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nige lehr-sätze der Arianer gebilliget hätten, welches gleichfallsden Donatisten vorgeworffen wurde. , bibl. coäic.
bssrefi ;r6. 6«a/ee»«,, cbr. ssec. VII. s. i;> Ar-nolds ketzer-hist. ?. 1.11b. IV. c. 8. ?6.
-Eamponiano, (Ioh. Andreas) war aus einem vorneh-men geschwellte zu Mayland gebohreN, und ließ sich aus raach-gier dahin verleiten, daß er nebst Carolo Visconti und Hiero-nymo Olgiati den Hertzog Galeatium Sfortiam zu Mayland ,weil er ihm wider Castellioneum, den Prälaten zu Como ,nicht recht verschafft, an. 1476. in der St. Stephans-kirche zuMayland umbrachte; die Ursachen, welche diese drey Mör-der zu dieser unthat bewogen, sind unterschieden. Lamponiasno hatte ein grund-stücke verlohren, das ihm der BischoffvouComo Castellioneus wider alle billichkeit abgerechtet hatte, wo-bey ihn dann schmertzte, daß der Hertzog sich des handetsnicht annehmen wollte; Visconti sahe den Hertzog als einenIllurpsteur, an, der die seinem Hause zustehende Hoheit mirunrecht besässe, wozu noch dieses kam, daß der Hertzog seineschwester zur unzucht brauchte, auch einem andern, mit demer vor dem noch schändlichere dinge getrieben, zukuppelte. Al-lein Olgiati that es aus ehrsucht, daß er bey der Nachweltden nahmen eines tyrannen-morders erhalten mochte, welchebegierde ihm in der schule von Cola Montana beygebrachtworden , dem der Hertzog nach erhaltener regierung die inseiner schule von ihm bekommene schlüge, durch einen scharfenproduct wieder hatte zustellen lassen. Lamponiano drang sichdurchs volck, als wenn er briefe an den Hertzog hätte, undgab ihm die ersten zwey stiche; als er aber sich durch das stauen-zimmer salviren wollte, ward er von einem Mohren erleget»Der cörper ist dem spott des volckes überlassen, und etlichetage an einem strick durch die gaffen geschlept worden.
in eloZ. dslest. 8kort. 11b. III. elog. , bill. cllIMsno. *
Lampourdan, ist der nähme eines strich landes in demFranzösischen Biscaja. c?o/»re-E, äelis.
Lampridius, der 2«ste König der Aßyrer, welcher des Bel-loparis Nachfolger gewesen, und von an. 2076» bls 2707. re-gieret. Ihm folgte Sosares. Lrffed. in cbron.
L.ampridius, (Aelius) ein Lateinischer geschicht-schreiber,lebte unter Constantini N. regierung in dem IV. Lculo, undsoll das leben von 4. Kaysern, nemlich von Antonino Commo-do,Antonino Diadumeno Antonino,Heliogabalo undAiexandro8evero, beschrieben haben. in krobo e. 2. ,
äeUilt. 1.3t. lib. II. äsKom. rer. stript. k. I. c. 26.
bibl. 1.3t. p. 154. feg.
Eampridrus, (Benedict) ein Poet. von Cremona, gieng mitJohanne Lascaris nach Rom, und lehrete daselbst die Griechi-sche und Lateinische spräche. Nach dem tode des Papsts LeonisX. gieng er an. 1521. nach Padua, allwo er sich mit unter-richtung der jugend fortgebracht. Hierauf wurde er Int'or-M3tor zu Mantua bey des Hertzogs Friderici von GonzagaPrintzen. Man hat von ihm verschiedene öden , so gar sehrästimiret werden. Im übrigen war er so furchtsam, daß ersich niemals in öffentlicher Versammlung eine rede zu halten be-wegen ließ. 8«»/. ,/ov. elog. c. 99.
Eanipsaco, lat. blim^fncus oder I.»mpli»cum, eine be-rühmte stadt in der kleinen Asiatischen provintz Mysia, welchebey dem Hellespont liegt, gegen Gallipoli über , ;. Teutscheweilen von den neuen Dardanellen gegen norden zu, undein wenig weiter von dem lVlar äi Hilmar» südwärts. DieTürckcn nennen diese stadt Lipseck. Sie ist ein Ertz-Bifchöff-licher sitz, noch in einem leidlichen zustande, besteht ohngefehraus 2c>v. Häusern, und hat rings umher viel schöne Weinber-ge , so mit granat-bäumen umgeben sind. In den Heydni-schen zeiten wurde allhier insonderheit der Priapus angebätet,als welcher in dieser stadt gebohren worden. Die 8emi-Aria,ner hielten allhier um das jähr ^64. unter dem Papst Liberi»ein Lonciiium , verdammten das zu Rimini und Constantino-pel heraus gegebene glaubens-bekenntnts, und bestätigten das-jenige, so man an. zq.i. zu Antiochia gemacht, und welchesder 8Mo6u8 zu Seleucia angenommen hatte, worinnen desNicänischen stmboli mit keinem Worte gedacht wird. Eudoxusund Acacius, die Häupter der Arianer, wurden von diesem 87-noäa abgesetzt, und Eustathius wieder auf den Bischöflichenstuhl zu Sebaste erhoben. Laff-r«-, ep. 72.79. L 82.lib. IV. c. 4. VS2E-«. lib. VI. L. 7.
* Lampson, (Dominicus) ein berühmter Mahler und Poetvon Brügge in Flandern, lVebc»-. rbs3tr. vir. eruäit. slar. k.iv.x. l49,. Er brachte einige zeit bey dem Cardinal Polo in En-gelland zu, nach dessen tode er nach den Niederlanden zurückgekehret, und als äesretariu« dreyen Bischoffen von Lüttichhinter einander gedtenet, bis er endlich an. 1598. im 6;.jähre seines alters gestorben. 1. c. Es nennet ihnLip-sius, der ihn wohl gekennet, epitl. II. 4. einen treflichen köpf,und eine zicrde von den Niederlanden. Man hat von ihm:Lärmen in Tabulsm Lebetis; blogia in Lüigies LiÄorum 6er-M3MX inksrions eelebrium; ksalmos koenitentlAles I^risoLarmins exprello«; Vit3m bomb. bombaräi, Brügge r;6;.IN 8- Orirmen Heroicum in kollionem Lomini 3b Ä!b. I)u-^ero »eri inenam. 8-wer-,«,, Leben. Ilelg. I. L. z>. 1494.
bibl. steig. UrFn?»-, eloZer.
lam lan ,
Lampugnanus, (HirrdnymuS) «»» dlÄsch"/»Rechtsgelehrter, und lehrte in verschiedenen Jta»« jz so s.ten. Man hat von ihm Lompenäiuin Incroou -
Hinl 3 ne 38 Inlliturions« ; äs llätione lluäenär ^rs, Lc. Er starb an. 1644. pinse. -
Lamuranum, war zu der Römer reiten derstadt Jtri, welche in der Neapolitanischen ^
savoro, zwischen Fondi und Mola, gelegen ist.r«/. IV. x. i;. . öfter N'A
§amy, (Franciscus) ein berühmter FeanzöW, ^j„ctiner der Congregation St. Mauri, war M "7 F erdat, und diente unter der Französischen arm»' .dieser profeßion müde warb, begab er sich.m den Avrden. Er war von gutem geist, grosser WL
durch alle groäus der kioster-disciplin. Dwwstudiren erlangte er eine schöne erkänntins 0» ^
und IbeoloZi-e, wie er sich dann sehr wohl aut^.,Mei> ^menschen, seiner paßionen und innerlichenstund; führte dabey einen guten FranzoWen ^ ^ g ^starb zu St. Denys im april an. -711. Erzösischer spräche unterschiedliche wercke, als: > ^buch in V. rom. bestehend: äs 13 Lonnmchi"f „ E ^me; von der Wahrheit der Christlichen .ReWs.,^ ivitCf,,-Nrbeismum; von dem Kloster-Leben ; ein -b„«d Liek . xttWohlredenheit; ein Discurs von Erkänntnistes ; Briefe von theologischen und moralischen >Ungläubige durch die Vernunft zn der RelEPhilosophische vend-Schreiben, u. a.m.ssec. XVII. < 7 o//r^, 3pp. * . -k'Ä! ^ B
^ana, (Johannes) von Bologna, ein Augl'^Mch^»,»elcher lioctor zu Paris worden, und über ^
welcher.—-— ^ .
stenrentiorum einige anmerckungen verfertige»r;; 7. in dem 9 z. jähre seines alters. . gk,'
* Lana, oder Lanis, ;(Franc. Tertius äs) ^ ,z.
bohren zu Brescia an. i6;r. lehrte zuRom 'Philosophie und Mathematic, und starb imfebr. in seinem ;6. jähre. Er hat kroärowuw
novLrum Inventionuln ürti« öl3siürL, '
äs frinciplis kbilosopbi-e Xstur 3 lis , UI>d t .xste s" s^'.
L XacurL in III. romis geschrieben, davon 0»^ E1684. der zweyte 1686. und der dritte r»P", er, ^gedruckt ist. In diesem letzten buche ttieyn»ein schtffgen von holtze zurichten, und wälost ' >°sder dazu gehörigen segel und rüder durw ^eits/
Benhors närrische Weisheit, und weite '7,^7 ner jssg. bist. lit. vol. III. p. ;?6. s^- ^
fsrint. 8. ä- äiar. Slolleö anlest, s ^
II. Z. 44. ei^
Lancashire, lat. b-mcaürienlis Oow^st'bek»^^meer gelegene grosse Grafschafft oder prov'N^ a»lichen gegend von Engelland, welche norv " dav?M Ä,land und Westmorland, südwärts an ,
den fluß Mersey abgetvndert wird, ostwärts «>westwärts an die Jrrländtsche see grentzet/ w ^ voß „x >0^ge sie sich von norden gegen süden zu aus ^„tze . ^ ^gen Westen zu auf ; l. Meilen erstrecket. ^ ^xllo /.eingetheilet in 6. Hundreds, ausser FourK^ gABLgenannte Lancastrische freyheit gegen »oro., w »Hundreds aber in 62. kirch-spiele,wor>lwen „»77
te befinden., Die einwohner dieser Grast«-st.
den alten Römern mit unter die Leißantss e> j» .
re landschafft zur zeit der Sächsischen ^ so a>''des Königreichs Northumberiand gemackfi- ^r E»M»,von der Chestrischen O.Mces ist. Die tust'st v geßaselten neblicht, daher die einwohner von seyw.^ E'»»l> ^cker leibes-constitution sind. Der boden»»b 7 .»indem einige theile davon gebürgichh »"'v, »jck>übrigen morastig sind. Es wächst liegt 7 »
sten, und das land, so unten an den U»leicbeu.^» st,.»!>schönsten Haber in gantz Engeüand. U,- yje SÄ dieß" »wegen ihren ochsen berühmt, welche su ^»pk>.^»,gantzen Königreiche gehalten werden, u^ßjg ver /§cmit getreyde, fischen und gevogel «verst st>7„,
vornehmstes seuer-werck ist torf U"^.,,)deren "ÄgiigM Fwird aus den mosichten örtern gegraoe'/
Jrrländischen Moräste, viel Meilen W -. Penv ,,»p f^Unter den bergen oder Hügeln ist/Esty, Edenckwürdigsten. Die flusse stnd M^^welche alle;. von morgen gegen a^'w Äj esJrrländische meer fallen. Der erste dw"g »dieser Grafschafft und Cheshwe; genaw'^A» v^s-grosse seen darinnen, Merlo und ^"Ihsondert- ^
tere Lancashire von Westmorland a ..^^lbestdern ist es, daß in einer so grossen»«,
schafft,'als' diese 'ist, so wenisskirch-M A, der ,sttLda sich doch deren, in Rutland ^ ^edocl.7,^ dec Äj.icil
da sich doch deren m vcuuanv, ^oow " »erLancashire ist, fast so viel befinden. ^«Dung ^rstrsts»,daß es hier capellen giebt, welche m ' «w ^ st s»menge volcks, so sich dahin vers^mril,^»stl '„tii^Pfarr-klrchen gleich kommen. Dte>e>.„7galten Englischen jahr-büchern wegen den 0