;8o lag
r!am Lc. betriff, auf viele nützliche entdeckungen gerreth. Alser aber an. 1714. nach Paris zurück gekommen , bekam ereine stelle Unter den besoldeten Mitgliedern von der vorgedachtenAcademie , wie auch unter den Königlichen 8ub-LibliotbesL-,rüs, da ihm sonderlich die mathematischen bucher angewiesenwurden. An. 1724. ward er Unter-VireÄor der Academie ,und bekam dabey von dem Hertzoge Regenten, ,mt dem er ingewissen stunden über verschiedene mathematische dinge confe,riren muste, ein jahr-geld von 2000. livres, worauf er an.1725. auch zum viregwrs erwehlet wurde, und in solcherwürde an. 17)4. den n.april mit tode abgieng. Unter seinenschriften stnd zu mercken: Methode« nouvelle«^ pour l'Lxtrse-tion <L lMpproxim'-ttion de« kaeine« L pnur resoudre l>ar isLercls L la üigne droits plusseur« Problemes solide« üir-solids«; Kleinen« dMritbmetigue L d'LIZebre; XouvermxKiemen« d'dricbmetigue öc dMIgsbre, ou Introduktion s«xMatkemar'igues; la Lukature de la 8pbers, Lricbmetigusnouvelle, (binsire ) u.a. m. An., kam auch unterseinem nahmen heraus: Loslöse gsnemle, gui comient de«Metbodb« nouvelle« pour resoudre le« Probleme« de rou« lesxenre« <L de ton« Is« degre« a üinssni; es hat aber selbigesder Abt Nicher verfertigt, und sich dazu nur einiger unor-dentlich geschriebenen papiere des Herrn de Lagny bedie-net. Eben derselbe hat auch Hoffnung gemacht, noch ande-re schriften, welche jener geschrieben hinterlassen, ans licht zustellen.
Sago di Como, siehe Como.
Lago di Jensavo, siehe Aricia.
Lago di Lugano, siehe Lugano.
Lago di Nerni, siehe Aricia.
Lago di Rottam, ist ein see auf der höhe des zwischen demBündtner-lande und dem Liviner - that gelegenen bergs Soi.Der see ist ungefehr eine halbe stunde lang, und dben an dem-selben eine dem H. Carolo gewiedmete capelle. Er wird for-mirt von dem auslauf eines besser oben gelegenen sees, La-go di Tom genannt, und giebt zuletzt sein Wasser dem Tesin.
bitt. natur. k. III. p. 86. *
Lago Maggiore, Dacu« Vsrbanus, der Lange see, ein arostser see in dem Hertzogthum Mayland, darein der ffußTesino(vor diesem Tioinu«) fallt, der aber bey Sesto wieder herauslind in den Po fliestet. Äral-S, lib. IV. ?/r». üb. III. c. iy.
<7eFa>'.
Lagos, vor alters üaoobriga, ist eine kleine stadt in demKönigreiche Algarbien, welche aber mit einem ziemlichen gu-ten Hafen, einigen vestungs - wercken, und einer beständigengarnison versehen ist. Der Gouverneur von Algarbien hatseine ordentliche residentz daselbst. Der König Sebastian ließallhier ein schloß aufführen, welches damals für importantpaßirte. Der fisch, denn man Thonn nennet, wird hier häu-fig gefangen. de , ep!t. ds la« bist.
kortugues. , delice« de kortugsl, p. 8,) -
Aagosculo, oder Lago oscuro, lat. üscu« obsouru«, istein offener und geringer ort in dem gebiethe von Ferrara, nichtgar z. Teutsche messen von der stadt dieses nahmens, an demPo-flusse, gelegen. Weil die daselbst befindliche brücke über denjetzt - gedachten fluß den Kayserlichen trouppen, in währendemSpanischen fucceßions - kriege, gelegenheit gab, die in demMantuanischen liegende Franzosen zu incommodiren, so be-setzten diese letztere diesen ort, und bevestigten ihn. Nicht lan-ge hernach, als der Kayser Josephus mit dem Römischenstuhl, wegen Comachio, zerfallen war, bedienten sich die Päpst-lichen gleichfalls dieses passes, und verfchantzten sich allda; al-lein die Teutschen machten sich ohne widerstand meister davon,und sprengten die angelegte fortification in die luft.
Lagow , eine grosse Commenthurey in der Neu-Marck,und zwar in dem Sternbergifchen districte, darunter die be-nachbarte kleine stadt Czilentzig und 4. dörfer in Groß-Polengehören. Brandend. Staats-geographie.
Laguna, (Andreas) ein Spanischer Medien«, war zu Se-aovia an. 1499. gebohren, und hielt sich säst die gantze zeitseines lebens an dem Hofe Kaysers Caroli V. auf. Er starban 1560. in seinem vatterlande, und hinterließ verschiedeneschriften , darunter Lnatomiea Metbodus ; do kondsribu« <LMensuri«; Vita Oalem Lc. bibl. Ilispan.
* Laguna, die Haupt-stadt auf der Canarifchen insul Tene-riffa , ist wohl gebauet, hat zwey Pfarr-kwchen, zwey Nonnen-und vier Mönchs-klöster, und ist dle residentz des General-Gou-verneurs von allen Canarifchen insuln. In ihrer gegend wachstder delicateste malvasier und sect.
* Laguna , eine ansehnliche Herrschafft in Spanien, so denzunahmen ds Camera Viejo führet, liegt in Neu - Castilien,und ist vom Könige Philippo III. an. i;yy. den 16. ftbr. vorSanctium ds lu Cerda, Iohannis ds b- Cerda, vierten Her-tzogs zu Medina Celi, und Iohannä Manuel de Noronna,jüngern söhn, zur Marggrafschafft erhoben worden. DieserSanctius, Königlicher Slaats-Rath und der Königin Margq-rethä Hofmeister, hatte zwey gemahlinnen, davon die erste
k H H Ist? .-.poisEA
Agnes de Zuniga, Frau von Villoria, Bernhach^ ZflÄhdenas, Herrn von Colmenar, wittwe; die an? erViüena, Antonii ds Melo tochter gewesen, M^Morphonsi d'Alvarado, des andern Grafen von da^lin, gezeuget; die aber bald gestorben. Die E E Äb!>gräsin von Laguna vermachte hernach grwW das('„ FBarfüsscr-kloster zur H. Dreyfaltigkcit zu Mavr ^gestiftet, und die Hertzoge von MedinaMiranda in Portugall zu desselben Patronen ^ ^Nachgehends fügte Antonius Johannes snöovi ,, ^
rugre Anevneuv ^svyanuev ^77-,siebender Hertzog von Medina Celi, den tltm v g>nen übrigen bey, und trat selbigen hernacy! ^0» *söhne, Thomä, der sich den dritten MargFE^, U>nennte, ab. Imhof, von den Grossen in Sb ' z. 5 »seg. bist. IlilpLN. L ltlll. gsuesl. tsb. XXVl- ?'r«'-, btac de I'KspsMe, tom. III. . ^
*Laaus, (Daniel) gebürtig von Scho«A^war erstllch im zu Dantztg
Kogise«, 6rsec°eüinguse und kosleos, her»aci) "
Walde üoz-icss L Nempbvlice«, wie auch
ldr. Er danckte aber nachmals ab, lebte i>l>
-v-itu« , und starb unweit von dieser stadt am
1678. den zo. may. Er hat OnmmeM.
6 ZI. Kpkes. L pbilippsnls«; Kxsmsu vciuwfonnLtarum, Marckigcse, üiplieuüs ^disiss Kvaugsliorum Oominisslium de ^
rism MeteorolosicAU; ftlkrosopbiLM . !>.
8teickoloWLm; ks^cbologigm; Lrekologiav cschrieben, Leben. 6edsn.
in rein littersr. tom. I. p. 14;. leg. , „ j!Lagufta, Augusta, Laftre, eine klE
matien , worauf ein bestes castell, St. Geoeg' ^ geinem Hafen, befindlich. Sie gehöret unttr 0nedig zu dem Hertzogthum Courzola. F
matiens, ?. II. x. z?-- HcYKj
Lahne, Lohne,laü üogsnu«, ein DA geh^fl^
springt in der Graffchaffr WittgenstetN l A , MjFs
purg, Giessen, Wetzlgr, Weilburg, LlM^^eu'^KdOber-Laustein vorbey , allda er sich in
Laholm, eine kleine Schwedische st^-/, sie"länbischen landschafft Halland, an der ON ^ von L»-»"Schonischen grentzen, 7. Schwedische rno'^süd - und 6. von Elsingburg nord-ostwarts. ^11 ^ s,fen und bestes schloß. Zeilers beschretbuns ^
Lahor, lat. ÜLÜorium, Lucephala' /stirb- l j,Ost-Indien, welche auch penA-ab geiienw^,, o< ^,,1dem ffusse Ravee, 180. merlen von M, hev^Ache ^
SLL
anvonJndum
Agra südwärts. Der fluß Ravee ^ ,v
um. Es ist eine schöne und grosse ^il /
nem prächtigen pallast versehen, aber W ^ alta'/^qols ihre residentz davon genommen, lyrr ,velchA,Ft'sich verlohren hat. Der nähme laÄ ist
ffüsse heißt, wird sowol der stadt als der § ^
innnen Lahor die Haupt-stadt ist, ^ lock ^
den gröste» und reichsten provintzen t» re^/„,p >sen Mogols, welche einen grossen uberMwein und dem besten Indianischen § „Wdachten Kayser wenigstens 7. Millionen,lieh einbringet.
Lahr, siehe Lohr.
Lajazzo, oder Iazzo, siehe 2^- K
Laich, lzum Loich) eine in demmessen von Bonn gelegene Benedictineu^ gr^ zr ^von Pfaltzgraf Henrico an einer grosse „ vonDas dabey befindliche schloß ward nn-^ onS-sen verbrannt. 6.8. k. I- u- _ zc>;.
Grafen-saal. de orig. monast- ?- ^
Laiman, oder Laymann, (PssÄhilosoEverA^^!!
Awe^brucken gebürtig, und lehrte
d die Tbeologiam ^
Äcademien in Deutschland. Er verfiel ^ Mlnnner-Mönche, welcher unter dem nah^, ^borgen seyn wollen, wegen seines w r .ck
tensto ftomaui kontässci«, LXstl"S, ^ ^rum führet, in weitläuftigkeit, weil/per gchl.des Kayserlichen edicts von ^de, ^flotv /
behaupten wollte, daß die rechte der u,,„melss e, >ge qüther vor der Reformation besessen, . v, si.„, '
ren , und also der Papst und Kanfe ko-n-i,, kAi>^gen restitution gar wohl demcnigen g Calhe er^!'
z.n mm »M-,
grösten nutzen bringen,würden.^^^,:
Dann
Mönch hierauf ein buch, unter dem Wdini« 8. Lsnsdiäki, Wider ihn gesclE ^einer andern schrift: LKi oloZue > aiichI^olo^jcgIj,IMS, darauf geantwortet; welcher -geschwiegen hat. Sonsten finden p^iLtok. ^
lis, in üb. V.; Öu-elliones Lsnnn. ^ l. t,
Kleäkione, Inssimtione Lr koreltar