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H/rca. ckL tt,rrr.
* Lambertmus, (Joh. Bapt.) ein vo<^or ^uris und Stadt-Richter zu Halle in Bradant , von Antwerpen gebürtig, fte-quentrrte zu Courtray und studirte zu Loven, that hernach einereise durch Franckreich und Italien, promovirte zu Bologna,und aieng hernach mit den Florentimschen galeeren zur seewider die Türcken , kehrte hierauf durch Teutschland wiedernach Holland zurück , und besähe Spanien, gieng im jähr1625. nach Rom das jubel-fest mit anzusehen , und bekleidetenach seiner zurückkunft vorgebuchte stelle. Er ist im jähr i6;o.gestorben , und hat ein sslieatrum keglumlive 8erism ksgumlstistpanis- verfertiget, auch das leben kern« Jmeldä Lambertiniaus dem Italiänischen ins Lateinische übersetzet. Es ist sol-ches zu Antwerpen 162;. gedruckt, stidl. LelZ. 5^»--
/r»r, Lilien. Lel^. tksatr. vir. erustit. clar. k. II. stsÄ.
IV. p. ro;;.
Lambertus , König in Italien und Kayser, Guidonis ,des Hertzogs von Vpoleto, söhn , und groß-sohn eines andernLamberti, welcher vormals in Italien die partey Carolomannigehalten, und dessen widersächer Papst Iohannem VIII. an.878. gefangen genommen hatte; wurde auf seines vatters an-halten an. 892. von dem Papst Formoso zum Kayser gecrönet,ob er gleich damals noch ein junger Herr war. («) Nach seinesvatters tobe an. 894. nachdem der Kayser Arnulphus Italienverlassen, verglich er sich mit seinem Competenten Berenga-rio I. Hertzoge von Friaul, dem Arnulvhus vorher widerstinen vatter Güldenem beygestanden hatte, und theilte mitdemselben das Königreich Italien , wobey er die Kayserlichewürde vor sich behielte, die ihm von dem Papst Johanne IX.an. 8y8. von neuem confirmiret wurde. 0) Gleichwie er abereinige jähre vorher den Grafen von Mayland, Maginfredum,umbringen lassen, also wurde er gleichfalls noch in eben die-sem jähr 8y8- da er auf der jagd sich befand, von Hugone,Grafen von Mayland, Maginfredi söhn, meuchelmörderischerWeise hingerichtet, (c) Vöro». c?a/a«rre»/e , list. I. 3pu6 Oa-in lpicil. tom. V. x. ;y7. const 8rZa». 6s lvegno Ital.lib. VI. p. 141. <L omnino crit. in Laron. tom. III. 36 sa.892. n. r. segg. p. 7;;. (l>) 26
sn. 896. lib. I. c. 10. 36 an.
896. LTrr-tte« Ne lib. III.
»e ap. , tom. IX. Lonc. sonst 6s
XsAn. Ital. lib. VI. p. 14;. ?aZr crit. in kuron. wm. III. »6an. 898- n. 7. p. 771. (. c ) lib. 1. c. ult.
Ne lib. IV. , 6s kegno ltal. lib. VI.
p. 146. feg. I'aZr, 6.1. n. 9. p. 772. *
Lambertus , oder Lantbertus, ein Graf von Nantes,unter Ludovico kio, hielt es anfänglich mit Lothario sowolwider Ludovicum kium selbst, als auch nach dessen tobe widerCarolum Lalvum, trat aber hernach auf dieses letztem feite,und half viel zu dem sieg bey Fontenay an. 841. Weil ihm aberCarolus Lalvus die Grafschasst Nantes nicht zu eigen übergebenwollte, erregte er den Hertzog von Bretagne, Nomenogium,zu einer rebellion, und als er Caroli Lalvi armee geschlagen,machte ihn Nomenogius zum Grafen von Nantes. Es zerfie-len aber beyde gleich wiederum, worauf Lambcrtus die Nor-männer zu hülsse rüste, die aber nach vorgenommener Plün-derung wieder abzogen. Er verglich sich hierauf wieder mitdem Hertzoge von Bretagne, ward aber hernach von CaroloLslvo mit gewalt verjagt, und retirirte sich nach Nieder-An-jou, allwo er das schloß Oudon bauete, da er residiere bis aufdas jähr 8z 2. in welchem er in einer schlacht umkam. Lmnst.Le/ern. 36 3N. 84t- ktx'Äo 6. 3. bist. 6s ssrance
tom. I. p. z;2. leg. bist. 6s krance , tom. I. col.
974. leg.
Lambertus, Marggraf von Thuscien oder Toscana, einsöhn Adelberth Marggrafens von Thuscien, und Betthä, succe-dirte feinem bruder Guidoni an. 928. (--! Hugo, König in Ita-lien, welcher sich besorgte, baß die Jtaliäner sich au ihn hängenmöchten, machte ihm seine rechtmäßige geburt streitig , undob er gleich dieselbe durch einen zweykampf behauptete, ließ ihmdoch Hugo die äugen ansstechen, und die MarggrafschafftThuscien nehmen, die er seinem (Hugonis) bruder Bosonigab. (ö) O) lib. IV. L. 14. O) /L. sonst 8-Za»r«r,
6e kegno It3lise lib. VI. p. Iz8-
St. Lambertus, ein Bifchoffzu Tongern und Mastricht,war aus einem vornehmen adenchen geschlechte in dem Lüttichi-schen district entsprossen. Er wurde bereits m dem 21 sten jährezu der Bischoffs-würde zu Tongern, so nachgehends nach Ma-stricht versetzt worden, befördert. Chiidcricus II. König inFranckreich, ließ ihn an seinen Hof holen, er wurde aber nachdessen tobe durch Ebroinum , so sich damals als Llagistsr ste-ril der höchsten gewalt im Reich anmaßte, wiederum von ban-nen hinweg getrieben, und seines Bißthnms entsetzet, woraufer sich in das kloster zu Stablo, an den grentzen seiner vimces,begab. Allein, nachdem er sieben jähr darinnen gelebet, wur-de er wiederum zurück nach Mastricht bcruffe». Als er einezeitlang hernach vernommen, baß die einwohner in Zeeland,laxanäri genannt, noch immerfort den gvtzen opferten, gieng
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er hin, und bekehrte sie zum Christlichen ch^iauch der Apostel dieser völcker genannt worden-König Piptnus eine andere gemahlin , mit "E" sloMi Wnommen, und seine erste, Plectrud genannt, ^r iA-,gab er ihm dcshalben einen scharfen verweis ,'-^0 hm .Apais dermassen entrüstete, daß sie ihren bruderihn zu ermorden , weicher sodann mit vleu' .Mete / BLüttich kam, und diesen frommen BssctMzwar dieses den 17. fept. an. 6y6. Wiewolnicht glauben wollen, weil Alpais des M'Lsachefrau gewesen, und dagegen eine andere wz
b.d«L.S
Lamberti anführen, daß Gallius undche bediente, so damals den kirchen viel beora"»'^e>> ^,als sie sich von Lamberto nicht wollten ^orlia^M^durch dessen vettern wären erschlagen wordender erschlagenen anverwandter, die raache^pergen Lambertum felbst hätte fallen lassen. Mastr^MF'in der St. Peters-kirche ausserhalb der stsss/äMchden, und nach vielen jähren von dar nacv^hev 'Doch sind einige, welche diefe that in ' 0" Mweil die zu gleicher zeit lebende scrrbenten inaM n ^
Es haben verschiedene sein leben beschrieben st eiN^k^cus, ein vissonus feiner zeit, und Step/MUzu Lüttich; zu ansang des X. stg-culi Anselmus ^
besagter kirche, in der mitte des iiten Nst0>
Dom-Herr, und Reinerus, ein Mönch Mendlich aber Aegidius, ein Mönch in der mme^ ^oi,
36 L. L. Ü 98 . in cowmelU-
kerti. «/,/. rer. Vrancisar. tom. III. lib. XX ^
ole e" ^
Ne 6ans 1s courtistan Lbretien ^
cksttat 3 l 3 pastlon 6 s Is Lour. 36 an. o?»'
Lambertus, li Lors, oder der kurye, /'"g,v«ir, 'scher Poet, welcher von Chateau-Dun gev" „vrE'dem XII. steculo lebte. Er hat das leben A>e^,teLateinischen spräche in die Romanischeübersetzet. reeueil liv. II. valte^d^j,
Lambertus von Guines, von st^Äaehen^,W,/j>>zugenannch allwo er anfangs Lanror^, U. und
uuivv er ttnsttngv ^ .
conus zu Terouane, Dom-Herr zu RE'I
schoff zü Arras wurde. Er war stegatus des v Mg ^der provintz Rheims, und Papst Pasehan^^^ ^den König Philippum l. wegen feiner vermag ^jstel/trada zu absolviren. Man hat von ihm m?.den befagten Papst geschrieben. Er starb fUst.
in 3NN3I. <L käst. Lelg. in Lallo-ki
Oall-Ls. -,chenU''vA<
Lambertus von Lüttich, welcher d^-,chern Aß Kderwercke des H. Apostels Matthiä in Zwey ^ner rede geschrieben, und eben so viel vv ,
Agricii hinterlassen. m c»
cbron. Hirstaug. 6s Histl. Latin.
Lambertus, ein Bencdictiner-Möneh ^y88-.^ ssdas leben der Bifchöffe dieser stadt von aner gestorben, beschrieben. , cle U ^ö„ch
Lambertus von Lüttich, allwo er e>» ^p z^rentz aus der Congregation von Clunv w«^ jhlN ba § 7
des Kaysers Friderici II. lebte. Man hat v L ,,,
reberti, des Ertz-Bifchoffs von Coln,
8t3MM3t3. in ligno vitke. Lrverc. M ßhs"
- Lambertus, kastcualis genannt, PtiorCoblentz , hat in dem XVI. steculo gelev», t
verfertiget. bibl. Lartkus.
Lambertus 8ck3fn3burZensl8, obet „j;, st>eiMönch zu Hirsfeld, in der vicsces Mav>wrietseines klosters beschrieben. Doch m^M P'^erTeutfchen Historie berühmt, die er von n>bis auf das jähr 1077. geführet /."2 aiidece A.^besser und netter beschrieben rst, als >va0 ^ voEj,. ä ^ s)gelehrten zeiten aufgezeichnet haben. ao str.u
ne reise in das gelobte land gethan. ^ ^
in skron. 6s lsript. sccl- , >
c. 4- 6s »ist. 1.3t. ^ Silicll' ^
Lambertus äs 8erico oder LovarStricht. ...Avign<"iV'
ss Lambertus, (Franciscus) war z» bey.^Äjg.
Lren . nerlovr ober leinen vatter, 0
bohren, verlohr aber seinen vatter
Legaten 8ecret3rius Lpoliolicus war^ Itbeatr. vir. eru6it. cl3r. k. I. mct. ^
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rnearr. vir. erucur. cmr. r. r. oerw- st, u»>ckron. 3pu6 stcript. rsr. .,^r-sia0
o-... „ -n aen in ferner vao. md, jv.
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.fahre begab er sich in ^n^^sichltt^noriten , deren grossen haß er aber ^A.,vechst " ges>"Acl^!i
diesen orden mit den Carthauftm ve ^ rhw
auch weil sie Luthen erstere schrlst ^nes v^,pl,cv
ten. Hockers bist!, »^iststronn-p-ch^ ftu^
auf alle weise; diese aber warfen ste /'r ^ F >
Lambertus gelegenheit, aus dem kw, öe> ^
dann nach Teutschland kam, undrvarw"
gegebenen schrift die Ursachen amo g .
riten verlassen. Nachdem er sich »ms >