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E»lt. - titul davon geführet haben, sehr
a», »Seyet s^Grafen-titul bekam anfänglich Edmundussky,?.^ 7 . Königs Henrici lll. zweyter söhn, welcherd>Ij > edjrte von Lancastcr gemacht wurde. Die-
^ery„^^mas Plantaaenet, welchen man unter Eduar-»N^iiet, «?Wauptet. Der erste Hertzog war Henricus»ey, Mr sicher ohne männliche erben starb, und nur ei-»»d Ga»n^ß, Lady Blanch genannt, welche an Johan-ÄeÄ »us ' Königs Eduardi lll. 4ten söhn, vermählet,§N»»f erbt? dieser titul zugleich mit gebracht wurde.sz_!dn dessen söhn, Henricus von Bullingbroock,wei^ Engeltand, unter dem nahmen Henricidiese Grafschafft samt allen darzu gehörigen ,!k»?»ch hx? dlgnjtäten mit der Crone verknüpfet, ob wol^ djAEtet als ein sonderlich land durch eigene beam-d>S Air und >de. In solchem zustande blieb sie, beydes un-"Eatdusfolgenden regierungen Henrici V. und VI.»>gen nachdem er die Crone, sowol nach dem ihmMu, o^e, als auch durch das schwcrdt erhalten, dasje^ung n^Mer der Crone zueignete, und die sonderli-»s »leder »«an aufhub. Allein Henricus VII. brachte die^»K,.»»iie>-sm.. n vorigen stand, worbey es denn nachge-Gv^aeblieben, so daß diese landschafft durch einenb »»t 4 MEedene andere beamte regieret worden. En-/»ricu^ ,?Nlge aus dem Hause Lancaster gehabt, nem-Ke ve?ä,v- V. vi. und VII. welcher letztere durch die?»calMck M/ung mit Elisabeth, Eduardi IV. aus demE-rK, der?« und erbin, die beyden Häuser Zorck undlijSen vratension auf die Crone, unter dem nahmen
blut-vergieffen verursachet,
Letztlich ist zu mercken , daß aus dieserttoselben 2. Rittern 12. Parlements-glieder
^/^Äiaaj!! uemlich aus Lancaster, Leverpool, Preston ,/«I? s und Cletheroe. äsker. ssngl.
flenr. V. leg. ?atz-ä. ^e^r/r«i, kill. ängl.
Elelic. äs In 6ranäe Lrecsgne ^c.
?e». ^Ncaski^ f^nLLllri» oder I.c>ngovisum, ist die Haupt»Ucy-^>e lj?«s'^von Londen lyo. Englische Meilen abgele.
s' »lcitz- /Nr lustig und bequem auf einem etwas er-? ße ^len'««uf der südlichen feite des jlusses Lon, ohnge«viaRänqM dessen einfalle in die Irländische see, wo.k^AhernVLoncaster genennet worden, welchen nah-Ky ^ f> ja A w Lancaster verwandelt hat. So lustig aber5»e, '°»der,i^ doch nicht allzuwohl bewohnt, und hat auchdick a Zuspruch von fremden. Camdenus hältihr?« t der alten Römer I-ongovisum sey , wel-ö„ ,,u^militärischen statt onen war. Sie hat ein
»»d g«^ud vest castell, so an einem Hügel an dem stuf-^tzv zum land-qefängnisse, wie auch zu den7 »e qr«ss° Nullungen gebraucht wird. Desgleichen ist^»ch^Me k!«U"d schöne Pfarr-kirche, nebst einer schonen> Vc,s H von ^ ^^bögen über den Lon. Nebst dem1,^»?-^- in Lancaster sehens-würdig.
EläÜL. äs 1a 6r. Lrämgne.
tk^h^ ' ^i>e Ladislaus, König von Neapolis und
dk^^a-,?'ssder^o^ Paulus) ein berühmter Rechtsgelehr,Apa,Kwersttät zu Perugia, und verfertigte da.ll^EverMlA^u befehl, Inlkirutiones Mis Osnomsi;
andere tractate: äs 8ubttiruti»nib1is;^ q>?erygj^ um L Luriale ao äs Oscurionibus Lrs. Er!>^a« geburts-orle an. i;?i. im 80. jähre
m bibl. Dmdr.
A» der H/,Mobertus) des vorigen bruder, vodor undM aus der Universität zu Perugia, starb zuiractate: äs appellatioliibus ; äs Lt-Ü6 Keüimtione in integrum; Ls. hln-dSch« ,'^i-IKI.vmbr.
S Seie^benfg),Secundtts) General des ordens der Olive-von Perugia gebürtig, erwarb sich durchD,'k?»rW Qrd?Aism rühm. Seine schriften sind: die^ d; I'HoM<Ii, 0 vsro gli Ingegni moäsr-I"? umishi lMorisi; bc-u» ^urisa Lc.
Rvr!! dahin geilte er zu PariS drucken lassen, weswe-«d. lE^'mnen, allwo er auch an. 164;. den 1;.l^»h? ,' , in vit. illuür. viror. , in
si°,!^>s !>M dxx H^r von Popcliniere, ein berühm-Gascogne, oder noch besser zu re-E^ckreick '?' ^dte an. 1584. und schrieb eme hl-aAi IX. ..«Eriche die regicrung Henrici II. ssran-^ in Egrejf?"!.« Henrici III. von an. 1-150. an bis^ sk^ch^ande^orächte auch zugleich dasjenige mtt em,Nnv^ds nur? «den denckwürdiges zugetragen. Sie^R ^t rx?NeyjL?^"d wichtige berichte in sich, und wirdf.»q d>e ^Mvu m Ealten , da jm übrigen der amkor Re.'°h<^ktNqerraa^'' »ndm seinen beschriebenen kriegen^ titui .Desgleichen verfertigte er auch ein
^Ker. "'die drey Welten; eine Historie der Hr.^ S«!^rschreibung der Eroberung des Lan-vvym durch Henricum IV. und eines un-
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ter dem titul: I'Lämirgl äs branss, da er von dieses amts»Verrichtungen und Vorrechten, sowol in Franckreich, als andernländern handelt. O« c>e«e. /.gL»,
bibi. kill. äs brance. *
^ancelot, (Claudius) ein Benedictiner-Mönch, von Pa»ris gebürtig. Nachdem er es in seinen jungen jähren in denstudlen ziemlich weit gebracht, wurde ihm die aufsieht über einkind von qualitäten anvertrauet. Hierauf begab er sich inLort-Koisl äes Lkamxs, allwo er die Humsniom mit grossemnutzen gelehret. Einige zeit hernach verfügte er sich in dieAbtey von St. Cyra», allwo er vertrauliche freundschafft mitdem Abt von Barcos pflog. Nach dessen tode, als die alldawohnhafft gewesene Geistliche zerstreuet wurden, muste er sichauf Königlichen befehl in Nieder-Bretagne retiriren, allwo erum das jähr 1694. gestorben. Man hat von ihm verschiedeneschriften, denen er aber seinen nahmen niemals vorgesetzet, da-her sie überhaupt den Herren von Port-Royal beygelegt wer-den. Es sind aber selbige: I» nouvells b/istlioäe xour sp.prenäre In I>sngue I.ktins >L 6regue; Is ^räin äs8 LgcineeOregues; uns ürsmmairs Italienns; uns Lrsmmrure k.ss>r>-xaole; uns IVaäuölion bransoise äes bubles äs kbeärs ; K:uns nutre äs guelgues Lomsäies äs lerence; un 1 'raite äsI'ücmine, davon die andere edition an. 1688. sehr vermehrtheraus gekommen; und endlich die anmerckungen, so sich zuende bey der Bibel des äs Vitrs befinden. Vigneul Marvilleschreibt ihm auch die ausarbeitung der 6r«mmsirs generslsrsilonnee zu, gleichwie er dem Arnaud die erfindung davonbeyleget. melang. ä'hiüoir. L äs litterst. p. 12;.
leg. *
* Eancelot, oder Lnncerotta, eine insul 6. meilen von derinsulFortaventura gelegen,welche 16. weilen lang und 10. breit,und fruchtbar ist. Sie gehört der Cron Spanien. Davpersbeschreib, der Africanischcn msuln, x>. 76. Die pferde, so all.hier gezeuget werden , hält man vor die geschwindesten läufer.Man hält davor, daß diese oder Fortaventura des Plinii biK.nsr. VI. ;2. Iunonia sey, deswegen auch einige beyden diesennahmen, und der letzter» den zusatz irmjor, der erster» abermlnor geben. Wann dem also, mag auch vielleicht des Stra«bonis lll. p. 258- N hieher zu rechnen seyn, obwol
nach seiner beschreibung sie etwas weiter heraufnach der straffeoder gar in derselben müsse gelegen haben.
* Eancelot, (Andr.) war von Londen gebürtig, und einesangesehenen kaufmanns söhn. Nachdem er zu Cambridge stu-diret, ward er zu Oxford in das LIv-ll-Lollsäg aufgenom-men, woselbst er auch IVlirgillsr ward, und die Theologie mitbesondern! fleiß trieb. Nach diesem bediente er einige geistlicheämtcr, bis ihm die Königin Elisabeth das Decanat von West-münster gab. Jacobus I. machte ihn zu seinem obersten Ca-plan und Bischofs zu Chichester, welches Bißthum er nachder Hand mit dem zu Ely , und dieses wiederum mit dem zuWinchester verwechselte. Er starb den 2;. sept. an. 1621.im 71. jähre seines alters. Unter seinen schriften befindet sicheine gedruckte sammlunq von 86. geistreichen Predigten. Erist auch vermuthlich der, so »ach Kempio bibi. Lnglomm Ideo-log. x. z;8. in Lsrecketisis die Iuden Widerlegt, bibi.Hebe. tom. II. x. 10; 1.
Lanceston von Launfton, vor alters Dunhivet genannt,ist der beste ort in Cornwall, 17;. Englische Meilen West-süd-wärts von Londen entfernet, und auf der südlichen feite deskleinen fiuffes Kensey gelegen, ohngefehr 2. meilen von desseneinfalle in die Tamer, wodurch diese Grafschafft von Devons-hire abgesondert wird. Es werden allhier die Land-Gerichts-Versammlungen gehalten, welches, nebst andern Vortheilenmehr, diesen ort zu einer gute» und wohlbewohnten Handels-stadt machet.
Fnnciano, lat. I.ancianum oder änxanum, die Haupt-stadtder landschafft Abruzzo cirr» in Neapolis, so wegen ihren mes-sen berühmt ist, welche im maio und augusto daselbst gehaltenwerden. Sie hat einen Ertz-Bisthoff, und ist an. 1706. durchein erdbeben sehr beschädigt worden. iml.
ch , äescript. lieg. ölsspol. geogr. eccl.
Lanciarotto, ein Mayländischer Jurist, siehe Gallia.
Eancilot, (Cornelius) ein Mönch Augustiner - ordens, Wei-her das leben Augustini und einige schriften wider die Protestan,en verfertiget. Er starb an. 1622. im 48. jähre jeines al»ers. in Lrben. Lslg.
Lancilot, (Henricus) ein Augustiner-Mönch, des vorhergedachten Cornelii bruder, zu Mecheln an. 1576. gebohren,-rächte sich bey seinem orden durch ferne gelehrsamkert so grosse»ochachtung zuwege, daß ihm selbtger die vornehmsten wurdennrftrug, welchen er auch mrt grosser sorgfalt vorgestanden, bisr an. 164;. zu Antwerpen gestorben. Er hat einige streit,ichnften wider die Protestanten verfertiget. bibi. Le!§.
Lancinus, (Curtius) von Mayland, lebte zu ansang des(VI. üeculi , und war em dlscrpul des Merulä, und sowol dergriechischen als Lateinischen spräche erfahren. ' Seine curiosi-ät trieb ihn an, gelehrte schriften zu lesen, hingegen könn-e er niemals denselbrgen Mit grossem ernst abwarten« Er