Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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* Laber, ein kleiner! fluß, welcher in Lothrmgen, nahe an denElsaßischen grentzen, entspringet, von süd-west gegen nord-ostbis gen Mariakirch, von dort aber von weiten gegen vstenseinen lauf nimmet. Nach seinem eintritte in Nieder - Elsaßtheilet er sich in zwey arme, deren der eine nach Schlettstadt«iiet, der andere aber sich endlich in die Jll sturtzet.

*Läberau, oder Läberthal, ist ein kleines thal in demOber-Elsaß , welches sich von den Lothringischen grentzen anbis gegen Schlettstadt längs dem Laber-flnß erstrecket. Es istdieser strich landes sonderlich wegen seinen bergwercken berühmt,und sind die vornehmsten orte darinn Mariakirch, Groß-undKlein-Läberau, deren dieses oberhalb, dieses aber unterhalbMariakirch gelegen ist.

Läberberg, .fura, ^nrassus, ist dasjenige gebürgt, welches(wie schon I. Cäsar gemeldet) das Helvetier - land vom Bur-gund unterscheidet, unterhalb Genf an der Rhone anfanget,und unterhalb Solothurn einseits sich zwischen dem Ergöw,Basel-gebiethe und Frickthal hindurch , bis hart an den Rheinerstrecket, anderseits durch das Basel-Blßthum hinter Baselzwischen dem Elsaß und Lothrmgen bis in Luxemburg sichhinein ziehet. Er hat hin und wieder enge passe, als da sindder im landlein Gex, der gen Pontarlier, Pierre-Pertuis ober-halb dem Ursprünge der Birs ob Dachsfelden, der bey demGäns-brunnen im Münster-thal, der bey Balstal, der so überden obern Hauenstein, zwischen Walienburg und Balstal gele-gen, gehet, darüber man von Basel auf Genf reiset; der auf demuntern Hauenstein bey dem schloß Homburg, welcher aufOltenund Lucern führet; der so über die Schaffmatt bey Olttgen ge-het , darüber man gen Arau und in das Ergöw kommt; derüber den Bötzberg oberhalb Bötzen im Frickthal, darüber manauf Brück, Baden und Zürich gehet, und der auf der Was-serfallen im Solothurner-gebiethe., Er trägt gut tannen-holtzund hat schöne und fette weyden für das vieh, auch sind hierund dar dörfer und Wohnungen darauf. *

Wägern oder Lägerberg, Deigerws ölons, (Ligera, sie-he Legrin,) ist ein hoher berg im Canton Zürich, an dessenfuß gegen abend die stadt Baden, gegen morgen aber das städt-lein Regensperg liegt. Auf dessen höhe unfern der hoch-wacht,werden viele curiöse steine gefunden, die allerhand figuren vor-stellen , als Würfel, schnecklein, sternlein, Muscheln, Ammons-hörner, rc. Man hält dafür, daß die von natur warme undweit-berühmte Heil-bäder zu Baden in diesem berge entsprin-gen. Vor uralten zeiten haben berühmte Freyherren aus die-sem berge ihren sitz und schlösser gehabt, so den nahmen derFreyherren von Lägern geführet, deren die eine, so zu obcrstauf der höhe ob dem dorfe Olelstngen ihren sitz hatten ; dievon Hohen-Lägern aber, die andere, so zwischen Boppensellnund Pflasterbach wohneten, die von Alt-Lägern genannt wur-den. Sie waren mit-stifter des klosters Faar an der Limmatgelegen, sind aber samt den schlössen, längstens vergangen.An. 1246. lebte Arnold cls Legrin ein kriegs-mann ; an. izio.Johannes; an. 1,40. Johannes, Ritter, sein söhn; an. 1,84.Friedrich, sein enckel rc. käst. nat. Ddv.

L. II. p. 29. *

Lälius, (Cajus) ein Römischer Bürgermeister und grosserRedner, der wegen seiner klugheit sehr berühmt war, daß manihm davon den zunahmen des klugen gegeben. Sein son-derbarer freund war Scivio , unter welchem er sowol in Hi-fpanien, als in Africa für den vornehmsten General-Lieute-nant diente. In dem erster,, lande ward er nach eroberungvon Larchsgo Xnvs, heut zu tage Carthagena, mit einer gülde-nen cron und dreißig ochsen beschencket, so die gröste Verehrungwar, welche zu selbiger zeit ein General für sich selbst thunkonnte. In dem Afticanischen kriege, als Sctpio die feinde inihrem zweyfachen lager bey nacht überfiel, ließ er Lälium undMasinissam des Syphacis lager angreiffen, und that seinerseits nicht eher den versuch auf das lager Asdrubals und derCarthaginenser, als nachdem ihm die 2. erstere durch glückli-chen ausschlag ihres pnternehmens den weg gebahnet hatten.In der hierauf gehaltenen andern und ordentlichen feld-schlgcht,da die feinde sich von neuem verstärcket hatten , trüge Läliusauch ein grosses zu dem siege bey; und als er darauf samtMasinissa den Syphacem zu verfolgen geschicket ward, schlu-gen sie denselben in seinem eigenen lande, bekamen ihn ge-fangen , und eroberten die vornehmste stadt seines Königreichsdurch accord. Lälius wurde darauf nach Rom geschickt, wo-hin er den gefangenen Syphacem mitgefühlet. Cicero ge-dencket seiner zum öfter» mit grossem rühm, so thun auchLivius und Plutarchus seiner erwehnung. cn», äs dar.Orawr. *

* Lälius, (Laur.) ein Prediger zu Onoltzbach, gebohren indem dorfe Klein-Lankheim in Franckenland im jähr 1572. den15. april, und gestorben den 26. jul. an. ,6;4. besuchte, nach-dem er in der schule zu Onoltzbach und auf dem 6>mna6o zuHeilbrunn den gründ seines studirens gelegt hakte, im 17.jähre seines alters die Universität Jena, und ward daselbst im»o. jähre seines alters Magister. Im jähr ,59z. zog er nachWellenberg, wo er die Gottsgclehrtheit trieb, auch innerhalbden vier jähre», die er sich daselbst aufhielt, einige bernssun-qen nach Steyermarck und Ost-Frießland bescheiden ausschlug.Im jähr i?y 7 > kam er wieder nach Onoltzbach, ward bey derHaupt-kirche an. 1599. Diaconus, wohnte jm jähr ,6c>r. der

! 6 6

Unterredung zu Regenspurg bey, ward imsteÄor zu Heilbrunn, und im jähr -So;, der vor^ E vdtger zu Onoltzbach und zugleich Consistorml-M8criptursm lognsMem; Kriterium kiäei; >

gM LcLlestam Der a nato Lbristo exercueruM,

ticuli cls Perlons L OKcio Lbristi ecmcc^ . -^chk, V

Franckfurt rsn. in 8. Rettung Dr. Martinund guten Nahmens, 1614.1645. in 4> za-chen, warum ein Evangelischer Christ bestall sil.^

geschrieben, /'»'rz-,»-. tkeatr. vir. eruäit. clar. r-. cekp'-tte, cliar. bibl. öoälej. »w ' " si.

k- 452. ,/o. c'a/j-. cle meritis Ibeolo^.. ^ t«

tom. I. p. 144. Hockers Heilbrunn. antiflMl.

abth. 6. n. 4. p. 196.

*Laer, oder Laar, (Petr. van der) wegenstatt von den Jtaliänern Lsmboro zugenanm^ ^ ^mahler von Hartem, im XVI. Leulokleinen schjldereyen hervor gethan. Er

zeit zu Rom auf, woselbst ihm seineachtn,,g der vornehmsten leuthe erwarb, -.„,voc ,

Hartem im 60. jähre seines alters, da er am jhwin einen graben fiel, und darin,, ertranck- «--tz sey" ^ Mungluck von einem Geistlichen prophezeyet

chen er vor dem zu Rom nebst vier andern LFeM m ^Tiber geworffen, als sie dieser wegen des flem-,xe.tagen bey der Inquisition anzugeben gedroye,

/e-, vies äss feineres.

Laertes , König von Jthaca, war einckei Jupiters und ein vatter des UlM,ihm Daertiaclss, gleichwie das land Jthaca -genennet worden. Oä. v. n8- ^ '

XIII. V. 144. r^Zr/. Lneicl. lik. III. V. 272.

, flehe ritt«

Laet, (Johann von) ein Antwerper,

der neuen wett, eine Historie von Brasilien , » ^ >

von den sogenannten kleinen Republicken std.M ^an. -649. und bedauerte ihn sonderlich Salma.'^ n'rWLihn jederzeit gebraucht, seine concepte, *" 5 , nack/L. °reu, ins reine zu bringen, daher er a»mzu sagen pflegte, er habe seine Hand verloyr M

Zck-M-E eom. I. p. 247. .

Läta, eine Römische Dame, Albim' ^ s-c<MHohenpriesters, lochter, wurde zu ende dev M soPaula söhn, Toxatinm, verheurathet, .1 packsteinander lebten, daß Albinus durch ihren 7, sichdel überzeuget, das Heydenthum aufgab,

Diese Läta hatte eine tochter, welck^ igroß-mutler, Paula hieß. Der H. ^

chem sie in dem Christenthum unterwiest»^,,,, er»

groß-mutler, Paula hieß

chem sie in dem Christenthum untern-" ^ -gewiß send - schreiben an sie abgehen - ^ ,

richtete, wie sie diese tochter erziehen 10«^' ^

Lätus, (Aemilins) des Kaysers Com^ fl,artono oder Oberster über dessen leib-garvc - ^„ in ö^F^jwelche demselben sein allzu unsinniges abck ssnung mißriethen. (siehe Commodus.) , v >

hlerauf aus raachgierd ihn samt mehrderen, welche er gedachte hinrichten zu ^ gck iSß,,si^dul aber zufälliger weise in seldigcr ha"r„M„ ^,,machte Lätus mit Electo und Marcia ve» W "chyB.pzukommen, und gaben ihm anfangs M hrv ^schiene fehl zu schlagen, und ComnE ^mit dem glftezu sich genommenen ssEss,,daß er das geschehene mcrckete, liessen sst.^,,. ,recht erholet, durch Narcissum gar ^sdenthM,..f^^trug er das meiste bey, den Perttnar am z» , ß

Hais ihn aber gleichfalls nach c

weil er die kriegs-disciplin wiederum mss,ebeM'',yeiigen suchte, und mit seinem eingezogeM,^^helt ! xsemer l,ederlichkeit bcschämete, als lnst" ^alles, was er von demscldigen gehassk'p vo» ^meyute, hatte erhalten können. E^vartia>M^,n,n"Al^den Latum gehalten , von welchemihn Caracalla unter andern seinen lib-h^

te, sich selbst mit gift, welches er ihm

in Oomniml. L-is». in LelUN'

'Lätus, (Erasmus Michael) ^gen, schrieb etliche volumina rede Ach A; "

guia Moralia, ebenfalls in gebundene ,, a .

zu Basel 157;. -» 4- gedruckt 'vordem iv^cie Xsputzlica XoriintzerAenüurn t vvN

^ welche Slnccrus nAhret. ^

no, Iib. X. Franckfurt l?7l. "'4,'n. I.'4-i

Dan. p. 40. , monuw- 2-

clils V. üe Poet. x. ,68-feg. ' ,t,

toxscgnia oder liebes-spiele die^

ne gelehrt, Er ist von einem am