erhalten, welche ehren-stelle er bis an sei-H^'chungwelcher den 12. dec. an. 1682. erfolget ist.V!"^r jn ! "grossen meriten hat er zwey ansehnliche Erb-lljü.^rgch. ch Oestcrreichischen landen auf sich und seine sa-der Kayser Fcrdinandus III. nicht allein^ Kayser Leopolbus sowol ihn und seine>» d^bergj^. "tlensteinisthe, als auch die andere Stein-undM», ^662. mit dem Erb-Stallmcister-amt
die ^lche^-,Mm Crain und der Windischen Marck belehnet.
der Kayser Leopoldus an. 1675. nachdemÜ, das Ä^rg ausgestorben, ihm und seinen nach-^>aff,^bee,^st,^r-Erb-Cämiiiecer-amc in den, Ertz-Hertzog-üeb- ^^lerrejch conseriret. Von seiner nachkommen-
7 .c, xa?'-
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d-n conferlrer. »von >el»er na,' äenealogjschen artickul Lamberg.
^«r one Der?« /, 17./rec/e.
9 ^8- öe 8^ aurei vrclo , in psrsrgis äe illust. äomibus!is st s k- r 80. feg. ,eß,«rr«r.
p. 98. ^/«»»er'r kill. psois ^LÜpb.
' .Valn?^». vits äi Leopoläo , k>. III. lib. I. k. II.
. chre des Hertzogthums Crain , lib. VI.colleäsnea Kilt. gsnesl. p. goo. 282.^L-ieL I'p'egel, lib. VI. c. 16. mikell
°ks l,„..L-."b. II. f. z.
keZn.
Joseph Mayers vollkommen159-174.
^>c!isCar^ohannes Philippus, Grafvon) der Römi-?l»ee Msi Unk ^^"d pi otsckor 6ermanise, des H. Röm.MkMH Und da,sau , Kayserl. würcklicher ge-
» Rk-Mra. „idrincipal-Lommillarius aufdem Reichs-tage^doh. wh,, ^' ewer der grösten estaats-Ministern, war derAn 1, den r< °"vvr gedachten Johannis Maximiliani, und>vDck "v». an. 16; 1. Als er von seinen studien und?>» ^RMer-Skn , niachte ihn der Kayser Leopoldus zuSs» ^ieden^'N und Reichs-Hof-Rath, und brauchteÄ>in n?'Nd Nu? ^esandtschassten; als an dem Pfaltz - Neu-Aeii ^evrg ^^Sächsischen Hofe , da er den ChurfürstenM d^^°bc, /' dahin bewogen , die stadt Wien entsetzen zuallezeit der Sächsischen armee gefolgct ist.
, dv>, Äillu.,.!^" Mit dem Churfürsten von Brandenburg,>v,Ia»cki^^ wegen des kriegs wider den Türcken, und!?°^ei^era,A I ^sorgenden unruhe, tractiren, und an.>d> ?' ^^rreichischer Principal-Lommilstarius auf
»?'»eUi ^bch"^ch Regenspurg gesendet, woselbst er bis an.l^v^e, '„.Aell er sich aber dem geistlichen stände ge-V" L'urdeSaltzburg, Passau und Olmütz Lsno->'>,?Zvtkj«^ an. 1689. den 2;. may an Sebastiani,stelle, zum Bischofs von Passau erwehlet.
«k "vkn '^!es »uul vv» PU„UU
wclchZ'^hvffthum von dem Ertz-Bißthym Lorchsich p^vor diesem über Oesterreich, Mähren undd??^.hukte, so suchte er diese Ertz-Bischöff-^ ,5^Ne ,2^ geistlichen jurisdietion über die vormals
S4. c,,, wiederum zu erhalten, deswegen er^sthlacip«" Päpstlichen Hofe ansuchungen that, soes^Urg "'.uud nur die exemptivn von dem Ertz-Bifi-s„, °u dem confirmiret ward. In diesem jähreV^öÄ»den"^,/O^ Zum geheimen Rath ernennet, undKayserl. Groß-Gesandter zu der Polni-e^aß der ^"Acket, da er sich eifrigst angelegenSibA sxj,, bis z-.,.S)urfllrst von Sachstn erwehlet wurde,^ erdn.,» owltz in Schlesien entgegen gangen, undd'?^urdj. "? beygewohnet. AlS er von dar zurückKönig von Portugal! versendet,.^V'd'y'iir^wik a^,/u demselben i698sten jähre an des Für«NV» er 'o gufde«?^ Kayserl. gevollmächtiglen Princi-sV>> d?"ch Naen"^"^^^ge zu Regenspurg ernennet,chber^ Ww„ gefordert wurde, um die nöthigeV^r°!^enijj IU erhalten. Bey der letzten PromotionMx^wy,x^>U: wurde er auf des Kaystrs und KönigsLLst dnn °u.den 20. jun. an. 17°°. zum Cardi-W bey St. Svlvestri erwehlet, und ihm den«Ka^ystr die Cardinals - mütze aufgesetzet,
. Anpreist ,,^)str die Cardinals - mütze .
beschleunigte, und weil unter-v gestorben war, dem Concla-
> scNbtq «eruyfj ^-erwehlet wurde, beywohnete, vonL stjy^x " Wien, und den 27. oct. an. 1701. zudabm^^achten commißion an
_angelanget, da
«kc^!K iii' 7 ° sAMt , die gesamten Stände desWu?^en ^ Sternen kriegs - erklarun.g wider°>nie Frän-^b aber darauf der Churfürst vondS - vcaak^/en ^onmngirte, und in Regenspurg
^'^?ie»^aberd^' ^oz. nach Passau, und endlichdgffa^ ungluck, daß zu ansang des folgen-^i»a?^ »och ^,,^bst dem Oberhaus an die Bayernuccords iuhrs den 29. oct. es vermöge^ Ei e°nSchekr,n, säumen musten , worauf er den iz.
»An iaiE?u ana-tr-? ^genspurg gekommen, und sei-^!»^hL^l! 5 ^Sder'Ttten, darin» er auch , als den 5.^S»»a^ LAvstpho^s Leopoldus gestorben war, vonK vS.^'stürmet, und den7-ftpt. dcr eyd^ ha?»"iuura m Wien abgenommen, auch die^ ^ stine ihm aufgetragen wur-
^ "or,ge stelle zu Regenspurg wiederum
bekleidet, ist auch an. 1709. in Vorschlag gewesen, zum Kay-serlichen Premier-Minister ernennet zu werden. Nach des Kay»fers Iosephi tobe hat ihn der Kayser Carolus VI. in seiner ge-heimen Raths-würde, und als Principal - LommiLrium zuRegenspurg bestätiget, allwo er den 20. oct. an. 1712. nacheiner kurtzen Unpäßlichkeit gestorben. Seine gülher und Herr-schafften, sonderlich in Böhmen, hat seines ältesten bruderssöhn , Frantz Anton, Landgraf zu Leuchtenberg, Fürst vonLamberg geerdet. In dem Bißthum succedirte ihm RaymondFerdinand , Graf Rabatts. L^rz>. in epill. äestio. Luguüi
Vslleris aurei p. ig. leg. üe red. gest. kriller.
^ilk. lib. XVIII. §. 108. 110. X. k. lib. III- c. i;.
n. 86. Europäischer Herold , k. I. x>. 162. feg.2'z-eat^. tom. XV. sä LN. 1697. Leben Leopold» ,x.1297. -r/i. U wm. XXXI. Erlels Baye-
rischer Atlas, k. I. p. 220. Leben Joseph», k. I. v. 8 »°Mayers Adel des Hauses Lamberg, x. 41-54.
Lamberg, (Josephns Franciscus,Landgraf zu Leuchtenberg,des H. Rom. Reichs Fürst von) Freyherr von Ortenegg undOttenstein , Herr zu Stachor und Ancerano , Ritter des gül-denen Westes, Kayserl. würcklicher geheimer Conferentz-Rath,Cämmerer und Lands-Hauptmann in dem Ectz - HertzögthumOesterreich ob der Ens, der älteste söhn Johannis Maximiliani,wargedohren an. 16;?. und hatte in seiner lugend das glücke,mit dem damaligen Ertz-Hcrtzoge, nachmals Kayser Leopoldserzogen zu werden, und fast täglich um ihn zu seyn. Als er zuerwachsenen jähren kommen, besähe er bis an. 1662. fremdeländer, und bekam bey seiner znrückkunft von dem Kayser Leo-pold» den Cammer-Herrn-schlüssel, 2. jähr aber hernach diestelle eines würcklichen Reichs-Hof-Raths. An. ,666. wurdeer der Kayserl. braut, Margaretha Theresia, Infantil» ausSpanien, bis an die Venetianische grentzen entgegen geschickt,um sie nach Wien zu begleiten. An. 1S86. wurde er zum gehei-men Rath, und an. 1687. zum Landes-Hauptmann in Oder-Oesterreich bestellet, welches amt er bis an sein ende behalten.Er ward auch wegen seiner Staats-erfahrenheit von dem Kay-ser Leopolde in wichtigen angelegenheiten nach Spanien ge-schickt, und an. 1694. mit dem Ritter-orden des goldenenWestes investiret. An. 1704. in dem jul. ward er zum gehei-men Conferentz-Rath erwehlet, und bey Kayser Josephs in sei-nen ehren-stellm bestätiget. An. 1727. als dieser Kayser dasLambergische Haus Maximilianischer linie, und insonderheit sei-nen söhn Matthiam in den Reichs-Fürsten-stand versetzen »roll-te < sollte er als ein stamm-vatter denselben zuerst annehmen,weil er es aber ausgeschlagen, ward er stinem obgedachten söhndergestalt conferiret, daß wenn derselbe noch bey seines vattersleben ohne männliche erben mit tobe abgehen sollte, der satterihm in der Fürstlichen würde succediren sollte, »reiches auss-än. 1711. damit, »vie auch mit der Landgrafschafft Leuchten-berg geschehen. Kaystr Carolus VI. consirmirte ihn, er starbaber den 1. nov. an. 1712. aufseiner Herrschafft Steycr. Vor»seinen Andern siehe den genealogischen artickul Lamberg. c,«/.
, bitt. äi Tsopoläo tom. III. MaykvS
Adel des Hauses Lamberg.
Lamberg, (Leopoldus Matthias, des H.Röm. Reichs Land-graf zu Leuchtenberg , Fürst von) Freyherr zu Ortenegg undOttenstein, Herr der Herrschafft Steyer, Ritter des goldene»»Westes, Kayserlicher würcklicher geheimer Rath, Ober-Stall-meister , Ober - Erb - Land - Jägermeister in Oesterreich ob derEns, und Erb-Land-Stallmeister in Crain und der Wendi-schen Marck, Kaystrs Iosephi favorit, welcher die Landgräsii-che und Reichs-Fürstliche würde an seine linie gebracht, warein söhn des vorhergehenden Jostphi Francisti, gebühren an.»667. In seiner jugend übte er sich in freyen künsten, histori-schen wisscnsthafften, sprachen und andern adelichen exercitüs.Nachdem er von seiner reise zurück kommen, »nachte ihn derKayser Leopoldus zu stinem Cammer-Herrn und Hof-Cam-mer-Ralh, und weil er von einem sehr muntern geist und lu-stigen westn war, welcher durch sein angenehmes und vernünf-tiges schertzen jedcrman vergnügen konnte, sich auch in des da-maligen Römischen Königs Iosephi Humor wohl zu schickenwußte, ward er demselben als Cammer-Herr und Ober-Ja-germeister zugegeben, und »veil der König ein grosser liebhavcrder jagd war, so ließ er sich mit »»»ermüdetem fleiß angele-gen seyn, seinem Könige diese lust so vollkommen, als mög,lieh war, anzustellen. Weil aber die Kayserliche und König-liche iägerey zertheilet war, und der Kayser Leopold den Gra,sen Christoph Johann von Althan zu seinem Ober-Jägermei-ster hatte, wodurch manchmal einige verdrieslichkelten entstun-den, so wurde dieser bewogen, seine Ober-Hof-und rn demErtz-Hertzogthum Oesterreich Land - Jägermeister - stelle demGrafen von Lamberg den 21. jan. an. 1702-cedtren, wel,cher also des Römischen Kaystrs und Komges Ober-Jäger-meister, »vie auch geheimer Rath wurde. An. 1699. als dm»8. febr. da der König Josephus seiner braut bis nach Tulli»entgegen gieng, war er einer mit von den vier Cammer-Herren,welche der König aus der andern suite zum voraus mit zumHand-kuß seiner braut genommen. An. 1700. den 5. may,investirte ihn der Kayser mit dem vor ihn aus Spanien zuge-schickten Ritter-orden des goldenen Westes. An. 1704. beglei-tete er den König Jostphum zu der belagerung Landau, undbefand sich bey allen turmeren, schlitten-fahrten und andern
lust»