Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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abgienq. Ihr stieftvatter hatte kaum das»„dMcrte "?"nt, welches sich bey ihr in ihrer ersten And-M I^urch /"b er sie zu lesung guter bücher angewöhnte,, als durch den Umgang mit verständigend- a^.silchtx Wüthen sie von tag zu tag vollkommener zu^ stund auch noch in ihrer zarten jugcnd ,wn^i. "Utecschiedenen schriften , und insonderheitß, die beschaffenheit und Neigungen der mensch-

V? >» d?>-^ovhl erwogen waren, allerhand auszüge mach-d»>, Mlx, Lolchen betrachtungen ihren zeit-vcrtreid zu su-^lbect. vermählte sie sich an. 1666. mit dem Herrn^ äch-^arquis äs St. Brix sn Auxerrois rc. der an.ü^^vqld,,^"eur und kisutenanc-Oener»! der stadt und^U^dlirch As Luxemburg das zeitliche verließ. Da ihrligk« ^Otis anlehnliches vermögen zugefallen , richteteseseüschafft auf, da man nur allein vernünf-7» skN gchau!^ wegen zusammen kam, daher es auch fürMAZe wurde, ein mitglied darinn abzugeben. Hie-^hkr/^ann A ihre gedancken fchriftlich auf, und laskleinen anzahl guter freunde vor, welcheMÄtt I. M^en, und auch andern communicirten, bis>M,v?wlets ein stück davon in feine Hände bekam,

/Ae tzi.- ^m titul: kettre st'uns Oume » ton klls sur, Ij-«^' W den Nemnirs8 ste ttitteraturs L st'üis-

Mirl,,i als Die Marquisin war damit gar nicht zu-e A dekanAbr hörte, daß man auch ein schreiben auficl, -' wachen wollte, und sich nicht im stände sahe,

^ dcwAA verhindern, gab sie endlich diese beyde schrif«

. M?' iU V st'une Mere » ton kÜ8 L » s» kille ,

heraus , welche auch mit solchem beyfall^gljMiediiAwden, daß man sie in kurtzer zeit nicht nuruyd orten wieder aufgeleget, sondern auch ins,'sche übersetzt. Ihre Xek!exion8 nouvelle»Vene^ieyx«' welche an. 1727. zu Paris das erste mal imK >>b>,i 'h>I: /. wurden an. 1729. unter ihrem ersten undNii^w ivan n F^'t-gus ä'Lmour zu Londen aufgeleget.

A fast jhre gantze lebens-zeir sehr kräncklich,' 81?'" -2-'»!. an. -7N- in dem 86. jähre ih-il» ist ^ "ur-,n wit ihrem gemahl vier Ander erzeuget,«^i. Ä ivhn, / W. erwachsenen jähren gekommen.. Hier,

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, b„^^wicus Franciscus äs Lambert, Marquis„a. h ihrem abüerben Lieutensm-6ener»l und

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i>t z!i A?ch ihrem absterben Lieuteirsm-6ener»l unde q^ We^re gewesen, die tochter aber,^Maria The-

ver-

/And an Louis Beaupoil, Grafen von

A norden, Ast-Lieutenant des regiments st'EnguienI>.;w annoch vor ihr das zeitliche gesegnet,

Hx 7- , rvm. I. k. I. I^s

iebte in Engelland unter der rrgierungM , n-g A an. i;;8. als ein 8»cr»mentLriri8 ver-^^iI^wünstA Konjg eine grosse Versammlung in demhjAf s/Aeet ,",'wr anstellen, in deren gegenwart er selbsttz»,,n>igsAAip"!iren sich vornahm. Es war aber der^vv??ite xjAI^Lambert war gantz allein, der König

7 L°ri^j1inen' schw^n kuthe^um stch ' w6che^aüe seme!^hl - ia unüberwindlich bert die

^ u>°dÄ- ^r König dem ungluckftlWn LaErt w

^snn,b d?' ^ wm. VII. Uv. XV.

kß s!AhSchiff-Capitain, der sichm demXVILbL-

r!ftE>ol!^wqch^n kühnchen Unternehmungen »welche > a

MsändeA^ worden. einen nahmen erworben hat. -mv

'6-4 sechs schiffe wider die Algierer ausge-

ward das cvmmando darüber dem tapfern Lam

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un?Mohren', ff;w?yuüd zwey Uitt dems?'ck '°s"e ^Kw allem zusahen. Nach dieser w stiMs n

un«e ftwe tze geg-n^die Mt. UttMe ^

h!^ 4 'hye!^Zgierischm raub - schiffe bemel^rr, keh-^^KdsAud zurück, kam allda glücklich an'»»'>

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sitzende Papst Beuedictus XIV. aus demselben entsprossen ist.Raymundus, Gras Lambertini, lebte um das jähr Christi964. und hatte zwey söhne, Lambertum und Bernhavdmn,von welchen der letztere Bifchoff zu Piacmza war, der erstereaber stiftete den sitz dieses edlen gefchlechts zu Bologna, undzeugte ebenfalls zwey söhne, Raymundum und Obdonem.Dieser war in dem jähr 1020. Bürgermeister zu Orvieto, je-ner aber hatte zu söhnen, Gherardum, welcher an. 109;.mit Godofredo als Hauptmann ins gelobte land zog , undGuidonem, einen vatter Lambertini, welcher an. n r?. einkiäei-oominil8 unweit Ferrara erbanete; unter seinen fünf söh-nen ist sonderlich merckwürdig Lambertus, welcher an. 116;.im besitz des schlosses Gallier«, an. 1216. kostest» zu Vicentzund an. 1222. kostest» zu Verona war, und unter andernsöhnen den Giacomino hinterließ , welcher mit Giborga Ari-very nebst andern söhnen Lambertinum Lattaneum zen-gete. Unter Lambertini Catranei söhnen verdienet sonderlichangemercket zu werden Eganus, ein tapferer Kriegs-Held, deran. 1127. kostest» zu Rimtni, nachgehends Vie»riu8 zu Breftia,und an. i;;o. Vice-König zu Neapolis worden. Man hatnoch eine schau-müntze, welche ihm zu ehren ist gcpraget wor-den , und auf deren nebst seinem bildnisse, diese Worte stehen:Lg»mi8 L»mbertinu8 Uum»nit»te plenu8 i;o7> Er hatte er-stens zur gemahlin Tommasina Guasravillani, und zwcytcnsCastora Galluzzi, und hinterließ Guidonem, einen vatterEffani, welcher an. i;8f. Lspiisno stel kopolo zu Bolognawar, und durch seine Verdienste den titul Oonlerv»cori8'k»-tri-x sich erworben , und an. izv;. diests zeitliche gesegnethat. Aldragettus, sein merckwürdigster söhn , war Ritteran. i;9y. uno verehlichre sich das erste mal mit Beatrix, einerGräfin Rubcrti sti St. Martino, das zweyte mal aber mitDialta, einer Gräfin von Piagnano. Er hatte unter andernsöhnen erzeuget Aibertum, dessen söhn Bartbolomäusdie DoÄor-würde annahm, an. 1441. von dem grossen Nachder VL. war, und an. 1474. starb. Sein söhn , Ioh. Ba-ptist«, auch vovkor, erzeugete nebst andern söhnen Ludo-vicum; dieser trug ebenfalls die vocstor. würde, und waran. 1541. 8 en»tor zu Bologna. Er hinterließ unter andernBartholomäum , so den 19. oct. an. i;8o. starb. Unter die«ses seinen söhnen ist merckwürdig gewesen Julius Cäsar,so den 21. febr. an. gebohren, und an. 1608. 8en»mrwar. Er hatte sich an. 1582. mit Lucretia Scappi verheura-thet, und mit ihr nebst andern Andern Iohannem gezeu-get, welcher den dec. an. 1587. an das licht dieser weit ge-treten , sich an. 1629. mit Lavinia Policini vermahlet, undan. 164;. verstorben ist. Sein söhn, Marcellus , welcherden 2. may an. 16;;. gebohren, hat mit Lucretta Bulgarinierzeuget prosperum, von dem hernach, und Johannem,gebohren an. 167;. und 8en»tor an. 1712. dessen noch leben-der söhn, Eganus, MarcheseLambertini, an. 17-7. geboh-ren , an. i7;o. 8en»eor zu Bologna gewesen, nnb mit Mar-chcsa Margaretha Spada vermählet ist; Iohannis koch,ter aber, Imelda, lebt als Nonne in dem kloster Santa Ma-ria Xov», und wird gencnnet, Schwester Imelda vro-spera.

Prosper Laurentius Lambertini ward gebohren den;i. mertz an. 1675. und kam sehr jung nach Rom, allwo erin dem Clementinischen Lollegio den gelehrten wissenschafften,und besonders der Theologie und den Canonischen Rechten mitungeineinem fleisse oblag. Seine grosse fähigkeit bewegte Cle-mentem XI. ihn unter die Haus - Prälaten , Heferenst»rioiimriu8gue 8ign»rur-L, kromowre8 Liste! und Consistortal-Ad-Vocalen aufzunehmen, in welcher qualität er über 20. jährgestanden. Endlich machte ihn gedachter Papst zum 8ecrets-ric> bey der Congregation stel Lonsilio und zum ütteklore desheil. OkÜLii. Innöcentius XIII. bestätigte ihn in diesen bedienun-gen, und legte ihm den titul eines Ertz-Bischoffs von Theodossia bey. Benediclus XIII. hielt auch sehr viel von ihm. An.1726. erhielt er das Bißthum Ancona. Den ;o. avril an.1723. empfieng er die Cardinais -würde, und den Priester-titul 8. Lruci8 in Jerujalem. Als an. 17)1. das Ertz-Biß-thum Bologna durch den tod des Cardinals Buoncompagni»erlediget worden, ward ihm selbiges aufgetragen. Er hatvor einigen jähren ein grosses werck unter dem titul: ste 8sr.

vorum Lei Le»A6c»rioiis, L keatorum Lsnonilatione, illvier bänden in folio zu Bologna heraus gegeben. Endlichnachdem man , sint dem tode Clementis XII. so sich den 6. febr.an. 1740. zugetragen, über ein halbes jähr in dem Conclavezu rathe gegangen, ward er den -7. aug. au. 1740. unter demnahmen Bencdicti XIV. zum Papste erwehlet. Er soll denkCardinal Aldrovandi, der auch grosse Hoffnung zur Päpstlichenwürde gehabt, als derselbe ihm wegen seiner erhöhungglück gewünschet, zur antwort gegeben haben: 8i per me lle-tillet, tu migue k»p» ells8. Lsstsmu8 uterqus ccelo ! Lgc>,gui me nolents, imo neu cogimnte ?->?-> s»<ttu8 sum: ku,gui me licet volerite nnn e8 f»cllu8. L^terum t»Iem k»p»mme tibi prselt»bo , gu»lem ts mmi vptsvi. Auf seine erhö«hung hat eine poetische feder folgende Verse gemacht:

Ou-e stocuit kemper stocet »Im»Lononi» katrsr,kr-ekule nil »libi stigniuZ esse lrio.

Llmeilii 5»cri molimin» r-ri^a benignoVotorum xeaiät lie bonitgts veur.

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