu setzen. Aus-
ser ^em verfertigte er auch noch unterschiedliche "ten, sowol in gebundener als ungebundenerZangen «oLrmea cls klicenice^ ^ il^.
das ihm zugeschriebene ..
ist es entweder gar miteinander nicht seyn, U,sebWnoch vor seiner bekehrung geschrieben haben. JUrben-teb, daß er in einem sehr armseligen zustande ge> ^ pM iw^,ne theologischen und historischen irrthümmer EL.schiedlichcn scribenten, beydes von Protestrrenv r ^ M ^
lischer religion, angemercket worden. Seine AB
wol sonst zum öfter» als insonderheit an.
Iosephi Jsäi anmerckungen heraus gegeben, ' ,66°.i6;s. zu Leiden mit Antonii Thysii feinen,nnris variorum, und an. 1684. in 8.hat in dem andern volummc seiner milcelu' ^ -zorein tractätlern von Lactantio publiciret, weuM .challcn^,,-kerkLLMornm handelt, und vorher für verlohne 7 ^eli B ^de, welches darauf mit dessen und anderer
' ae mal wieder gedr?'«l " pahe ^
der that des Laclanttt r ^
SÄ 8
ckungen unterschiedeneschreib-art kommt in d , .
und er selbst giebt zu verstehen, daß er äe - . - xp.. -geschrieben. Doch weil dieses buch nicht w w xeM. ^folgung überhaupt, sondern noch genauer vv
gen todes-fällen der Kayser, so die Chr'M' eintls-M'den, handelt, auch sonsten dergleichen schrifl ^unter Lactantii nahmen angezogen wird; l^und sonderlich ?. Nourri der Französ. BenedUU' . j»ob das buch von ihm sey. Cellarius hat es' ^ ga
der wercke Lactantii mit eingerücket. So W <yi.Venedig einen seiner tractate, c!e SpeüscuUS'druckt, welchen man in manuscript gefunden-,^ gx
in ckron. acl sn.zi?.; ic. epiü.i;. aä ksul.; -
öc Le//ar-»rr». äs lcriptor. oL<stel.nal. <7ave. D« örc. nouvell. äe la stepubi-
in ^7 ist ,,
lec sn. 170;. p. 117., -
Lactantius, ist der nähme eines Märtv^^r.
200. zu Carthago gelitten. in sei- e- E
8LiIIitanor. -a-be E M
Lactucina, ist nach Varrone eine HeU ,paMÄ E,?,che die aufsicht über alle vegerabili-r^oder^ ^ ihA, ^
hatte, weil selbige noch in ihrer milch G^henwaren; der nähme kommt von dem l^
milch, her. Augustinus hingegen nennet ^«scr>ILsSurnum, wiewol auch da einige alte "
Lakkurcism setzen. Doch ist die erstere fANvilisstino um so glaubwürdiger, als auch SehestL ,lium diese von den Heydcn eingebildete »'7
geschlechtö machet, da er sie Laüentew vaE,gar darüber den Varronem felbsten anzieh^ ^ ha m ( 7 °?nen Ilbris rerum clivin^rum ihn also >0 ^
6e civir. Del, Üb. III. c. 8- ^ b,
I- v- ^
Lacydes, ein Griechischer klliloloxlnis' Mjrene söhn , ward feines lehrmeistersder Akademie. Er war ein sehr sanftmuld S ak ^st ^gcsellschafft sehr anmuthig, ohngeachtet a vogedruckt wurde. Er lehrte in einem lvm
Attalo eingeräumten garten, welcher, dE jghre 0^..-,.net wurde, und starb an dem schlage tMA/wOlymp, und L. lk. uz. Nachdem er End'
unterrichtet hatte, und hinterließ Teleclem ^ vseinen successoren. Dieses ist merckwurdig /gans begleitet, welcher er ein grosseslassen. Als der Konig Malus einst Ais
sollte an seinen Hof kommen, antwortete stst^l-
die btlder der Könige nur von weitem a Mhat er sich durch einen sauf-streit /klulosoplio, nahmens Timon, gehaktem >e DirleM Mne schule hat er noch bey lebzeiten se' ^^i<'
Er toll aucb intonderbeit die ernialM. H
^nem Wissen ^Mve-All-- jV
.oereste angeklaget
vornehmste probe auf des beklagten rMg M h,
ser aber, so bald er qemerckt, daß df K, Ld.FX
rufte, solchen vom finget-hatte falle» A.
sobald mit dem fuß darauf, baßber^^rs,
finden war. Cephisocrates wurde el»rm ^ ^
man erfuhr nachdem die fache KM Ajog- AMÄÄ
welcher es eben erblicket hatte. WadeM'eS/EM
als ob Lacydes die andere sogenanntes ^
von Cicerone widersprochen, welcher ' ^
meister Arccstlao schlechterdings grm'A^, ste w
nicht das geringste verändert hatte. X- so?"'
L smici. k/i». lib. X. c. 22. vic. kb"
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Er soll auch insonderheit die ern>aY»""H nM'-.hest-Arcesilai, den freunden zu dienen, E X,-et vi>r »„toder zu rühmen, sehr fleißig -nsanderm stund er einst einem ^
bey, da dieser aufs schwereste
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gu-est. äcscl. lib. II. Diq§.
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Ladenburg, lat. LobäunuM'^gemein Meile von Heidelberg am Acker a ser Palev»" E ^all, und soll den nahmen von kem^ Leot""ss^el-sam Valentinburg haben. Wtewo , § erburgum herleitet, weil die Romer