Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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stM nebst cincm schlösse, indemLösche,s l" Böhmen , an den Mährischen und Ocster-

'vue Loh ' lneilen von Prag, gelegen. 2't0M-7/.

N?Cr'aj,^/ einschloß, stadt und Herrschafft im Hertzog-de»>ve>^ weilen von Laybach. Die stadt liegt auf einerErbost ^ k>er Gurck-fluß machet, und soll vor zeiten Lan-h° U ej»e haben , weil sie veste und zu den zeiten desXlDyher^ee Zuflucht gewesen. Sonsten haben auch hierLandestrost gewöhnet, deren geschlechl imW? sch,^ -"»gegangen. Nachdem unterschiedene Herren!lkk»N, ^besitz gehabt, ist es an die Grafen von Cilleygeknw^en abgang an. 14^6. aber an das Haus Oe-bk«^g>vxd°„ wen, und bis an. 1570. durch Hauptleuthe re-' sa,in« ^ denn die stadt zwar Landes-Fürstlich geblie-.^dje «n» die Herrschafft aber an die von Valvasor,>.m?d!>ch ^ Dvschkau, weiter an die Grafen von Barbo,>kg,sE es gxgwe Fürsten von Auersperg verkauft worden,»Vn?^e>-ssi-^gang des XVII. fteLuli dem nahe hierbei) ge-V?eh^Mstrckloster Lanvstraß käuflich überlassen. Val-Hertzogthums Crain, üb- XI. Karnb-

L ^ äs miZr. Zent. lib. VI. Tromvdorffs

'dstras^^'

Vx "b, sonst der brnnn unserer lieben Frauen genannt,/.Kloster in Nieder-Crain, so Bemardus, derüi>s , samt seiner gemahlin Cuta, des Königs."Ovinnen . an „ssnen die ktroatlicben

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s töchter,' an?i2)o. gegen die Croatischen

Herrschafft und städtlein, nebst einem berg-v^dmens, in der Unter-Pfaltz zwischen Kaysers-"cken gelegen, hat den alten Grafen vonU M^chlisst ? nach deren absterben es samt der gantzen?> das Haus Nassau-Sarbrücken fallen sollen.?>gl der Bischoff von Metz, von welchem ein

M°^n-Icbn ^n Grafschafft zu lehn geht, als ein ver-Mz l »v„ o,/., an , und belehnte damit seinen bruder, denbRc„. § , dessen nachkommen sowol durch vor-

^dkv^'vE^en Cammcr-Gerichts, als auch durch die8 ^faitz jährigen kricgs sich in den besitz gesetzt,

At dDestps,Maus grossen schaden gethan. Ob nun wolübrachen frieden versehen wurde, daß Landstuhl,Sarwerderischen qüthern an Nassau-Sar-Lvm Ü^^umet werden sollte; so konnte man dochUz/Atz bedi° nicht erlangen , welcher gelegenheit. sich!-!>.) wie, und an. 1665. den ort aus vorwand ei-mden rechts hinweg nahm. (siehe Sarrver-^ prLtens. p. 692. Europäischer Herold,ä. ?. tom. VI. p. 884. und tom. IX.

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freyen Aemter, wird heut

Mgarten

welche

»lih'^anton"/^" ' Meüingen und Werbien ,

" von dem Kayfer Sigismundo überkom-

'>> Melk-» ."rn Landvogt regieren lassen. 2>E^.

c. >i,ss!!' Sir UM' war ein Sabiner, und succedirte Ana-ch - 4 U» ^der den stuhl nur 2. monate, oder wie- w"at und 22. tage. Ilh. ii.

Scj?s, üb. I. cstron. L-Mn. an. 912.

VEIadua.^"M^> von Piacenza, war krokellor derÄ,, ^atte gM?>.w"chte sich durch seine gelehrsamkeitwer desUv» das Unglück , daß er allda von einemauf der gasten mit sieben stilet-stichm^ftiifw sib^wurde. Man hat von ihm einen netten

w übe/UwM Man Hat von ihm einen nettenn? v^rschjch^^ alk bildnisse; desgleichen äs^ ^ U. ; ^rrologiam; äs OriZine « Laula

eMpvrtz ; äs Venarione; äs Noru ; äs l-o-s». »dd äuo8 sä Herculem Menlem,

vuleg g>Ude^zeigt, wie man die kranckheiten er-

^ deiless^gvvde^zeigt, wie man die kranckheiten er-Ix,^e. 7 .? I-lorum Lvipkviiäum; Annomriones

- ' EI- ,, e 1-^ V V V7^,

l. <Xs 7 -.,' L.PIPNVUUNN-,

5 k.'ll ültl. lib. XXXIV. tbeatr.

a 'a»,p r'- tbestr. patr. llluür.

^ ranov. 2"k//lre^, aäält. aux stoß.

tbestr. ^ ^

^ns eom ?' ^"OV. aäälr.

L von den Jtaliänern Conte äiÄ^räubex ^ Häupter oder rädelsführer,"daÄ'en ve^Menrotte, welche von an. 1;?z. andas^E" und plünderten. Doch war ei-^ abex d^f^aupt ein gewisser sogenannter km"ktKgegeben^n M "nter den vieren, jenem vom

dst L?" Rathen ' und nachmals gar sein

.L°«nku,er

« ^//"Uner an. i;?4. durch bezahlung> ^ ^, drese leuthe mit muhe aus ihrem

bvsMliaist,' und^sich dieselbige etwas zeit in derd Lando gleich das folgende iahe

^KvaFv-N gezLL ^oli IV. so eben zu selbiger^ V ^vn dgx , m das gebieth von Ravenna,w>d ander? ^apvlitanische, allwo der Hertzog^ srvsse (so mit der regierung nicht zu-

frieden waren, es öffentlich mit Lando und feiner raub-gescll--schafft hielten,) beraubte oder brandschatzte das land dergestalt,daß auch die stadt Neapoli die Verwüstung ihrer umliegendengegend mit hundert und zwautzig tausend gold-gülden adkaussmmuste. Der König Ludovicus selbst machte mit Lando einenvertrag, welchen dieser so ernstlich zu halten beflissen war,daß, als zwey vornehme Teutsche Oberste aus seiner rotte sol-chen übertreten, und sich mit einer anzahl volcks aufs raubengelegt, er sie öffentlich für verräther gescholten, und ausge-fordert c wobey merckwürdig , daß als die andern hinwiederumden Lando anklagten, als hätte er nicht gehalten, was er derunter ihm stehenden menge versprochen, beyde theile, denKönig von Neapoli zu ihrem Richter erwehlet, und sich ihmin so weit sollen anvertrauet haben , daß sie sich allerseits per-sönlich vor demselben gestellel, und mit Überlassung des Ur-theils ihre fache vorgetragen, ob sie schon, sonderlich die zweyTeutsche Obersten , fast bis auf selbige stunde, sein land aus-geraubt , und noch vor wenig tagen einen guten theil seinerreutcrey mit Verlust aus dem felde geschlagen hatten. Der aus-gang war, daß Ludovicus den Teutschen unrecht gab, und siegefangen behielte. So erzehlet wenigst die fache Villani, wel-cher eben zu selbiger zeit gelebet hat. Im julio an. i;;6. glengendlich Lando wieder aus dem Neapolitanischen , brach, un-geachtet des von den Päpstlichen trouppen erzeigten Widerstan-des , in Romagna ein, that um Ravenna und Bononia groftsen schade» , ließ sich nachmals von den verbündeten Lomdar-dlschen Fürsten , und sonderlich dem Hertzoge von Mantua wi-der Mayland dingen, und wiewol Lando nur mit einem theilder seinigen hingicng, streifte er doch fast ungehindert bis genMayland. Es fielen auch sonderlich viele von den für Maylandgeworbenen Teutschen reutern zu ihm, in erschung, daß esda bessere beuten abgab. Daher die Mayländer hauptsächlichaus forcht für diesem volcke mit ihren feinden frieden machten.Lando schickte nachdem seine leuthe ins Bononiesische zurück,er aber verfugte sich mit grossem guth in Teutschland, erwarbsich dadurch ansehnliche landereyen, und erhielte von Caroio IV.ben tilul seines Statthalters in Pisa, mit heimlichem befehl,den Florentinern allen möglichen eintrug zu thun, wie er danndem Kayser vorgestellt hatte, daß es nun gar nicht mehr schwerfallen sollte, gcmtz Toscana zu erobern, weil die Italiänischemilltz vor leinem Teutschen kriegs-volcke nirgendwo bestehenkönnte, auch die in selbiger Stande» sold befindliche Teutschen,worinn derselben gröste macht bestünde, sich in Hoffnung derbeute hauffen-weise zu ihm schlagen wurden. Er langte alsobey den senngen an. >;;8. zurück an, Und fände, daß sie sicheben von den Senesern wider die Perusiner hatten dingen lastsen. Wie er nun die gelegenheit zu ausführung feines Vorha-bens erwünscht sahe, beredte er die zu ihm gesandte Florentini-schen Deputirte, daß sie wider ihren habenden befehl, ihirlängst den grcntzen ihres landes durch den Apenninum ziehenliessen, behielte sie auch wider deren willen, wiewol mit guterManier, zu seiner flcherheit, bey sich. Doch, wie wohl erauch die fache angestellt, und die, so ihn am meisten zu forch-ten schienen , eingeschläft ; so ward er doch »»vermuthet bisauf die spitze seines gäntzlichen ruins gebracht, durch solcheleuthe, von welchen er nicht das geringste besorgt hatte. Dlßwaren die einwohuer des gebürgs um Castiglione und Biforche,weiche, well sie wider den getroffenen vergleich von seinen sol-daten beraubet worden, sich plötzlich zusammen schlugen, undden Lando, als er sich mit dem besten theil seines volcks in emthat halle herab lassen müssen , nach einnchmung der höhen,sowol hinter als vor ihm, mit einem solchen Hagel von steinenüberfielen , auch seine abgestiegene reuter, durch welche er sichmit gewalt hatte einen weg öfnen wollen , so tapfer zurück trie-ben , daß nach vieler leuthe Verlust, Lando selbst sich ergebenmuste, da er, als er durch abziehung seines Helms erkanntworden , noch dazu von einem bauer eine harte wunde in denköpf bekam. Sein bey sich gehabtes volck aber, was nicht ge-lobtet oder gefangen ward, da unter den erstem sonderlich ein. Teutscher Graf Burckard, der nach dem Lando das oberstecommando gehabt, sich befände, muste mit verlassung ihrerpferde, Harnisch , und meisten gewehrs sich durch aüfklette-rung der unwegsamen geburge, kümmerlich erretten. Nunwar zwar der vorzug unter dem Conte Amerigo äel Eavalltt»ohne anstoß , weil die bauren auf den grossem Haussen war-teten , bis nach Decumano durchgekommen. Allein weil sieauch da von allen orten umschlossen wurden, auch die Florenti-ner , so ohne dem den von ihren Gesandten über den habendenbefehl geschlossenen vertrag nicht biilichten, bey so guter fügen-der gelegenheit, ein starckes volck, sonderlich von bvgen-schützenin eil dahin sandten, und lm übrigen kaum für wenig tageNahrung für folche menge in Decumano anzutreffen war, siM.ne cö nun auf einmal nicht nur um den Conte Lando, son-dern auch um seinen gantzen Haussengethanzuseyn, welches,wo es geschehen, ohne zweifel ein grosses gluck für Italien ge-wesen wäre , und dergleichen, rotten, denen diß land hernachlange zum raub hat dienen muffen, viettelcht für immer wurdeunterdrückt und abgeschreckt haben. Aber jene kamen nach ei-nem so gefährlichen ansang und ansehen, zuletzt noch ziemlichglücklich davon. Dann Lando, als er zweyen bauren an einensichern ort in Verwahrung zu bringen übergeben ward , wußtesie durch Versprechung von zwey tausend gold-gülden , und nochmehrerer Gutthaten dergestalt zu gewinnen, daß sie ihn an einen

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