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Vierdter Theil. He - Mc.
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lich L. dieses nahmens berühmt: fk»mistol örLv, oder desArabers Lam gcticht, dessen Urheber der Poet Schaapharigewesen , und ssmimol ilscksm, oder des Persers Lam geticht,welches zum Urheber Abu Jsmael Tograi hat, und auch inArabischer spräche, wiewol der smkor ein Persianer war, ver,fertiget worden, dasselbe ist an. 1661. von Ed. Pococke miteiner Lateinischen Übersetzung und grammatischen HMyli zuOxford, hernach auch von Jac. Goliv in Holland heraus ge-geben worden. (Siehe ferner in Tograi.) *

Lamlen, ist ein grosser strich landes in Africa, aüf dersüdlichen seite des fluffes Niger, dessen einwohncr von denenin Berissa sehr geplackt werden, als welche sie nach Europaund America vor sclaven verkauffen. Sie sind über alle Mas-sen tumm und unwissend, und bezeichnen ihre Ander an denschläfen mit einem brand, wenn sie etwas älter werden.

Lamminger von Albenreuth , siehe Layming.

*Lamo, eine stadt auf der küste von Zanguebar in Aethio-pien, an einer kleinen meer - enge, ist der Haupt - ort deskleinen Königreichs dieses nahmens, und liegt Zarinn gegennorden, Dappers beschrerbung Afr. r>. 65a. Sie

hat an der see einen schönen,haftn, und ist mit mauren um-ringet, den anfall der innlandischen völcker aufzuhalten, mitdenen der stadt einwohner bisweilen krieg führen , ob siegleich mit ihnen zu handeln pflegen. Dapper, l, c.

Lamoignon, (Charles) Herr von Baville, Staats-Rath und Requetenmeister, war aus einem vornehmen undalten geschlechte in Nivernois entsprossen. Er zeigte gleich inseinen jungen jähren grosse lust zum studiren , und reisetedeswegen in Italien, allwo er Alciatum hörte, undzuFerra-ra an. 154;. die v«Äor-würde annahm. Nach seiner zurück-kunft wurde er zum Rath des Parlements zu Paris, hernachzum Requetenmeister, und endlich von dem Könige CaroloIX. zu seinem geheimen Rath gemacht. Er starb an. r;??.jm ; 5 freu jähre seines alters. Einer von feinen söhnen, Pe-trus von Lamoignon, war in ansehung seines alters einer vonden klügsten und gelehrtesten mannern seiner zeit; starb aberin der blüthe seines alters. Im 1;. jähre seines alters schrieber 2. Lsrmins, eines in Griechischer, das andere in Lateini-scher spräche, so unter dem litul: Llinisäes Xiverniu«, livssltera Lslamiwtmn Ovliise Oeplorsno, vorhanden. Sein todwurde von den Gelehrten sehr bedauret. Sein bruder, Chri-stianus äe Lamoignon, war Präsident des Parlements zu Pa-ris , dessen söhn, Wilhelm äe Lamoignon, in gleicher wür-de saß, und ein grosser patron der gelehrsamkeit war ; wieer denn alle Wochen in seinem Hause eine conftrem; mit Ge-lehrten hielt. Er starb den y. dec. an. 1677. und hinterließ2. söhne, mit nahmen Christianum Franciscum und NicolaumM. äe Baville, deren jener General - Procureur, und dieserIntendant von Languedoc worden; dieser letztere starb den17. may an. 1724. im 77. jähre seines alters. m posm.

kilioir. äu Xivern. hilf. äes I'reüä.

äu ksrlsnient äe ksri8.

Lamoignon, (Christian Frantz) der älteste söhn Wilbel-mi äe Lamoignon, Parlements-Prasidenten zu Paris, ward indieser stadt den 26. jun. an. 1644. gebohren. Sein vatter, derein trestich gut naturell bey ihm spürte, ließ sich selbst angele-gen seyn , den gründ zu seinen studien zu legen. Als diß ge-schehen , untcrgab er ihn den Jesuiten, und diese trugen demk. Rapin seine unterrichtung auf. Er reisete jähr in En-gelland und Holland, und als er wieder kam, machte er seinegelehrsamkeit bald bekannt, wie man denn an ihm eine be-sondere und vor Advocaten sich hauptsächlich schickende beredt-samkeit bewunderte, als er nach dem willen seines vatters2. jähr dieses handwerck treiben muste, so, baß man sagt, erhabe die art vor gericht zu reden, zu ihrer Vollkommenheitgebracht. An. 1666. ward er Parlements - Herr, und einigejähre daraus Requetenmeister, hernach General - Procureur,und endlich Präsident L Mortier, welche stelle er an. 1707.seinem ältesten söhn abtrat. Nach der zeit hatte er doch nochimmer mit leulhen zu thun, die zu seiner wissenschafft undbillichkeit ein gutes vertrauen hatten, und ihn zum schieds-mann ihrer streitigkeiten machten. So ein grosser Rechtsge-lehrter er war,sosehr liebte er auch die andern arten einerangenehmen gelehrsamkeit, gestalt er denn mit vielen Gelehr-ten in beständigem brief-wechsel stund, von dem l>. Rapin öf-ters über seine wercke zu rathe gezogen ward, auch an. 1704.in die Academie der inscriptione» kam, und selbiger an. 170;.als Präsident vorstund. Er war auch sonst sehr tugendhafft,und bemerckt man absonderlich an ihm eine unwandelbaretreue, gestalt er denn einmal dem Könige, welcher von ihmwissen wollte, wo sich einer seiner freunde aufhielt, der inUngnade gekommen war, zur antwort gab : er wolle es wolsagen, wenn es der König befehle, glaubte aber nicht, daßer es befehlen würde, weil unter einem solchen Printzen diepflichten des gehorsams den pflichten der freundschasst nie-mals zmvider wären. Er starb nach einer langwierigen kranck-heit den 7. aug. an. 1709. und hinterließ zwey söhne, derender älteste Lamoignon Präsident, der andere Blanc-MenilGeneral 5 Proeureur worden, rrvril

x. 68i. ftstP

l a m

'Lamoignon, (Nnol-vvn) Marquis von l. 7 BPoitvu , Graf von Launay-Cvurson und MoMttvt Mitunter dem nahmen von Baville bekannt ist, war oA> ^

des Ober-ParlemeNtS-PrasidentenWilhelnu, fss marle^

gebohren. Im jähr 1666. ward er Advocat rm AnE -Paris , im jähr 1663. Lailli ä'fpss der GrafB""im jähr 1670. Parlements-Rath, und immeister. Der König machte ihn im jähr Er. M' 0-»'^

von Poitiers, und im jähr 168;. zum Intendanten ^,11^doc, welche bedienung er zj. jähr verwaltet, 'selben gegen die Protestanten öfters sehr hartaberjähr 1697. ward er ordentlicher Staats-Rath,' 2 gjiie v ^würde nach der zeit nieder. Im jähr 17°°-

schafft In Mothe zu einem Marquksat gemacht.

jähr 1724. l/i-rrv. ä noN

' Lamoignon , (Wilhelmus von) MarqMs vGraf von Launay-Cvurson, und oberster Parlem ,zu Paris,' war ein söhn Christiani von LamolE r ^Baville, und im jähr 1617. gebohren. /M lAs '"g»

er Advocat im Parlemente zu Paris, auch "E n <Parlements-Rath, und im jähr 1644. Regn«»'^diesen ämrern hatte er sich durch seine gM^"lichkeit einen solchen rühm erworben , daß Ar Wzarin ihm im jähr 1653. zu der obersten dEB

Parlemente zu Paris verhalf, in welcher n^meiiie «EiMnen verstand und hertzhasstlgkeit sich um das E HerrD,Ä>iverdient gemacht. Im zahr 1670. wurdenBaville und Bussy zum Marquisat, und Lau>>av^,^c' ,,einigen andern zur Grafschafft gemacht. Er sMss -^„er,'

Er war ein redlicher, kluger und dabey sehr oeM^rk, "8nehmer und treflich beredter mann, war leibst F

den Gelehrten allen Vorschub, ließ auch deren Ickchen in feinem Hause eine zusammenkunft eine.;,,,,/,malige Bischoff von Nimes, Flechier, hat M Frede gehalten. , Kilt. äes xrew- r

cke tom. IV. ^

* Lamoignon, (Petrus von) Herr von D«

Courson und Hervy, war ein sohn Carolt, „ Mnd.AEI; 54. den 27. aug. gebohren. Er war von 'schwach und kränckltch, halte aber desto melEden, daher sein vatter vor seine auferziehung sichgetrug. Er übertrafarichalle Hoffnung, diev" n»)

gemacht, und hatte in den wissenschafften einenliehen fortgang, wie er denn bereits m <en inEgründliche gelehrsamkeit verspüren ließ, und n siw

jähre seines alters eine reise nach Italien geryn '

durch seine Lateinische und Griechische gchaM «g^t,setzte, in dem 20. jähre aber als ern trefli»)^kiillosvpku5 und Rechtögelehrter von jederinw' ^ perde. Die grösten leuthe seiner zeit, worunter ^ ^

Carolus IX. war, hielten seine carmius sev^ss^ piestn

en ,eme Lärmn» M Ei!lob-sprüche bey. M

uueu UI der Mathematic, kli^sica exxeriwe dk^Fsehr wohl erfahren, und pflegte sich flassL

di- r,-i, N^nilt »u vee»,^ lUltl,-,z i-'!r

ihm deswegen grosseauch in

östern Unpäßlichkeiten die zeit damit zu ^ unV'^war er Advocat bey dem Parlement zu E' ^e», A E,/,;84. den 14. aug. wiewol einige, weicy daß r.M Mseines todes angeben, vor gewiß behauMn^xnicht älter, als 24. jähr gewesen. Zebm ^ ftL Lwerden an ihm auch ins besondere Ane ,pchen uAa sAbescheibenheit, Mäßigkeit und angenehmesmet. Seine poetische wercke, worunter, ' „„d M

livernius, s. alters LalamitMum OaM beknUss-eiN«1 dem 15. jähre seines alters verfertige L,, ttaris in ruinmm^n n^vruckt wotdew..^ ^

ti 8 M 8 , s.

Xivernius

in dem l.. ... .

Paris m 4. zusammen gedruckt worden. ^

8av. com. VI. p. 78 . item IV. x. 452.krsn!;. x>. 141. leg.

I^'Amone, ein fluß, siehe Amone.

Lamoralus von Egmont, stehe ^

' werden in d°r

nigen Geistliche genennet, so über die lamv die ^,sdieselben anzuzünden sorgen müssen , od Heu^ g

ter, ehe sie angezündet werden, aufsteerch. ^ ü. ? ^ y v ,,bild. der alten und neuen Griechischen UIpurdru^,, plA,,III. I. §. ;2. p. 48. §. 56. p. 58. Sonst L allstesgen, so die lampen im Kayserlichen pu^agiev sessahllst^F.inglcichen die, so vor das Archw und ^ se-

und also viel bey lichte arbeiteten, m» ^r-c- ^>1

legt. /. «/r. e. °Fc. U-

Orient. 66 . äe lwper-it. te wst.IE

meltr. II. ro. sex. antlg- roM- , „>lt ^

auch diejenigen , so dem Kayser und r^aqe ss.Ä sE ss

-

vorher trugen, damit der aufzug desto aiu^genennet« obr-stä/lE«,, Nomil. «o. ^

7 >l>,7r«r,5, fXIII. p. 724. ilgon- - ..-r .

2;o. Ololf 6r. p. 78;. ?rrsse«^ t-^

Lampadius, ein Gouverneur der 'HchpgKayser Valentlnian; und Valentis reg.