HlsiA Üe Tobdunburg, davon der Läguslloll-
H'ße ?' Cbe ,,' !?ovvn Freher einen besondern rractat ge-^^Heidelberg in den stand gediehen war/^?Mr gegend gewesen. Von diesem ka-U kjn^vrinä ^ ?onig Dagobert einen guten theil an dasAhe desspiF^bnckt / dessen Bischöffe den Graichgan,Rch^icha!!s,. s" an die Hertzoge von Francken verliehen.!><>; 5 DieEf?'Die helfte aber der stadt Ladenburg hat^vf^äiidss oem Grafen Walrado von Spanheim an.V ,^-recht I' herauf hat Grass Simon von SpanheiinUadt "d Ruprechten von Pfaltz übergeben/ weswegen»ffbis den ort in gemeinschafftlicher rcgierung
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Äorms ^- der Churfürst von Mayntz als Br-M hab-ss d'e Pfaltzifche helfte für den wand - schil-Pfai» !, ' und den ort gantz in besitz nahm.
N>kh."°»> Adess dorwendete/ daß der ort durch kauf von ei-Me?/ so aak ^ ihn durch das schwerdt erobert/ an ihnAlw ^ sequeg^?^ Kayser denselben dem Marggrafen vonNlk ^trjch^'wn , worauf die fache vor den Reichs-Ge-^k^de / so endlich dem Churfürsten von der^,wrachen/ worauf sich dieser bequemte den^,^'"'chmen. Sonst haben die Bischöffe vonk!i?Asschc>, «^^isse daselbst ihren sitz. Der ort musteA» „Mb rev^?cge viel ausstehen / und wurde hierauf ei-sG. igen ^t, aber an. i 6 yz. im may / nebst einigenÄ Lxj^Nastneu, von den Franzosen erobert, nach->d>e o^üend einbekommen hatten/ welche sodann/Ist derum alles plünderten / in brand steckten,
sss §.. ^vufs grausamste tractirten. X. k.
- ^ IX. in elench. ack Luc. p. 17. L«rr//or-x.
c. ü;. Europ. Herold / L. I- p- 146.^ ^4. ' k>- 4;^. Lesck«,, vira kriäer. ll. x. 2;.
.. Aönigei.
in Ungarn
/sn,^^e:Irge zugenannt, König in Ungarn,V!V>te ,einem bruder Geysä I. an. i« 8 °.
bester Selomtra an den Printzen von
V ^)ej, Ee pxvki . ' welche nach dieses ihres gemahls
dj/Fvti putzen an Ladislaum brachte, der hernach
,8 ctär,, ^,en und Neusten darzu gewann. Erb->>/-r'° Wunen genennet wurden, und weilauch „ w"den, nahm er diesen Cracau hinweg.> LÄ'Araq vtder den Kayser Henricum IV. die Kay-"iilLiiU^apfssx?' allem er schlug solche großmüthig ab.
und honnettes leben hatte er sich beyrü^Wand» ", solche Hochachtung gesetzt, daß! V a» "e, über den creutz-zug auftrugen. Allein,e iss. ^9;. tz 'w vorhero Die Böhmen züchtigen wollte,
V cilf lo. luiii ohne männliche erben zu hinter-,hqh^"Sen ^^ Nach seinem tobe ward er unter die
/.-^-^enommeu, und soll viel wunderwerckerer. IlungZi. ckac. II. üb. III. L IV.
,?>Su d>eeA'drch?,^ci söhn , regierte nur 6 . monate um dasu Evvvi , vwr sein lucosstor. Einige seribentenAx' lv k' ..Bcla ^V"n dritten dieses nahmens , und setzenrechAn , vor ihn, welcher am 1172. auf den^k^is? 1 "Uaüs «Mr Stephans IV. gehöret, erhoben>vssd "" 5 . 6 > monate regierte. Allein biestr"^^sthev '"At als ein König, sondern nur als^ rer. HuiiMr. ckecacl. II. lib. VI.
am^ss^ zugenannt, folgte auf seinen vatterv Er war ein gottloser und geiler
^ieX")dujs^ Aenen gemahlin scheiden, und hieltd.°.dez „ ^>tch !!j/, Rumänische concnbincn , wodurch eri?kj^ ^'andere bosheiten mehr den allgemei-
^ S UNgechMs zuzöge. Seine aufführung aberfrieden her, welchen Ungarn^^st?'nch^undsch^''n der Kayser Rudolph von Habs--hm, dem er auch hülste wi-
^d^t tz vd ermv^I"-^^?. verwüsteten die CumaneniUnavn/ ^ssh" an. iryi.in feinem gezelre.^ e»,!' des ?lartellu 8 , seiner schwester Ma-
t!
?Ä«hLlV. ^ aber nicht zum besitze. L°»>.
'vv^beth^lMberti ll. söhn , welchen er mit sei-^ 4 . nw.^?ch"' tn Ungarn und Böhmen, ge-
eip sbarn „ach des vatters tode an. 1440. zu^>^°n>d. Fvhren, und von den Stauden dieses^?5s?°ch w^der "ich, 4. monate alt war, zumdü.""evt H deffAung aber von Uladislao ßagellom-Zv°n f^'siAliq auN/' w an. 1444. erfolgte, wurdeer« ÄohanNZ^ragei,, die würckliche regrerungank^ianq/?-k, H""niad,s Hände gestellet. Huben°^n, , weil die Stande das
ech?Z ^f^^chew abschlugen. Der Kayser
^Kv^kej^Kan^V Ladlslaus erzogen worden, hielte^ ^^elbZMt, und nachdem er in währender* ilX UZ Reichs-verwalter gesetzt, gab
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er den Printzen nicht eher heraus, als an. 1442. da die Oe«sterreicher, Böhmen und Ungarn ihm mit gemalt drohetcn.Hierauf ward er an. 14z;. zu Prag gecrönet; weil aber ebenzu der zeit Johannes Hunniades gestorben war , setzte er Gcor»ginn, Podiebrad zum Regenten von Böhmen in seiner abwe,senheit, und gieng nach Ungarn, aüwo er Ladislaum Corvi-num wegen einem begangenen mvrd an den, Grafen von Cil-ley enthaupten ließ, lind sich dardurch bey den Ungarn nichtgar sonderlich beliebt machte. Als er wieder zurück nach Wienkam , entschloß er sich , Magdalenam, Königs Caroli VII. vonFranckreich tochler, zu Heurathen. Georgiüs Podiebrad bere«bete ihn, das beylager in Prag zu halten. Als er aber kaumdaselbst angelanget, starb er von empfangenem gifte, oder, wiedie Böhmen und Ungarn melden, an der damals zu Praggraßrrenden pest, an. 14z?. den sz. nov. ehe seine braut nochangelanget, p. 780. epir. rom. V. e. ;. //«/-
1 ,,».. miscoll. histor. Lollem. clec. I. lib. VII. iekl. III. p. ;oy-^L»eai X7/DW1, kill. 1 . ep. 1;. aä LtriZoV. Laräin. x. ;oz
Rönig von Neapotis und Ungarn:
Eadislaus oder Lancelot, war noch ein kind, als seinvatter Carolas von Durazzo an. i;86. starb, daher das gan-tze Reich, bis auf die Ladt Cajeta von ihm abfiel, und sichLudovico II. von Anjou , der von dem Papst Elemente VII. zuAvignvn gleich nach deö vatters tode die investitur des Reichsempfangen, unterwarft. Als aber der Papst Bonifacius IX.zu Rom, Dementis Vll. gegner, Ladislaum an. i zyo. fürden rechtmäßigen König erkannte, und ihm mit geld beystun-de, nahm seine partey wieder zu, und als Ludovicus auSFranckreich mit einiger mannschafft ankam, schlug ihn Ladts-laus , und nachdem er ihn zurück zu gehen genöthigt, bemäch,tigte er sich des gantzen Reichs. Hierauf boten die Ungarn,nachdem sie ihrem Könige Sigismundo mit gift vergeben, dieCrone Ladislao an, welche er auch den 5. aug. an. 140;. an-nahm , aber nicht lange behielt. Die spaltung, welche nachdem an. 1404. erfolgten tode Bonifacii IX. unter JnnocentivVII. zu Rom durch die Guelphifche und Gibellinifche facliouerregt worden , gab ihm gelegenheit, die stadt Rom zu über-rumpeln , und unterschiedlicher kirchen-güther sich zu bemächti-gen. (Siehe Innocentius VII. Papst .1 Endlich, als das Lon>cilimn zu Pifa an. 1408. einen neuen Papst, Alexandrum VlI.gemacht, auch Ludovicum II. von Amor, für einen König inNeapel erkannt, dieser auch mit den Florentinern ein bünd-nis gemacht, gieng solcher nach Italien ,. bekam Rom mitlist ein, und befochte den 19. may an. 1411. die schlachk beyRocca leccs. Weil er aber den sieg nicht verfolgte, gab er La-dislao zeit, die stadt Rom zum andern mal zu überrumpeln,ihn „ach Franckreich wieder zu jagen, und die Florentinerzu zwingen, daß sie a». 141;. einen frieden von ihm erkauf-fen musten. Nicht lange hernach gieng er nach Perusia, undwurde ihm daselbst von eines gewissen Meckwi tochter, in wels-che er sich verliebt hatte, mit gift vergeben, nachdem dersel-ben vatter sich von den Florentinern mit geide bestechen lassen,daß er seiner tochter einen liebes-tranck zu geben versprach, wel-cher aber mit gift vermenget wäre; wicwol von einigen dieseVergiftung noch auf eine andere art erzehlet wird, dir hiernicht wohl anzuführen. Als nun Ladislaus solchen zu sichgenommen, empfand er so bald dessen Heftigkeit, befahl des-wegen ihn nach Neapolis zu bringen, allwo er den 6. arig.an. 1454. im ; 8 . fahre seines alters starb. Er war tapfer,großmüthig und freygebig, sonderlich gegen den söldäten. Al-lein die vielen laster, welchen er nachhieug, und am meistenstine Herrschsucht, Ungerechtigkeit und schändliche Wollüste ha-ben seine lugenden gär sehr verdunckelt. Seine schwester Jo-hanna succcdirte ihm, weil er mit dreyen gemahlinnen, Con-stantia von Chiaramönte, des Grafen Manfred, von Modi-ca tochter, die er in, andern jähre „ach dem beylager an. izyr.wiederum verflossen; Maria von Lusignan, Königs Jacob, I.in Cypern tochter; und endlich Maria von Enguien keine kin-der gczeuget. llilk. Xssp. lib. V. L Loov.
in snnsl. La»ss,?. (Xa. *
Ladislaus, siehe Madislaus.
Ladoga, Ladefto, Ozero, eine grosse sie, welche mauvor eine der grösten in gantz Europa hält, liegt zwischen KexsHolm, einer zum Königreich Schweden gehörigen provintz west-wärts , und Kergupol, einer Mofcowitischen landschasst, ist;6. Meilen lang und 20. breit, und hat einen sehr grossenÜberfluß an fischen, darum Kexholm von dessen lachs-fange grosssts geld an sich ziehet. Den Russen gehörte vormals dastheil davon, und das übrige den Schweden. Allein durchden letzten friedens-schluß ist, wie des anliegenden landes, alsso auch von dem see selbsten der gröste theil an Moscau ge-fallen. Ausser vielen flössen nimmt dieser see auch zu sich ssäswaffer Onega , welches nicht viel kleiner ,st. Alle diese Wasserergießt er endlich durch den fluß Nyam oder Liviam in den Finmländifchen meer-bufen. ropogr. Kegm Lirea. O/e^.Perssreift-beschr. x. 20*
Ladocka, ist eine kleine Moscowitische stadt in der landschasstGroß-Növogrod gegen Jiigermaiinland zu, und liegt;. meilm
von der see gleiches nahmens. ^eoZr.
'Ladron, stehe Lodron.
Ccc *Laber,