Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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kam

söhn und des Noä vattee, wurdeei»., sseiy und starb, da er 777 . jähr alt war. Aus-

Re" der Schrift noch eines andern gedacht , so>»!x^ 'i^uachkommlingen, Methusaels söhn, und derMa d"»» Wider Göttliche ordnung r. weiber nahm,

dsi ^da den Iabal und Jubal, und mit der

das n?und die Naama erzeuget. Iabal hatM s'kvh, ° Aitten-bauen und die vieh-zucht gelehret. Vondkc ertz uii^'^feiffcr und geiger; Thubalcain ist ein mei«d>! klsen-werck gewesen, und Nahama hat nach

st,», weynung die wederey erfunden. Die rede,nii/.welber gehalten: Ich habe einen mann er-ist ,i^u? wundem und einen jüngling mir zureiner .Unckles rätzel für die ausleger. Biete deu-SrL >»id Gen tradition den erschlagenen mann aufeM ^bhqbx" Uwgling auf Tkmbalcain. Lamech sey ein^>1 ^Ntz b,j„oer jagd gewesen, auchIn seinem alter, als er

An

gewesen", da er den Thubalcain mitgenom-, wenn und wohin er schießen solle.

ks^, ^ s,'". "u gedüsche gewesen, und Thubalcain habe^»e^n vx, da ein wild verborgen, da er denn seinem^er k^Gwiesen. Cain sey also erschossen worden;N »n"' daß °» drauf seinen »»bedachtsamen söhn so heftigM er an den beulen gestorben. Allein wer den? umständen nur ein wenig nachsinnen will,§ "gnrimsA, wie wenig Wahrscheinlichkeit bey diesemtz^dleg'wessen sty. IV. L V.

Ü'H>' oder I.3MSSUM, eine stadt in Portu»

?krÄthi,m . ^Beira ohnweit von dem Duero, mit ei-^>,^dem «Mer Braga gehörig. Ptolemäus gedencket^" ü "gyMen Lamra. <7o/rrib«ar, äslis. äs I'Lsx-iZae

insul aufdem Indianischen Meere, zwischenins», ^de des ersten slim--M8 gegen osten gelegen.>» KaU,,, .Wge man vor zeiten das holtz, so man jetzi-nennet, welches aber seit entdeckung der°'ds Ori usiger aus America gebracht wird. O'N-r--

kVAerta'

. k-. '-,'»Tav?a»e? ort in Engelland, in Devonshire, am fluß

Mez ">vv ^Wce - Hundred, 2 . Meilen von der stadt Tave,L k"" ln der Arche ein altes monument der Tre,S>rj^- so A "emlich das bildnis Nicholas und Andrews

^>vesx„^ülinge, und einander in allen lineamentenGleich"'daß sie, ob sie gleich von einander entfernet,g.A >».! A oxl,'wmertzen empfunden, und mit einander zu" ru essen und zu trincken verlanget haben,

,K sind ^whaven in Frankreich endlich erschla-ffet, . . ' Lrir. p. ;8-

'^Adr

dr^u>Ä den Engelländischer Benedictiner - Mönch ,

P d>°des Nnnins KtNelredt um das iakr oac>

tianus Augustinus äs Bußi äs) stehe De-

L

. die des Königs Ethelredi um das jähr 980", "derwercke des Btschoffs Suithini beschrie-^ lcript. äs Nist. I.st. 11b. II.

vortrefficher Französischer Meolo-Alans und MtksmLÜcus. Er war

^ «Ade I,»K zeigte gleich von jugend an eine sehr1 ."sonderbare geschicklichkeit zu den wissen-.Ähre seines alters ward er in die LonZre-dsi s!>> si"en. aufgenommen < worinn er auch bis an sein^Aoi»^orü ss" lehrte die Philosophie in dem Lollegio>),f tu ^ in d^.Gwur und Angers, und nachgehendskt dch M ^eminario zu Grenoble. Zuletzt hatL«^cn' >->n. au-lg aufgehalten, woselbst er auch an.V- v»? «nf ' G einer blut-stürtzung gestorben, nachdemgebracht hatte. Er war gelehrt,^ ^sikSche s^Ä^'O' und eines aufgeräumten gemuths.i8 ^)q?lich^'wuften haben ihm bey der gelehrten weitsich erworben, und durch seine from-fke ^nAwgni^ Ulcltt weniger als durch seine grosse wis-N,.? > d-»'. ^eine ärt äe karler, die Hestexion8 surdjx Aez H wactat äs la NeLdsnigue , äs 1'kgui-^ ^'iusur8 und äs !a Orsnäsur en gs-^.u>r iz ^ äe 6eometris, die Lntretien« 5ur Is8^ sA vst-^ilerfcus oüe ä'swäisr, und sein ssrsits äs ker-Nach^G" grossem axplsulu aufgenommen,worden. Über diß hat man von

,r»k,n, »NGs A 2g G. introäuÄion ä I'kcrlture , welchesAn-Mini^Een und nach diesem in form eines> H''2 und Französisch heraus gekommen ;

^ ir> 1? öjv"' vn »u Lonsäräe äe8 LvsnZsl>ste8, seine

LL^e 8 sviäeme 8 äs la Värits L 8 aims-

, a - Issn^"u"d verschiedene vill'srtatmnzTechM nh^ la PLqus äs s. L. lur la ssemms

>vk? K?"sii>-5'. Materien er mit vielen Gelehrten

sie ,A>N . w, Max»? Hüatus ilillorisus von dem tem-^An?°. ru Paxj/s über ;o. jähr gearbeitet, ist kurtz"^or. , sind^,,f^ iieraus gekommen, und alle seineund zu Paris wiederum auf-Theil.

l a m 59z

gelegt worden. 5r^s>/e«re»r sux aNLisnner eäiüons äu HiÄioir»nsire äs Alorsri. Ia«r»a/ äe, juin 171;. *

Eamia, eine stadt in Thessalien, ist wegen der Wacht be»kannt, die nach des grossen Alexanders tobe die Athemenseemit hülffe anderer Griechen, dem Gouverneur von MacedonienAntiparro, aber zu ihrem schaden, geliefert haben. La?,e.

Lamm, war, nach einiger bericht, eine tochter Mptuni,und hie erste weissagende Weibsperson, so den nahmen Stbyl-lä getragen. Sie soll auch von dem Jupiter eine tochter ge-bühren haben, nahmens Herophile, die auch eine Sibyllaoder Wahrsagerin gewesen. Andere vergnügen sich zu mel-den , sie wäre ein schönes Africanisches weib gewesen , so Ju-piter geliebet, und deren Ander die Juno, so bald sie leidi-ge gebohren halte, umbrachte. Dieses hatte sie dergestaltrasend gemacht, daß sie als ein grausames ungeheuer, alleAnder, die sie antraf, auffraß. Daher soll nach einigetmeynung , der l^smlarum nähme zuerst entsprungen seyn,welche hernach I.emure8 oder Lmpuf« genennet wurden, undsich von menschen-ffeisch und blut nähren sollten. Man lich-tete auch von ihnen, daß sie zu Hause blind wären, und ih-re äugen, so lange sie sich da aufhielten, in einer büchse ein-schlössen , hingegen aber wieder in den köpf steckten, und alsosehend wurden, so oft sie ausgehen wollten. /Vr». lib. IX.0. 24. llb. XXIX. ant. Isttion. L. ö,!)>/?. *

Lamm, die beruffene maitresse des Königs Demetrii I'o.Iiorcetl8, war Cleanors, eines Atheniensers tochter, und ih-rer profcßion nach eine flöten-spielerin. Sie ist von Demetrwin dem schiffs-tresscn , das er dem König Ptolemäo,dem söhnLagt, bey der insul Cypern geliefert, mit andern ihres glei»chen gefangen worden, da iie dem überwinder so wohl gefal-len , daß er sie zu sich genommen , und vor allen andern mai-tressen geliebet hat, ob sie gleich damals bereits von einemsolchen alter gewesen, da die gute gestalt und annehmlichkeitabzunehmen pflegt. Er überhäufte sie mit gaaben und ge»schencken, und kan man ihren reichthum abnehmen, theilsaus der prächtigen laube, oder bedeckten steinernen spatzier.gang, so sie zu Sicyon gebauet, theils aus dem treflichenfestin, womit sie den Kvnig einst reqaliret, welches beydeszur selben zeit seine besondere scribenten gefunden hat. Anscharfsinnigen gedancken und geschwinden einfallen hat es ihrnicht gefehlet, und mag die Munterkeit ihres geistes den ab-gang der leibes-schönheit bey herannahendem aller ersetzet ha-ben. Thonis, eine Egyptische hure, verlangte von einem jun.gen menschen vor den beyschlaf eine grosse summe gelbes,und weil sie nicht konnten einig werden, gieng der gantze han.del zurück. Des nachts träumete dem galan, als wenn ermit Thonis seine Inst büßte, welches ihm so viel vergnügenmachte, als wenn er in der that feine begierden bey ihr ge.sättiget hätte. Als Thonis diß hörete, verlangte sie von demjüngling, daß er sie bezahlen sollte, und als er sich dazu nichtverstehen wollte, verklagte sie ihn. Bocchoris, der in derfache Richter war , sprach das urtheil, daß der galan das ver-langte geld ihr bezahlen sollte , so daß der schatten davonder Thonis in die Hand fiele, womit er so viel sagen wollte,daß die eingebildete tust im träum ein schatten des beyschiafsgewesen, und also mit dem schatten von dem geld zu bezah-len sey. Allein Lamia, als sie von diesem urtheil hörte, sag-te , daß dieser spruch unbillich sey, weil der schatten der be-zahlung die Thonis von der begierde das geld zu besitzen nichtbefreye, der jüngling aber habe durch seine schatten-lust diebegierde der Thonis zu gemessen getilget. ^rr-e«. lill. XIII.in Oemstrio. var. bitt. Ich. XII. c. 17. *

Lamia, war,eine familie zu Nom, die in das geschlcchtder Lliorum gehörete. Horatius in der 17. ode des;. buchs,die er an Aelium Lamiam seinen freund geschrieben, führetdie I.amis8 von dem alten Lamo her, dem söhn des Neptuniund König der I^sätrygonum, der zu Formis soll regieret ha-ben. L. Aelius Lamia ward verwiesen, weil er sich des Ci«ceronis wider Pisonem mit allzu grossem eifer angenommen.Nachgehends ist er nach Cäsaris tode Läili8 und fl. v. e.711. krNwr worden, und ist er vermuthlich der L. LamiaVir krLtvriu8 gewesen, der nach Valerii Maximi und Pliniibericht das Unglück gehabt, daß man ihn vor todt gehalten,und so auf den scheiter-hauffen gesetzt, da ihn denn die flam-me , wiewol zu spät, wieder zu sich selbst gebracht, so daßman seine stimme im feuer noch gehöret hat. L, Aelius La-mia , dessen Horatius gedencket, scheinet derjenige zu seyn,der nach verschiedenen bedienten ehren-ämtern gegen das endeder regierung des Tiberii verstorben, und Amsre csnlorio be-graben worden. Lein descendent ist vielleicht Aelius Lamiagewesen, dem Domitianus seine frau die Domitiam Lon»ginam genommen. in kmul. nom. 6/a»äo»x. Onom.

öt!^. *

Lamia aus Creta, siehe Aupesta.

imiäl', werden bey den Arabern die getichte genennet,deren alle verse sich m em l^m oder L, endigen; wie dannbey diesen völckern nichts ungewöhnliches ist , alle vrrse einessehr langen csrminis mit einem buchstaben oder auch sylbenzu schliesset, ; welches sich wegen reichthum der Arabischenspräche ohne zrsang gar wohl thun lässet. Es werden sonder-

Ddd; lich