Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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° im 6s. fahre seines alters.

d '0' ^ ste script. s^L. xvl. Lc. *

Äi?w»vbn«e°bns) ein Jesuit aus Spanien, welcher, nach?dk§ gute vr? "wem vatterlande als auch in Franckreich zue„ MttrnjjMkessen in der Theologie gemacht, einer vonleVfts. jn x^ia ersten gesellen oder brüdern war, und ihm.Trjde,,ti" Sbneralat des ordens succedirte. Er wohn-Hx-'de,, »'"Mschen Loneilio mit bey , und begleitete an.W. PävSi.W nl Hippolytum von Este in Frankreich, wel-ft-Ä^vjss« W5r I.eMU8 dahin gieng, zurzeit des Lollo.

stineä A ilarb zu Rom den ,y. jan. an. 156z. im^ba^^-hut^^ers. Der Papst Paulus IV. bot ihm einenL^tieira» an, welchen er aber nicht annehmen wollte.

leben beschrieben. 5accz>/«r. ^l/eZ«-»l-e.

He^in^^ander) ein Französischer Poet, war von Cbi-Ü»d f?us g-bürtig, und mit dem Jesuiten Jacobss>k» ,U> dara.7! Geschlechte entsprossen. Er studirte zu Rheims,^T^tt ük/ 'iach Paris, woselbst er sich von dem Ober-UZ kej,,x ^redx„ , mit zu selbe zu gehen, wiewoldjx that, sondern ihm und einigen andern^vlnjA .Obigsten stellen aus dem Livio und TacitoM ai,-s vche Historie erklärte. Weil er aber seine frey-.nahm er nach einiger zeit seinen abschied,

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»»"^and .Wsthrige reise, auf welcher er dre Levante,Palästj,,^ Ulstiln des Lickipeiggi, Constantinopel,piche,'. Siciij-,, ^ Egypten, ingleichen auf dem rückwegeAt j '» nahm "Italien und die Schweitz in genauen au-er hierauf zwey jahrein seiner vatter-?°>iL^rjer, ^Lelebet, bekam der Intendant im Hennegau,die wegen einiger anzüglichen, und dertVAy, n^uachtheiiigen schuften verdächtige Personendg>-,J.ch 'Heer papiere zu versichern , da denn auchbegriffen war, der aber seine Unschuld soS»de ^chr,i'na"?. bch sogleich bey dem Intendanten inbeiden, letzte, daß derselbige mit seinem armseligenM lr»g, und ihn nicht allein mit kleidern und

^Uten versorgte, sondern auch in sein Haus,„ach Paris mit sich nahm. Indem ero^e entt^Vhut nicht völlig zu haben vermeynte,>d,.»aa>^den k,Mng wieder aus, reisete sodann nach Hol->°! ^>>gelt^I"hmlen Bayle zu sehen, und schiffte vonWorauf er sich wiederum zu Paris, ohn-Se^l>chso;s,f.Germain-cie8-?re8 niederließ. Ohngeach-W lchgMey .Mlltg acht nahm, daß seine Wohnung nie-«'ß> q-ZE/ so brachte er doch seine meiste zeit ind> .M iN-cktesten und vornehmsten leuthen zu, dieV' an"' artigen und sinnreichen einfülle I in-

V>>>>d Wül e ^^'"Ndlichen wissenschafft und belesenheit>>us Gri^e», jhn öfters bey sich zu sehen. DennqrüAsthe, Lateinische, Italiänische und Spa-^e w und hatte die besten schritten fast ins-

!» K dx, ^ auch sprachen geschrieben waren. Hier-

rr w ktn V.--_'.»>. ^...2..

lreflicher 6eciZrapbuz , und wußte das

"" tressich ,

er d. 5 " Häuser und Printzen dergestalt wohlgl.sttzte. weswegen öfters die besten ?oliuLos in ver-K ^ an^erckst,!r?p st tag über studirte er ordentlich mit be-lrjn,°^qr^telt, nachhero aber gieng er in gesell-. dasKoffer liebhaber von niedlichen spei-

i des aufstehens darüber vergaß.

M lasse,, ^ stch bereits die sacramenten seinerDeckte er, daß sein Beicht-vatler ihmgu, ",^pleren in der nacht mitnahm, schrie^konnte, um hülffe, schickte auchb 'V ni»> auf ch /i durch den er seine klage anbrachte,ö,j^en ktn ander kirchspiel tragen, da er am!<^»At°d^^J 8 .aprilan. 171°. meinem alter vonA t^vsstichte gMleng. Er hat eine Übersetzung des Pe-iÄjk-iL- uLd'eecst^ ftldzüge des Königs in Schwe-kxin X rudere Poesien verfertiget, welcheda?tell abe^^?" werth gehalten werden, sein§ auz ,^/Glaubte ihm nicht, eine ordentliche

licht z„ stellen. Einige kleinere stücke^ N». ,'J 7 r 7 . ^ /N fernem karnslle krancois, in der"r. von gehalten worden, der auch in der auf-AisKteg, '^uem leben ausführliche Nachricht ge-

).°lltr>,l>chx'«der §

. nbr^d eM>. (Gerhard von) einer der berühm-

Ä' dictier, ward an. 164s. zu Lüttich ge-

stlehrss^? Nam^? unter seinem vatter und unteri„ Wen, er aber unter so vortreflichen mei-v er c°MjW suK^kunst gebracht hatte, verließ er seinellid x^lHe Ä gluck anderswo zu machen. Er

»,gMe Verses!' und von dar gen Amsterdam,8 ' 8 ?",?teu. ^Fertigte, welche ihn von allen kennernNeiÜ!? West ' ^so. ward er seines gestchts gäiitz-durch solchen zufall ausser stand^^wahlen zu vergnügen, als bemu-^V^MaWdetetsi^ust andern zugeben; er schriebesttz'^Udi?,^keib)W^, von welchen hernach einer sei-^ E druck b wüste. Es sind diese regeln auchworden. Er starb an. 17".

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und hinterließ drey söhne: 1.) Andreas, der in Franckreicheinen kaufmann abgab , und endlich in Indien gegangen ist.s.) Abraham und ;.) Johannes, welche beyde auch mahleöwaren.

* Eaires, (Ernst) des vorhergehenden bruder, wußte in sonderherl allerley Ungeziefer künstlich zu mahlen. AIs der Bischoff von Lüttich von seiner arbeit etwas gesehen hatte, fander solche so schön, daß er den Laires zu 'sich kommen liesse ,um ihn in seine dieuste zu nehme«; ja um ihm anlas zu ver-schaffen, ferne kunst noch höher zu bringen, ließ er ihn aufseine eigene kosten eine reise in Italien thun. Laires trat tuder that auch bey seiner zurückkunft in des Bischoffs dieuste,Und blieb darin» biö an seinen tvd, welcher sich in seinem 40.jähre zutrüge.

* Laires, (Jacob) der vorigen zweyen bruder, war ein Mah-ler, der zwar gemählde von allen äattungen zu verfertigen imstände war, doch aber sich hauptsächlich aufsblumen-mahlenlegte, und sich darum ungemein hervor that. Er zog au chvon Lüttich nach Amsterdam, aüwv er sein leben beschloß.

Lais, eine berühmte hure von Hyccara, aus Sicilien, lebtedhngefehr L. II. ; 6 c>. und hielt sich eine lange zeit zu Cvrinthsauf,, wohin sie aus ihrem vatterlande, als Nicias der Athe«nienstsche General den ort eingenommen, verkauft und weg-geführet worden. Sie verkaufte ihre liebe sehr theuer, gestaltman von ihr erzehlet, daß sie von Demosthene für eine ei-nige nacht loooo. äraclrmL« gefordert, welcher aber eine reueso theuer zu kauffen sich geweigert. Nachgehends gieng LaiSin Thessalien , daselbst eines jungen menschen Htppolochi oderPausaniä liebe zu gemessen. Allein die Thessalischen Damenneideten sie ihrer schonheit halber , und ermordeten sie in ei-nem tempel der götttn Venus. Ihre schonheit war so groß,daß auch die vornehmsten klliloloxtn sich von ihr einnehmenliessen. Der Cynische Diogenes hatte das glück, seiner armuthund schlechten aufführung ohngeachtet, ihrer liebe zu gemes-sen, wovor sich der galante Aristippus ihre gunst viel aeld kostenließ. Diejenigen, welche erzehlen, daß sie ihren lod in Tbepaiiettin dem tempel der Venus gefunden habe, sind dock über derart desselben nicht einig, indem einige meynen, daß man siegesteiniget, andere aber, daß man sie mit stuhlen zu tobegeworffen ; wieder andere sagen, daß sie an einem oliven-kern erstickt sey. Es könnte leicht seyn , daß die Historie derLais von zwey unterschiedenen gleich berüchtigten Personenzusammen gesellet sey. Denn die zeit, da sie nach Corinthogekommen , das ist im andern jähr der XOI. Olympiss, willsich nicht wohl mit dem reimen, was von Demosthene erzeh-let wird , Massen sie damals mäste 60. oder 7s. jähr alt ge-wesen seyn, dergleichen alte courtisaninnen wol nicht eine sogrosse summe für eine nacht fordern dürfen. Sie soll sicheinsmals in einen gewissen Eubates von Cyrene, der nachCorintho gekommen, um den öffentlichen spielen beyzuwoh-nen , dermaßen verliebt haben, baß sie ihm auch die ehe an-geboten. Eubates hat ihr solches nicht abschlagen wollen,aber doch die Vollziehung ihrer ehe bis nach den spielen ver-schoben , als solche aber zu ende gewesen, hat er sich wie-der auf den weg gemacht, und weil er versprochen , sie mit-zunehmen , solche zusage an ihrem bildnis erfüllet, welchetreue seiner zurückgelassenen frauen bey seiner rückkunft der-massen gefallen, daß sie ihm eine statue deshalben aufrichtenlassen. An dem kbilolopbo Tenocrate, zu dem sie sich insbethe geleget, ist alle ihre kunst zu schänden worden, und hatsie darüber ihre angestellte wette verlohren, sich aber nachge-hendü damit entschuldiget, daß sie gemeynet, sie habe einenmenschen vor sich, so aber habe sie bey einem stein gelegen.Der bildhauer Myron suchte auch bey ihr anzukommen, weiler aber bereits einen weiffen köpf hatte, ward er abgewiesen;er merckte, daß sein alter ihm im Wege gestanden, färbte sichdaher feine haare, und versuchte zum andern mal sein glück,allein sie wies ihn abermals und zwar mit den Worten ab:Du einfältiger, was suchest du dasjenige bey mir, wasich bereits deinem vatter abgeschlagen Habe.

in vic. ö leidigst. -4»/. noök. ättie. lid. I. c. 8-Üb. XIII. <L sübi. *

* Larscher, oder Laischewo, eine kleine stadt in Rußlandim Casanischcn Gouvernement, am ffusse Kama , ;o. werstedavon, wo er sich mit der Wolga vereiniget. An diesem orteländen jährlich die Saltz-Lodien an, wann sie von Permia kom-men. Es versammeln sich daher in solcher zeit auf die rsoos.bauren daselbst, die sich dingen lassen, die fahrzeuge die Wolgahinauf nach Nischney Novogrod zu bringen, von Gtrah-lenbergs nord-nnd östlicher theil von Europa und Asia, Xlll

* oder Leith, war ein kupftrschmied, und hatte drey. Eatty, oder reuy, Ali; da diese nunmehr

^^.^^akess^owol der vatter als die söhne dieses hand-^E'?^d leatm sich auf die Waffen. Laich zog des.vr-erck auf, und m ^de, sammelte sich etwas volcks

" gelinde zusammen, warf sich darüber zum

m herg offenem >gegn ^ Oberster über diese trvnppen, soEtam, Meinediebs-und mörder-bandewaren; dochA -r diese räuberey nicht auf das höchste, daün er ve»Me W/denen, die ihm unter die Hände sielen, nur einen